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- Day 43
- Tuesday, December 2, 2025 at 5:19 AM
- ☁️ 18 °C
- Altitude: Sea level
QatarDoha25°15’46” N 51°36’44” E
Doha
December 2 in Qatar ⋅ ☁️ 18 °C
Zwischenstopp in Doha nach einem angenehmen 14-Stunden-Flug.
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- Day 41
- Sunday, November 30, 2025 at 9:46 PM
- 🌙 19 °C
- Altitude: 13 m
AustraliaSydney33°51’55” S 151°12’27” E
Tag 40 Sydney
November 30 in Australia ⋅ 🌙 19 °C
Wir haben super schlecht geschlafen, schleppen uns in ein uns bereits vom ersten Aufenthalt bekanntes Frühstückslokal und stürzen uns dann ins Shoppinggetümmel. Zum Glück ist morgens noch nicht viel los. Uns fällt auf, dass um diese Zeit sehr viele Businessmenschen mit Kaffeebecher in der Hand durch die Gegend laufen. Was machen die auf der Straße? Frühstückspause? Warum arbeiten die nicht? Fragen über Fragen… Ich hingegen werde fündig und kaufe mir nach 10 verschiedenen Anproben eine Levis Jeans für 28 €!! Da soll mal noch einer sagen, dass Australien teuer ist. Kleidung ist definitiv günstiger als bei uns, zumal es aktuell überall noch bis zu 40 % Rabatt gibt.
Um 12 Uhr müssen wir aus dem Hotelzimmer raus. Wir lassen unser Gepäck im Hotel und stürzen uns weiter zu Fuß durch Sydney. Surry Hills war noch auf unserer Liste. Ein Bezirk, der entspannt und cool daherkommt, mit schönen kleinen verschnörkelten Reihenhäuschen, kleinen Cafés und etwas Kunst. Von dort fahren wir mit der Tram zurück in die Innenstadt und schlendern nochmal durch ein paar schöne Passagen zum Botanischen Garten. Da, wo die Reise begann, soll sie auch enden. Auf einer Bank im Park mit Kaffee und süßem Teilchen.
Danach machen wir uns im Hotel nochmal frisch, ziehen uns um und fahren mit der Bahn zum Flughafen. Fun Fact: der Lift von der Bahn zum Abflugterminal hält direkt vor dem Check-in von Qatar Airways, und dieser öffnet genau in dem Moment als wir aus dem Lift aussteigen. Was für ein Glück! In der Lounge warten wir dann auf unseren Abflug über Doha und Helsinki nach Berlin.
Erkenntnis des Tages: Wie auch in Neuseeland, wartet man in den australischen Großstädten super lange an den Ampeln. Viel zu lange für die meisten, denn hier wird oft nicht auf das Grün-Piepsignal gewartet, sondern bei Rot die Straße überquert.Read more

TravelerVielen Dank für eure tollen und informativen Reiseberichte. So waren wir zusammen mit euch unterwegs und konnten die Schönheit, aber auch die Skurillitäten Australiens hautnah miterleben. Bis zum nächsten Reisebericht, Corinna und Thomas
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- Day 41
- Sunday, November 30, 2025 at 9:24 AM
- ☁️ 13 °C
- Altitude: 10 m
AustraliaAvalon38°1’37” S 144°28’23” E
Tag 38 + 39 Great Ocean Road - Sydney
November 30 in Australia ⋅ ☁️ 13 °C
Tag 38 Geelong
Wir starten gleich morgens in Richtung Geelong auf die letzten Kilometer der Great Ocean Road. Es ist regnerisch. Trotzdem lassen wir es uns nicht nehmen, das hochgepriesene, in Wirklichkeit ziemlich belanglose „Eingangstor“ (für uns der Ausgang) der Great Ocean Road zu fotografieren. Diese Idee haben auch Busse voller Chinesen und Inder. Wir finden das mittlerweile richtig witzig.
Nächster Stopp ist das Split Point Lighthouse - für Chinesen und Inder auch ein magischer Anziehungspunkt. Anschließend schauen wir in Torquay den Foil Boardern beim Surfen zu. Interessant: Es gibt Hydrofoil Boards jetzt auch mit Motor, und wir fragen uns, ob diese von den „richtigen“ Hydrofoil Boardern ähnlich schlecht angesehen werden wie E-Biker bei den „Muskelkraftradlern“.
Unser heutiges Ziel, Geelong, enttäuscht mich: kein besonders Flair in der Stadt oder an der Strandpromenade. Stattdessen findet heute hier ein Treffen und Rennen von Autos aller Art statt. Dafür ist alles abgesperrt und zugebaut, so dass man von der Strandpromenade nicht viel sieht. Eigentlich sind wir auch nur hier, um morgen früh nah am Flughafen Avalon zu sein.
Wir übernachten im Quest Hotel. Wollte es immer schon ansprechen: In jeder Unterkunft gibt es bis zu 4 dicke, feste Kissen pro Person, aber kein flaches Kissen. Ich schlafe daher meistens komplett ohne!
Erkenntnis des Tages: Australier*innen schlafen vermutlich im Sitzen.
Tag 39 Geelong - Sydney
Der Flughafen Avalon ist nur 30 Minuten vom Hotel entfernt. Das Gute: Es gibt tatsächlich nur eine einzige Maschine (unsere), die hier startet. Und NULL weitere Maschinen auf dem gesamten Flughafen. Dafür viele Mitarbeiter*innen. Die haben vielleicht einen stressigen Job. 😂
In Sydney angekommen (nach nur einer guten Stunde Flug), entscheiden wir uns wieder für dasselbe Hotel wie beim ersten Mal. Der Vorteil: Es liegt unschlagbar dicht an der Metrostation, die Zimmer waren gut, wir bekommen Late Checkout für morgen - was willste mehr?
Wir legen unsere Sachen ab und laufen direkt wieder zum Circular Quay, von wo wir diesmal die Fähre zur Halbinsel Manly nehmen. Es ist Sonntag und auf der Fähre und in Manly tummeln sich Einheimische und Touristen gleichermaßen. Während unseres gesamten Aufenthaltes in Australien haben wir nie einen derartig vollen Strand gesehen. Dabei ist das Wetter noch nicht einmal besonders schön. Wir lassen uns drauf ein und schlendern durch die Straßen mit vielen Ständen für alles Mögliche und an der Strandpromenade entlang. Wir essen Riesencookies direkt aus dem Ofen und ich gönne mir gegen Abend noch einen köstlichen Salat mit verschiedenen frischen Tomaten, Kräutern, Burrata und Parmaschinken. Wir genießen noch etwas Wärme, Sonne und Wind, dann fährt uns die Fähre zurück nach Sydney Downtown. Morgen Abend geht’s nach Berlin.
Erkenntnis des Tages: In Manly kann man alle Sprachen der Welt hören.Read more
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- Day 39
- Friday, November 28, 2025 at 7:35 PM
- ☁️ 15 °C
- Altitude: 13 m
AustraliaApollo Bay38°45’12” S 143°40’5” E
Tag 36 + 37 Great Ocean Road
November 28 in Australia ⋅ ☁️ 15 °C
Tag 36 Port Campbell - Apollo Bay
Es regnet heute Morgen, und es ist kalt. Nach dem Zwiebelprinzip ziehen wir alles übereinander.
Die Weiterfahrt führt uns zunächst zum Loch Ard. Leider ist diese Bucht, in der es eine große Höhle gibt, gesperrt, so dass man nicht bis hinunter zum Strand gehen kann. Wir laufen zu einem anderen, sensationellen Aussichtspunkt, dem Razor Back. Die Felsen sehen einfach nur toll aus, wie sie im Laufe der Jahre von Meer- und Regenwasser geformt wurden.
Die Great Ocean Road führt dann etwas ins Landesinnere, durch tolle Wälder und auch wieder auf eine Höhe von über 500 m, um danach am Cape Otway Lighthouse wieder Meereshöhe zu erreichen. Wir machen einen Spaziergang im Regen auf dem Great Ocean Walk, den Viele als Weitwanderweg nutzen. Danach laufen wir noch bei Nieselregen durch den Maits Rest Rainforest, einem dichten Regenwald mit ganz vielen Baumfarnen. Sehr schön!
In Apollo Bay, unserem heutigen Ziel, ist’s wieder etwas wuseliger und touristischer. Wir kommen für 2 Tage in einem Motel unter. Nach unserem schönen Ferienhaus in Port Campbell eine ernüchternde Erfahrung.
Wir laufen ein Bisschen im Ort - d. h. eher an der einzigen Shopping-/Restaurantstraße entlang und schauen den Kindern zu, die bei 13 Grad im Meer surfen lernen.
Erkenntnis des Tages: Australier*innen frieren nicht.
Tag 37 Apollo Bay - Lorne
Heute Morgen sind wir etwas unmotiviert. Langsam aber sicher werden wir reisemüde. Wir frühstücken erstmal ganz exzellent UND gesund 🙏 in einem Café.
