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  • Day47

    F A Z I T

    August 3, 2018 in Austria ⋅ ⛅ 28 °C

    Viele Menschen haben vor unserer Abreise gesagt, ihr seid verrückt und das ist gefährlich. Passt bloß auf!!!
    Wir möchten unsere Pinguine gerne mit einer Passage aus Wolfgang Herrndorfs Buch "Tschick" abschließen (siehe Bild).

    Entgegen aller Schwarzmalerei haben wir tatsächlich nur unglaublich warmherzige, spannende und gute Menschen getroffen. In allen Ländern! Immer wurde uns geholfen und für alles eine Lösung gefunden. Je weniger die Menschen hatten, desto mehr haben sie gegeben. Und damit ist nicht nur Essen gemeint, sondern vor allem Freundlichkeit und Erfahrung.

    Wir hatten eine atemberaubende, spannende Reise durch 7 Länder, 6 Währungen, 7 Sprachen und 2 Schriftsystemen. Immer begleitet von den "1% guten Menschen" und behütet von oben:

    * 2,5 Regen-Radeltage in 46 Tagen
    * ein einziger Platten 500 m vor dem Fahrradladen
    * kaum ein Sonnenbrand
    * keine erwähnenswerten Verletzungen
    * kein Diebstahl.
    Was wilde Hunde angeht? Gut, einer hat in Marias Tasche gebissen. Aber mehr ist uns auch nicht passiert.
    Und sonst??

    Nichts...
    Wirklich nichts!!!

    Ein großes DANKESCHÖN an alle die uns begleitet und uns geholfen haben!!

    Wir sind beschenkt und glücklich!!

    Es war der WAHNSINN!!! 😊😁🤗
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  • Day46

    Bukarest - Wien (Zug)

    August 2, 2018 in Romania ⋅ 🌬 28 °C

    Unser letzter Tag der Reise!

    Was macht man da? Erstmal noch Essen (Proviant & Mitbringsel) einkaufen :)
    Danach spazieren wir noch zum riesigen Parlamentspalast, dem Casa Poporului, für den praktisch über Nacht ein riesiges Gelände geräumt wurde, um diesen riesen Prunkbau zu errichten. Für eine Führung haben wir aber leider nicht genug Zeit und so schlendern wir noch gemütlich durch die Stadt.

    Dann mal ab zum Zug! Und zur letzten Hürde unserer Reise. Laut ÖBB fährt der Zug um 13:00 ab; laut DB und laut Anzeige in Bukarest um 14:00. Warum auch immer? Zeitverschiebung vielleicht?
    Jedenfalls, für uns haben wir schon Tickets, für unsere Bikes aber noch nicht. Nachdem wir nun schon 1,5 Stunden vor Abfahrt am Bahnhof sind, kommen wir zufallig mit einem netten jungen Rumänen aus Brasov ins Gespräch, der in Wien lebt. Wir bemerken es kaum, da sind wir auch schon mit seiner Hilfe und mitsamt unseren Rädern im Zug (beim Schaffner sicher in seinem Abteil verstaut - gegen "Aufpreis" natürlich). Und schwupps, auch schon in Brasov. Die Zeit vergeht im Flug!
    Wir haben ein super Schlafwagen-Abteil erwischt; 2 nette Rumänen, 2 lustige, liebe Wanderer aus Österreich und wir.

    Gute Nacht!
    Wien/Freilassing wir kommen! :)
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  • Day45

    Constanta - Bukarest (Bus)

    August 1, 2018 in Romania ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute wechseln wir das Verkehrsmittel und fahren mit dem Bus und unseren Rädern (nachdem wir den Preis verhandelt haben) nach Bukarest, vorbei an der vor Wochen besuchten Brücke von Cenavoda. Wie es der Zufall will lässt uns der Busfahrer tatsächlich direkt vor unserem Apartment (Bratianu Apartments) aussteigen. Dieses ist wirklich nochmal super cool. Mitten in der Altstadt mit Blick ins Grüne, mit Balkon und viel Platz.

