Café Scanner
15 novembre 2025, Algeria ⋅ ☀️ 12 °C
Tagesplan - 14. Tag:
Sie fahren zurück nach Djanet, wo Sie Gelegenheit haben zu duschen, Ihre Sachen zu ordnen und etwas durch die Oasenstadt zu bummeln. Es gibt ein paar kleine Geschäfte, wo Tuareg-Schmuck aus Silber und anderes Kunsthandwerk verkauft wird. Ihr Koch bereitet wie immer das Mittagessen vor. Nach der Mittagspause geht es wieder hinaus in die Wüste - zu einer Gravur, die wahrlich ein absolutes Meisterwerk und den krönenden Abschluss darstellt: die "Weinende Kuh". Ein Stück weiter, inmitten von kleinen Dünen und einzelnstehenden Felsen bereitet jeder den Abschiedsabend vor, ordnet evtl. noch mal das Gepäck für den Rückflug und erlebt den Sonnenuntergang vielleicht noch etwas bewusster als an den Vorabenden. Das Tourabschluss-Essen lässt die Reise noch einmal vor den Augen und in Gedanken Revue passieren. Bis zum Abflug gegen 1-2 Uhr morgens legen sich im Allgemeinen Mannschaft und Mitreisende noch einmal auf die Matten und
verbringen die letzten Stunden bis zum Abflug unter dem Sternenzelt der Sahara. Gegen 22:00 Uhr erfolgt der Aufbruch zum Flughafen (ca. 20 min Fahrt) – denn nun heißt es Abschied nehmen von den Fahrern und dem Koch
Letzter Tag, letzte Nacht im Zelt, wieder gegen fünf Uhr aufgewacht,. Um diese Zeit sieht man auch den Großen Wagen. Zusammengepackt, Frühstück, letzte Morgenwanderung zwischen Geröllhalden, ehe uns die Fahrer aufsammelten. Damit begannen die Gedanken an zuhause, mit dem Internet nach einer Woche.
Duschen, Umziehen und Mittagessen in der 'Garage'. Mails, Apps, die Unzufriedenheit wieder, vielleicht Ungelöstheit von allem.
Jetzt alleine, nach zwei Wochen Gruppe. Alleine in einem Café voller Männer. Fast alle am Handy, mit Schlappen, Trainingsanzüge, nur einer in Kaftan. Sie sprechen Temaschek, ich verstehe kein Wort. Vor dem Café zwei Busse, in einem Kinder, die warten, bis es losgeht. Polizei gegenüber, Nachmittagshitze, gemächliches Tempo.
Zum Abschluss ging es zur Gravur der weinenden Kuh, die das Zurückweichen der Vegetation und Beginn der Trockenheit symbolisieren will. In den weiten Sandfeldern immer wieder Solitär Felsformationen, von der einen Seite wie Cäsar ohne Gebiss, von der anderen wie ein Habicht, genauso wechselnd wie das Licht der Sonne. Tee im Abendrot, essen neben Lagerfeuer, Übergabe der Geschenke an die Equipe, Koch, Kochgehilfe und Fahrer. Inzwischen die Sterne über uns und die Nacht um uns. Nur noch zwei Stunden zum Treffpunkt am Flughafen, die meisten dösen, ich schreibe eine kleine Geschichte.Leggi altro





















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