Nine la Loca

Joined October 2017Living in: Sachsenheim, Deutschland
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  • Day20

    Singing in the rain

    September 27 in Canada

    4 Bären, 1 Herde Rehe und ihr Macker, diverse Eichhörnchen und ein gewaltiges Moose (sowas wie ein Hirsch) - eine gute Ausbeutung für die kurze Zeit.

    Heute kam einer der schönsten Streckenabschnitte ... Kilometerlanges Nichts auf dem Weg zum Medizinsee und dem bösartigen See.

    Nur, dass ersterer nahezu versiegt war... Wenn das nix zu bedeuten hat.

    Interessanterweise versiegt zu Zeiten des Niedrigwassers also zum Ende des Sommers, alles Wasser in einem unterirdischen Höhlensystem, um dann zu Zeiten der Schneeschmelze wieder an die Oberfläche zu treten und einen gewaltigen See zu füllen.

    Weiteres Highlight des Tages : die heißen Quellen von Mietti, gleich hinter Pocahontas... Wingapo
    Endlich wieder sauber und schön heiß gekocht.... Und noch nie hat uns ein Bademeister zum Feierabend singend hinausgeworfen 😁

    "out, out, getting all ouuuut! These are the things I've been dreaming about, come ouuuut! I'm kicking youuuu all out!"
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  • Day19

    Der Trans-Kanada - Highway

    September 26 in Canada
  • Day18

    Und jetzt ein paar Skier....

    September 25 in Canada

    Natürlich musste ich pullern. Hielt aber noch tapfer durch, bis die ersten Sonnenstrahlen eine ernsthafte Chance darauf versprachen, dass Strahl und Hintern nicht gleich in der Luft gefrieren.

    So, allen Mut zusammengerafft und raus in den Schnee!
    Die Jungs sitzen schon am Lagerfeuer, das Teewasser brodelt, mein Käsebrot lacht mich schon an.
    Die Schaumkrone auf dem Tee lässt vermuten, dass dass der Ehrgeiz gestern Abend beim Spülen des Geschirrs im eiskalten Wasser seine Grenzen hatte.
    Aber Christian verspricht mir, wer Spüli-Tee trinkt, wird Einhorn 🦄 - farbene Seifenblasen pupsen.

    Frisch gestärkt geht es ans Werk: das steif gefrorene Zelt aus dem Schneehaufen buddeln, Rucksack geschnürt und auf zum Merlin See!
    Ein abgeschiedenes Juwel mitten in den Rockies erwartet uns!
    Und 23 km durch Schnee, Matsch und Eis, bis wir endlich mit brennenden Füßen am Auto anlangen .

    gt die Vermutung nahe, dass mein Elan gestern Abend, das Kochgeschirr im kalten Wasser allzu gründlich zu reinigen
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  • Day17

    Abenteuer auf kanadisch

    September 24 in Canada

    Endlich hieß es, mal richtig raus in die Natur!

    In aller Herrgottsfrühe, halb 8, öffnete Christian (Beiname: der Herzlose) Fenster und Türen von Pupsi, um ein wenig Sauerstoff hereinzulassen. Dabei hatte es soviel Mühe gekostet, dieses heimelige Klima zu erschaffen.

    Nach einem Frühstück im Warmen (!! Auch wenn's das Geld nicht wert war... Aber es war Frühstück im Warmen!) machten wir noch einen Abstecher in die Touri- Info von Bannf, wo die Angestellten einen stets mit solch einem Herzblut beraten, dass man stets das Gefühl hat, die kommen gleich selber mit auf Tour.

    Mit Kartenmaterial und Geheimtipps bewaffnet, schwangen wir uns hinters Steuer, um die Rockies zu erobern.
    Der vorzeitig einbrechende Winter und der fortgeschrittene Monat hatten Sommergondel und Touriabsteigen bereits in den Winterschlaf versetzt, sodass wir erstmal 2h durch die Bergwelt wandern, ohne auch nur einer Menschenseele zu begegnen.

    Dies änderte sich an der ersten Winterschutzhütte, der Geisterhütte.
    1931 erbaut, diente sie den Mitgliedern des hiesigen Ski clubs als Rastplatz auf halbem Wege zur eigentlichen Berghütte.
    Nur Übernachtungen sind heute nicht mehr empfohlen.
    Im Jahre 1933 verschüttete eine Lawine 4 Skifahrer, deren Geister seither, die Rucksäcke voller Rum, des Winternachts immer hier einkehren, um bis in die frühen Morgenstunden Poker zu spielen...

    Wie von Geisterhand füllte sich diese Hütte auch rasch, nur dass unsere Brotzeitgenossen noch einen erfreulich lebendigen Eindruck machten.

    Gut gestärkt ging es weiter.
    Der breite Fahrweg wich einem Trampelpfad. Schotter und meterhohe Tannen dem Schnee und kleinen alpinen Gewächsen.
    Bis zu knietief wateten wir durch die weiße Pracht des Indian summers, begegneten sogar den ersten Skitourengehern.
    Nach 16 km und auf 2070 Höhenmetern schließlich erreichten wir die Skokie Lodge, eine urige Holzhütte mitten in den Bergen, wo uns der Hüttenwart mit selbst gepflücktem Tee, hauseigenem Brot und Suppe erwartete. Was für ein schöner Ort, um die Füße zu trocknen!
    Doch was wäre das für ein Abenteuer, würde man nur in so einer ollen gemütlichen Holzhütte mit urigen Kamin nächtigen?

    Außerdem sieht unser Zelt im Schnee einfach toll aus!

    Und wir sind nicht mal die Einzigen, die sich bei dem Wetter keinen schöneren Schlafplatz vorstellen können.

    Nun, die Essensvorräte in den Baum gehangen und ein paar schöne Lagerfeuergeschichten & einen Flachmann voll Rum später huschen wir in unsere Daunenschlafsäcke.

    Verdammich, wenn ich heute Nacht nur nicht pullern muss...
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