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La Route verte

14. bis 22. Mai 2026
Mit André Grütter und Martha Brand
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  • Trip start
    May 14, 2026

    1. Tag, Anreise

    May 14 in Switzerland ⋅ 🌩️ 10 °C

    Roland und ich fahren mit dem Zug und den Fahrrädern nach Schaffhausen. André und Martha sind schon gestern losgefahren und auf den Fahrrädern die ganze Strecke gefahren. 👍
    Heute übernachten wir im Hotel Reinfall und hoffen morgen auf gnädiges Wetter!Read more

  • 2. Tag, Schaffhausen bis Herznach

    May 15 in Switzerland ⋅ ☁️ 10 °C

    Diesen so regenreich prognostizierten Tag erlebten wir ganz angenehm. Als es nach ca. 24 km mal etwas tröpfelte, (nachdem wir schon sonnige Abschnitte hatten), konnten wir gleich im Bahnhofbuffet einen Kaffee trinken. Danach war es trocken bis Brugg, wo wir kurze Zeit bei den Kasernen unterstanden. Aber mehr als ein paar Tropfen spürten wir nicht. Am Mittag konnten wir sogar an der Sonne auf einer Bank picknicken!
    Über Beiringen, Hallau gings durch Weingebiete, dann eine Weile über deutsches Staatsgebiet, bis wir in Zurzach wieder in die Schweiz wechselten. Der Aufstieg über den Bözberg bis nach Herznach war noch so richtig krass! Batterien waren leer…..
    Gerade fahre ich mit dem Zug von Aarau nach Hause, um an der Orchesterprobe teilzunehmen, und anschliessend zurück nach Herznach.
    Tagesfazit: 78 km, 4 Stunden Fahrzeit.
    Höhenprofil s. Fotos.
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  • 3. Tag, von Herznach nach Balsthal

    May 16 in Switzerland ⋅ ⛅ 7 °C

    Heute hatten wir weniger Wetterglück und sehr viele Steigungen. Den ersten Teil mussten wir ohne ausgeschilderte Veloroute bewältigen, 16 km, 70 Minuten, einige steile Steigungen. In Rothenflue stiegen wir in Route 3 ein. Da es zu regnen begonnen hatte, packten wir das erste offene Restaurant und tranken Kaffee, bis der Regen aufhörte. Leider kamen die Tropfen in den nächsten Stunden immer wieder, wechselten sich mit sonnigen Abschnitten ab und waren doch nie so stark, um den Regenschutz auszupacken.
    In Liestal hellte es auf, wir kauften ein für Lunch und genossen diesen auf dem Muteberg oberhalb Bubenberg. Dann fuhren wir weiter “obsi drus” bis Wasserfalle, kurz davor gab Roland’s Batterie den Dienst auf, sodass er das letzte Stück schieben musste - steil bergauf! Oben fragten wir zum Laden und blieben mehr als eine Stunde sitzen, leider mit wenig Erfolg; mit knapp 2 Strichen (von 5) Ladung bei Roland nahmen wir den letzten Teil in Angriff, erst noch ein Stück hoch, dann sehr steile Naturstrasse, dann endlich bergab, aber ein Stück Grasweg. Endlich gings bergab, noch ca. 9 km, über Langenbruck, oberen Hauenstein nach Balsthal.
    Mit etwas Sorgen, wie das morgen zu schaffen sei, gingen wir zum Nachtessen. Martha B. hat Freunde in Balstal, mit denen hatte sie abgemacht, und am Ende des Abens sassen wir bei denen zuhause, Roland mit einer Ersatzbatterie, die passt, als Leihgabe. Was für ein Geschenk! So können wir nun ruhig schlafen.
    Fazit des Tages: 68 km, 3h48 eff. Fahrzeit. Höhenprofil s. Fotos.
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  • 4. Tag, von Balsthal nach St. Ursanne

    May 17 in Switzerland ⋅ 🌙 11 °C

    Der Tag begann wunderbar sonnig und machte es uns einfacher, den Passwang anzugehen. Fast oben, genehmigten wir uns einen Kaffee im “Alpenblick”, bevor wir durch den Tunnel nach Beinwil fuhren.
    Dort liessen wir uns den kleinen Umweg über das Kloster nicht nehmen.
    Weiter gings bis Erschwil und dann wieder bergauf an Grindel vorbei nach Bärschwil / Wiler. Dann fuhren wir der Birs entlang bis Delemont. Dort assen wir etwas Kleines und luden die Batterien auf, um gerüstet zu sein für die nächsten zwei Pässe: Col des Rangiers und Col de la Croix. Dazwischen leisteten wir uns einen kleinen Umweg über Courgement zur “Gilberte”.
    In St. Ursanne erwartete uns ein ganz besonderes Hotelzimmer im Mittelalter - Stil.
    Fazit: 82,8 km, 4 h 9 min eff. Fahrzeit.
    Höhenprofil s. Fotos.
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  • 5. Tag, St. Ursanne bis Mont Soleil

