• Stephan Buddatsch
  • Stephan Buddatsch

Peru

A 25-day adventure by Stephan Read more
  • Trip start
    December 25, 2024
  • Tarapoto Teil 2

    December 26, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 30 °C

    Weihnachtsbäume im Dschungel- gibt es das?
    Ja hier in Terrapoto finden wir üppig geschmückte Weihnachtsbäume und Weihnachtsmänner. Daneben eine Fülle an Farben und Formen.
    Mit dem Besitzer unserer Ferienhacienda, Fernando, ein Freund von Adriana diskutieren wir die weitere Entwicklung seines Touristenprojektes.
    Er hat ein riesiges Grundstück mit Restaurant, Bungalows und Schwimmbad. Er ist Architekt und hat viele Ideen, die noch in eine Gesamtidee zusammengefügt werden müssen.
    Read more

  • Llama-Tal

    December 27, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 25 °C

    Nach einem grandiosen Gewitter in der Nacht mussten wir unsere Pläne anpassen und haben eine Ausflug zu einem Wasserfall und zu einem kleinen Naturpark gemacht.
    Das Mittagessen auf einer Anhöhe machen wir mit kreisenden Adlern …Read more

  • Von Terrapoto nach Chiclayo

    December 28, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 30 °C

    Schweren Herzens verabschieden wir uns von unserer schönen Unterkunft am Rande des Dschungels…
    Vorher geht Fernando noch mit uns durch einen wilden Dschungelbereich auf seiner Farm, um die mögliche Entwicklung eines Erlebnispfades mit uns zu diskutieren. Ein Native mit Machete bahnt uns den Weg. Zwischendurch versinken wir im Schlamm und wurden von Moskitos überfallen…
    Ein bleibendes Erlebnis 🤪
    Read more

  • Chiclayo

    December 28, 2024 in Peru ⋅ 🌬 20 °C

    Die nächste Station ist nach einer Stunde Flug die Stadt Chiclayo am Pazifik. Dies ist die Heimatstadt von unserem Freund Cesar. Seine Eltern haben eine schöne Wohnung direkt am Strand mit Blick aufs Meer.
    Beeindruckend ist der breite Strand und eine ca. 700m langer Holzsteg auf dem früher die Eisenbahn Waren bis zu den Schiffen anliefern konnte.
    Read more

  • Pyramiden von Tucume

    December 29, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 23 °C

    Ein Morgen mit leichtem Nieselregen. Tausende von Vögeln aufgereiht am Strand, als ob sie dort meditierend auf den Sonnenaufgang warten.
    Nach einem üppigen Frühstück fahren wir in einen Naturpark- Pomac, ein einzigartiger Trockenwald (bosce Seco) mit Baumgruppen und steppenartigen Zwischenbereichen. Er weist eine besondere Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren auf, bis hin zu Klapperschlangen und Skorpionen. Bestandteil ist ein mehr als 500 Jahre alter Baum, der von den Einheimischen sehr verehrt wird.
    Anschließend geht es zu den angrenzenden Pyramiden von Tucume, aus Ziegeln gemauerte riesige Bauwerke, die als Regierungssitz, Lager- und Begräbnisstätten in der Vor-Inka-Zeit dienten.
    Read more

  • Auf dem Weg nach Punta Sal

    December 30, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach Norden geht es die Küste hoch durch Steppen, Trockenwälder und einzelne fruchtbare Abschnitte mit Feldern.
    Kleine, absolut einfache Hütten im Nirgendwo. Wasser, Strom ..? Und dazu it Hitze
    Kleine Menschengruppen im Schatten vor ihrer Hütte oder einem dürren Baum.
    Die Temperaturen nehmen nach Norden zu.
    Read more

  • Punta Sal

    December 31, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 23 °C

    Ein Tag zur Entspannung am Strand. Unsere Freunde haben eine große Hotelanlage direkt am Strand ausgewählt. Der Pazifik wird stürmische Wellen. Es gibt fast ausschließlich peruanische Familien, die das all inclusive mit ausgiebigen Völlereien verbringen.
    Heute Abend gibt es noch Party 😁.
    Mal sehen, ob das etwas für uns ist.
    Beim Abendessen gab es einen ungewöhnlichen Besucher: einen Wüstenfuchs, der sich wunderbar mit einer ebenfalls nicht eingeladenen Katze verträgt. Ein gutes Zeichen für 2025!
    Read more

