• Esperance Tag 3

    12 de novembro de 2025, Austrália ⋅ 🌬 16 °C

    Heute hatten wir eine Bootstour gebucht in der Hoffnung endlich Wale von der Nähe zu sehen. Die Suche nach dem Treffpunkt für die Tour gestaltete sich als etwas kompliziert. Wir bekamen telefonisch eine verwirrende Auskunft hinsichtlich des Abfahrtsstegs und mussten dann im Stress zum Treffpunkt hinlaufen. Wie sich später heraus stellte waren wir bereits am richtigen Weg, nur die Infos am Telefon hatten uns etwas fehl geleitet.
    Zu der Bootstour: wir fuhren rund um diverse vorgelagerte Insel in der Nähe von Esperance. Dort leben verschiedenste Tiere. Leider stellte sich bei der Fahrt heraus, dass die Hauptwalsaison Juni/Juli/August ist und die Wale schon längst weitergezogen waren. Das war etwas enttäuschend, da wir auf unserer Strecke auch eine andere Bootstour machen hätten können, wo man jetzt sicher noch Wale gesehen hätte. Leider war es hierfür jetzt schon zu spät. Auch Delfine, die sich sonst oft blicken lassen, wollten sich uns nicht zeigen.
    Dafür sahen wir einige Seelöwen (einige australische und einen neuseeländischen), Komorane, wilde Ziegen, wilde Gänse. Außerdem sahen wir noch weiße Seeadler, die (leider) künstlich mit toten Fischen angelockt wurden. Diese wurden zuerst im die Höhe geschwenkt und dann ins Meer geworfen. Die Seeadler schnappten sie sich dann von der Meerwasseroberfläche.
    Am Ende der Tour konnte man beim Blue Haven Beach noch schnorcheln gehen. Arthur wagte sich ins kalte Wasser, Nina blieb lieber mit einem Tee im Trockenen am Boot. Auch wenn das Meerwasser kristallklar war, konnte man leider sehr wenig Fische & andere Meeresbewohner erspähen.
    Auf der Rückfahrt fuhren wir dann noch die Küste entlang und es gab noch Erklärungen zum Hafen von Esperance.

    Nach der Bootstour machten wir noch einige Erledigungen & aßen zu Mittag. Anschließend fuhren wir weiter den Esperance Great Ocean Drive ab. Am Ankunftstag ging es sich nicht mehr ganz aus. Zuerst stoppten wir beim Rotary Lookout, wo man einen Blick auf Esperance und auch etwas aufs Meer hatte. Dann spazierten wir bei einem kleinen Wanderweg oberhalb des wunderschönen West Beach entlang. Dann folgten weitere Aussichtspunkte & Strandbesuche: Chapmans Point, Salmon Beach, Twilight Bay. Wir sahen sogar einen Videodreh mit Jugendlichen & Surfbrettern am Strand. Insgesamt waren auch diese Strände & Aussichten sehr schön. Lediglich zogen am Nachmittag wieder Wolken auf und es wurde zunehmend wieder sehr windig. Das war natürlich sehr schade, weil wir dann nicht wirklich lange bei den tollen Stränden bleiben & entspannen konnten. Wir erhielten von einheimischen danach die Info, dass es in Esperance am Vormittag immer windstill und am Nachmittag sehr windig ist. Spannend war auch, dass auf den Stränden ein Haiwarnsystem installiert ist, es gibt Bojen im Wasser, die das beobachten und am Strand gibt es Warnsysteme (siehe Foto).

    Da wir dann am Nachmittag noch etwas Zeit hatten, fuhren wir noch einmal zum Cape Le Grand National Park. Hier sahen wir uns zunächst noch den Hauptstrand Le Grand Beach an. Durch das Seegras war dieser zwar nicht so schön wie andere Strände, dafür sahen wir bei der Weiterfahrt eine Kangoroomama mit Kind und konnten diese lange, aus nächster Nähe beobachten.
    Dann fuhren wir wieder zur Lucky Bay in der Hoffnung dieses Mal Kangoroos am Strand zu sehen. Aufgrund des Windes lasen wir im Auto und beobachteten den Strand gemütlich von oben. Leider sahen wir wieder keine Kangoroos. Am Abend redeten wir dann mit der Besitzer der Unterkunft, wo wir schliefen und die berichtete uns dann, dass seit ca 1 Jahr (!) schon keine Kangoroos an den Strand kommen. Das enttäuschte uns dann doch sehr. Trotz intensiver Internetrecherche am Tag davor hatte Nina auch nichts davon gelesen.
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