Dann wollen wir mal wieder etwas länger wandern. Wir suchen uns diesmal auf Komoot eine Wanderung aus und erwarten eigentlich außer einem Wasserfall nichts Besonderes. Der Start ist etwas oberhalb von Lorne (ca. 38 km von Apollo Bay entfernt). Wir werden positiv überrascht: Der Weg führt schmal und abwechslungsreich durch den Eukalyptuswald, zum Phantom Fall, dann weiter am Fluss entlang, durch eine schmale, enge Schlucht mit viel Farn und Matsch und Auf und Ab zum Henderson Fall und zurück zum Parkplatz. Natur pur!
Auf dem Rückweg stoppen wir in einem Skulpturenpark und an einem weiteren, ziemlich hohen Wasserfall (Erskine Fall) und bummeln dann die Hauptstraße von Lorne entlang, wo ich mir einen Hoodie kaufe, weil ich nicht genügend warme Kleidung für die nächsten Tage habe. Wie verspeisen am Strand auch noch jeder eine riesiges, süßes Kaffeestückchen und bereuen es anschließend sofort. Das war ein Bisschen zu viel!
Wir fahren zurück nach Apollo Bay, halten noch an einigen schönen Aussichtspunkten (wie z. B. an der zerklüfteten Küste der Artillery Rocks) und machen einen Mini-Riverwalk am Kennett River, wo wir ein paar schöne Vögel und hoch oben in einem Eukalyptusbaum sogar einen Koala sehen.
Zum Abendessen landen wir in einem typisch chinesischen - von Chinsesen geführten und ausschließlich von Chinsesen besuchten Restaurant.
Das war ein schöner Abschlusstag hier an der Great Ocean Road.
Erkenntnis des Tages: In Australien gibt es wirklich sehr viele Asiaten (und ich meine hier nicht die Restaurants!)Read more
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- Day 36
- Tuesday, November 25, 2025 at 8:03 PM
- ☀️ 16 °C
- Altitude: 36 m
AustraliaWarrnambool38°23’3” S 142°30’2” E
Tag 34 + 35 Great Ocean Road
November 25 in Australia ⋅ ☀️ 16 °C
Tag 34 Halls Gap - Warrnambool
Heute Nacht stürmt es gewaltig. Das ist etwas gruselig, da unser Ferienhaus gefühlt nur aus Pappe besteht. Morgens ist aber alles ok, nur die Temperatur ist von 30 auf 18 Grad gesunken. Diese Temperaturschwankungen sind echt krass hier.
Wir verlassen die Grampians und fahren Richtung Meer zur Great Ocean Road. Unterwegs machen wir noch einen kleinen Spaziergang zu einem mittelmäßig spektakulären Wasserfall (Silverband Falls). dann geht’s raus aus den Bergen.
Kurz vor unserem heutigen Ziel, Warrnambool, gehen wir noch in der schönen, grünen Tower Hill Wildlife Reserve spazieren. Das ist ein großer, ehemaliger Vulkankrater mit Vulkansee und Insel, in dem es viele Tiere (hauptsächlich Vögel) zu sehen gibt. Wir haben Emus und mal wieder eine Tannenzapfenechse gesichtet.
Warrnambool Downtown bietet nicht allzu viel, weshalb wir nach einem Kaffee lieber noch einen Walk an der Küste entlang machen. Diese sieht wieder komplett anders aus als die bisher besuchten Küsten.
Wir übernachten in einer Ferienwohnung, die weder in Strand- noch in Stadtnähe liegt, aber das ist ok.
Erkenntnis des Tages: In Westaustralien war der Kaffee durchweg besser als hier im Bundesstaat Victoria
Tag 35 Warrnambool - Port Campbell
Heute Morgen regnet es. Wir zögern unsere Weiterfahrt etwas hinaus, indem wir uns die „Walgeburtsstation“ hier in Warrnambool anschauen. Durch den starken Wind ist der Regen nämlich ziemlich schnell „durch“ und zieht weiter in die Richtung, in die wir heute fahren wollen. Natürlich sehen wir keine Wale, denn diese sind nur bis Oktober in der Bucht, aber dann tatsächlich um zu kalben. Das muss ein tolles Schauspiel sein. Die Schautafeln dazu sind sehr interessant.
Nun geht es weiter die Great Ocean Road entlang. Hm, was soll ich sagen, ohne meinen Lieblingssport schlecht zu machen? Denn, wir haben wieder einmal Pech: zeitgleich mit unserem Aufenthalt hier findet der große Victoria Bike Ride statt - eine Jedermannradveranstaltung genau auf der Great Ocean Road mit mehreren Tausend Teilnehmenden aller Altersklassen. Und wir mit unserem Mitsubishi mitten drin. Das Dumme ist, dass die Radfahrer*innen an denselben Fotohotspots an der wirklich sehenswerten Küste stoppen und Fotos machen wie wir. Den ganzen Tag werden wir von Fahrrädern aller Art begleitet. Wir können selbst nicht schneller als 40 km/h fahren und müssen sehr achtsam sein.
Die einzelnen Hotspots sind trotzdem sehr sehenswert. Sie haben die klangvollen Namen: Shipwreck Coast (wegen der vielen, vor der Küste gesunkenen Schiffe), Childers Cove, Bay of Islands, The Grotto, 12 Apostels (obwohl nur noch 8 existieren) und weitere.
An jedem Hotspot führt ein asphaltierter Weg zur umzäunten Klippe. Mal muss man länger laufen, mal kürzer. Rechts und links des Weges wachsen typische, saftig grüne Küstensträucher. Und es stürmt. Das ist urig. Bei den 12 Aposteln herrscht abends um 17 Uhr noch reger Andrang. An dieser Küstensensation wird sogar gerade ein neues, riesiges Besucherzentrum mit Parkplatz gebaut, obwohl das alte schon groß ist. Der reine Wahnsinn, aber immerhin ist der „Spaß“ noch gratis.
Da die Radsportler*innen auch in Port Campbell übernachten, haben wir schon Angst, keinen Platz mehr in einem der Restaurants zu bekommen. Aber wir haben Glück und ich bekomme tatsächlich endlich einmal ein köstliches, phantasievolles UND gesundes vegetarisches Gericht!
Glück haben wir auch mit unserem süßen kleinen, ganz neuen Ferienhaus, das schön eingerichtet ist und uns - wie zu Hause - einen Ausblick auf einen grünen Hügel mit Kühen schenkt.
Erkenntnis des Tages: Ist man nicht selbst Teil einer radfahrenden Gruppe, nerven große Radgruppen - leider.Read more
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- Day 35
- Monday, November 24, 2025 at 6:30 PM
- ☁️ 26 °C
- Altitude: 219 m
AustraliaHalls Gap37°8’29” S 142°31’11” E
Tag 32 + 33 Grampians
November 24 in Australia ⋅ ☁️ 26 °C
Tag 32: Melbourne - Halls Gap (Grampians)
Wir stehen zeitig auf und fahren mit unserem gesamten Gepäck mit der Tram zur Sixt Autovermietung. Es ist Sonntag und es herrscht reger Andrang. Trotzdem erfolgt die Vergabe der Mietwagen zügig und effizient. Wir sind positiv überrascht. Auch der Mitsubishi Outlander, den wir bekommen, ist relativ neu.
Die Fahrt nach Halls Gap in den Grampians dauert 3 h. Wir haben für 2 Tage ein Ferienhaus über AirBnB gemietet. Es ist groß und empfängt uns mit einem ohrenbetäubenden Grillengezirpe. So laute Grillen haben wir noch nie gehört. Auch die diversen Vogelstimmen klingen total exotisch. Wir befinden uns hier mitten in der Natur. Viel Grün, um uns herum einige steile Felswände. Berge wie bei uns zu Hause, aber eben doch ganz anders. Im Infocenter gibt uns eine hochmotivierte Mitarbeiterin Wandertipps für den nächsten Tag.
Abends essen wir schon wieder Burger und sehnen uns sehr nach Abwechslung. Melbourne war essenstechnisch eine kleine Ausnahme, aber außerhalb gibt’s immer dasselbe, und die Einkaufsmöglichkeiten sind auch nicht so zahlreich.
Erkenntnis des Tages: In Australien kann man sich einfach nicht gut und gesund ernähren.
Tag 33: Halls Gap
Heute machen wir endlich mal wieder eine schöne, anstrengende Wanderung. Alles passt: das Wetter, keine Fliegen und herrliche Landschaft. Wir sind begeistert. Nach dem Treffen mit Lena und Finn und dem Besuch des Weingutes ist der heutige Tag ein weiteres absolutes Highlight!
Wir wandern von Halls Gap zunächst über das Venus Bad (glatte Felsen, über die Wasser fließt), durch den sogenannten Grand Canyon und hinauf auf die Pinnacles (tolle Felsformationen). Unterwegs sehen wir tatsächlich eine ziemlich lange Östliche Braunschlange. Beinahe wäre ich auf sie getreten 😱. Schnell zücken wir die Handies und machen Beweisfotos.
Auf einem steilen, teilweise mit Treppenstufen aus Eisengittern versehenen Weg geht’s wieder bergab. Insgesamt 9 km und 530 Hm.