  • Neujahrstag am Strand

    January 1, 2025 in Peru ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach einer langen Nacht mit Salsamusik ( etwas laut und eintönig), die bis nachts um 3 andauerte haben wir den ersten Tag im neuen Jahr etwas ruhiger angehen lassen. Ein ausgiebiges Frühstück (wie immer haben mich die Berge an herzhaftem Essen die sich auf den Tellern der Peruaner häuften sehr beeindruckt), danach ging es an den Strand. Nachdem ich mir gestern einen starken Sonnenbrand zugezogen habe (der deutsche Sonnenschutz hat selbst bei bedecktem Wetter versagt) musste ich heute eher den Schatten suchen. Vorher noch den peruanische Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 100 aufgetragen. Das rhythmische Rauschen der Wellen, Pelikan im Formationsflug und ein gemütliches Zusammensein mit unseren Peruanische Freunden Cesar und Adriana.
    Nach einem umfangreichen Mittagessen (bei mir eher Fisch, Gemüse und wunderbar reifes Obst) haben wir einen langen Strandspaziergang gemacht, um den übereifrigen Strandwächtern zu entgehen. Die etwas stärkeren Wellenbewegungen haben dazu geführt, das Baden nur bis Kniehöhe im Meer erlaubt wurde und alles andere zu einem wilden Pfeifkonzert führte.
    Einige 100 m weiter konnten wir ausgiebig die Wellen genießen.
    Auf dem Hotelgelände hat sich ein Rudel junger Wüstenfüchse eingenistet, ein etwas kleinerer Verwandter des uns bekannten Fuchses. Klein, wendig und possierlich haben sie keine Angst vor dem Menschen und schauen einen mit großen Augen an, ob es nicht eine kleine Leckerei gibt.
    Hierbei wagen sie sich zeitweise bis in den Speisesaal. Auch am Strand hat uns einer der kleinen Gesellen wie ein Hund begleitet und zwischenzeitlich nach kleinen Krebsen gegraben.
    Der Abend klingt mit einem rosa Hauch am Ansonsten bedeckten Himmel aus.
    Read more

  • Reisetag nach Arequipa

    January 2, 2025 in Peru ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute heißt es Abschied nehmen vom Strand. Um 5 Uhr geht es mit dem Auto los zurück nach Chikleyo, dann mit dem Flugzeug nach Lima und weiter nach Arequipa.
    Dunkle Nacht, LKWs mit wilder Lichtshow, kleine Dörfer, Berge und Wüste.
    Zum Thema Straßen in Peru. Es gibt einige unseren Straßen vergleichbare Abschnitte, aber je weiter weg von den großen Städten wird es abenteuerlich. Löcher, Risse, Abgründe machen das Fahren, insbesondere bei Nacht abenteuerlich. Hinzu kommen die ‚schlafende Polizisten‘ genannten gigantischen Straßenschwellen die zur Verkehrsberuhigung in den Ortslagen dienen. Sie würden selbst bei den LKWs zu Achsenbrüchen führen, wenn man nicht auf Schrittgeschwindigkeit verlangsamt.
    Ortslagen können in Peru aber auch zwei verlassene Ruinen in der Wüste sein…
    In den Orten gibt es eine befestigte Durchgangsstraße- die Nebenstraßen bestehen aus abenteuerlichen Lehmpisten, die sich bei Regen in unüberwindbare schlammige Seenketten verwandeln. Die Einheimischen durchqueren sie unerschrocken mit ihren Plastiklatschen, , Kinder eher barfuß.
    Schon morgens um 6 Uhr sitzen die Menschen vor ihren Hütten oder werkeln an ihren Fahrzeugen oder an den Hütten und Schuppen.
    Überall laufen Hunde herum. Vereinzelt sieht man auch Esel oder seltener Pferde. Dazu kommen die Hühner oder Truthähne als Fleischreserve.
    In den größeren Ortschaften reihen sich kleine Läden in der Erdgeschosszone auf. Hier gibt es alles was man benötigt- hinzu kommen Frisöre, Handwerker …
    Ein weiterer prägender Verkehrsteilnehmer ist der dreirädrige Lastenmotorradfahrer/Rikshafahrer der alles Transport. Hierbei entwickelt er zu Teil abenteuerliche Stapeltechniken. Manchmal meint man fahrenden Schilf- oder Holzstapeln zu begegnen.
    Fahrradfahrer sind eher eine sehr unbedeutende Minderheit .
    Read more

