• Fushimi Inari

    3. april, Japanisches Meer ⋅ ☁️ 15 °C

    Mein Highlight in Kyoto war der nächtliche Besuch des mystischen Inari Berges. Über hunderte Jahre hinweg haben Gläubige dort Torii, Geistertore, aufgestellt. Man geht durch ca 10.000 solcher Tore etwa 2h auf den höchsten Punkt. Der ganze Berg ist voller Schreine, die für Inari, eine Erdgottheit aus dem Shinto Glauben, augestellt wurden. Die Schreine sind von Füchsen, ihren Götterboten, bewacht und wiederum mit vielen, vielen Mini-Torii geschmückt.

    Mich hat das alles sehr an den "Berg der Kreuze" in Litauen erinnert, wo auch Gläubige seit hunderten Jahren Kreuze in jeder Größe aufstellen, um ihren Wünschen Ausdruck zu verleihen.

    Wir waren nachts auf dem Fushimi Inari, es waren sehr wenige Leute, nur die Nacht, die Erdgeister, die Füchse und wir (und Schilder, die vor Wildschweinen warnten). Ein sehr eindrückliches Erlebnis.
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