Nach einer kurzen Kaffeepause in Halls Gap fahren wir nochmal los zu den MacKenzie Falls (ein eigentlich schöner Wasserfall mit Bademöglichkeit). Für mich waren dort zu viele andere Leute. Zum Schluss fahren wir noch zu einem weiteren Lookout und wandern durch verbrannte Bäume zu einem „Balkon“ mit Aussicht auf das gesamte Tal.
Wir hätten diese tollen Erlebnisse nicht gehabt, wenn wir - wir ursprünglich gebucht - erst 3 Tage später nach Melbourne geflogen wären.
Erkenntnis des Tages: Manchmal meint das Schicksal es gut mit uns!Read more
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- Day 33
- Saturday, November 22, 2025 at 9:32 PM
- ☁️ 19 °C
- Altitude: 20 m
AustraliaMelbourne37°49’7” S 144°59’57” E
Tag 31 Melbourne
November 22 in Australia ⋅ ☁️ 19 °C
Am Morgen schauen wir uns zuerst den Victoria Market an, der riesig ist. Mehr so eine Art Messehalle. Ohne viel Charme. Es ist noch nicht allzu viel los, aber irgendwie bin ich nicht so recht in Stimmung für Markt.
Wir laufen nach Southbank und dann durch den Botanischen Garten zum Shrine of Remembrance, einem überdimensionalen Kriegsdenkmal (für mich auf jeden Fall zu viel von allem). Von dessen Balkon hat man aber eine gute Sicht auf Melbourne‘s Skyline. Mit der Tram geht’s zurück in die Innenstadt.
Heute Nachmittag haben wir nämlich eine Verabredung mit der Tochter meiner Freundin. Lena lebt aktuell mit ihrem neuseeländischen Freund Finn in Lilydale, östlich von Melbourne. Die Zugfahrt dorthin dauert normalerweise knapp 55 Min. Doch wir haben Pech: ausgerechnet heute verkehren Schienenersatzbusse (ganz wie wir es aus Berlin gewohnt sind und genauso nervig). Dadurch verlängert sich die Fahrt auf über 1,5 h. Wir müssen Bus fahren und anschließend den Rest noch mit dem Zug.
Die beiden holen uns vom Bahnhof ab und wir fahren zunächst zu einer Weinprobe auf dem riesigen, wunderschönen Weingut Yering, auf dem Finn arbeitet. Wir probieren uns durch das komplette Angebot und unterhalten uns dabei super mit den beiden auf Englisch und Deutsch. Am Schluss überreicht uns Finn tatsächlich eine Flasche Rosé Sekt, der uns besonders gut schmeckte, als Geschenk. Wie lieb von ihm! 😍. Danach fahren wir mit seinem Pick up Truck noch durch die akkuraten Reihen der Weinreben, lernen, wie diese so schön in Reihe bleiben und sehen tatsächlich auch noch 2 Kängurus zwischen den Weinreben.
Im Hubert Estate essen wir gemeinsam zu Abend. Das war wirklich einmal ein etwas anderer und sehr schöner Nachmittag und Abend, was wir sehr genossen haben.
Erkenntnis des Tages: Es ist so schön, in der Ferne Bekannte aus der Heimat zu treffen!Read more
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- Day 33
- Saturday, November 22, 2025 at 8:22 PM
- ☁️ 20 °C
- Altitude: 90 m
AustraliaMelbourne37°45’27” S 145°20’43” E
Tag 29 + 30 Melbourne
November 22 in Australia ⋅ ☁️ 20 °C
Tag 29 Perth - Melbourne
Heute geben wir den Camper zurück und weinen ihm keine Träne nach. Traurig bin ich allerdings, den wunderschönen, sanften Coogee Beach zu verlassen. Hier hat es mir fast am besten von allen Stränden gefallen. Zum Abschied mache ich morgens vor 7 einen Spaziergang und bin dabei nicht allein. Viele Morgenmenschen sind schon am und im Wasser unterwegs.
Wir packen die letzten Sachen und fahren zur Campervermietungsstation nach Perth. Dabei malen wir uns alle möglichen Szenarien aus, wie man uns jetzt wieder schlecht behandeln könnte (zumal Thomas beim letzten Sturm die Fahrertür aus der Hand geglitten ist und die Tür eine kleine Delle hat). Erstaunlicherweise hat niemand sich den Camper angeschaut. Wir durften einfach gehen. Für unsere diversen Reklamationen gab’s 50 € erlassen. Schweigegeld sozusagen. Für uns steht trotzdem fest: nie wieder Maui-Camper!
Wir fahren mit den Öffis zum Flughafen und fliegen weiter nach Melbourne. Die Uhr wird wieder 3 Stunden vorgestellt, weshalb es hier in Melbourne auch schon 21:30 Uhr ist. Wir buchen uns für eine Nacht im Flughafenhotel ein und sind begeistert: das Zimmer ist neu, sauber und schön, und wir haben ein riesiges Panoramafenster mit Blick auf die Startbahn ohne den dazugehörigen Lärm. 👍
Erkenntnis des Tages: Manchmal klappt auch was in Westaustralien.
Tag 30 Melbourne
Wir fahren mit dem SkyBus vom Flughafen nach Melbourne CBD, wo unser Hotel liegt. Erfreulicherweise ist das Zimmer (es ist eher eine kleine Wohnung mit Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche und Bad) in der 19. Etage schon um 12 Uhr bezugsfertig. Super. Hier ist auch alles neu und schön. Eine Wohltat nach dem useligen Camper.
Wir ziehen gleich los in die Stadt und lassen uns treiben. Hier sagen Fotos wohl mehr als Worte. Insgesamt kommt mir die Stadt sehr jung, laut und bunt vor, mit einem leichten neo-asiatischen Einschlag (viele asiatische Restaurants und Geschäfte). Im stylischen „Lune“ essen wir super teure Must-Eat-Mandel- und Lemoncurd Croissants - lecker.(Tatsächlich haben wir aber schon bessere gegessen). Zwischendurch gibt’s mal eine Sushi Handroll (eine geniale Sache: Man bekommt sozusagen eine ganze Sushi-Rolle to go, die man unterwegs snacken kann). Abends zieht es uns ins Cha Ching, einem lauten, vollen Asia-Fusion-Restaurant, das ganz leckere Sharing-Menüs anbietet.
Erkenntnis des Tages: Melbourne ist wuselig und ganz schön anstrengend.Read more
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- Day 30
- Wednesday, November 19, 2025 at 8:00 PM
- ⛅ 24 °C
- Altitude: 10 m
AustraliaCity of Cockburn32°6’55” S 115°45’49” E
Tag 27 + 28 Fremantle + Rottnest Island
November 19 in Australia ⋅ ⛅ 24 °C
Heute morgen regnet es im Yanchep NP. Aber nur ein Bisschen - gerade so viel, dass Thomas beim Grillen unseres Frühstückstoasts nass wird. Da wir im Nationalpark keinen Stromanschluss für den Toaster haben, denken wir, es ist eine gute Idee, das Brot auf dem Gasgrill draußen zu grillen. Lecker ist es auf jeden Fall (anders als getoastet ist das Brot hier eh nicht zu genießen).
Anschließend fahren wir nach Fremantle und fühlen uns auf der befahrenen, mehrspurigen Autobahn ganz komisch. Wir waren ganz schön lange da, wo es ziemlich einsam war.
In Fremantle besichtigen wir das größte von Häftlingen erbaute Gefängnis Westaustraliens. Es wurde in den 1850ern errichtet und erst 1991 für immer geschlossen. Wir nehmen an einer wirklich spannenden True Crime Tour teil. Die Guidin ist mit Feuer und Flamme dabei, und erzählt uns verschiedene Häftlingsgeschichten so bildhaft, dass wir alles verstehen😅. Es ist schon spannend, die Zelle eines Serienmörders zu betreten und viel über das ‚Hinter den Kulissen‘ zu erfahren.
Danach schlendern wir durch die teilweise super restaurierten Häuser in Fremantle aus der Viktorianischen Zeit.
Unser Campingplatz in Coogee - etwas außerhalb von Fremantle - überrascht uns mit einem tollen Sandstrand, so dass wir - eigentlich zum ersten Mal unserer Tour - richtig schön im Meer baden können.
Den restlichen Nachmittag und Abend verbringen wir mit Um- und Neubuchungen von Mietwagen und Unterkünften, die nötig sind, da wir ja unseren Flug nach Melbourne 3 Tage vorverlegen mussten.
Erkenntnis des Tages: Pläne neuplanen dauert länger als das Planen selbst.
Tag 28
Heute haben wir Tickets für die Fähre nach Rottnest Island gebucht, und diese legt um 9:30 Uhr ab. Wir wollen mit den dazugebuchten Fahrrädern die nur 11 km lange Insel umrunden und stellen uns das ganz idyllisch vor.
Der Zahn wird uns schon beim Boarding gezogen. Die Fähre ist bis auf den letzten Platz belegt. Die Fahrräder reihen sich dicht an dicht am Heck der Fähre. Zum Glück dauert die Überfahrt nur 30 Minuten. Natürlich ist dies auch nicht die einzige Fähre mit radbegeisterten Menschen. Beim Anlegen auf Rottnest Island stellen wir allerdings fest, dass viele von ihnen gar nicht richtig Fahrradfahren können.