  • Kondore Colca-Tal

    January 4, 2025 in Peru ⋅ ☁️ 9 °C

    Das Colca-Tal ist berühmt für seine Aussichtspunkte, zur Beobachtung der Kondore. Über wie immer abenteuerliche Straßen erreichen wir die Aussichtspunkte. Dies liegt auch daran, dass hier die größte Erdbebenhäufigkeit von Peru besteht. Dies führt zu massiven Steinschlägen, Rissen und Oberflächenveränderungen - also Ideal für Strassenbeläge …
    Wir waren etwas spät dran, da Peruaner gerne lange und ausführlich frühstücken, dazu aber nicht gerne früh aufstehen.
    Eigentlich sollte es um 6 Uhr losgehen, da dann die Chancen die Kondore zu sehen am größten ist. Dann hieß es im Notfall könne man auch noch im 8:00 Uhr starten. Los ging es dann um 8:30, also noch im Rahmen der Peruanische Zeitspanne von Pünktlichkeit.
    Nach einer Fahrt von ca. 1 Stunde waren wir mit unserem Taxifahrer am Ziel. Die Fahrt kostet umgerechnet ca. 50 Euro hin und zurück, einschließlich 1 Stunde Aufenthalt vor Ort.
    Wir waren nicht ganz allein, da noch mehrere Busladungen von Touristen, wie auch eine Vielzahl an peruanischen Besuchern vor Ort waren und mit großer Erwartung in den Himmel oder die Coca-Schlucht starrten.
    Die Kondore haben uns nicht im Stich gelassen. Zwei der majestätischen Vögel kreisten wiederholt vor der begeisterten Besucherschar.
    Mit viel Mühe ist es mir gelungen einen kleinen Film zu drehen, auch wenn ich manchmal zu langsam für über wendigen Luftakrobaten war.
    Neben den Kondoren waren auch die Besucher und die einheimischen Verkäufer oder ‚Inszenieret‘ eine Bereicherung des Schauspiels. Von Selfies will ich gar nicht erst anfangen. Auf den Plattformen fand diverse amüsante Tänzchen für Tick-Tock statt ( auch von durchaus reiferen Damen und Herren 😁).
    Kreative Einheimische haben sich in Überlebensgroße Kondore verkleidet und stehen für Posen und kleine Schauspielereine für die Besucher zur Verfügung - natürlich gegen ein entsprechendes Trinkgeld.
    Read more

  • Cusco- das ‚Zentrum der Welt‘

    January 6, 2025 in Peru ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute war ein heftiger Tag. Um 5 Uhr kam das Taxi zu unserer Unterkunft in Arequipa. Wir haben verschlafen und sind erst um 10 Minuten vor 5 aufgewacht. Mit Windeseile gepackt und fertig gemacht. Wir haben es rechtzeitig geschafft 😁. Der Wettergott war uns hold, es war klar und die Sonne schien. Zum ersten Mal haben wir die drei mächtigen Vulkane von Arequipa gesehen. Mit weit über 6.000 Metern sind sie auch im Sommer schneebedeckt.
    Am Flughafen mussten wir uns schweren Herzens von unseren Freunden Adriana und Cesar trennen, die zurück nach Lima mussten.
    In Cusco werden wir von Adrianas Onkel und einer Deutschen Reiseführerin erwartet.
    Nach dem Einchecken im Hotel (ich habe das gleiche wie vor 8 Jahren ausgewählt) machen wir eine kurze Runde durch das Zentrum und gehen in einem netten kleinen Restaurant Essen. Auf dem Rückweg erleben wir noch eine Tanzveranstaltung auf dem Hauptplatz.
    Danach beginnt unsere große Tour. 4 1/2 Stunden die wesentlichen Sehenswürdigkeiten der Inkas in und um Cusco zu erkunden. Beeindruckend aber auch sehr anstrengend. Die Baumeisterkunst war bei den Inkas hoch angesehen.
    Read more

