• Stephan Buddatsch
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Peru

A 25-day adventure by Stephan Read more
  • Vom Titicaca-See zurück nach Lima

    January 12, 2025 in Peru ⋅ ☀️ 12 °C

    Wir genießen einen letzten Tag auf dem Titicaca-See. Nachts glänzt der Mond glitzern über dem See und die Berge sind als weicher Schatten in der Ferne erkennbar …
    Nach einem guten Frühstück machen wir eine kleine Bootstour mit Eder unserem Gastgeber.
    Er erzählt unser mehr über das Leben der Uros. Es gibt kein definiertes Eigentum. Jeder kann ein Haus/ Hütte auf einer der Schilfinseln bauen oder einen Kartoffelacker anlegen, wo er es für richtig hält. Es darf nur nichts zerstört werden.
    Es werden neue Inseln durch das Sammeln und Verbinden von Schilfhorsten hergestellt. Das dauert je nach Größe 5-10 Jahre. Man muss also viel Geduld haben.
    Das Umweltbewusstsein der Uros hat zugenommen. Sie nutzen, wie unser Hauswirt Trockenklos und sammeln den anfallenden Müll. Insbesondere Plastick, vor allem Plastickflaschen für Wasser stellen ein großes Problem dar. An manchen Inseln liegen Hunderter dieser Flaschen herum. Die Wasserqualität ist nicht besonders gut, soll sich aber langsam bessern. Die Minen auf der bolivianischen Seite des Sees leiten noch verseuchtes Wasser in den See ein.
    Eder versucht seinen Kindern die Bedeutung des Umweltschutzes zu vermitteln, da hiervon ihr zukünftiges Leben auf dem See beeinflusst.
    Alles Wasser und ein Großteil der Lebensmittel müssen vom Festland herantransportiert werden.
    Bereits jetzt hat die bauliche Dichte der Hütten ( vor allem für Touristen) meiner Meinung nach eine bedenkliche Größe erreicht. Es gibt vor allem keine regelnde Hand. Zudem wuchern diese aus einfachsten Baumaterialien zusammengesetzten Hüttendörfer immer weiter in den See hinaus….
    Schön ist die Einfachheit und die Ruhe. Weite Blicke auf große Wasserflächen. Regelmäßig passieren Boote mit den malerisch gekleideten Uros.
    Lieblingsspiele der Jugendlichen sind Volleyball und Fußball. An unserem Abfahrtstag findet in unserer Nähe ein Volleyball-Tournier statt.
    Schweren Herzens nehmen wir am Nachmittag Abschied. Mit dem Boot werden wir zum kleinen Hafen bei Puno geschippert. Dort wartet bereits der Taxifahrer der uns hergebracht hat auf uns, um uns zum Flughafen von Juliaca zu bringen. Die Peruaner sind absolut hilfsbereit und äußerst pünktlich. Auch die Flüge funktionieren reibungslos, fast besser als in Deutschland 😁.
    Nach ca. 1 1/2 Stunden landen wir in Lima, wo uns die riesige Grosstadt (ca. 15 Millionen Einwohner) mit sommerlichen Temperaturen empfängt. Mit dem Taxi (öffentliche Verkehrsmittel sind nur für Einheimische oder Backpacker mit viel Geduld zu empfehlen).
    Jetzt sitzen wir in unserem Appartement in Sant Borja und lassen den Abend ausklingen…
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  • Lima