    May 18 in Switzerland ⋅ ☁️ 7 °C

    Der Tag begann schöner als erwartet. Doch kaum waren wir losgefahren, begann es zu regnen. Es wechselte zwischen mehr Regen (Regenschutz), weniger Regen und Sonnenabschnitte. Und das Ganze als Bergfahrt nach Montmelon, 510 Höhenmeter auf 9 km.
    Weiter gings auf und ab, St. Brais (Kaffee), Saintlegier, les Breuleux und zuletzt hinauf auf den Mont Soleil. Immer wieder sahen wir Windräder.
    Es war eine kurze, aber intensive Etappe.
    Auf dem Mont Soleil fanden wir Zimmer in der Auberge l’Assesseur, ein altehrwürdiges Haus mit geschichtsträchtiger Vergangenheit, mit Bodenfliesen im Eingang von 1529, und angegliederter Pferdezucht.
    Fazit: 46 km, 2 h 30 Minuten Fahrzeit. Höhenprofil siehe Fotos.
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  • 6. Tag, Mont Soleil bis Buttes

    May 19 in Switzerland ⋅ ☁️ 13 °C

    Der Tag begann recht sonnig und freundlich, die Tour war nicht schwierig. Kleines auf und ab, immer so auf der Höhe von 1000 m. Dadurch halt recht kalt, um 8 Uhr noch 5 Grad. Der erste Pass zum Überwinden war der Grand -Sommartel, 1156m, dazwischen gings etwas abwärts über La Chaux de Fonds (980m). Den Morgenkaffee gabs in La Sagne.
    Auf einer der letzten Anhöhen nahmen wir unseren Lunch, danach gings bergab nach Travers ins Val de Travers und bis nach Couvet. Nach dem Lunch begann es zu tröpfeln, in Couvet warteten wir den inzwischen stärkeren Regen bei Kaffee und Dessert ab und beschlossen, noch bis Buttes zu fahren. Dort fanden wir in der Auberge des Fées ein schönes und günstiges Studio.
    Gleich daneben hat es eine Seilbahn, eine Rodelbahn, ein Pumptruck und eine Minigolfanlage sowie einen grossen Spielplatz. Am Berg hat es Skianlagen - ein richtiges Freizeitparadies für Sommer und Winter!
    Fazit: 61 km, 2 h 51 m eff. Fahrzeit.
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  • 7. Tag, von Buttes nach Le Sentier

    May 20 in Switzerland ⋅ 🌙 10 °C

    Endlich schönes Wetter, schon am Morgen! Doch in Anbetracht der Höhe, in der wir heute fahren, ziehen wir uns noch warm an.
    Der erste Anstieg führt uns auf den Mont de Butte, la Côte de Fée bis Auberson. Weiter über den Col d’Aguillon (1293 m ü M) und dann eine atemberaubende Abfahrt bis nach Baulmes zum Kaffee.
    Bald wird klar, dass wir, zumindest André und ich, in Vallorbe laden müssen, also kein PickNick, sondern eine kleine Mahlzeit mit Steckdosenanschluss🤪.
    Danach geht es nach le Pont, wo wir zwischen den Seen La Brenet und Lac de Joux durchfahren und über einen weiteren Hügel am anderen Ende des Lac de Joux Le Sentier (1013m ü M) erreichen. Der Ort beeindruckt uns mit seiner Grösse und den vielen Geschäften bei nur 1’900 Einwohnern. Scheint ein grosses Einzugsgebiet zu haben.
    Sogar ein chinesisches Restaurant finden wir am Bahnhof!
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  • 8. Tag, Le Sentier -Le Ruiseau-Nyon

    May 21 in Switzerland ⋅ ☁️ 21 °C

    Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir auf den Col du Marcheruz (1348m ü M). Von dort gings fast nur noch abwärts. Es war wunderschön, nochmals durch diese Juraweiden zu fahren. Die Landschaft ist einfach besonders und im Moment voller Blumen: Schlüsselblumen, Sumpfdotterblumen, blühende und verblühte Söiblumen, Frühlingsenzian, Rosmarinseidelbast…..
    Wir beschlossen dann, nicht bis Genf zu fahren, sondern in Nyon den Zug zu nehmen. André und Martha fahren noch bis Sonntag nach Hause.
    Fazit: 58 km, wunderbares Wetter,
    eff. Fahrzeit 2 h 45min.
    Diese Jura Tour war ein wunderbares Erlebnis! Es war ganz anders als unsere gewohnten Flusstouren. Solche Höhenunterschiede haben wir sonst noch nie bewältigt, und dank meines guten thoemu’s -Bike war es ei Erfolgserlebnis.
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    Trip end
    May 21, 2026