  • Inca valley - das heilige Tal der Inka

    January 7, 2025 in Peru ⋅ ☁️ 13 °C

    Nach einem geruhsamen Frühstück in Cusco ging es auf eine große Tour ins Inka Valley, die Kornkammer der Inkas und noch immer die fruchtbarste Gegend von Peru. Hier wächst und gedeiht alles was man sich vorstellen kann- unter anderem der größte und beste Mais.
    Hier liegen zwei wichtige Inka-Anlagen. Pisac und Ollantaytambo. Pisac ist ein kleines Inca-Dorf, dass strategisch günstig auf einem Berggipfel liegt. Es diente der Bewirtschaftung der angrenzenden riesigen Terrassenanlagen. In den dahinter liegenden Steilhängen befinden sich Grabanlagen für die Mumien der Inkas.
    Ollantaytambo ist eine Tempel- Verteidigungsanlage, wo die letzte Verteidigungsstation der Inkas lag. An einem Hügel mit weitem Blick über das Tal zieht sich eine riesige Stufenanlage empor. Oben lag er Tempel sowie eine Garnison. Die Bastion war uneinnehmbar für die Spanier. Erst als en Inkas die Nahrung ausging mussten sie sich ergeben.
    Auf den gegenüberliegenden Hangflächen liegen die Relikte riesiger Nahrungsmittelspeicher, die über steile, schmale Bergpfade zu erreichen sind. Am Fuß des Tempels liegen Quellen und Becken für rituelle Waschungen.
    Leider ist die Anlage von Touristen stark überlaufen. Als ich vor 8 Jahren den Tempel zum ersten Mal besucht habe war dies noch nicht so …
    Vor den Tempeln haben wir ein Zentrum für Weberei und Strickkunst besucht. Hier sind die Lamas und Alpakas zu besichtigen und es wird die Geschichte von Wolle sowie der Strickkunst vermittelt. Indios zeigen die Herstellung von Wolle, die Färberei sowie das Weben der Teppiche. Die im angrenzenden Laden ausgestellten Ergebnisse sind deutlich besser als die auf den Märkten angebotene ‚ Massenware‘.
    Edith hat sich gleich in einen Umhang verliebt. Da gab es kein Halten mehr. 😁
    Read more

  • Moray

    January 8, 2025 in Peru ⋅ ☁️ 16 °C

    Moral ist meine absolute Lieblingsanlage der Inka. Bereits bei meinem ersten Besuch vor 8 Jahren hat die mich absolut in den Bann gezogen. Diese Wirkung hat sie auch beim zweiten Mal nicht verloren. Auch Edith war sofort fasziniert. Es ist schwer den Zauber dieser Anlage zu vermitteln, da er sich über Fotos kaum vermitteln lässt…
    Zwei Einschnitte in einer Bergkette werden über terrassierte Senken (derzeit verwildert und nicht rekonstruiert) in das Tal gezogen, wo sie in zwei kreisförmigen Senken enden. Dies ist die äußere banale Beschreibung. In Wirklichkeit zeigt sich hier die meisterhafte Kunst der Inkabaumeister im Umgang mit Topographie und Geometrie. Die Terrassen sind meisterhaft kreisförmig und symmetrisch in das ursprüngliche Gelände eingefügt . Hierüber wurden Tausende von Kubikmeter Gestein bewegt. Dies war nur möglich, da die Inka durch ihre intelligente Techniken der Landwirtschaft eine ausreichende Versorgung an Lebensmitteln produzieren konnten, um 2.000 bis 3.000 Menschen zu ernähren, die dort arbeiteten.
    Die Ausformung des Geländes führt dazu, dass die Energie der Berge gesammelt und bis in die neu geschaffenen Fokuspunkte im Tal geführt wurden.
    Das klingt vielleicht etwas ‚esotherisch‘ - aber ich habe diese Wirkung bereits beim ersten Mal dort gespürt. Das gleiche Gefühl hatte ich auch heute wieder.
    Die Patscha Mama, die Göttin der ‚Mutter Erde‘ wird in den beiden kreisförmigen Fokuspunkten zelebriert. Genaues Wissen ist nur rudimentär vorhanden, da die Inkas keine Schrift hatten, um dies zu überliefern. Weiterhin haben die Spanier durch ihre Eroberung (Kriege sowie in noch schlimmeren Maße Seuchen) dafür gesorgt, dass von 20 Inkas nur 1 überlebt hat. Da ging sehr viel Wissen verloren.
    Wir haben vor Ort beobachtet, wie die Einheimischen voller Stolz und im Feiertagsgewand die Anlage besuchen, um zu bewundern, was ihre Vorfahren damals geschaffen haben.
    Read more