    January 13, 2025 in Peru ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach unserer ersten Nacht zurück in Lima gehen wir zu unseren Freunden Adriana und Cesar zum Frühstück. Wir werden überschwänglich von den beiden Kindern begrüßt, als wenn wir seit langem Familienmitglieder sind. Dann musste ich erstmal ins Kinderzimmer zum Spielen.😁
    Danach nehmen wir ein Taxi und fahren in den Stadtbezirk Miraflores zum Huaca Pucllana. Dies ist ein Tempel des Lima-Kultes von 400 Jahren nach Christus.
    Das Gelände wurde erst in den 1980er Jahren bei Bauarbeiten entdeckt. Es war eine 6 ha große Tempelanlage, die mit Umfeld 16 ha einnahm. Hiervon ist ca. 0,6 ha als Museumsgelände geschützt. Der Tempel war den Meereselementen geweiht, da Lima als zweitgrößte Stadt in einer Wüste sehr stark auf das Wasser und die seltenen Regenfälle angewiesen ist.
    Einer der wichtigste Götter war der Hai. Die Tempelanlage ist aus hunderttausenden von Lehmziegeln aufgebaut und hat eine Höhe von ca. 40-50 Metern. Von der Höhe konnte man das Meer erkennen. Im Tempel wurden Opfer und Schenkungen in Form von Nahrungsmitteln, Tonvasen etc. dargebracht. Es wurden auch mehrere Begräbnisstätten hochgestellter Persönlichkeiten gefunden.
    Ausgebrannt und durstig von der Hitze während der einstündigen Führung sind wir in ein angrenzendes Restaurant eingefallen und haben uns gestärkt.
    Danach ging es auf Wunsch von Edith zum Inka-Market, wo sie noch einige kleine Geschenke besorgen konnte. Der nächste Schritt führte uns zurück zu unseren Freunden, es gilt ja schließlich noch einen Kongress vorzubereiten.
    Noch ein kurzes Wort zur Fortbewegung in der Stadt. Lima hat die höchste Anzahl an Fahrzeugen von allen südamerikanischen Städten. Eine Fahrt durch die Stadt ist somit immer ein Abenteuer.
    Es gibt super Apps für Taxis. Diese funktionieren erstaunlich gut. Innerhalb von 3 Minuten ist jeweils ein Fahrer vor Ort und fährt den Kunden für 3-4 Euro quer durch die Stadt . Man kann sich dabei entspannt zurücklehnen und die jungen peruanischen Fahrer bewundernd bei ihren erstaunlichen Fahrleistungen zusehen.
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  • Baranko

    January 14, 2025 in Peru ⋅ ☁️ 23 °C

    Baranowitz ist einer der schönsten Bezirke von Lima und liegt direkt am Pazifik. Es wird beherrscht von alten kolonialen Gebäuden, Villen und Häusern von reichen Bewohnern von Lima. Es gibt viele Restaurants, Cafés in Gallerien.
    An der Handkante zum Pazifik entasten immer mehr Hochhäuser mit großen Terrassen mit Blick aufs Meer.
    Zu Beginn waren wir in einer sehr schönen Kunstgalerie mit Café. Danach ein kleiner Spaziergang am Pazifik. Anschließend sind wir noch nach Larkomar gefahren, einem Einkaufszentrum, das über mehreren Ebenen in die Hangkante Zum Pazifik gebaut wurde. Für den Kongress muss noch eine ‚ordentliche‘ Hose besorgt werden …
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  • Exkursionen durch Lima

    January 16, 2025 in Peru ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute steht unser großer Workshop an. Bis spät in die Nacht haben wir die Präsentation bearbeitet.
    Am Morgen können wir dafür das Kunstmuseum von Lima besuchen. Der Verkehr ist unglaublich dicht und es geht oft nur schleppend vorwärts.
    Die Ausstellung ist sehr spannend- vor allem die peruanischen Teile. Die spanisch beeinflussten ‚Prunkstücke‘ sind eher langweilig und anmaßend, da sie nur die Minderheit der reichen spanischen Oberschicht wiedergeben.
    Das Gebäude des Kunstmuseums besteht aus einer interessanten Stahlstruktur, die einen großen Innenhof hat umspannt.
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  • Letzter Tag in Lima

    January 17, 2025 in Peru ⋅ ⛅ 22 °C

    Der letzte Tag steht an. Der Abschied von den Freunden und von Peri fällt uns sehr schwer. Wir machen einen letzte Spaziergang durch St. Borja, dem Stadtquartier wo unsere Freunde wohnen und wo wir die letzte Woche verbracht haben. Wir laufen durch einen schönen Grünzug und einen Park. Hier sind Sport- und Callesthenic-Anlagen sowie ein Spielplatz in großzügige Grünflächen integriert. Dies lockt Schmetterlinge und für uns exotische Vögel an.
    Mittags gehe wir mit der ganzen Familie zu einem sehr schönen Restaurant mit peruanischen Spezialitäten. Ein großartiger Abschluss unserer Reise.
    Unsere Freunde fahren uns noch quer durch die Stadt zum Flughafen, wo es einen sehr bewegenden Abschied gibt.
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    Trip end
    January 18, 2025