• Janis Landwehr
  • Janis Landwehr

Lateinamerika 2025-2026

Una aventura de 199 días de Janis. Leer más
  • Inicio del viaje
    27 de octubre de 2025

    Ungeplanter Zwischenstopp in Panama

    27 de octubre de 2025, Panamá 🌧 28 °C

    Fast hätte die Reise gar nicht begonnen: In Frankfurt konnte mein Koffer nicht gescannt werden, und dann bin ich noch zum falschen Gate am anderen Ende des Flughafens gegangen. Die Airline rief mich schon an und meinte, wenn ich nicht in fünf Minuten da bin, müssen sie ohne mich fliegen. Zum Glück habe ich es aber doch noch geschafft und bin nach 13 Stunden gut in Panama gelandet.

    Mein Anschlussflug nach Guatemala wurde allerdings überbucht. Deshalb entschied ich mich spontan zu einen kurzen Zwischenstopp in Panama. Am Flughafen lernte ich dann Isabel aus Guatemala kennen, die ebenfalls Opfer der Überbuchung war. Mit ihr fuhr ich nach einem kurzen Powernap im 5-Sterne-Hotel zum Panama-Kanal und erkundete die Altstadt von Panama-Stadt.

    Wirklich schlimm war es nicht, dass ich dadurch den Sprachkurs verpasst habe, denn auch wenn Isabel gut Englisch spricht, haben wir uns bemüht, so viel wie möglich auf Spanisch zu reden.

    Schwieriger wird es jedoch spätestens am Samstag, denn da habe ich mich mit dem Pärchen auf dem letzten Bild verabredet. Sie wohnen in der Nähe von Antigua, meinem nächsten Stopp, und haben mir angeboten, dass ich mich jederzeit bei ihnen melden kann, wenn ich Hilfe brauche oder Fragen habe. Da sie nur Spanisch sprechen, ist das ein guter Anreiz, in den nächsten Tagen im Sprachkurs gut aufzupassen 😄
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  • Sprachschule in Antigua

    30 de octubre de 2025, Guatemala ☀️ 17 °C

    Nach einem ziemlich holprigen Start bin ich inzwischen gut in Antigua angekommen. Die Sprachschule ist super und alle hier sind unglaublich freundlich. Nur der Jetlag macht mir noch zu schaffen.

    Mein Alltag sieht aktuell so aus: Um 4 Uhr morgens unfreiwillig wach werden, Sport machen, den Stoff vom Vortag wiederholen, dann von 8 bis 12:30 Uhr Unterricht. Nach dem Mittagessen geht’s von 14 bis 16:30 weiter mit dem Unterricht, danach irgendwas in der Stadt unternehmen und abends falle ich einfach tot ins Bett.

    Trotz des vollen Programms macht das Lernen richtig Spaß, und ich merke schon große Fortschritte. Sieben Stunden 1:1-Unterricht am Tag plus Hausaufgaben sind zwar heftig, aber die Zeit ist definitiv gut investiert (die anderen machen sich aber schon ein wenig über mich und meinen ambitionierten Stundenplan lustig😅)
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  • El Día de los Muertos

    1 de noviembre de 2025, Guatemala ☁️ 18 °C

    Heute ist mein erster freier Tag und zufällig El Día de los Muertos. Hier wird das etwas anders als in Mexiko gefeiert und zwar mit riesigen bunten Drachen und geschmückten Friedhöfen.

  • Acatenango & Vulcan de Fuego

    8 de noviembre de 2025, Guatemala ☁️ 14 °C

    Trotz Erkältung ging es auf die Vulkane Acatenango und Fuego. Viele hatten uns vorher schon gewarnt, wie anstrengend der Aufstieg sei. Aber hey, die meisten laufen auch nicht einfach mal 30 km aus dem Stand, dachte ich mir.