Wir verschaffen uns erstmal Platz, indem wir dem Pulk einigermaßen davonfahren. An unserem ersten Stopp kommt wieder Freude auf: auch auf der Insel gibt es massenhaft Fliegen und jeder macht dieselbe Handbewegung (@Daniel: den „Aussie Salute“). Wir stülpen uns die Fliegennetze über die Helme. Besser!
Uns fällt unangenehm auf, dass auf dieser theoretisch autofreien Insel Fußgänger per Bus über die Insel gekarrt werden. Das ist an sich ok, aber die Busse lassen die Motoren laufen und verpesten mit ihren Abgasen die ganze Luft. Das ist (nicht nur hier!) ein totales Pseudo-Öko-Getue! Der Westaustralier lässt gern mal den Motor laufen, damit die Klimaanlage weiter kühlt. Warum fahren hier auf Rottnest Island nicht wenigstens E-Busse?
An einigen Hotspots halten wir noch an und sehen Seerobben, die offensichtlich im Wasser schlafen (sieht cool aus), Delfine, und Quokkas, die alle so niedlich finden. Mich erinnern sie eher an fette Ratten.
An einem schönen Strand gehen wir kurz ins Wasser. Es ist toll erfrischend. Übrigens ist die Insel alles andere als flach. Es geht ständig auf und ab, und mit den rostigen Drahteseln, die ihrem Namen alle Ehre machen, ist es auch ein bisschen anstrengend! Um 16:30 Uhr legt die Fähre wieder ab nach Fremantle. Wir haben 28 km und 220 Höhenmeter auf dem Tacho.
Erkenntnis des Tages: Westaustralier sind nicht umweltbewusst und: Fliegen nerven auch auf der Insel!Read more
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- Day 27
- Sunday, November 16, 2025 at 7:51 PM
- 🌙 19 °C
- Altitude: 10 m
AustraliaCervantes30°29’54” S 115°4’5” E
Tag 25 + 26 Cervantes + Yanchep NP
November 16 in Australia ⋅ 🌙 19 °C
In der Nacht ist es ganz schön kalt. Nachdem gestern bei dem Sturm nur 23 Grad herrschten, knallt dafür heute morgen ab 8 die Sonne aufs Camperdach und es sind schon in der Früh 32 Grad.
Wir verlassen unseren Campingplatz (übrigens mit Ensuite Bad, was es hier häufiger gibt und was unheimlich praktisch ist, wenn man mit dem Camper direkt neben dem eigenen Bad steht).
Auf dem Weg Richtung Süden verfahren wir uns tatsächlich einmal. Wir verpassen einen der wenigen Abzweige, einfach, weil wir gewohnt sind, stumpf geradeaus zu fahren.
Nicht so schlimm, wir wenden und fahren 10 km wieder zurück.
Erster Stopp ist dann am Green Head, wo wir einen Küstenspaziergang an 3 hochangepriesenen Buchten vorbei machen. Naja, da haben wir schon Besseres gesehen. Am Anfang ist es übrigens brütend heiß und die Fliegen kommen wieder und wollen uns in Auge, Mund und Nase fliegen. Dann frischt der Wind stark auf, so dass es fast kühl ist. So bleibt es bis zum Abend. Gut so: weg mit den Fliegen!
Zweiter Stopp ist in Jurien Bay, ein beliebter, kleiner Ferienort am Meer. Wir wissen nicht genau warum. Außer einem sensationellen Spielplatz an der Promenade und einem Bootssteg gibt es nicht viel Schönes.
Dritter und letzter Stopp ist am Lake Thetis. Erst denken wir: aha, auch nur mittelnett. Dann sehen wir eine Gruppe Kängurus und die Stimmung hebt sich prompt. Der See gehört übrigens auch zu den wenigen Gewässern mit Stromatolithen. (Erklärte ich bereits). Es fliegt von dem starken Wind auch wieder Schaum durch die Luft. Wir umrunden den See - es sind nur 1,8 km - und finden es ganz cool.
Der Campingplatz in Cervantes ist groß und gut besucht. Wir bekommen schon wieder einen richtig schlechten Stellplatz zugeteilt. Wir verstehen das überhaupt nicht. Weiter hinten ist noch ganz viel frei, und nachdem Thomas fragt, ob wir wechseln können, geht das auch, aber die Politik der Stellplatzvergabe erschließt sich uns einfach nicht!
Erkenntnis des Tages: Uns gefällt hier nicht alles.
Heute sind wir wieder früh unterwegs. Ein Besuch der hiesigen Hummer Fabrik ist leider erst um 12 Uhr möglich. Da wir weiter müssen, entscheiden wir uns dagegen.
Auf dem weiteren Weg Richtung Süden halten wir an 3 Stränden. Am Kangoroo Point sehen wir 2 Kängurus, aber der Strand ist nicht schön. Am Hangover Bay scheinen wir ganz allein zu sein und wagen uns nackt ins glasklare, türkisfarbene Meer, das angenehm kühl bei der heutigen Hitze ist. Prompt kommt ein Pick-up Truck auf den Strand gefahren. Rücksichtsvoller Weise parkt er in weiter Entfernung. Wir bleiben aber nicht lange, da die Fliegen heute extrem aggressiv sind und uns furchtbar nerven.
Trotzdem halten wir noch am Wedge Point. Diesem Strand ist eine Insel vorgelagert, auf der Seelöwen leben. Leider ist die Entfernung zu groß, um sie zu erkennen. Der 1 km weite Fußmarsch von unserem Parkplatz zum Strand in sengender Hitze, mit Fliegennetz auf dem Kopf und durch feinsandige Dünen kein Vergnügen. Der Strand selbst könnte ganz nett sein, ist aber wieder von jeder Menge Allradfahrzeugen belagert.
Zurück am Camper zeigt das Thermometer 39 Grad.
In Yanchep angekommen, fahren wir zuerst die Küstenstraße, die oberhalb des überwachten Strandes verläuft, entlang. Hier gefällt es uns ganz gut. Wir parken und tauchen nochmal ins erfrischende Meer ein, um anschließend unseren Campingplatz mitten im Nationalpark aufzusuchen. Erfreulicherweise sind kaum Fliegen da, und es hat hier auch nur 29 Grad.
Wir machen einen ausgiebigen Bush-Walk und sehen viele Känguru-Mütter mit ihren Jungen, sowie exotische Pflanzen. Sogar ein paar Koalas liegen faul in den Bäumen herum. Allerdings befinden sich diese in einem geschützten Bereich. Sie sind also nicht wirklich frei. Obwohl es sich beim Yanchep-NP um einen relativ angelegten Park handelt, gefällt es uns ganz gut hier.
Erkenntnis des Tages: Wir hassen diese lästigen Fliegen!Read more
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- Day 26
- Saturday, November 15, 2025 at 8:07 PM
- 🌬 19 °C
- Altitude: 9 m
AustraliaPort Denison29°16’16” S 114°55’22” E
Tag 24 Geraldton, Port Denison
November 15 in Australia ⋅ 🌬 19 °C
Wir trennen uns von Kalbarri und fahren bei blauem Himmel und mächtigem Sturm weiter nach Süden. Zwischendurch halten wir in Geraldton, einer etwas größeren Stadt, durch die wir schon auf dem Weg nach Norden gefahren sind (Kunststück, gibt es doch nur wenige größere Straßen).
Wir schauen uns die Gedenkstätte HMAS aus dem 2. Welkrieg an, die zu Ehren des Kriegsschiffs Sydney 2 errichtet wurde, das nach einigen erfolgreichen Einsätzen mit 645 Mann Besatzung 1941 verschollen ist. Normalerweise nicht unser Ding, aber dieser Ort ist künstlerisch durchdacht und man bekommt ein Gespür für das Leid der Hinterbliebenen.
Danach laufen wir die nett angelegte Strandpromenade entlang bis zum Horizon Ball, einer riesigen Glaskugel. Dieses Kunstwerk ist ausdrücklich dafür gedacht, schöne Fotos dort zu machen.
Da die Fahrt bei dem Sturm ziemlich anstrengend ist, beschließen wir, wie schon auf der Hinfahrt, wieder auf dem Campingplatz in Port Denison zu übernachten. Es ist Samstag und wir bekommen den letzten freien Platz. 😅
Bevor es zum Abendessen geht, machen wir einen ausgiebigen Spaziergang im Sturm teilweise an der Küste, teilweise am Fluss Irwin, teilweise durchs Wohngebiet.
Abends essen wir zum zigsten Mal Fish and Chips - wir können es nicht mehr sehen. Hier an der Westküste gibt’s überall dasselbe: Fish and Chips oder Burger. Gute Ernährungsgewohnheiten sind hier sehr schwer einzuhalten.
Erkenntnis des Tages: Westaustralien ist eine kulinarische Wüste.Read more
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- Day 25
- Friday, November 14, 2025 at 5:12 PM
- 🌬 21 °C
- Altitude: 3 m
AustraliaKalbarri27°44’39” S 114°8’49” E
Tag 23 Kalbarri
November 14 in Australia ⋅ 🌬 21 °C
Und weil’s so schön ist, bleiben wir spontan noch einen weiteren Tag hier in Kalbarri.
