Hoi An
15. marraskuuta 2025, Vietnam ⋅ 🌧 24 °C
Diesmal reisen wir mit dem Nachtzug von Nha Trang nach Hoi An, 11 Stunden im Viererabteil in den oberen Betten, ein echtes Erlebnis. Als wir einsteigen, ist das Abteil schon ordentlich mit Leben gefüllt, zwei Mütter mit drei Kindern, die sich lautstark auf dem engen Raum austoben. Deshalb nehmen wir unser Gepäck mit in unsere Betten, die damit schon zur Hälfte gefüllt sind. 😉 Nachdem die Familien ein paar Stationen später ausgestiegen sind, sinkt zumindest die Lautstärke. Die unteren Betten werden in der Nacht mehrfach neu belegt, zum Glück leise. 😁 Leicht gerädert kommen wir am frühen Morgen in Da Nang an und dürfen netterweise in unserem Hotel in einem Vorort von Hoi An schon einchecken.
Am Mittag treffen auch Lena und Andi ein und nun sind wir eine Weile zu viert unterwegs. Bei der ersten Ortserkundung sieht man noch die Reste der Verwüstungen des letzten Taifuns "Kalmaegi". Zusätzlich haben die Regenfälle der letzten Wochen ihre Spuren hinterlassen. Die Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren, das Leben muss ja weitergehen. Insgesamt gehen die Menschen erstaunlich gelassen damit um, denn die nächsten Hochwasser- und Starkregenmeldungen stehen schon wieder an.
Abends fahren wir nach Hoi An, im Dunklen wunderschön und romantisch. Dieses Städtchen liegt malerisch zwischen Reisfeldern am Song Thu Bon Fluss, der wenige Kilometer später ins Meer fließt. Die historische Altstadt ist gefüllt mit netten kleinen Geschäften, darunter jede Menge Schneidereien. Kleider, Hosen, Anzüge entstehen hier maßgefertigt quasi über Nacht. Unsere Unterkunft in einem Vorort von Hoi An bietet diesen Service auch, so dass drei von uns Vieren danach etwas mehr Kleidung im Rucksack haben.
Wir nehmen an einem Kochkurs teil, der mit dem Einkauf auf dem Markt beginnt. Dort herrscht hektisches Treiben, denn der Fluss steigt gerade wieder minütlich etliche Zentimeter, mit offenem Ende. Die Evakuierung von Waren und Menschen ist in vollem Gange. Währenddessen wird fleißig weiter gehandelt und verkauft. Der Kochkurs findet dann in einem Haus mitten in den Reisfeldern statt.
Ansonsten touren wir mit Fahrrädern durch die Reisfelder, genießen die schöne Gegend und unsere nette Herberge.
Leider macht uns das Wetter einen dicken Strich durch die weitere Reiseplanung. Weder Wolkenpass, noch Hue ist erreichbar, wegen Erdrutschen und Überflutungen. Es sieht auch nicht nach Besserung in den nächsten Tagen aus.
So machen wir uns schneller als geplant in den Norden auf.Lue lisää






















Matkaaja
Den kennich 😉
Matkaaja
Da gab's doch die langgezogenen Frösche am Straßenrand zu essen... aufrecht gestellt wie muskelbepackte Hi-men-Figuren...
Matkaaja
An was man sich so alles gewöhnen kann...
Matkaaja
Hmmmm, lecka...