• Sa Pa

    November 20 in Vietnam ⋅ ☁️ 11 °C

    Der Chapa-Express kommt in Lao Cai in den frühen Morgenstunden an. Wir schlendern durch den Ort zum roten Fluss, auf der Suche nach einem offenen Café und werden tatsächlich fündig. Man könnte von hier zur chinesischen Grenze schwimmen 🏊‍♀️
    Mit dem typischen lokalen Bus, der gleichzeitig auch den Paketdienst auf der Strecke erledigt, fahren wir die letzten Kilometer in die Berge. Zum ersten mal brauchen wir alle! unsere, monatelang mitgeschleppten, warmen Klamotten. 🥶Sa Pa erinnert im Zentrum optisch an einen Skiort in den Alpen. Sämtliches Leben findet hier mehr oder weniger draußen statt. Lokale und Geschäfte sind zur Straße hin offen oder haben maximal dünne Glasfronten, trotz der Kälte. Heizung gibt es in der Regel nicht. Auch die vorhandenen Öfen und Kamine erleben wir seltenst aktiv.
    Unser erstes Homestay liegt im Muong Hoa Tal. Hier werden jede Menge Wandergruppen durch die terassierten Reisfelder, mit meist weiblichen Guides, geführt. Wir wandern dort schöne Runden auf eigene Faust.
    In Sa Pa landen wir im verwunschenen Garden Retreat und touren von dort. Andi erklimmt den Fansipan (3143m) zu Fuß. Wir restlichen nehmen für die 1400 Höhenmeter die Seilbahn auf das 'Dach Indochinas', für uns der nördlichste und höchste Punkt in Asien. Leider ist es neblig und wolkenverhangen, aber am nächsten Tag bekommen wir wenigstens von unten freien Blick auf den Berg.
    Natürlich besuchen wir auch das Cat Cat Village, in traumhafter Lage im tiefen Tal, mit Wasserfällen, Hängebrücken und schönster Landschaft. Leider ist das ganze Dorf vollkommen vermarktet. Das hat mit indigen wirklich gar nichts mehr zu tun. Schade für den schönen Ort.
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