Heute wollen wir endlich mal wieder etwas wandern. Wegen des starken Windes und der niedrigen Temperaturen um die 25 Grad, bleiben uns die Fliegen vom Hals. Super! Gleich zu Beginn sehen wir mitten in einem Strauch ein aufgeschrecktes Känguru, das weghüpft, nachdem es uns kurz beäugt hat. Wir laufen zum Mushroom Rock und können uns an den verschiedenen Steinformationen hier am Meer gar nicht satt sehen. Es gibt geschichtete Felsen, tropfsteinhöhlenartige Sandsteinfelsen, runde Kleckerhäufchen und große, rote, griffige Felsen direkt am Meer.
Am Nachmittag laufen wir noch am Strand entlang zu den Blue Holes. Hier könnte man in kleinen ca. oberschenkeltiefen Pools zwischen flachen, von Muscheln übersäten Felsen schnorcheln. Allerdings ist der Wind und damit das Wellengeplätscher so stark, dass es im Moment tatsächlich nicht möglich ist. Wir werden auch ganz schön gesandstrahlt.
Den weiteren Nachmittag und Abend verbringen wir mit planen und relaxen . Letzteres kommt ja selten genug vor während unserer Campertour.
Erwähnen muss ich noch, dass wir wieder einmal vergeblich versucht haben, einigermaßen essbares Brot zu kaufen. Hier gibt es fast ausschließlich schwammweiches, helles Toastbrot, selbst beim Bäcker. Mit etwas Glück haben wir an anderer Stelle schon schwammweiches Sauerteigbrot bekommen, das ok war, aber im Großen und Ganzen ist Brot hier ungenießbar.
Erkenntnis des Tages: Wir lieben Steine!
UND: Australier können kein Brot backen!Read more
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- Day 24
- Thursday, November 13, 2025 at 8:35 PM
- 🌬 19 °C
- Altitude: 4 m
AustraliaKalbarri27°44’33” S 114°8’48” E
Tag 22 Zurück nach Kalbarri
November 13 in Australia ⋅ 🌬 19 °C
Das Wunder ist eingetreten: Heute Morgen, nachdem wir nochmals 20 Minuten in der Jetstar-Warteschleife verbracht haben, hat eine Mitarbeiterin endlich die zündende Idee und leitet uns auf eine digitale Bezahlplattform weiter. Und es funktioniert. Wir können unsere 3 Tage nach vorne gebuchten Flüge nach Melbourne bezahlen.
Wir packen die Sachen und fahren wieder auf derselben (einzigen) Strecke auf der wir vor 3 Tagen bei fast 40 Grad gen Norden gefahren sind, nun Richtung Süden zurück nach Kalbarri. Heute herrschen angenehme 24 Grad. Ein nochmaliger Stopp am Eagle Bluff Lookout belohnt uns mit der Sichtung eines größeren Hais - leider für die Handykamera zu weit entfernt, aber mit bloßem Auge eindeutig zu sehen.
Ein zweiter Stopp führt uns zum Hamelin Pool, wo es Stromatolithen zu sehen gibt. Diese bilden geschichtete Kolonien, die vorwiegend von Cyanobakterien entstehen. Es sind die ältesten Fossilien der Erde und stammen aus der Zeit vor mehr als drei Milliarden Jahren. Sie sehen so ähnlich aus wie Blumenkohl.
Der Boardwalk, der uns näher an diese Gebilde herangeführt hätte, wurde bei einem Zyklon 2021 teilweise zerstört. Seitdem kann man die Stromatolithen nur noch von weitem sehen. Krass, dass man es in den 4 Jahren nicht geschafft hat, den Steg zu reparieren.
Je näher wir Kalbarri kommen, umso mehr staunen wir. Die Büsche rechts und links der Straße wirken grüner als beim letzten Mal, und es gibt viel mehr Blüten. Ob das an dem „Kälteeinbruch“ liegt?
In Kalbarri stehen wir auf einem anderen Campingplatz als vor 3 Tagen. Dieser hier liegt etwas außerhalb der Stadt, in der Nähe vom Red Bluff. Schön!
Nach dem Abendessen das absolute Highlight des Tages: Wir sehen eine ganze Gruppe Kängurus! Wenn das kein Grund zur Freude ist!
Erkenntnis des Tages: Auch beim 2. Besuch finden wir den Kalbarri Nationalpark super!Read more
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- Day 22
- Tuesday, November 11, 2025 at 8:14 PM
- ☁️ 23 °C
- Altitude: 9 m
AustraliaDenham25°55’32” S 113°31’45” E
Tag 20 + 21 Denham (Shark Bay)
November 11 in Australia ⋅ ☁️ 23 °C
Heute stehen wir wieder vor 7 Uhr auf, um nach einer 30-minütigen Fahrt im Monkey Mia Conservation Park bei der morgendlichen Delfinfütterung zuzuschauen. Diese gestaltet sich ähnlich wie gestern die Pelikanfütterung, nur dass hier noch mehr Zuschauer anwesend sind. Die Delfine (insbesondere einer von ihnen) halten sich tatsächlich jeden Vormittag in der Bucht von Monkey Mia auf. Ob sie nicht doch wegen der Fütterung kommen oder hauptsächlich, um uns Menschen zu beäugen, ist unklar.
Anschließend startet unsere 2,5-stündige Katamaran-Wildlife-Tour. Wir sehen super viele Delfine, Dugongs (eine Art Seekuh) und angeblich einen Tigerhai, von dem ich allerdings nur einen Schatten sehe. Es ist ziemlich wellig, aber nachdem wir nach der Delfinfütterung gut gefrühstückt haben, macht uns das nichts aus. Wir bekommen sehr viele Informationen auf australisch-englisch, von denen wir leider weniger als die Hälfte verstehen. Dieser Slang ist echt gewöhnungsbedürftig!
Danach spazieren wir noch ein Bisschen am Strand in Monkey Mia herum und hängen dann auf dem Campingplatz in Denham ab.
Erkenntnis des Tages: Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen, ist immer wieder spannend.
Die Nacht ist warm aber erträglich. Wir lassen es morgens ruhig angehen und frühstücken gemütlich vor dem Camper. Unsere Emu-Freunde sind wieder dabei.
Heute erkunden wir mit dem Camper die Küste von Shark Bay. Die Halbinsel ist eine von zweien, die aus der Luft wie eine Gabel aussehen und auf ca. 150 km Länge parallel zum Festland verlaufen. Am Eagle Bluff Lookout sollten eigentlich diverse Meeresbewohner von oben im seichten Meer zu sehen sein, wir haben aber Pech und sehen nur umherschwimmendes Seegras.
Am Shell Beach, der aus Milliarden winziger Muscheln besteht, die in einer Tiefe von 7 - 10 Metern und auf einer Länge von 100 km einen einzigartigen Strand bilden, machen wir einen Spaziergang. Die Fliegennetze müssen leider auch hier zum Einsatz kommen. Es ist kaum zu glauben, aber der Strand besteht aus den schneeweißen Muscheln einer einzigen Tierart, was ihn wirklich einzigartig macht. Eine merkwürdige Vorstellung, dass diese vielen Muschelschalen tote Lebewesen sind. In der Vergangenheit wurden die Muschelschalen in Blöcke gepresst, um daraus Bauten u.a. auch in Denham zu errichten. In einem davon (Old Pearler Restaurant) werden wir heute zu Abend essen.
Zunächst gehen wir aber am Shell Beach kurz ins Meer. Leider macht das nicht wirklich Spaß, denn das Wasser ist hier (wie fast überall an der Westküste) nur sehr flach. Außerdem irritiert uns der weiße Schaum, der sich am Ufer gesammelt hat. Wir müssen erstmal googeln, was es damit auf sich hat: Offensichtlich hat das mit Algen zu tun, ist natürlichen Ursprungs und völlig ungefährlich.
Nun fahren wir die 50 km wieder zurück nach Denham und gehen an der Strandpromenade noch einmal ins Meer, das mit Sicherheit über 25 Grad warm ist - also keine Erfrischung.
Zurück auf dem Campingplatz, wollen wir nichts ahnend die nächsten Tage planen, als wir feststellen, dass genau an den 3 Tagen, an denen wir wieder in Perth sein werden, das West Fest, ein großes Festival, das Sport, Kultur und Gemeinschaft kombiniert, dort stattfindet und wir keine Unterkunft mehr finden. GAR keine!
Eine Umbuchung unserer Flüge (auf 3 Tage früher) will partout nicht klappen. Es scheitert immer wieder an der Zahlung. Wir versuchen es die Halbe Nacht, sprechen sogar mit der Hotline von Jetstar - es funktioniert nicht.
Erkenntnis des Tages: Außerplanmäßige Umstände werfen uns ganz schön aus der Bahn.Read more
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- Day 22
- Tuesday, November 11, 2025 at 7:48 PM
- ☁️ 23 °C
- Altitude: 10 m
AustraliaShire Of Shark Bay25°54’13” S 113°31’26” E
Tag 19 Kalbarri - Denham
November 11 in Australia ⋅ ☁️ 23 °C
Bevor wir weiterfahren, schauen wir beim Pelikan-Füttern am Strand zu. Seit 40 Jahren geben Ehrenamtliche Auskunft über die Tiere, die tatsächlich täglich zur selben Zeit aus der freien Natur hierher kommen. Offenbar haben die Tiere eine innere Uhr. Es kommen auch nicht immer dieselben oder die gleiche Anzahl an Pelikanen. Die Menge an Fisch, den sie als Dankeschön für ihr Erscheinen bekommen, ist nicht mehr als ein kleiner Snack für die Tiere. Beeindruckend, dass sie dafür trotzdem immer erscheinen. Wahrscheinlich mögen sie es, fotografiert zu werden.