    Am Ende waren die 9 Stunden rauf und wieder runter, mit rutschigem Untergrund und teilweise kaum erkennbarem Weg, dann aber doch härter als gedacht. Meine versprochene extra dicke Matratze im Basecamp war zwar tatsächlich dick, aber dafür knüppelhart. Schlaf gab es daher die Nacht keinen🤷‍♂️

    Die Aussicht hat das allerdings alles mehr als wettgemacht😋
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  • Lago de Atitlán

    11 de noviembre de 2025, Guatemala ⛅ 19 °C

    Da die Sprachschule in Atitlán keine freien Kapazitäten mehr hatte, ging es spontan auf einen Roadtrip mit Wendy, die ich in Guatemala am Flughafen kennengelernt habe. Wir sind dabei trotzdem am Lago Atitlán gelandet, einem riesigen See im Zentrum des Landes.

    An dem See verlor ich in einer nervenaufreibenden Fahrt auf dem Schnellboot leider meine Wasserflasche. Ein etwa zehnjähriger Mitarbeiter an Bord war felsenfest davon überzeugt, dass mein Koffer, der vorne auf dem Dach des Bootes lag, „seguro“ sei, während ich darunter regelmäßig in die Luft flog und einen halben Nervenzusammenbruch erlitt. Diskussionen und Bedenken waren absolut nutzlos. Immerhin ist nicht der Koffer im Wasser gelandet...🙄
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  • Semuc Champey & Hun Nal Ye

    16 de noviembre de 2025, Guatemala ☁️ 26 °C

    In Cobán schlossen sich uns Mayra und Jofo an. Obwohl bereits Einzelgespräche auf Spanisch anstrengend waren, war das Gespräch in der Gruppe noch einmal eine ganz andere Herausforderung. Zuerst ging es nach Semuc Champey und am nächsten Tag weiter nach Hun Nal Ye.

    Schon die Fahrt nach Semuc Champey kostete uns einen Reifen. Kein Problem: Man fährt einfach auf den Felgen zur nächsten Werkstatt, und dort schrauben sie einen neuen drauf. Die dreistündige Fahrt nach Hun Nal Ye hätte man allerdings wirklich lieber mit einem Geländewagen machen sollen. Wir sind bestimmt hundertmal aufgesetzt, und für die letzten zwei Kilometer haben wir fast eine Stunde gebraucht.

    Hat es sich gelohnt? Nicht wirklich, denn die Lagune hatte an diesem Tag geschlossen. Also ging es den ganzen Weg wieder genauso verschwitzt zurück😅
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  • Flores & Tikal

    19 de noviembre de 2025, Guatemala ⛅ 30 °C

    In Flores lief ich unabhängig voneinander in einem kleinen Restaurant meinen beiden Mitbewohnern aus Antigua über den Weg. Niemand von uns wusste, dass die anderen gerade ebenfalls in Flores waren. Entsprechend groß waren Überraschung und Freude.

    Mit Riannon ging es danach sogar zufällig im selben Bus weiter nach Caye Caulker. Zuvor fuhr ich aber noch nach Tikal, einer der größten Maya-Ruinen in Zentralamerika.
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  • Caye Chaulker

    20 de noviembre de 2025, Belice 🌙 28 °C

    In Caye Caulker hat sich dann fast die gesamte Unterkunft aus der Sprachschule in Antigua wiedergetroffen. Dadurch gab es eigentlich immer jemanden, mit dem man Ausflüge oder andere Aktivitäten machen konnte.

    Am ersten Tag ging es zum Tauchen ans Great Blue Hole. Leider hatte ich große Probleme mit dem Druckausgleich, sodass ich den Tauchgang schließlich abbrechen musste. Am nächsten Tag fuhr ich zum Schnorcheln ins Hol Chan Marine Reserve. Das war wirklich beeindruckend: Ich sah Mantarochen, Schildkröten, Haie und gefühlt noch tausend weitere Fischarten🐠
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  • San Ignacio

    25 de noviembre de 2025, Belice ⛅ 23 °C

    Am Abend gab es dann leider einen völlig unnötigen Zwischenfall. Aus dem Nichts wurde ich von hinten von einem Straßenhund angegriffen und gebissen. Ich hatte jedoch Glück im Unglück: Zum einen war Shah Arzt, und zum anderen konnte ich die Wunde sofort reinigen und direkt ins Krankenhaus fahren.

