• Marrakesch

    26–30 Mar 2025, Fas ⋅ ☀️ 24 °C

    Die wohl bekannteste Stadt Marokkos darf auf unserer Reise natürlich nicht fehlen. Im elften Jahrhundert gegründet, war Marrakesch seither oft umkämpft, immer wieder Hauptstadt, eine der vier Königsstädte und bedeutendes wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Wir hatten Respekt vor der großen, wuseligen und unübersichtlichen Stadt und werden positiv überrascht. Dabei können wir gar nicht genau sagen, inwiefern. Das Gedränge in den Souks ist nicht weniger als anderswo, dazu kommen noch mehr Mopeds, die sich ihren Weg ohne Rücksicht auf Verluste durch die bummelnden Menschen bahnen, von Soukverkäufern werden wir oft angesprochen, von Kutschfahrern, Schlangenbeschwörern und traditionell Kostümierten sowieso. Aber dennoch herrscht in der Stadt eine angenehme, nicht allzu hektische Atmosphäre. Die Souks, überdacht von einer mit Ornamenten verzierten, lichtdurchlässigen Holzdecke, sind tatsächlich wunderschön, bunt, glitzernd, vielfältig, unbeschreiblich. Der Besuch der Medersa Ben Youssouf beeindruckt uns. Diese Koranschule, im sechzehnten Jahrhundert gegründet, war zeitweise die Größte des Maghreb. Bis in die sechziger Jahre wurde hier unterrichtet und studiert. In den letzten Jahren wurde der Bau aufwändig restauriert und die unglaublich vielen unglaublich filigranen und kunstvollen Wände, Dekore, Türen, Balkone und vieles mehr wieder zum Strahlen gebracht. Leckeres Mittagessen gibt es schließlich auf einer Terrasse hoch über den Dächern der Stadt.
    Zufrieden geht es dann mit dem Taxi zurück zum Campingplatz, wo wir, in dieser anderen Welt mit Pool, Wiese, Palmen und vielen lauschigen Plätzchen, bei steigenden Temperaturen noch zwei entspannte Tage verbringen.
    Nach genau sechs Wochen und sechs Tagen ist unser Gastank nun leer, womit wir ja gerechnet und den Kühlschrank schon entsprechend leer gefuttert haben. Noch sechs Tage wollen wir in Marokko bleiben. Und da man hier kein LPG tanken kann, gibt es jetzt nur noch Brot, Schmelzkäse und Avocado.
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