October - November 2018
  • Day48

    New Delhi, India

    November 30, 2018 in India ⋅ 🌫 22 °C

    29. - 30. November 2018

    Halt halt, da fehlt noch etwas. Die „kleine“ Hauptstadt mit ihren 25 Millionen Einwohnern. Und wer meine Footprints sorgfältig gelesen hat, weiss auch dass es noch eine Religionsgemeinschaft in Indien gibt, die ich noch nicht besucht habe. Der Zufall will es, dass ich alle Taxifahrer abwimmle bis auf den sympathischen Singh, ein Rikschafahrer und ja ein Sikh. Er überredet mich auf eine Sightseeingtour. Ich habe zuvor vergeblich versucht ein Kino, welches Bollywoodfilme mit englischen Untertiteln zeigt zu finden.
    Neben einem Hindutempel, den Regierungsgebäuden und dem Gate of India bringt er mich in einen Sikhtempel. Kopfbedeckung ist Plicht. Er zeigt mir die heilige Schrift, lässt mich im heilenden Wasser waten und zeigt mir die Grossküche. Diese brutzelt jeden Tag in riesigen Töpfen Essen für die Gläubigen. Wir geniessen eine Kostprobe davon im Nebenraum der Küche auf dem Fussboden.
    Zum jetzt definitiven Abschluss meiner Reise gönnen wir uns noch ein Bier. Da Trinken im öffentlichen Raum unter Strafe steht (gemäss Singh mit Arrest und Geldbusse), fährt er mich zu seinem Stammparkplatz. Hier trinken wir unser Bier heimlich wie Teenager, mit der Angst jederzeit ertappt zu werden. Aber alles geht gut und ich treffe rechtzeitig am Flughafen ein.
    Hier hilft mir im Dutyfree mein Karma nochmals. Die Fixpreise hier lassen eigentlich keinen Spielraum für Handel. Ich erreiche aber trotzdem ein Rabatt von 10%, damit ich all mein Bargeld aufbrauchen kann.

    Es ist zwei Uhr morgens und ich verlasse Indien.

    Namaste
    (Diesmal endgültig)
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  • Day47

    Agra, India

    November 29, 2018 in India ⋅ 🌫 23 °C

    27. - 29. November 2018

    Zum Abschluss meiner Reise besuche ich das Taj Mahal. Die wörtliche Übersetzung bedeutet „Krönung aller Gebäude“. Für mich ist es der krönende Abschluss meiner 7-wöchigen Reise durch Indien.

    Eine Reise die mich zu meinen geliebten Freunden Suganya und Abu und Tazeen mit Myra führte; die mich viele neue Bekanntschaften machen liess. Ich durfte die indische Gastfreundschaft vielfach erleben, auch wenn sie mir einige wenige Male beinahe aufgezwungen wurde. Ich habe unzählige Chais getrunken, Samosas und leckere Curries gegessen.
    Ich habe sehr viel Abfall und Umweltverschmutzung gesehen und ein wenig davon aufgräumt. Meine Füsse waren teiweise so schwarz, dass ich dachte die werden nicht mehr sauber.
    Ich habe aber auch die magische Seite von Indien erlebt: schöne Landschaften, romantische Sonnenuntergänge, bunte Märkte, eindrückliche Bauwerke (Taj Mahal, Höhlen von Ellora, Paläste in Mandu) und fröhliche Leute.
    Wie viele aufdringliche Rikschafahrer und Souvenirverkäufer ich abgewimmelt habe, weiss ich nicht. Die erholsamen Yogastunden und Meditation an ruhigen Orten haben das wieder aufgewogen.

    Indien du bist und bleibst für mich eine Reiseliebe, leben könnte ich mit dir aber nicht. Auf Wiedersehen!

    Namaste
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  • Day45

    Udaipur, India

    November 27, 2018 in India ⋅ ⛅ 26 °C

    22. - 27. November 2018

    Udaipur gilt als die romantischste Stadt Indiens. Die Lage am See und der Palast wie aus 1001 Nacht führten ganz bestimmt zu diesem Status. Aufgrund eines Feiertags hat es aber extrem viele Touristen (aus dem In- und Ausland). In den engen Gassen drängt sich zudem noch der Verkehr. Daran, dass dich alle Paar Meter jemand in seinen Souvenirshop, Massagesalon oder Schneiderei locken will, muss ich erst gewöhnen.
    Nach einer anspruchsvollen Yogalektion geniesse ich den Abend am Ufer des Sees.
    Ein Vorteil der vielen westlichen Touristen besteht darin, dass es etliche gemütliche Cafés mit geschmacksvollem Kaffee gibt. Eine willkommend Abwechslung zum Chai.

