• Ila Richter
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Peru

Un’avventura di 32 giorni di Ila Leggi altro
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    26 settembre 2025, Germania ⋅ ☁️ 14 °C

    Drei Flugstunden von Frankfurt entfernt fühle ich mich schon fast zu Hause. Ich kann nicht schlafen. Gedanklich bin ich bereits wieder zu Hause, bei der Arbeit, der nächsten Reise. Mir gehen die letzten Wochen in Peru durch den Kopf. Die Bilder der peruanischen Städte, deren Anblick mich an den Krieg in Syrien denken lässt, sind noch so präsent. Die Erinnerung an die faszinierende Landschaft der bunten Berge ist noch so lebendig. Ich bin von Herzen dankbar, dass ich das alles erleben durfte, aber in erster Linie fühle ich mich privilegiert. Privilegiert, weil ich in Europa geboren wurde und jetzt dem Smog von Lima und anderen großen Städten auf der Welt entkommen kann. Privilegiert, nicht inmitten von Plastikbergen leben zu müssen, die die Bäume schmücken, als wären es Blüten. Der Herbst naht, in Frankfurt wird es kalt. Ich muss an die dürre Landschaft der Máncora-Küste denken und freue mich auf den Regen, über den wir in Deutschland ständig so meckern.

    Während des Schreibens fällt mein Blick auf meine weiße Hand. Ich bin privilegiert, mit einer Hautfarbe geboren zu sein, die mich in vielen Ecken dieser Welt immer noch an Kontrollen vorbeigehen lässt, ohne dass ich angehalten werde. Natürlich ist das dieselbe Hautfarbe, die auch manchmal gewisse Nachteile mit sich bringt, wie zum Beispiel für eine Amerikanerin gehalten zu werden. Zugegeben, wegen meiner Hautfarbe muss ich auf den Reisen nicht nur auf die Sonnenstrahlen aufpassen, sondern auch nicht ausgeraubt zu werden. Aber das kann man auch Nachts um die Ecke in der Heimatstadt. Im Großen und Ganzen dominieren jedoch die Vorteile.

    Heute Abend sind wir eingeladen. Wie schon so oft bei unserer Rückkehr, wartet auch heute Birgit, unsere liebe Nachbarin und Freundin, zu Hause mit Essen auf uns. Beide, sie und ihr Mann Alfred, halten "die Stellung", wenn wir nicht da sind. Ich freue mich schon darauf, die beiden zu sehen, auf das Gefühl, zu Hause zu sein. Da fällt mir schon wieder auf, wie glücklich ich mich doch schätzen kann, zu Menschen zurückkehren zu dürfen, die einem das Gefühl von Zuhause geben.

    Oft nehme ich viele Dinge als selbstverständlich hin. Bei jeder Reise wird mir aufs Neue klar, dass dem nicht so ist. Manchmal denke ich, dass die meisten Deutschen mehr reisen sollten; dann wären sie zufriedener mit dem, was sie zu Hause haben.

    Dann fallen mir meine Schmerzen ein, die auf Reisen verschwinden. Es ist schon kurios, dass sie sich aber schon ein paar Tage vor der Rückkehr wieder ankündigen.

    Anscheinend gibt es noch vieles zu entdecken. Das nicht nur in der weiten Welt. Es bleibt spannend;)
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    Fine del viaggio
    27 settembre 2025