Nach 2 kurzen Lookout-Stops im Kalbarri NP geht die Fahrt endgültig weiter nach Norden Richtung Shark Bay. Wir haben 34 Grad am Morgen.
Nach ca. 3,5 Stunden empfängt uns in Denham schwüle Hitze. Träge schleppen wir uns in das einzige Café und genießen erstmal Eiskaffee und Mandelcroissants. Im Shark Bay Infocenter lassen wir uns von einer super motivierten Mitarbeiterin erklären, was hier so los ist. Wir buchen eine Katamaran-Tour für den nächsten Tag.
Da die Dame uns die Gegend so schmackhaft macht, begeben wir uns trotz der Hitze auf eine Wanderung zu einer Lagune. Der Weg verläuft teilweise am Strand, teilweise im Landesinneren. Wir sehen Känguruspuren, aber keine Kängurus. Im tiefen Sand gestaltet sich das Gehen mehr als anstrengend. Von oben knallt die Sonne, um uns herum die alten Bekannten (Fliegen!). Insgesamt laufen wir 11 km - ohne besonders Highlight. Erst am Schluss empfängt uns ein Emu, das wir beim Abendessen stören.
Erkenntnis des Tages: Listen and repeat: Heat kills!Read more
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- Day 20
- Sunday, November 9, 2025 at 3:12 PM
- 🌬 26 °C
- Altitude: Sea level
AustraliaShire of Northampton27°49’8” S 114°6’5” E
Tag 17 + 18 Kalbarri Nationalpark
November 9 in Australia ⋅ 🌬 26 °C
Wahrscheinlich habe ich einmal zu oft gejammert, dass mir kalt ist. Jetzt haben wir 35 Grad und schwitzen. Zum Glück weht ein heftiger Wind (die von FindPinguins automatisch im Titel eingefügte und nicht korrigierbare Temperaturangabe stimmt nicht).
Auf der Fahrt kommen wir vorbei am Pink Lake bei Port Gregory. Wow, leuchtet der pinkfarben! Der Salzgehalt dieses Sees ist 10 Mal höher als der des Meeres, weshalb sich eine Algenart in ihm gebildet hat, die in Verbindung mit der starken Sonneneinstrahlung für die pinke Farbe verantwortlich ist. Ein sensationelles Fotomotiv!
Auf dem Weg nach Kalbarri machen wir an der Steilküste halt und lassen uns ein wenig den Wind um die Ohren wehen. Wir spazieren auf dem kurzen, perfekt angelegten Weg auf der Steiküste entlang, und ich entdecke wieder ein paar Delfine.
Auf der Fahrt zum Campingplatz in Kalbarri kommen wir schon zum 2. Mal in eine Verkehrskontrolle und Thomas muss wieder ins Röhrchen pusten.
Der Campingplatz selbst ist schon etwas in die Jahre gekommen und bietet wenig Schatten. Wir bleiben trotzdem 2 Nächte.
Nachts ist es dann zum Glück nicht so heiß, so dass wir beschließen, schon morgens um 7 Uhr ohne Frühstück zu den Hauptattraktionen des Nationalparks zu fahren. Wir wandern zuerst auf dem Z-Bend River Trail hinab in die tolle Schlucht. Die Fliegen sind auch schon am Start und nerven wie die Hölle. Ich habe das Glückslos gezogen und darf das Fliegennetz aufhaben - dafür muss ich den Rucksack mit 3 Litern Wasser tragen. Endlich mal eine anständige Kletterpartie bergab und dann wieder bergauf mit tollen Felsformationen.
Danach geht’s weiter zum Skywalk: 2 Aussichtsplattformen, die 17 und 25 m weit auf die Schlucht hinaus gebaut wurden. Es ist stürmisch und wir fliegen fast weg. Die Fliegen sind entsprechend weniger landefreudig. Trotzdem kaufen wir ein 2. Fliegennetz. Der wahre Gamechanger!!! Kaum hat man die Fliegen nicht mehr in Augen, Mund, Nase und Ohren, läuft es sich viel entspannter. Wir kaufen auch noch einen Kaffee und frühstücken erstmal im Camper.
Das nächste Highlight ist das Nature‘s Window - ein kleiner, feiner Spaziergang zu einem fotogenen Loch im Felsen. Leider wurde der weitere Wanderweg schon ab 7 Uhr morgens gesperrt, wegen der großen Hitze. Auch wir merken, wie es minütlich heißer wird. Das unterschätzt man total. Es ist noch vor 12 Uhr mittags und hat schon 35 Grad. Tatsächlich kann es in der Schlucht bis zu 50 Grad heiß werden.
Wir sind früh wieder zurück am Campingplatz und beschließen, am Nachmittag noch eine Küstenwanderung zu unternehmen. Erst warten wir jedoch die Mittagshitze ab, dann nehmen wir ein kurzes Bad im Meer. Unsere Klimaanlage wurde entgegen der Behauptung der Mitarbeitenden übrigens bei unserem Stopp in Perth nicht repariert!
Es ist kaum zu glauben: Auf der Fahrt zum Nachmittagsspaziergang muss Thomas ein 3. Mal ins Röhrchen pusten. Der Polizist erkennt uns direkt wieder. Die Frage, ob wir ein Foto machen dürfen, verneint er leider. Vielleicht beim 4. Mal…
Wegen des starken Sturms gestaltet sich unser Nachmittagsspaziergang auf der Steilküste kurz. Es ist trotz Wind mega heiß und irgendwie läuft auf dem unwegsamen Untergrund ein Bisschen die Angst mit: vor Schlangen oder anderen giftigen Lebewesen, die sich zwischen den Steinen und Büschen verstecken könnten. Tatsächlich sehen wir eine angriffslustige Tannenzapfenechse und bekommen einen Mordsschreck, als sie uns mit einer Drohgebärde anfaucht.
Auf dem Rückweg schauen wir am Kalbarri Pink Beach (diesmal pink aufgrund der Felsen- und Sandfarbe) ein wenig den Surfern zu.
Erkenntnis der letzten beiden Tage: Was dem Allgäuer seine Straßen- und Wegsperrungen wegen Schnee und Eis, ist dem Australier die Wegsperrung wegen zu großer Hitze! Hier sagt dir jeder: Heat kills!Read more
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- Day 18
- Friday, November 7, 2025 at 3:26 PM
- 🌬 23 °C
- Altitude: 12 m
AustraliaEneabba29°43’30” S 114°57’60” E
Tag 16 Guilderton - Port Denison
November 7 in Australia ⋅ 🌬 23 °C
Seit Perth sind wir nun also in Richtung Norden von Westaustralien unterwegs. Genau genommen an der Coral Coast. Ich weiß nicht, ob es Einbildung ist, aber irgendwie kommt es mir hier chilliger vor und ich komme endlich langsam in eine Art Urlaubsmodus. Anscheinend wurden die größten Mängel am Camper tatsächlich beseitigt, so dass sich auch das Fahren angenehmer gestaltet.
Zuerst wandern wir heute über die schneeweißen Sanddünen von Lancelin, was ein Riesenspaß ist. Die Dünen gehören zum Quindalup-System, einem System von Küstenlinien und Dünen, die nach der letzten Eiszeit entstanden sind.
Danach geht es in den Nambung Nationalpark, um durch die beeindruckende Pinnacle Wüste zu wandern. Dieses Riesenareal, gefüllt mit Tausenden Kalksteinsäulen von bis zu 4 m Höhe ist wirklich faszinierend. Die Säulen sind vor Millionen von Jahren entstanden, als das Areal noch vom Meer bedeckt war. Wir können gar nicht genug Fotos machen. Leider kann man darauf nicht annähernd die Realität abbilden. Da stört es fast gar nicht, dass wir wieder von Fliegenscharen umschwirrt werden.
Die heutigen 300 km fahren wir hauptsächlich auf dem Indian Ocean Drive. Das ist wesentlich abwechslungsreicher als die öden, trockenen Strecken im Weizengürtel vom Golden Outback am Anfang unserer Reise. Oft haben wir das Meer zur Linken und Starkwind, so dass man mit dem klobigen Camper ganz schön hin und hergeschaukelt wird und das Lenkrad gut festhalten muss.
In Cervantes werden wir von einer Verkehrskontrolle angehalten und Thomas muss tatsächlich ins Röhrchen pusten. Es gab keine Beanstandungen 😅.
Abends essen wir noch richtig gut Garnelen und Fish and Chips mit Meerblick.