  • Salineras

    January 8, 2025 in Peru ⋅ ☁️ 15 °C

    Der zweite Hochpunkt des heutigen Tages war der Besuch der Salineras. Schon zu Inkazeiten wurde eine salzhaltige Quelle entdeckt und nutzbar gemacht. Da das Salz ein wertvollesLebensmittel darstellt gab es diverse Kämpfe um die Nutzungsrechte, die der Inka unter seinen Nachkommen regeln musste.
    Auch die Spanier nutzten die Quellen. Da der Abbau sehr mühselig ist waren viele Arbeitskräfte notwendig. Nachfolgend bis zur heutigen Zeit erhielt jede Familie der im Umfeld lebenden Bewohner eine kleine Parzelle, bzw. Ein kleines Verdunstungsbecken. Dies sind derzeit ungefähr 3.000 Becken! Die Anlage wird derzeit genossenschaftlich betrieben.
    Was ist das faszinierende an der Anlage?
    Die Quelle liegt an einer Hangkante und hat eine steile Schlucht ausgeformt. Die Inkas haben die Schlucht in ihrer einzigartigen Kunst der Terrassierung genutzt, um eine kunstvolle Abfolge an unterschiedlich großen Becken mit unterschiedlich hohen Einfassungen auszuformen. Diese Becken werden durch ein kunstvolles System an Wasserkanälen gespeist. Es gibt eine genaue Regelung wer wann um wie lange den Zufluss des salzhaltigen Wassers erhält.
    Das Gesamtbild dieser Anlage in der steilen Schlucht ist ‚atemberaubend‘ (auch hier lässt sich die wahre Wirkung nicht fotografisch festhalten - die Dimension ist noch zu vermitteln).
    Das Salz dieser einzigartigen Anlage gilt weltweit als eines der besten Produkte. Das Sal de Maras oder auch Inkasalz ist unter Gourmetköchen sehr gefragt.
    Read more

  • Rückkehr nach Cusco

    January 9, 2025 in Peru ⋅ ☁️ 11 °C

    Mit schwerem Herzen haben wir heute Morgen das Tal der Inka und unsere Lodge verlassen. Das üppige fruchtbare Tal mit den saftigen grünen Anbauflächen, die fruchtbaren roten Böden und die umgebenden riesigen Berge haben uns in ihren Bann gezogen. Beeindruckend ist dabei, dass die bis deutlich über 5.000 m hohen Berge bis oben Terrassierungen aufweisen. Diese befinden sich meist in den Einschnitten und verhindern somit Erdrutsche und Erosion . In früheren Zeiten wurden sie bis obenhin bewirtschaftet.

    Unsere Rückfahrt mit Jose, dem Onkel meiner Freundin Adriana führt uns durch kleine Dörfer und diverse Pässe. Überall sehen wir viele fleißige Gruppen von Bauern die Felder mit der Hand bearbeiten…
    Wir kommen von einer neuen, uns bisher nicht bekannten Talhöhe in Cusco an. Von dort hat man einen beeindruckenden Blick über die Stadt. Durch winzig kleine Gassen mäandriert uns Jose durch die Altstadt zu unserem Hotel.
    Nachmittags ziehen wir los und wandern durch die Altstadt, besuchen den Markt, eine riesige Halle vollgepfercht mit dichten Reihen an Ständen, von Kleidung, Gemüse, Blumen bis hin zu Esständen und Schweineköpfen.
    Der Hunger und der Regen treibt uns in ein Café, wo wir länger als gewollt bleiben müssen. Wir machen uns durch den Regen ins Hotel auf (hierfür haben wir uns, wie viele Peruaner einen provisorische Plastickregenüberzug besorgt, der von geschäftstüchtigen Peruanern an allen Ecken verkauft wurde).
    Danach haben wir den späteren Nachmittag in unserem Hotelzimmer verbracht. Das liegt daran, dass wir ein Zimmer mit dem schönsten Ausblick über Cuscco haben, den man sich nur vorstellen kann.
    Read more

