Julia u. Jakob's Reiseblog

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  • Day96

    Ho Chi Minh City, Vietnam

    March 31, 2015 in Vietnam

    31.03.2015:
    Die Metropole Ho Chi Minh City zählt mittlerweile über 6 Millionen Einwohner, täglich werden es mehr. Die hohen Löhne ziehen die Leute, die auf dem Land keine Zukunft mehr sehen, an wie ein Magnet. Die Stadt hat sich längst zu einer internationalen Großstadt entwickelt. Spricht man von "Saigon", so ist nur die Innenstadt gemeint, "Ho Chi Minh City" ist sozusagen der Großraum inkl. Vorstädte. Zwischen modernen Kaufhäusern, hochpreisigen Restaurants und dem ein oder anderen Luxuswagen findet man jedoch immer noch kleine Pagoden, Straßenimbisse und historische Gebäude.

    Als ich heute in der Stadt einen Zwischenstopp auf einer Parkbank einlegte, ist mir selbiges passiert, wie schon am Hoam Kiem Lake in Hanoi. Es dauerte nur ein paar Sekunden und schon waren ungelogen 10 vietnamesische Studenten da und haben höflich verlegen gefragt: "can i speak english with you?". Natürlich habe ich nicht "nein" gesagt! Die Eltern finanzieren ihren Kinder meist ein Englischstudium (kostenpflichtig, für viele Familien ist das nicht leicht), nur damit sie später bessere Chancen haben, einen guten Job zu bekommen und vielleicht sogar Karriere in einer internationalen Firma machen. Um ihr Englisch zu verbessern, versuchen die Kinder nach der Schule mit den Touristen ins Gespräch zu kommen. Jeder/Jede mit einem Block und Stift in der Hand ging die Fragerunde reihum, man merkt dass der Ehrgeiz zu lernen enorm ist! Ob sie von mir jedoch viel lernen konnten, sei dahingestellt ;)

    01.04.2015:
    Knapp 9 Wochen Urlaub sind nun vorbei. Morgen um 18:45 Uhr geht der Flieger zurück in die Kälte. Nach zuletzt täglich 37° Grad habe ich direkt ein bisschen Angst bei dem aktuellen Wetter zuhause aus dem Flugzeug zu steigen.

    Borneo/Malaysia, Philippinen, Vietnam - wir/ich würde(n) die Reise genauso wieder machen! Neben fast nur tollen Erfahrungen und Erlebnissen gab es ab und zu auch mal ein kurzes Tief, aber das gehört dazu. Sonst wäre es ja langweilig ;). Ich freue mich jetzt aber wieder auf den gepflegten "deutschen Standard", Messer, Gabel und Löffel (bin ja schon direkt zum Stäbchenesser geworden) und euch alle wiederzusehen.

    Bild 1: Notre Dame-Kathedrale
    Bild 2: warten an der Kreuzung auf die grüne Ampel
    Bild 3: typische Häuser in Vietnams Großstädte, werden in die Höhe gebaut, davor das gebündelte Stromchaos
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  • Day95

    An Binh, Vietnam

    March 30, 2015 in Vietnam

    Das Homestay habe ich mir definitiv anders vorgestellt... von einer Familie ist weit und breit nichts zu sehen, dafür freut sich die Besitzerin, mir die Getränke für den doppelten Preis zu verkaufen, als sie in der Stadt Vinh Long kosten würden. Einzig das Abendessen war ein Highlight, vietnamesisch, reichlich und sehr lecker ;) Auf der Mekonginsel An Binh ist man zudem sehr beschränkt, man kann auf schmalen Trampelpfaden mit dem klapprigen Fahrrad durch Obstplantagen fahren, mehr auch nicht. Deshalb packe ich heute schon wieder meine Sachen und fahre zurück nach Ho-Chi-Minh City.Read more

  • Day95

    Vinh Long, Vietnam

    March 30, 2015 in Vietnam

    Im Local-Bus von Can Tho nach Vinh Long war ich als einziger Ausländer schon das Highlight, hier in Vinh Long City ist es nicht anders. Die Wartezeit bis zur Überfahrt mit der Fähre auf die Mekonginsel "An Binh" zum Homestay habe ich mit einem ausgiebigen Mittagessen und Marktbesuch überbrückt. Das sind meiner Meinung nach sowieso die Top-Attraktionen der sonst eher "langweiligen" Stadt. Es gab "Banh Rieu", eine Reisnudelsuppe mit Streifen von Fleischbällchen und jede Menge Gewürze und Grünzeug. Auf dem Markt habe ich dann das Obstparadies schlechthin entdeckt und vor lauter Neugier gleich 10 (mir teilweise völlig fremden) Obstsorten ausprobiert, die allesamt sehr lecker waren.

    Bild 1: jede Menge Obst
    Bild 2: getrockneter Fisch
    Bild 3: "Nem Nuong", gegrillte Fleischbällchen mit Salat, Gemüse und Reispapier zum selberbasteln
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  • Day94

    Floating Market Can Tho, Vietnam

    March 29, 2015 in Vietnam

    29.03.2015:
    Der Tag begann früh, der Wecker klingelte bereits um 4:30 Uhr. Denn wer die schwimmenden Märkte sehen will, muss früh dran sein (den Einheimischen wirds um die Mittagszeit dann auch zu heiß). Auf einem kleinen Boot sind wir zu 3. mit einer der Bootsfrauen zu zwei verschiedenen Märkten gefahren. Diese sind eigentlich genauso, wie die normalen Märkte an Land - nur auf dem Wasser. Es wird gefeilscht, gehandelt, geratscht und gelacht. Der Mekong bietet den Menschen optimale Voraussetzungen für den Anbau von Reis, Obst, etc.... Leider ist der Mekong für viele (gerade auch für diejenigen, die direkt am Wasser eine einfache Behausung haben) Wertstoffhof, gelber Sack, Restmüll, WC, Dusche, Badewanne und Abspülwasser zugleich.

    Morgen geht es für mich noch ca. 25km weiter in ein "Homestay" am Mekong. Ich bin dort noch für 2 Nächte bei einer vietnamesischen Familie untergebracht, ehe ich mich auf den Rückweg nach HCM-City machen muss (für den Rückflug am Donnerstag). Es sind ausnahmslos ALLE Locals freundlich und unaufdringlich. Ich hatte in den 2 Wochen keine einzige schlechte Erfahrung gemacht. Damit ergattert sich Vietnam in Sachen Freundlichkeit den ersten Rang unter allen bisher bereisten Ländern in Südostasien.
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