Der Parque Nacional Cajas, mitten im ecuadorianischen Hochland gelegen, besticht durch eine außergewöhnliche und nahezu unberührte Natur.
Der rund 28.000 Quadratkilometer große Park erstreckt sich über eine Höhe von 3.500 bis 4.500 Metern über dem Meeresspiegel. Diese extreme Lage schafft ideale Bedingungen für eine einzigartige Flora, die perfekt an Kälte, Wind und Feuchtigkeit angepasst ist.
Je nach Quelle beherbergt der Nationalpark 200 bis 300 Lagunen, was ihn zu einem der feuchtesten Gebiete der Region macht. Die Landschaft wird vom sogenannten Páramo geprägt – einer typischen Hochlandvegetation aus weitläufigen Grasflächen, Mooren und dichten Moosteppichen.
In dieser Höhe kann sich das Wetter rasch und unvorhersehbar ändern. Dichter Nebel zieht regelmäßig durch die Landschaft und versorgt die Moose und Böden mit lebenswichtiger Feuchtigkeit.
Das Foto zeigt den Boden einer Lagune, die zeitweise trockenfällt. Durch das wiederholte Austrocknen und Auffüllen entsteht ein charakteristisches, natürliches Muster, das die Dynamik dieses besonderen Ökosystems sichtbar macht.