  • Von Cusco nach Puno am Titicaca See

    January 10, 2025 in Peru ⋅ ☁️ 11 °C

    Früh am Morgen holt uns Jose am Hotel ab und bringt uns zum Busbahnhof. Mit einem luxuriösen Bus geht es dann auf eine lange Tour nach Puno. Die 387 Kilometer lange Reise dauert von 7:00 bis 17:00 Uhr und beinhaltete 5 Stops mit Besichtigung sowie einem Mittagessen.
    Der Reiseabschnitt ist wieder voller überwältigender Eindrücke. Von den engen, steilen Tälern um Cusco geht es über einen mehr als 5.000 m hohen Pass in die Hochebene von Peru. Wir fahren dabei immer parallel zu einem der Quellflüsse des Amazonas. Die Hochebene weitet sich endlos aus, immer eingegrenzt von Bergmassiven im Hintergrund. Hier finden sich in den höheren Lagen Lamas, Alpakas und Schafe, in den tieferen Lagen vorwiegend Kühe. Kleine verstreut liegende Dörfer sowie viele kleine Einzelhäuser/ Höfe liegen verstreut auf der Hochebene.
    Unser erster Halt ist ein kleines, aber schönes Dorf mi einer einzigartigen Kirche (leider durften wir diese innen nicht fotografieren).
    Es handelt sich um eine der ältesten Kirchen, die von italienischen Baumeistern (im romanischen Stil) errichtet wurde. Sie hat die schönste Kuppelbemalung, die ich je gesehen habe. Im Grundton Blau zeigt die ein abstraktes, dichtes Muster von beeindruckender Schönheit. Der Hauptaltar ist üppig von Gold überzogen.
    Der zweite Halt ist eine Lagerstelle der Inka an der Kreuzung zweier wichtiger Handelswege. Hier sind Reste eines Tempels sowie von einer Vielzahl an Lagerhäusern zu finden.
    Ein weiterer Halt war an einer weiteren antiken Ausgrabungsstätte, die die Völker vor den Inkas betrifft. Die Inka haben das Wissen von 4.000 Jahren der vorherigen Kulturen aufgegriffen und weiterentwickelt. Dies betrifft sowohl die Baukunst als auch die Architektur. Zu sehen gab es die Skulpturen der Führerfiguren als auch deren Krieger. Aus dieser frühen Zeit stammt auch das Andenkreutz.
    Eine Café-Verkostung rundete den Aufenthalt ab. Hier gab es den berühmten (und unglaublich teuren) Café, der durch die Fermentierung im Bauch einer Wildkatze entsteht)
    Ein weiterer kurzer Halt fand auf der Passhöhe statt. Hier war der Blick auf die Berge und eine kleine Kirche die Hsuptattraktion, daneben gab es, wie bei allen wichtigen Sehenswürdigkeiten eine Vielzahl an Verkaufsständen, wo geduldig/ beharrlich Indiofrauen ihre Waren verkaufen wollen.

    Vor Puno, mit ca. 150.000 Einwohnern die Hsuptstadt des Regierungsbezirks liegt die Neuansiedlung Juliaca. Dies ist ein absolu ungeordnetes und chaotisches Siedlungsgemmenge. Planlos erstehen neue Häuser von zwei bis sechs Geschossen. An vielen Stellen ist bis auf einen Trampelpfad keine Erschließung erkennbar. Kanalisation scheint völlig zu fehlen. Diese neue Siedlung hat mit derzeit ca. 400.000 Einwohnern ( meiner Ansicht nach eine eher konservative Schätzung) die angrenzende Hauptstadt weit überflügelt. Nach Aussage unseres Reisebegleiters finden hier vielfältigste, kreative und oft illegal Handlungsgeschäfte statt. Eher ein Negativbeispiel für eine verfehlte oder nicht vorhandene Siedlungsplanung…
    Unser Endhaltestelle ist Puno. Von der Hügelkuppe führt die Straße mit vielen Windungen zum Seeufer bzw. Zum Zentrum.
    Hierbei regen sich immer wieder schöne Blickbeziehungen über den See.
    Am Busbahnhof werden wir abgeholt um über eine rumpelte Straße zum ‚drittgrößten‘ Hafen gefahren. Dort werden wir von unserem Gastgeber in einem kleinen Boot abgeholt und durch schmale Kanäle zu einer Schilfinsel gebracht, wo unser kleines Ferienhaus ist. Die Ureinwohner, die Uros, haben hier ganze Dörfer errichtet, die sie geschäftstüchtig an Touristen vermieten.
    Bei Sonnenuntergang erreichen wir die traumhaft schön gelegene Anlage mit Blick über die Weite des Sees.
    Read more