    Die Tollwutimpfung stellte sich allerdings als großes Problem heraus, weshalb ich meinen Shuttlebus und die Unterkunft in Bacalar (Mexiko) verfallen lassen musste. Für die zweite Impfung muss ich nun noch ein paar Tage in San Ignacio bleiben, und das war ziemlich langweilig. Diese Zeit hätte ich wesentlich lieber an einem Karibikstrand verbracht🤷‍♂️
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  • Actun Tunichil Muknal

    27 de noviembre de 2025, Belice ☁️ 27 °C

    Mit Shah ging es dann zu zweit weiter nach San Ignacio und zur Actun Tunichil Muknal Höhle. Über 100 € für einen Tagesausflug zu bezahlen fand ich schon ziemlich grenzwertig, aber nachdem ich ohnehin schon sechs Stunden dorthin gefahren war, zahlte ich die Tour schließlich zähneknirschend.

    Zuerst ging es durch mehrere Flüsse, und später musste man in der Höhle klettern, schwimmen und wandern. Das Highlight war, dass die Höhle genau so belassen wurde, wie sie 1992 entdeckt wurde – mit all ihren Tongefäßen, Opfergaben und Skeletten.

    Am Ende der Höhle befand sich ein großer Saal, dessen Stalaktiten so bearbeitet wurden, dass sie Schatten von Maya-Köpfen und -Figuren an die Wände projezierten. Als ich das sah, war für mich jeder Cent des Eintritts plötzlich vollkommen gerechtfertigt. So etwas hatte ich noch nie gesehen und war einfach nur beeindruckt🤯

    Leider durfte man keine Fotos machen, weil irgendwann einmal jemand einen Schädel zerstört hat, indem er seine Kamera darauf fallen ließ. Was ein Depp...🙄
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  • Placencia

    29 de noviembre de 2025, Belice ☀️ 27 °C

    Nach meiner zweiten Tollwut-Impfung ging es dann direkt weiter nach Placencia - einer kleinen Stadt am Ende einer Halbinsel im Süden von Belize. Die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln stellte sich als deutlich komplizierter, als von meinen Host beschrieben heraus. Schlussendlich klappte aber dann doch alles. Was soll ich sagen: hier sind unfassbar schöne Strände und verhältnismäßig wenig Touristen. Würde ich hier länger bleiben, könnte es sicherlich langweilig werden. Ein paar Tage halte ich es hier aber sicherlich aus. Womit verbringt man an so einem idyllischen Ort am besten die Zeit? Natürlich mit einem Strandwork-Out💪Leer más

  • San Blas Inseln

    5 de diciembre de 2025, Panamá ☀️ 28 °C

    Auf geht’s zu einer fünftägigen Segelbootstour über die San-Blas-Inseln nach Cartagena in Kolumbien. Abgeholt wurden wir in Panama-Stadt; von dort ging es mit einem Geländewagen quer durchs Land und schließlich auf unser neues Zuhause für die kommenden Tage. Eine Freundin hatte mir im Vorfeld ausreichend Angst vor Seekrankheit gemacht, weshalb ich bestens mit Medikamenten ausgestattet war. Die ersten drei Tage verliefen jedoch völlig unproblematisch mit zahlreichen Schnorchelausflügen, Badeeinheiten und dem Erkunden der kleinen, meist unbewohnten Inseln.

    Als weißer Mann hatte ich anfangs auf dem Boot nicht den allerbesten Stand, wurde aber schließlich doch in den Club der „Hermanas Hermonas“ aufgenommen, mit denen ich auch in Kolumbien noch einige Zeit gemeinsam reisen werde. Mit den anderen an Bord hatten wir hingegen nicht allzu viel zu tun. Abgesehen davon, dass ich bei einem nächtlichen Spaziergang um eine der Inseln beinahe auf einen Rochen getreten wäre, war die Zeit sehr entspannt und ereignislos. Zum Glück konnte mich Lizzy (natürlich eine Australierin) im letzten Moment noch festhalten. Offenbar sind sie deutlich sensibler für ihre Umgebung als Deutsche, die im schlimmsten Fall auf der Straße über eine Hauskatze stolpern können😅