    Am Samstagabend verweile ich beim Tempel am See. Die Stufen zum Wasser werden auch als Wasch- und Badestelle benutzt. Heute wird ein weiteres Lichtfest gefeiert. Die Inder versammeln sich am Ufer und lassen schwimmende Kerzen vom Wasser davon treiben. Da die Kerzen auf Kartontellern oder Styropor montiert werden, kommt es auf dem Wasser zum einen oder anderen Inferno. Eine ältere Inderin fällt beim Versuch die Kerze anzuschieben ins Wasser und bleibt reglos mit dem Kopf unter Wasser. Zum Glück springt gleich jemand rein, der schwimmen kann. Ausser nassen Kleidern und einem Schock ist der Frau nichts passiert.

    Am Morgen möchte ich ein anderes Yoga ausprobieren, das im Hanumantempel stattfindet. Da Hanuman in Udaipur ein viel angetener Gott ist, gibt es auch mehrere Hanumantempel. Prompt gehe ich zum falschen. Der Priester fragt mich was ich suche. Als ich ihm antworte, dass ich auf der Suche nach Yoga bin, bietet er mir an mit ihm Yoga zu machen. Ok, warum auch nicht. Er müsse aber zuerst noch eine halbe Stunde Beten. Ich warte und lausche seinem Gemurmel. Aus einer halben wird eine Stunde. Als er kurz unterbrochen wird, sage ich ihm dass ich später wiederkommen werde. Er besteht aber darauf, dass ich mit seinen Freunden in sein Gästehaus gehe, wo ich frühstücken kann. Nach einer kurzen Motorradfahrt erreichen wir das Gästehaus oder besser gesagt, das am entstehende Gästehaus. Denn dieses wird gerade komplett renoviert. Nach einem guten Frühstück trifft dann auch der Priester ein. Nachdem er mir das ganze Haus, Fotos seiner Familie gezeigt und mir seine Lebensgeschichte erzählt hat, frage ich ihn was jetzt mit dem Yoga sei. Wir machen einige Übungen im Zimmer. Ich bin erstaunt über die Beweglichkeit des über 70-jährigen Mannes. Doch während der ganzen Zeit wird im oberen Stock eine Wand herausgebrochen. Irgendwie nicht so der richtige Ort für Yoga. Ich bedanke und verabschiede mich.

    Am Nachmittag besichtige ich den Palast. Der Rundgang führt durch ein Labyrinth aus engen Gängen, durch unzählige Räume zu auf verschiedenen Ebenen mitten im Palast angelegten Pärken. Ich muss mir zudem den Weg durch Selfie-schiessende indische Touristen bahnen. Am Abend besuche ich die Ton- und Lichtshow an der Fassade des Palastes. Die Show ist eher bescheiden, die erzählte Geschichte dafür interessant. Nach der Show lerne ich Puja und ihre Schwester aus Mumbai kennen. Wir geniessen ein gemeinsames Nachtessen am See.

    Diesmal finde ich den richtigen Tempel fürs Yoga. Ich bekomme auch gleich eine Privatstunde bei Seethu, da sonst niemand auftaucht. Sie entführt mich für eine Stunde auf den Weg zu mir selbst. Danach lädt sie mich ein zusammen mit ihrem Mann frühstücken zu gehen. Ein spannender Kulturaustausch in gemütlicher Atmosphäre.
    Am Abend verabrede ich mich mit den zwei Schwestern aus Mumbai zu einer folklorischen Tanzshow. Der Eintritt für Ausländer ist wie immer etwas teurer. Dass es aber eine bevorzugte Warteschlange für Ausländer und eine für Inder gibt, ist befremdlich. Ich reservie den zwei Ladies einen Platz, doch sie schaffens nicht bis zur Kasse bevor die Show ausverkauft ist. Die zwei Plätze sind aber noch immer frei. So nutze ich kurzerhand das rassistische System aus. Ich gehe zurück zur Kasse und sage, dass zwei meiner Verwandten noch kein Ticket haben. Ich bekomme ohne weiteres zwei Tickets. So schleuse ich die zwei rein. Sie werden auf dem Weg zwar mehrmals angehalten, doch die Aussage, dass sie zu mir gehören genügt. Wir geniessen die Show: Tanzende Frauen mit Töpfen auf dem Kopf, aus denen Feuer schlägt, eine 72–jährige Tänzerin die etwa zehn Töpfe auf dem Kopf balanciert und auf Glasscherben tanzt und zum Schluss noch Rajasthanisches Puppentheater. Eine eindrückliche Show.

