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A 90-day adventure by Shanti Räm Read more
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    🇨🇴 Dibulla, Kolumbien

    Taganga

    February 24 in Colombia ⋅ ☁️ 24 °C

    Zum 4. Mal bin ich in Taganga, meinen lieben Freund Miguel besuchen. Sobald ich an der Küste ankam, war ich Happy. Ich fühlte diese Freude und Leichtigkeit, die ich immer fühle wenn ich hier bin. Blauer Himmel, schönes ruhiges Meer, viele buchten, dafür liebe ich Taganga. Und da es im Januar außergewöhnlich viel geregnet hat ist es hier ganz wunderbar grün. So grün wie ich es noch nie gesehen habe. Bin war verliebt :D
    Ich habe ein paar Tage Strand genossen und Amanda kennengelernt, eine Schwedin, mit der ich dann immer wieder Zeit verbrachte die folgenden Tage.
    Auf dem Weg nach palomino ist eine Brücke gebrochen, was heißt dass man mit dem Bus bis vor die Brücke fährt, dann rüber läuft und auf der anderen Seite wieder in den Bus einsteigt. (Motorräder können noch passieren).
    Alles möglich in Kolumbien:D
    Viel mehr gibt es gar nicht zu berichten aus Taganga, außer das die Tage sehr entspannt waren.
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  • Cali

    February 17 in Colombia ⋅ 🌧 24 °C

    Wow, Cali hat mich wirklich positiv überrascht. Wie alle kolumbianischen Großstädte irgendwie 😄 schon die Fahrt vom Flughafen durch das satte grün war unglaublich schön. Und es ist einfach bunt hier in der Stadt, voller Leben, super viele Bäume (auch richtig große und dicke) und viele Pflanzen und Blumen. Umgeben von Bergen und viel Grün.
    Kali ist die Hauptstadt des Salsa, und allg kann man hier viel feiern gehen, es gibt mega fancy restaurants, wie ich es sonst noch nirgends gesehen habe.
    Und die Menschen sind (noch) freundlicher und offener wie sonst wo. Ich fühle mich also sehr wohl, obwohl ich ständig und überall gewarnt wurde wie gefährlich es hier ist. Die ersten Tage bewege ich mich vorsichtig voran, lasse mein Handy immer in der Tasche (deshalb gibt's auch nicht viele Fotos) .
    Dann habe ich herausgefunden wo die Brennpunkte sind und wo es ziemlich sicher ist.
    Gestern habe ich eine Tour gemacht zur Kommune 20, das einst gefährlichste Viertel Kolumbiens, wegen den Kartellen. Es war sehr interessant, mit einer cable Bahn sind wir auf einen Berg gefahren und haben die typischen Wellblech Häuser die übereinander gestapelt waren gesehen.
    Der Grund warum ich hier her kam, war ein Tanzkurs bei einer Frau der ich schon seit Jahren auf Instagram Folge.
    Das erste Mal hat mir tanzen und Choreographien lernen richtig Spaß gemacht.
    Ich möchte sicher zurück kommen und auch die Natur im Umland besuchen.
    Morgen geht's nach Santa Marta oder besser gesagt Taganga, einen Freund besuchen und den Strand genießen (endlich) :D
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  • Sibundoy

    February 2 in Colombia ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach einer aufregenden Fahrt die 3,5 h durch atemberaubende grüne Berglandschaft ging kamen wir an im Zuhause von dem Taita. Er wohnt sehr einfach, in einem Holzhaus mit seiner Tochter und ein paar Hühnern. Hat erst vor kurzem ein weiteres Haus mit Zimmern gebaut für Gäste. Die Maloka (der Ort an dem man die Medizin trinkt) ist quasi das Wohnzimmer mit Feuerstelle in der Mitte. Es ist hier wegen der Höhe (2000m) wieder recht frisch. Ich werde eine Woche hier bleiben und die Zeit nutzen um Vormittags zu arbeiten am Laptop und Nachmittags über das Leben hier etwas zu lernen.
    Es reist auch noch eine deutsche an die 2 Monate bleibt um von den verschiedenen Pflanzen zu lernen.
    Es ist wirklich alles sehr ursprünglich hier, die Mehrheit der Menschen die hier leben sind indigene, und tragen ihr Wissen über viele Generationen weiter.