    Durch die Stadt schlendernd treffen wir uns mit den zwei Radlern aus Bukarest, die wir vor ein paar Wochen kennengelernt haben, und sie zeigen uns ihr ganz persönliches Bukarest. Wir sitzen, trinken und essen gemütlich im Green Hours Jazz Café und machen sogar Bekanntschaft mit dem Besitzer, der sich zu uns gesellt. Danach ziehen wir weiter zu einem brasilianischen Live-Konzert voller Emotion - und an unserem Tisch auch mit anregenden Gesprächen.

    Ein wenig traurig, ob des Endes unserer Reise, fallen uns dann in unserem schönen Apartment die Augen zu.
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  • Day44

    Jurilovka - Constanta (97 | 2801 km)

    July 31, 2018 in Romania ⋅ ⛅ 28 °C

    Zum Abschluss unserer Fahrradtour und weil es rückkehrtechnisch am einfachsten ist, beschließen wir noch einmal eine lange Etappe (knapp 100 km) nach Constanta zu radln. Da wir uns irgendwie schon sehr auf die kühle Erfrischung im Meer freuen, ziehen wir trotz Hitze knapp 80 km bis nach Mamaia durch und springen dann ganz schnell ins kühle Nass, bevor wir uns unseren eigenen Sonnenschutz am Strand bauen. Wer braucht schon einen völlig überteuerten Sonnenschirm, wenn er Räder hat. :) Auch wenn der menschenüberlaufene Strand nicht so unseres ist, Wasser ist Wasser und Hauptsache Schwimmen!!!

    Gemütlich verbringen wir dort einige Zeit und machen uns dann auf nach Constanta - und knacken dabei die 2800 km. Hurra!!!

    Im Sommer vermittelt Constanta eine ganz andere Atmosphäre als im Winter. Im Zentrum tummeln sich die Leute in den Cafés und Restaurants und beim berühmten Kasino, spielt Open Air ein Orchester und ein paar Tänzer tanzen dazu. Wirklich ein schönes, musikalisches Ende.

    Wir genießen noch vom Minarett der Moschee aus den Ausblick auf den Hafen und die Stadt, bestaunen die Statue von Ovid (der von Griechenland nach Constanta verbannt wurde) und runden den Tag bei leckerem griechischen Abendessen ab. Anna bekommt dann von einem der anderen Hotelgäste prompt noch einen Heiratsantrag. Da wird nicht lange gefackelt! ;-)

    Eines noch zu unseren Unterkünften auf dieser Reise:
    Immer, wenn unsere Unterkunft mehrere Stockwerke hatte, konnten wir sicher sein, die Treppen bis zum obersten Stockwerk hinauf steigen zu müssen. Was soll's. Regeneration-Workout für den Abend halt.
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  • Day43

    Sf. Gheorge - Jurilovka (89 | 2704 km)

    July 30, 2018 in Romania ⋅ ⛅ 27 °C

    Bevor wir unseren Urlaubsort verlassen geht's erst mal noch zum Strand. Nochmal eine ausgiebige Runde schwimmen und ein bisschen Sonne auf den weißen Bauch scheinen lassen - Urlaubsfeeling pur!

    Kurz danach allerdings...
    Schnell schnell die Sachen packen, schnell ab zur Fähre! Da wir schon recht knapp dran sind fährt Anna schon mal vor, um das Schiff aufzuhalten. Und da passiert es: mein (Marias) Orientierungssinn hat einen Wackelkontakt!! In dem Dorf mit 600 Einwohnern komplett verirrt. Jeder schickt mich in eine andere Richtung. Es ist schon Abfahrtszeit. Die Leute schicken mich weiterhin in die falsche Richtung. Aaaaaaaaaahh!!!! Irgendwie komme ich also trotz Orientierungs-Aussetzer zum Boot, werde samt Fahrrad verstaut und schon legen wir ab. Uff!!! Zum Glück sind wir nicht in Österreich oder Deutschland - die Anderen meckern nicht mal. :)

    In Murighol wird wieder Proviant aufgestockt (Maria ist verliebt in die leckeren Salam de Biscuiti Kekse) und wir radeln Richtung Süden. Jetzt fühlt es sich schon eindeutig wie eine Zugabe an - und zwar eine schöne! Durch Hügel, Weinfelder und andere Felder ergattern wir immer wieder wunderschöne Ausblicke auf den riesigen Razim-See und andere kleine Seen. Außerdem bringen uns elegant schwebende, kreisende Vogelschwärme vor lauter schauen fast von der Straße ab. Wunderbar!

