Der echte letzte Urlaubstag hat oft etwas von "in der Luft bis zur Abreise hängen". Davon waren wir heute jedoch überraschend weit entfernt. Da die Fähre heute erst um 22:30 Uhr ablegt, hatten wir noch den ganzen Tag Zeit für Liepaja. Durch Zufall blieben wir schon im Vorort Karosta hängen. Diese künstliche und bis 1997 von den Sowjets abgeriegelte Stadt enthält sogar das einzige (ehemalige) Militärgefängnis, was für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Um 1900 ursprünglich als Hospital geplant, wurde es jedoch von Anfang an als Militärknast genutzt. Bis 1997! Und auch sonst ist dieser Stadtteil eine Mischung aus Militär und ärmsten Wohnungen. Dazwischen die protzige St. Nikolaus Kathedrale, wie zum Hohn.
Am Strand erstrecken sich kilometerweit die Ruinen von Artillerie Batterien. Immer noch erschreckend, wie kurz her das ist.Läs mer
ResenärSchaurig und schön - so dicht nebeneinander
Kati T.Wirklich extrem diese Stadt.