    Die letzten zwei Tage auf offener See waren allerdings deutlich ungemütlicher. Es war heiß, aufgrund von Haien durften wir nicht ins Wasser, das Boot schaukelte ordentlich und Schatten gab es kaum. Irgendwann entdeckte ich jedoch die Netze vorne am Katamaran für mich. Dort wurde man immer wieder von hohen Wellen erfasst und angenehm erfrischt. Seekrank wurde ich zum Glück nicht, auch wenn sich zwischendurch immer wieder ein mulmiges Gefühl im Magen meldete und man darauf achten musste, möglichst häufig den Horizont in Fahrtrichtung im Blick zu behalten.

    Das absolute Highlight der Tour: Mit dem Koch an Bord verstand ich mich so gut, dass wir unsere Badehosen tauschten. Während er nun meine eher langweilige aus Belize trägt, bin ich stolzer Besitzer einer stylischen Dragon-Ball-Z-Badehose🥰. Was ein schlechter Deal für ihn. In diesem Sinne: Kame Hame Ha 👊💥☄️
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  • Cartagena

    10 de diciembre de 2025, Colombia ⛅ 29 °C

    Nachdem wir die ersten Stunden noch auf dem Boot auf den Check-in warten mussten, durften wir gegen Mittag endlich von Bord gehen. Als ich dem Bootskoch die Gegend meiner Unterkunft zeigte, musste er kurz schlucken und warnte mich eindringlich vor der Umgebung. Daher entschloss ich mich, ausschließlich mit Taxis zu fahren und die Gegend nicht zu Fuß zu erkunden. Auch wenn sich die Situation in Kolumbien in den letzten Jahren stark verbessert hat, gehört das Land dennoch weiterhin zu den Schlusslichtern des Global Peace Index.

    Die Altstadt war dafür umso schöner und fühlte sich sehr sicher an. Überraschend war, wie viele Menschen selbst unter der Woche noch spät abends auf den Straßen unterwegs sind. Generell wirkt hier alles sehr lebendig. Überall wird getanzt, gelacht und verrückterweise stehen in den Gassen überall Topfpflanzen. Wären es hier nicht 35 Grad, ließe es sich fast noch länger aushalten 😋

    Die Geschichte des Landes hingegen ist schwer und bedrückend, von der Kolonialzeit bis hin zu den Konflikten der vergangenen Jahrzehnte.
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  • Minca

    14 de diciembre de 2025, Colombia ☁️ 24 °C

    Von Cartagena aus ging es weiter nach Minca, einem kleinen, abgelegenen Bergdorf in der Nähe von Santa Marta, umgeben von dichtem Urwald.

    Die erste erfreuliche Erkenntnis war, dass es dort deutlich kühler ist als an der Küste. Das hielt uns allerdings nicht davon ab, in Wasserfällen zu baden und die umliegenden Urwälder zu Fuß zu erkunden.

    So schön der Ort auch war, gab es leider einen Wermutstropfen. Hier gibt es nämlich richtig fiese Stechmücken, gegen die unsere Mückensprays nicht wirkten. Die Stiche sind außerdem deutlich schlimmer als die von unseren und haben noch nach Tagen furchtbar gejuckt. So schön Minca also auch war, am Ende waren doch alle ganz froh, wieder im Bus zurück nach Santa Marta zu sitzen😅
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  • Tayrona-Nationalpark

    18 de diciembre de 2025, Colombia ⛅ 25 °C

    Zu dritt ging es weiter in den Tayrona-Nationalpark, eines der absoluten Highlights Kolumbiens. Entsprechend hoch waren die Erwartungen, und was soll ich sagen: Sie wurden kein bisschen enttäuscht. Papageien flogen über unsere Köpfe, überall zwitscherten Wellensittiche, und die Landschaft war einfach nur atemberaubend. Leider ließ sich das alles nicht wirklich zufriedenstellend auf Fotos festhalten🤷‍♂️