  • Auf dem Titicaca-See

    January 11, 2025 in Peru ⋅ ☁️ 13 °C

    Wir wohnen auf einer schwimmenden Insel auf dem See mit großem Panoramafenster auf das Wasser. Nachts sehen wir in der Ferne die flimmernden Lichter der angrenzenden Dörfer und Städte.
    Der Titicaca-See ist der größte Süßwassersee Südamerikas. Auf über 3.800 Metern Höhe und umgeben von hohen Bergen strahlt er eine besondere Atmosphäre aus. Entstanden in der Eiszeit finden sich megalithische Funde auf dem Seeboden. Diese wurden von Jaque Custeau mit einem U-Boot erkundet.
    Der See gehört zu 60 % zu Perú und zu 40% zu Bolivien. Es gibt 4 ‚heilige‘ Inseln , jeweils 2 in Per und 2 in Bolivien. Der See hat saisonal stark schwankende Wasserstände. Dies liegt daran, dass 60 % der Wasserzufuhr über Regen erfolgt, der Rest über Flüsse und Quellen. In den letzten 5 Jahren ist der Wasserspiegel um 2 m gesunken. Damit hat die sumpfige Schilffläche an den Ufern, gerade bei Puno deutlich zugenommen.
    Hier leben die Uros, ein alter Volksstamm, der komplett auf dem Wasser bzw. den Schilfinseln lebt. Die bauen Kartoffeln an, halten Schafe und Schweine und Fischen. Die größte Einnahmequelle sind aber inzwischen die Touristen. Eine zunehmende Vielzahl an kleiner Bungalows füllen die Schilfinseln, Bootsausflüge, Strick- und Webarbeiten sowie sonstige Handwerksarbeiten füllen die Verkaufsstände. Die Uros sind ein fleißiges Voll, das von Früh bis Spät auf den Beinen ist, die Äcker bearbeitet, Bauwerke errichtet oder mit dem Booten Touristen oder Handelswaren durch die Gegend fährt. Eder unser Vermieter ist ein perfektes Beispiel.
    Er sorgt für unser Essen, organisiert auf unsere Bitte alle möglichen Dinge…
    Als wir nach dem Frühstück fragen, ob es eine Möglichkeit gibt auf den äußeren, großen Seebereich eine Bootsrundfahrt zu machen, geht es gleich 5 Minuten später los und er bringt uns mit seinem kleinen schnellen Motorboot zur Ablegestelle. Wir machen eine 5 1/2 stündige Seerundfahrt. Zunächst queren wir auf einem schmalen Kanal einen langgezogenen Schilfgürtel bis wir auf die große Seefläche stoßen. Wir haben Glück, das Wetter ist sonnig und es herrscht kaum Wind - und somit kaum Wellengang. Die Hälfte der mitfahrenden Touristen fällt aufgrund der Höhe in einen komatösen Tiefschlaf 😁.
    Wir halten durch!
    Es ergeben sich schöne Blickbezüge über den See und zu den zum Teil schneebedeckten Bergen. Endpunkt unserer Fahrt ist nach ca. 1,5 Stunden die Insel Huillanopampa.
    Auf der trassierten, bergigen Insel sind angeblich von den Urvölkern (vor den Inkas) die ersten Kartoffel sowie Quinoa angebaut worden.
    Auf der Insel gibt es ein Restaurant mit schöner Aussenterrasse, wo wir ein üppiges Essen erhalten und nachvollgend mit Tänzen und Vorstellungen der Handwerkskunst bespielt werden. Dann soll möglichst etwas von den angepriesenen Waren gekauft werden… Nach dem Essen steht eine Wanderung über die bergige Insel auf die andere Küstenseite an, wo uns das Boot wieder abholt. Eine wirklich schöne Tour, bei der wir auch mit diversen anderen Reisenden ins Gespräch kommen ( sofern sie nicht schlafen).
    Unser Gastgeber holt uns pünktlich wieder mit seinem Boot ab.
    Read more