    Die Woche ist emotional sehr herausfordernd, auch da die äußeren ungemütlichen Umstände (Kälte und bisher nur wenig Sonne) mich weniger ablenken und mehr Themen zum Vorschein bringen.
    Aber es ist sehr rührend wie sich Taita Luis kümmert, wie gastfreundlich und lieb er ist.
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  • Mocoa- das Tor zum Amazonas

    January 28 in Colombia ⋅ 🌧 23 °C

    Nach 16h Busfahrt kam ich dann endlich in Mocoa an. Die ersten 12h gingen echt flüssig, aber die letzten Stunden zogen sich ewig durch die Bergstraßen, dafür war das Panorama umso schöner.
    Ich war einfach nur glücklich diesen riesen Wald zu sehen. Jetzt wohne ich am Rande des Mocoa Flusses, vor mir ist alles grün und ich kann den Vögeln lauschen. Es gibt sehr viele Wasserfälle zu besuchen hier und sehr viele Orte an denen man an Zeremonien teilnehmen kann. Und vor allem hab ich hier viel Ruhe, ich sehe kaum jemand in meiner Unterkunft bis auf die Menschen die hier arbeiten. Mein Alltag hat sich gut eingependelt, ich habe morgens viel Fokus und Motivation für meine Ausbildung und für meine Arbeit, Nachmittags gehe ich spazieren oder ins Dorf. Am Freitag hat mich der Chef vom Hotel eingeladen mit seiner Familie und ihm einen Wasserfall etwas weiter weg zu besuchen.

    Daraus wurde leider nichts weil es geregnet hat am Morgen, ich bin dann trotzdem alleine los zum Fin del Mundo (Ende der Welt) ich war hier schon 2022 aber es gibt noch einen anderen Weg über eine Schlucht mit einer cable Bahn und der Wasserfall ist so schön.
    Es war ein Erlebnis, und ich saß da umgeben von dieser unglaublichen Natur und mir wurde bewusst wie sehr mir das gefehlt hat die letzten Monate in Deutschland. Es ist einfach kein Vergleich, das Gefühl hier und die Natur. Ich liebe den Dschungel.
    Auf dem Rückweg fing es wieder an zu regnen, und meine Beine waren echt müde vom Berghoch und runter. Die Menschen meinten wenn ich zurück an der Station bin, soll ich den roten Knopf drücken, dann holen sie mich auf der anderen Seite wieder ab. Leider kam niemand für 20 min und ich wurde schon etwas panisch :D
    Kaum mehr Akku und Wasser, mitten im Dschungel alleine.

    Am Samstag werde ich an einer Zeremonie teilnehmen und am Sonntag dann mit dem Taita (kolumbianischer Schamane) in sein Heimatdorf nach Sibundoy fahren. Das ist nochmal 3h weiter in den Bergen. Der Taita wurde mir von einem gemeinsamen Freund empfohlen und ich bin schon gespannt auf das authentische Leben in seinem Dorf.
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  • Ankommen in Bogota

    January 24 in Colombia ⋅ ☁️ 14 °C

    Wow what a ride in 2026.
    Die letzten Monate in 25 waren geprägt von Dunkelheit, Prozessen, Heilung, vielen Einsichten, Schichten wurden abgelegt.

    2026 war spürbar leichter, ich spürte einen energetischen Shift.
    Dazu kam die Beziehung zu einem wundervollen Mann, mit dem sich alles so sicher, vertraut und leicht anfühlt wie noch nie.
    Deshalb auch erstmal Zweifel, meinen Flug so wie geplant wahrzunehmen. Die Einsicht, dass dies aus einer (alten) Angst heraus entstand. Die Entscheidung, für mich diesen Schritt zu machen, die Reise anzutreten, im Vertrauen und Sicherheit dass alles genauso richtig ist.

    Jetzt sitze ich in meinem Lieblingscafé in Bogota, reflektiere die letzte Zeit, und habe dabei Tränen von Dankbarkeit in den Augen.
    Dankbar, dass diese Bindung sicher in meinem System landen durfte, mir ein neues Gefühl gibt, dass sich gesund anfühlt.
    Dankbar, für all die tiefen Prozesse die ich die letzten Wochen durchlebt habe, die alles andere wie einfach waren.
    Dankbar, für meine Begleiter auf diesem Weg, meine Freunde und Familie.
    Dankbar, fürs sicher und geführt sein.

    Gleich treffe ich meine liebe Freundin Maca, wir kennen uns seit 5 Jahren und sie ist wie eine Seelenschwester.
    Wir genießen die bunten Straßen von la Candelaria, mit all den Cafés, der Kunst und der Künstler.
    Morgen setze ich mich in den Nachtbus zum Tor des Amazonas, nach Putumayo.
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    Trip start
    January 23, 2026