Vom Campingplatz fuhren wir zum nahegelegenen Ausgrabungsgelände mit sieben wieder aufgestellten Säulen (ursprünglich waren es 38) des Apollo Tempels. U.a. sahen wir die Überreste des Stadtzentrums, von Bädern, Thermen und Tempeln, sowie die Bema. Das ist die Rednerbühne auf der der Apostel Paulus zu den Korinthern sprach.
Nachdem es hier in der Gegend viel Geschichtsträchtiges zu erkunden gibt, bzw. gäbe, 🫣, fuhren wir weiter nach Mykene, einer griechischen archäologische Stätte aus der Zeit um das 12. Jh. vor Chr. Es befindet sich auf einer Anhöhe inmitten einer Hügellandschaft mit Blick auf das argolische Becken mit Oliven- und Orangenhainen und den typischen Zypressen. Mykene war einst Zentrum der mykenischen Kultur und wird oft mit Homers Heldensagen in Verbindung gebracht.
Andi und ich jedoch genossen die Ansicht der teils über 3000 Jahre alten Mauerreste von aussen und ließen uns von Sepp im Anschluss interessante Details erzählen.
Nach soviel Kultur brauchten wir die Quirligkeit der Stadt Nafplion am Argolischen Golf auf der Peloponnes. Im Hafen lagen riesige Motorjachten, Zwei- und Dreimaster Segelschiffe und weiter draussen ankerte sogar ein Viermaster. Dank Andis App erfuhren wir, dass dies ein Passagierschiff war mit Platz für rund 150, sicherlich wohlhabender Reisende.
Nach einer sehr gemütlichen Pause in einem hippen Café suchten wir unsere Übernachtungsstelle. Auf einem Hügel oberhalb Nafplions fanden wir ein wunderbares Plätzchen direkt neben einer orthodoxen Kapelle mit Traumaussicht.Read more