Erkenntnis des Tages: In Australien bezahlt man in Restaurants oftmals VOR dem Essen oder Trinken. Man kann am Ende dann einfach gehen.Read more
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- Day 17
- Thursday, November 6, 2025 at 4:11 PM
- ☀️ 21 °C
- Altitude: 6 m
AustraliaCity of Joondalup31°48’38” S 115°46’58” E
Tag 15 Mandurah - Guilderton
November 6 in Australia ⋅ ☀️ 21 °C
Heute Morgen habe ich beim Abwaschen auf dem Campingplatz ein interessantes Gespräch mit einem älteren Neuseeländer geführt. Auch er ist der Meinung, dass Australien viel Amerikanisches hat.
Bevor wir uns heute dem unangenehmen Teil unserer bisherigen Reise widmen,
machen wir noch eine kurze Wanderung im Serpentine Nationalpark bei Perth. Es gibt einen netten kleinen Wasserfall zu sehen, der allerdings komplett umbaut und mit Geländern versehen ist, um ihn „sicherer“ zu machen. Das gefällt uns natürlich mal wieder nicht. Ein kleiner Wanderweg führt uns dann hoch auf einen Bergrücken, von dem aus man den Wasserfall mit Becken in der Ferne sieht. Die abwechslungsreiche Vegetation ist hier wirklich toll, die vielen Fliegen sind es nicht.
Danach ist der unangenehme Teil dran: wir müssen nach Perth zurück zur Vermieterstation, da unsere Mängelliste in der Zwischenzeit 10 Problemchen umfasst. Ärgerlich, haben wir doch extra ein teureres Modell gewählt, um keine Probleme zu haben. Dort angekommen, und erklärt, worum es geht (was wir eigentlich gestern bereits per Mail getan haben), lässt man uns warten. Nach 1 Stunde hat man angeblich alle Mängel beseitigt, aber frische Handtücher zum Wechseln gibt’s nicht (sind alle im Trockner), obwohl auch damit im Vorhinein geworben wurde. Die uns überreichten „frischen“ Kissenbezüge riechen gar nicht so frisch, aber beweisen können wir nichts. Langsam schwillt uns der Kamm. Wir fahren kurz zum Supermarkt, um uns mit einem Kaffee zu beruhigen, denn nicht einmal diesen gibt es für die Wartezeit. Anschließend fahren wir nochmal zurück und tauschen die Handtücher aus, um uns mit dem Berufsverkehr im Stau diesmal in Richtung Norden aus Perth herauszuquälen. Die gesamte Aktion kostet uns 3,5 h.
Als Entschädigung haben wir heute einen super schönen Stellplatz da, wo der Moore River ins Meer fließt.
Erkenntnis des Tages: Serviceorientierung wird hier gaaaanz klein geschrieben.Read more
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- Day 16
- Wednesday, November 5, 2025 at 7:57 PM
- 🌬 19 °C
- Altitude: 7 m
AustraliaCity of Mandurah32°34’55” S 115°39’54” E
Tag 14 Busselton - Mandurah
November 5 in Australia ⋅ 🌬 19 °C
Nachts regnet und gewittert es. Morgens ist es zwar bewölkt, aber schön warm.
Wir gehen als erstes noch einmal auf die Busselton Seebrücke. Diesmal laufen wir die 1,8 km bis zum Ende hinaus aufs Meer. Dort befindet sich ein Unterwasser-Observatorium. Wir gehen allerdings nicht hinein, weil wir zu früh (!!!), also vor Öffnung dran sind und nicht warten wollen. Außerdem befürchten wir, dass wir bei dem bedeckten Himmel nicht allzu viel sehen. Wir laufen also wieder zurück. Man hätte auch mit einer Touri-Bimmelbahn zurückfahren können - aber nicht mit uns!😉
Die Weiterfahrt führt uns nach Bunbury, der 2.größten Stadt in Westaustralien mit 80.000 Einwohnern. So groß kommt sie uns nicht vor. Eigentlich wollen wir Delfine sehen, die sich hier bis dicht an den Strand vor dem Observatory Centre trauen. Aber sie haben um 12 Uhr mittags wohl schon Feierabend, oder das gewittrige Wetter hält sie fern. So machen wir noch einen Spaziergang auf einem schön angelegten Steg durch einen kleinen Mangrovenwald. Wir können hier gut die oberirdischen Wurzelorgane sehen, die den atmosphärischen Sauerstoff an das unterirdische Wurzelsystem weiterleiten.
Auch die Früchte, aus denen später neue Mangroven entstehen, entdecken wir.
Nun müssen wir uns sputen, denn schon geht der Regen los.
In Mandurah, ca. 90 km vor Perth scheint wieder die Sonne. Wir suchen uns einen Campingplatz und fahren anschließend ans Meer zur Marina, um Mandurah zu Fuß zu erkunden. In die Promenade wurde viel Geld investiert, alles ist weitläufig und schön angelegt, aber irgendwie fehlt Flair. Uns gefällt es nicht wirklich. Wir schauen uns noch eine der vom dänischen Künstler Thomas Danbo aus Holz gefertigten Riesenstatuen an. Insgesamt hat Mandurah ein Bisschen etwas von Florida. Die meisten Einfamilienhäuser sind hier Bungalows, und diese sind dicht an dicht gebaut.
Erkenntnis des Tages: Der Südwesten Australiens hat viel Amerikanisches.Read more
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- Day 15
- Tuesday, November 4, 2025 at 7:45 PM
- ⛅ 20 °C
- Altitude: 5 m
AustraliaBusselton33°39’23” S 115°18’27” E
Tag 13 Hamelin Bay - Busselton
November 4 in Australia ⋅ ⛅ 20 °C
Bevor wir heute weiterfahren diskutieren wir, ob sich ein Abstecher in eines der vielen Weingüter lohnt, die auf unserem heutigen Weg liegen. Wir haben uns dagegen entschieden, vor allem aus „Don‘t Drink and Drive“-Gründen. Auch den Besuch einer der Höhlen, die es hier gibt, lassen wir aus.
Stattdessen heißt unser erster Stopp Margaret River. Ein kleines Städtchen mit gleichnamigen Fluss, das ein paar Geschäfte, Restaurants und Cafés zu bieten hat. Wir machen einen kleinen River Walk, ganz nett, aber mehr auch nicht.
Die Landschaft, durch die wir jetzt fahren, mit ihrem Weinanbau und den grünen Wiesen und Wäldern ist wohltuend für die Augen.
Nächster Halt sind die beeindruckenden Canal Rocks am Meer. Die runden, glatten und roten Felsen werden von der tosenden Brandung umspült und haben dabei im Laufe der Jahrtausende richtige Kanäle (daher der Name) gebildet. Es weht ein ordentlicher Wind, aber es ist schön warm und: endlich mal keine nervigen Fliegen! Dafür aber viele andere Touris.
Unsere Weiterfahrt wird immer urbaner, die Besiedelung dichter und die Einsamkeit ist völlig weg.
In Busselton geht’s dann zu wie in vielen Strandpromenaden auf dieser Welt (zum Glück aber komplett ohne kitschige Souvenirläden). Hier gibt es dafür eine fast 1,8 km lange Seebrücke (Busselton Jetty), an deren Ende sich ein Aquarium befindet. Dazu morgen mehr. Heute essen wir nur in der Brauerei an der Mole zu Abend.
Erkenntnis des Tages: Je dichter man an Städte kommt, umso mehr Touris trifft man.Read more
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- Day 14
- Monday, November 3, 2025 at 8:02 PM
- 🌙 18 °C
- Altitude: 9 m
AustraliaShire Of Augusta Margaret River34°13’17” S 115°1’56” E
Tag 12 Peaceful Bay - Hamelin Bay
November 3 in Australia ⋅ 🌙 18 °C
Heute Nacht ist es unglaublich kalt. Unser Camper ist genauso schlecht isoliert wie ein Zelt, und wir haben keine Heizung. Ich liege 1 h wach und warte auf Sonnenaufgang, damit sich der Camper wieder aufheizt.
Dafür können wir endlich mal in der Sonne frühstücken und einen kleinen Plausch mit unseren australischen Nachbarn halten. Diese sind schon 3 Jahre mit ihrem XXL Wohnwagen und Pick-up Truck unterwegs durch Australien und haben noch nicht annähernd alles gesehen. Beeindruckend!
Eine Sache, die uns irritiert ist, dass man auf australischen Campingplätzen das Grauwasser (also Abwaschwasser und Körperwaschwasser) einfach auf die Wiese entleeren soll. Mit allen darin enthaltenen Chemikalien. Dafür sind die Wiesen hier im äußersten Südwesten erstaunlich grün und saftig. Wir wissen nicht so recht, was wir davon halten sollen, machen es aber genauso, weil wir keine andere Wahl haben.
Unser erster Ausflug führt uns heute zum Valley of the Giants, wo wir auf einem Baumwipfelpfad in bis zu 40 m Höhe durch die Baumkronen der verschiedenen Eukalyptusbäume spazieren. Der rote Tingle wird bis zu 400 Jahre alt und kann einen Umfang von bis zu 20 m erreichen. Ein weiterer kleiner Spaziergang führt uns auf sicheren Stegen am Fuße der Giganten vorbei. Diesmal sind wir froh über die Stege, da sie die empfindlichen Wurzeln der Baumriesen schützen, die kurioserweise Flachwurzler sind.