    Am Abend erreichen wir das Fischerdorf Jurilovka, das unter anderem für seine bunten Häuser bekannt ist und in dem viele Lipoveni (die strenggläubige russische Minderheit in Rumänien) leben. Deshalb sehen wir auch plötzlich wieder kyrillische Schilder. Das Museum allerdings, welches im Reiseführer beschrieben ist, gibt es nicht mehr, aber nach einer Stärkung radeln wir noch raus zu den Felsen und alten Argamum-Ruinen. Bei Sonnenuntergang ist die Aussicht auf den von Schilf-bewachsenen See wirklich wunderschön. Und es wird noch besser: auf dem Weg zu den Ruinen fahren wir auf einem kleinen Trampelpfad - fast wie eine Mountainbike-Strecke! Und links von uns fallen die Klippen steil ins Meer ab. Also doch stellenweise lieber schieben... ;-)
    Ein wunderbarer Abend-Ausflug! Anna's Helm gefiel der Ausblick vom Korb aus leider so gut, dass er dort bleiben wollte... Gut dass es zumindest schon unser vorletzter Radtag ist!
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  • Day42

    Sf. Gheorghe (2. Urlaubstag)

    July 29, 2018 in Romania

    Nachdem uns Sfântu Gheorghe so gut gefällt und wir uns einen weiteren Urlaubstag definitiv erradelt haben, verlängern wir um eine Nacht und lassen es heute ruhig angehen... Also fast. Wir stehen auf zum Sonnenaufgang. Diesmal allerdings ist er leider von Wolken verhangen. So spazieren wir den Strand entlang, an den Ort, an dem die Donau ins Schwarze Meer fließt. Herrenlose Hunde bahnen uns den Weg und verscheuchen Kühe und leider auch Pelikane.

    Nach ein paar weiteren Stunden Schlaf und einem ausgiebigen Frühstück geht es für mich (Anna) wieder ins Meer zum Schwimmen. Dort treffe ich auf eine Gruppe Einheimischer, die mich dann prompt nochmal auf eine Bootstour durch das Delta mitnimmt und zur Insel Sacalin fährt, auf der man Unmengen von Pelikanen ganz aus der Nähe betrachten kann. Und zum Schluss darf ich auch noch Kapitän sein und das Boot steuern. Sogar von der Donau raus ins Schwarze Meer... Cool!!!

    Maria geht auch im Meer schwimmen, verpasst aber Anna und ist dann gar nicht unglücklich, einen relativ faulen Nachmittag (Wäsche waschen, Pinguine schreiben etc.) zu verbringen.

    Alle gemeinsam lassen wir dann den Abend noch in unserem Camp ausklingen.
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  • Day41

    Sf. G. - Sulina - Sf.G. (37 | 2615 km)

