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  • Day7

    15.6. Togian Islands

    June 15, 2019 in Indonesia ⋅ 🌧 26 °C

    Als wie um 4:30 Uhr in Wakai ankommen regnet es aus Eimern. Dank unserer Regenponchos kommen wir zumindest oben Rum trocken aus dem Schiff, müssen aber durch eine knöcheltiefe Pfütze laufen, um die kein weg herumführt. Unsere Sachen legen wir in einer kleinen Markthütte ab, die Elly seiner Verwandschaft gehört. Wir erfahren, dass es noch zwei Leute gibt, die nach Poki-Poki wollen, weswegen wie uns auf die Suche begegnen. Jetzt haben wir das niederländische Pärchen gefunden und beschließen, uns gemeinsam ein Boot zu chartern. Wir gehen zum Haus des Bottsfahrers, nur die Frau wird mit einem Roller gefahren, da sie sich vor lauter "schnell-schnell", beim verlassen der Fähre am Fuß verletzt hat. Beim Haus angekommen bekommen wie heißen Tee, weil wir warten müssen bis sich das Wetter etwas legt. Das Pärchen beschließt sich zum hiesigen Arzt bringen zu lassen, um die Schnitte versorgen zu lassen. Um 9 Uhr sitzen wir noch immer vor dem Haus, bekommen jetzt aber die Info, dass wir mit dem Speedboat fahren können, das hätte wohl schon um 8 fahren sollen, aber sie mussten die Motoren austauschen, weil es wohl kaputt war. Ein Tuk-Tuk bringt uns zum Hafen, dort geht um ca. 11:45 Uhr das Speedboat. Die Bootsfahrt ist der Wahnsinn, lauter kleine Inseln, eine schöner als die Andere. Als wir am Diving Center, dass Elly gehört, ankommen sind wir begeistert, denn wir stehen inmitten des Hausriff, indem man sogar aus ca. 2m über der Wasseroberfläche die Fische schwimmen sehen kann. Wir freuen uns schon sehr auf das Schnorcheln hier. Elly lädt uns ein auf eine Tasse Tee mit rauf zu kommen, was wir dankend annehmen, da wir ohnehin auf das Boot warten müssen, dass uns nach Poki-Poki bringt. Er hat sich hier ein kleines Paradies aufgebaut, mit viel Liebe zum Detail und der Ausblick ist einfach wundervoll, ich kann mir gut Vorstellen hier Stundenlang zu verweilen und träumerisch den Ausblick zu genießen. Die letzte Etappe wird in einem traditionellen indonesischen Fischerboot angetreten und die Fahrt ist noch einmal Atemberaubender, als zuvor, sa man mehr Zeit hat sich alles anzuschauen. Als wir Poki-Poki immer näher kommen sind wir Begeistert, der Strand sieht Traumhaft aus, die Hütten sind umgeben von einem satten Grün, und außenrum der Dschungel. Wir werden herzlich empfangen und bekommen nach einer kurzen Begrüßung unsere Hütte für die erste Nacht gezeigt. Unsere Hütte ist aus Bambus und sehr spartanisch, aber schön eingerichtet und hat ein eigenes Bad. Das Bad besteht im Groben aus einer Toilette, einem Regenfass und einen Wasserhahn. Geduscht wird mit einer kleinen Schüssel, Klopapier gibt es zwar, aber wenn man dieses benutzt, dann muss man es in den Mülleimer werfen, da die Spülung auch per Schüssel funktioniert, wir machen es typisch indonesisch und waschen uns nach jeden Toilettengang ab, ist bei diesen Wetterverhältnissen sowieso angenehmer. Zum Essen gibt es Reis mit Bohnen, Omelette, und Tomaten und es schmeckt hervorragend. Nach dem Essen legen wir uns hin und werden erst zum Abendessen wieder wach. Es gibt Fisch mit Reis, Auberginen und einem heimischen Gemüse, das wir nicht kennen, aber alles schmeckt sehr gut. Nach dem Essen gönnen wir uns noch ein Bier und unterhalten uns mit den anderen Gästen und dem Geschäftsführer. Um ca. 22:15 Uhr gehen wir in unsere Hütte zurück und machen uns bettfertig.Read more