    Übernachtet wurde in Hängematten. Hier stellte sich unser Geiz als Fehler heraus. Denn wir reservierten die günstigere Variante. Das Argument war simpel: Hängematte ist Hängematte, und somit eh unbequem. Was wir nicht wussten: Die fünf Euro teureren Hängematten hingen auf einer winzigen Insel mitten im Meer. Dagegen wirkten unsere an Land dann plötzlich ziemlich enttäuschend😅
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  • Medellín

    20 de diciembre de 2025, Colombia ☁️ 24 °C

    Weiter ging es in die Stadt von Pablo Escobar und in die berüchtigte Comuna 13. Dieser Stadtteil war noch vor wenigen Jahren einer der gefährlichsten Orte der Welt, da er ein wichtiger Knotenpunkt für den Drogenhandel war und sich hier verschiedene Banden sowie die Armee bekämpften. Vor etwa zehn Jahren begannen lokale Straßenkünstler, das Viertel zu verschönern und erste Touren für Touristen anzubieten. Damals war das ziemlich absurd.

    Parallel dazu schloss die Stadt Vereinbarung mit den Kartellen. Sie hören auf sich dort gegenseitig zu bekämpfen und im Gegenzug zog sich die Armee zurück, und die Kartelle genießen zusätzlich weitgehend Narrenfreiheit, etwa beim Eintreiben von Schutzgeld bei Geschäften.

    Heute ist Comuna 13 einer der meistbesuchten Orte Kolumbiens und eine lukrative Einnahmequelle für die Kartelle. Entsprechend groß ist ihr Interesse daran, den Stadtteil für Touristen sicher zu halten.
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  • Cali

    24 de diciembre de 2025, Colombia 🌧 25 °C

    Weiter ging es alleine nach Cali. Mein Plan war mal wieder höchst ambitioniert mit täglich zwei Stunden Spanischunterricht, gefolgt von drei Stunden Tanzunterricht. Gleichzeitig fand in Cali die Feria de Cali statt, eines der größten Festivals in ganz Lateinamerika und der eigentliche Grund, warum ich mich überhaupt für den Ort entschieden hatte.

    Die Unterkünfte waren entsprechend unglaublich teuer und teilweise gar nicht erst verfügbar. Am Ende musste ich innerhalb einer Woche gleich viermal die Unterkunft wechseln. Hat es sich gelohnt? Nö. Ich lag die meiste Zeit krank im Bett und habe von der Feria so gut wie nichts mitbekommen🤧

    Immerhin waren Weihnachten in der Unterkunft und Silvester bei einer einheimischen Familie sehr schön. Ich lernte zufällig jemanden in einer Kneipe kennen, die mich kurzerhand zu sich und ihrer Familie eingeladen hat. Andere Kultur🤷‍♂️. Außerdem habe ich Sophia von der Segeltour wiedergetroffen.
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  • Salento & Cocora-Tal

    3 de enero, Colombia ☁️ 19 °C

    Nach Cali ging es weiter in die Kaffeeregion Kolumbiens. Mit Bas, einem Holländer, machte ich einen Tagesausflug ins Cocora-Tal. Leider war ich gesundheitlich noch so angeschlagen, dass selbst die kleinste Anstrengung zur Herausforderung wurde und ich gefühlt alle drei Meter eine Pause einlegen musste.

    Erschwerend kam der große Andrang hinzu. Es war Hochsaison, Wochenende und die Region ist eigentlich nicht auf so viele Touristen ausgelegt. Nach längerer Diskussion, ob wir zwei Stunden für ein Taxi anstehen oder einfach direkt zwei Stunden zu Fuß zurücklaufen sollten, entschieden wir uns für letzteres. Zum Glück fanden wir nach ein paar Minuten ein junges Paar, das uns kurzerhand im Auto mitnahm.

    Am nächsten Tag ging es dann noch in die Stadt Filandia. Leider spielte das Wetter aber nicht so ganz mit, weshalb wir die meiste Zeit unterdacht dem Regen ausgewichen sind.
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