    July 28, 2018 in Romania ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach nur wenigen Stunden Schlaf stehe ich (Anna) trotzdem auf um mir am Strand den Sonnenaufgang anzuschauen, und mache mich also noch etwas tramhappert auf den Weg. Plötzlich ist mein Weg von einer Herde von Kühen mit ganz schön respekteinflößenden Hörnern versperrt. Ein wilder süßer Hund ist mein Retter und gemeinsam gehen wir dem Sonnenaufgang entgegen.
    Ein Sonnengruß, ein Morgenschwumm (während mein Retter meine Sachen bewacht), dann geht es schon zurück zum Camp. Ein wundervoller Start in den Tag würde ich mal sagen.
    Mittags machen wir uns dann gemeinsam auf nach Sulina. Sind ja nur 30 km und wir sollen auch ein vergessenes Handy dorthin mitnehmen. Kein Problem...ja... fast.
    Die Landschaft durch die wir radln ist herrlich, der Weg allerdings sehr holprig und wir kommen nur sehr langsam voran. Außerdem grollt das Gewitter um uns herum, sodass wir irgendwann beschließen, Hose und Shirt lieber regendicht zu verstauen, damit wir für später noch etwas Trockenes zum anziehen haben. (Wir sind ja in der Natur und weit und breit ist niemand zu sehen.) Und plötzlich kommen wir an eine Stelle, wo uns das Wasser bis zu den Knien reicht... Ach... Die Räder gehören eh geputzt und im Nu ist die neue Rad-Waschanlage erfunden. Kurz vor Sulina plötzliche Aufregung: Marias Hose ist weg! Taucht aber zum Glück nicht allzu weit zurück wieder auf. Das wäre ja was gewesen! 🙈
    Ein bisschen erledigt vom vielen Geholpere und zum Schluss doch noch im Regen kommen wir also nach sage und schreibe 4 Stunden (das war definitiv unser langsamster Schnitt 🙈) in Sulina am alten Leuchturm an.
    Das Handy wird abgeliefert und, nachdem es nun schon zu spät ist um im Dunkeln wieder die gesamte Strecke zurück zu radln, organisieren wir uns ein Boot und bekommen dadurch sogar noch die Möglichkeit, mit unseren Fahrrädern von der Donau wirklich ins Schwarze Meer zu fahren.

    !!!Punkt Null der Donau erreicht!!!

    Und bei Sonnenuntergang, mit unseren Bikes und mit Delfinen, die plötzlich in der Nähe unseres Schiffes auftauchen. WAHNSINN!!! Unser privater Bootsführer ist total nett und durch den wunderschönen Kanal und das wunderschöne Delta, geht es durch einen kompletten Regenbogen zurück nach Sfântu Gheorghe.
    Wir genehmigen uns noch, im einzigen Restaurant im Ort, ein Abendessen und fallen dann nach heißer Diskussion über Glaubenssätze mit einem netten griechischen orthodoxen Rumänen-Griechen müde ins Bett.
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  • Day40

    Wir drehen noch eine kleine Runde durch Tulcea, besuchen Kirche und Moschee, nehmen noch einen Baumkuchen mit (endlich melde wieder) und besteigen den Aussichtshügel mit Unabhängigkeitsdenkmal. Dann radeln wir von Tulcea aus noch so weit wie es irgendwie möglich ist Richtung Schwarzes Meer, nach Murighiol.

    Leider hat uns die nette Frau in der Touristeninformation nicht gesagt, dass der Zwischenstopp der offiziellen Fähre eigentlich schon einen Ort früher gewesen wäre. Um zurück zu radeln ist die Zeit nun schon zu knapp. Also, Fähre verpasst. Wir suchen herum, und bei einem Schiff mit aggressiv wirkenden Hunden (Maria's Respekt für solche Exemplare ist in den letzten Tagen gewachsen) hilft uns ein netter Rumäne, unseren Transport zu organisieren; er fährt sogar mit dem Auto langsam vor uns her, damit wir ja hinfinden und alles klappt! Tatsächlich landen wir nach einigem hin und her beim offiziellen Transfer von unserem Campingplatz, der zwar teurer ist als eine Nacht dort, aber immerhin noch günstiger als ein privater Transfer.

    So kommen wir also am Abend mitsamt unseren Rädern in Sfantu Gheorghe an. Kurz einchecken (süßes kleines Hüttchen in einem Ferienkomplex- Kabinenflair pur), dann radeln wir gleich die letzten 2 km durch den Sand an's MEER....

    Wir haben es geschafft!!! 💪😁🤗

    (Also, in Tulcea war das Ende unserer Radführer, und jetzt sind wir tatsächlich am Schwarzen Meer!!)

    Zur Krönung unserer Ankunft schenkt uns der Himmel auch noch einen Blutmond, gefolgt von einer totalen Mondfinsternis!! Und dazu einen atemberaubenden Sternenhimmel. 😍
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