Weiter geht die Fahrt - diesmal sehr einsam durch grüne Waldgebiete: Auf und Ab und teilweise kurvig, so dass es unsere Porzellanschublade (hier hat man kein Campinggeschirr) aus den Scharnieren reißt und die gesamte Schublade auf den Camperboden knallt. Wie durch ein Wunder geht nichts kaputt.😅
Wir fahren bis Hamelin Bay. Unterwegs sehen wir auf einer Wiese tatsächlich die ersten Kängurus, die offensichtlich ihre Frühlingsgefühle ausleben. Leider sind wir für ein Foto zu schnell an ihnen vorbeigefahren.
Unser Campingplatz liegt mitten im Wald und dicht am Strand. Wir machen noch einen kleinen Abendspaziergang, um die dort lebenden Stachelrochen zu beobachten. Und wir haben Glück!
Erkenntnis des Tages: Unser Mietcamper ist in jeder Hinsicht absoluter Schrott, dabei haben wir extra die „Luxusvariante“ gebucht.Read more
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- Day 13
- Sunday, November 2, 2025 at 7:51 PM
- 🌙 14 °C
- Altitude: 4 m
AustraliaPeaceful Bay35°2’20” S 116°55’50” E
Tag 11 Albany - Peaceful Bay
November 2 in Australia ⋅ 🌙 14 °C
Unser 1. Stopp ist eine ehemalige Walfangstation (Albany‘s Historic Whaling Station). Die ganze Station ist im Ursprung erhalten und gibt informativ Auskunft über den Walfang, der hier 1978 eingestellt wurde. Interessant ist einiges: z. B. dass das Herz eines Blauwals so groß wie ein Kleinwagen ist oder dass in einer Saison in dieser Station bis zu 1000 Wale er- und zerlegt wurden und was für ein harter und gefährlicher Job das war. Zum Glück sind diese Zeiten vorbei. Sind Wale doch so schöne, faszinierende Lebewesen!
Im The Gap Nationalpark zahlen wir mal wieder 17 $ fürs Parken (gleichzeitig eine Gebühr fürs Natur-Gucken-dürfen, so mein Eindruck). Klar, der Weg zu einer riesigen Naturfelsenbrücke ist tipptopp angelegt mit Platten über dem natürlichen Felsen und damit auch für Rollis, Kinderwagen u. ä. zugänglich. Dazu kommt die Aussichtsplattform über einer Meeresschlucht von der man die Felsen und das tosende Meer betrachten kann. Aber weniger wäre mehr, denken wir, denn der Eingriff in die Natur ist hier erheblich.
Wir fahren weiter, durch grüne Landschaft mit hohen Karribäumen, die zu den Eukalyptusbäumen zählen, bis zum Greens Pool mit den grandiosen Elephant Rocks. Hier ist es wirklich schön: Riesige Granitfelsen, rund und hoch oder flach und ausladend schützen sie die Bucht vor den Wellen. Eine Gruppe von Granitfelsen sieht aus wie eine sich in der Sonne wärmende Elefantenherde. Tolle Fotomotive, denken wir, aber in der Realität sieht alles noch viel schöner aus.
Unser heutiger Campingplatz heißt Peaceful Bay und befindet sich am Meer. Aber das kann man nur hören, da dichte Büsche und Bäume die Sicht versperren.
Erkenntnis des Tages:
Die Natur wird nicht schöner, wenn man sie für die Menschen sicher zugänglich macht.Read more
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- Day 12
- Saturday, November 1, 2025 at 8:02 PM
- ⛅ 13 °C
- Altitude: 19 m
AustraliaAlbany35°0’41” S 117°52’27” E
Tag 10 Bremer Bay - Albany
November 1 in Australia ⋅ ⛅ 13 °C
Heute ist mein Geburtstag und so versuchen wir mal, draußen vor dem Camper zu frühstücken. Gelingt uns nur teilweise, die Fliegen wollen mitessen - wir ziehen nach kurzer Zeit in den Camper um.
Heute geht unsere Fahrt zunächst auf derselben (einzigen und öden) Landstraße wieder ca. 60 km zurück. Dann biegen wir in Richtung Albany ab. Im Porongurup (ich lese immer Pornogroup 🤭) Nationalpark, der für australische Verhältnisse winzig klein ist, dafür aber schön grün mit abwechslungsreicher Vegetation, machen wir eine kleine, spektakuläre Wanderung über riesige, runde Granitfelsen in schwindelerregender Höhe. Auf dem Rückweg (wir haben es vom Gipfel schon kommen sehen) regnen wir ein, weshalb wir bergab joggen. An einem weiteren Haltepunkt im Park bewundern wir noch einen Karri-Baum, der direkt aus und auf einem Granitfelsen wächst.
Anschließend checken wir in Albany im Campingplatz ein.
Erkenntnis des Tages: Westaustralien kann karg, trocken und 30 Grad und grün, feucht und 15 Grad an einem Tag bieten.Read more

TravelerHappy Birthday nochmal😘 das mit den Fliegen erklärt wohl, warum niemand der Australier außerhalb des Campers sitzt und die Vögel so frech sind.
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- Day 11
- Friday, October 31, 2025 at 3:53 PM
- 🌬 26 °C
- Altitude: 61 m
AustraliaShire Of Jerramungup34°23’21” S 119°4’31” E
Tag 9 Esperance - Bremer Bay
October 31 in Australia ⋅ 🌬 26 °C
Frühstück vor dem Camper, Lebensmittel einkaufen, einen letzten weltbesten Kaffee geholt und weiter geht die Fahrt. Wir nehmen den Great Ocean Drive und werden nicht enttäuscht: ein Traumstrand nach dem anderen und als Highlight eine Delfinschule direkt vor uns. Während der Weiterfahrt sehen wir plötzlich auf der Straße eine RIESIGE, DICKE Schlange, die sich Richtung Straßenrand schlängelt!! Leider oder zum Glück fahren wir zu schnell für ein Foto, aber für ein schauriges Gefühl hat’s gereicht. 😱
Wir halten noch kurz in einer viel gepriesenen Bäckerei, um frisches Brot und ein paar ungesunde Schweinereien zu kaufen, dann heißt es wieder fast 400 km öde Fahrstrecke hinter uns bringen. Das ist gar nicht so leicht, wie es sich anhört: die wellige, einspurige Landstraße mit denkbar schlechtem Asphalt und ohne Seitenstreifen ist voll dem starken Wind ausgesetzt und erfordert daher volle Aufmerksamkeit. Steigt man an einem der wenigen Haltepunkte im roten Kies aus, wird man trotz des Windes wieder von Hunderten Fliegen angegriffen. Angenehm ist anders.
In Bremer Bay machen wir heute nur einen kleinen Übernachtungsstop.
Erkenntnis(se) des Tages: 1. Es gibt tatsächlich Schlangen in Australien. 2. Geradeaus fahren kann auch anstrengend sein.Read more
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- Day 10
- Thursday, October 30, 2025 at 7:45 PM
- 🌙 16 °C
- Altitude: 18 m
AustraliaEsperance33°50’42” S 121°54’4” E
Tag 8 Cape Le Grand National Park
October 30 in Australia ⋅ 🌙 16 °C
Gleich nach unserem Frühstück fahren wir zum Cape Le Grand Nationalpark. Heute steht endlich mal eine Wanderung an. Wir parken am Hellfire Bay und laufen den Coastal Trail über Thistle Cove bis nach Lucky Bay. 15 km und 690 Hm hin und zurück. Wir sind wandererfahren, finden den Trail aber ziemlich anstrengend. Es geht auf griffigem Felsen ständig sehr steil bergauf und -ab und durch dichte Vegetation.
Schade ist, dass wir am Lucky Bay keine Kängurus sehen, die dort manchmal am Strand zu finden sind. Lucky Bay selbst enttäuscht uns. Angeblich soll das einer der schönsten Strände Australiens sein, aber da man dort mit dem Auto bis auf den Strand fahren darf, finde ich ihn nicht sehr attraktiv. Viel schöner ist Thistle Cove mit seinem türkisfarbenem Wasser und schneeweißem feinsandigen Strand. Auf dem Rückweg tauche ich dort auch kurz ins kühle Nass ein. Insgesamt ein schöner Trail, bei dem wir uns endlich mal wieder körperlich anstrengen können.
Erkenntnis des Tages: Die bekanntesten Strände sind nicht unbedingt die schönstenRead more










































































































































































































































































































Traveler
Wie cool ist das denn?