    Die nächsten Tag vergehen mit Yoga, Besuch des Gewürzmarkts und Coco loco mit dem Hotelbesitzer in der Rooftop-Lounge wie im Flug.
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  • Day40

    Mount Abu, India

    November 22, 2018 in India ⋅ ☁️ 27 °C

    18. - 22. November 2018

    Ich gebe Uber nochmals eine Chance. Um es einfach zu machen, warte ich vor der Siddi-Sayid-Moschee, die ist ja weltberühmt und wird in Englisch und Hindi gleich ausgesprochen. Doch prompt ruft mich der Fahrer an: Wo er mich abholen soll? Na eben vor der Siddi-Sayid-Moschee! Ein Blick aufs Handy zeigt mir, dass er den Auftrag abgelehnt hat. Vom nächsten Ubertaxi bekomme ich keinen Anruf. Es kommt vorbei und ich steige ein. Zu meiner Überraschung ist es eine junge Frau. Überrascht bin ich, weil dies in Indien eine absolute Männerdomäne ist. Sie spricht nur ganz wenig englisch, lässt aber hauptsächlich durch ihre gute Musikwahl eine fröhliche Stimmung aufkommen. Aus Mangel an Wechselgeld will sie mir einen saftigen Rabatt geben. Mit hin- und herrechnen, schaffe ich es doch den angezeigten Preis plus Trinkgeld zu bezahlen. Ein Hoch auf die freundliche und zuverlässige Inderin am Steuer!
    Am Bahnhof kaufe ich eine einfache Fahrkarte in der tiefsten Klasse und stelle mich auf eine gedrängte Zugfahrt ein. Doch siehe da, der Zug ist nur spärlich gefüllt und so habe ich für die 4h ein Bett in der Sleeperclass für mich allein. Zudem werde ich beim Einsteigen gefragt, ob ich ein Mittagessen bestellen möchte. Klar, wieso nicht? Doch dies ist auch nach fast sechs Wochen in Indien ein Fehler, der sich am nächsten Morgen bemerkbar machen wird. Nach einer schönen Bergfahrt mit dem Bus erreiche ich Mount Abu, der einzigen Hillstation von Rajasthan. Auf 1200 M.ü.M. gelegen, sind die Temperaturen tagsüber angenehm, nachts fallen sie aber auf 10 Grad. Ja, das ist kalt! Ich lebe nämlich seit über einem Jahr temperaturmässig im Sommer! :-)

    Mount Abu ist vorallem bei indischen Touristen beliebt. So gibt es im Dorf nur Restaurants, Eisdielen und Souvenirstände.

    Früh morgens beginnen dann die befürchteten Magenkrämpfe und der Durchfall lässt nicht lange auf sich warten. Nach dem schonenden Essen wage ich mich dann doch auf Entdeckungstour.
    Da der reiche Inder extrem faul ist, bin ich auf der Seeumrundung (knappe 45min) ganz alleine unterwegs. Die Strecke zu den Jaintempel ist dann doch eher lang für meinen geschwächten Körper, aber ein netter Motorradfahrer nimmt mich ein Stück mit. Die jainistischen Dilwara-Tempel gehören mit ihren zahllosen, aufwendigen Marmorreliefs zu den schönsten ihrer Art in ganz Indien, wenn nicht weltweit. Ein absolutes Meisterwerk!! Leider ist das Fotografieren im Tempel nicht erlaubt.

    Für die folgenden zwei Tage wandere ich mit dem erfahrenen Guide Charles (33) durch das Mt. Abu Wildlife Sanctuary. Wir starten nahe dem höchsten Berg Rajasthans. Mehrere Stunden wandern wir durch die noch etwas grüne Landschaft an skurrilen Felsformationen und Häusern der ländlichen Bevölkerung vorbei. Auf dem Weg entdecke ich eine kleine Schlange (Common mountain trinket). Mit Charles habe ich sehr interessante und bereichernde Gespräche. Unterwegs besuchen wir einen in der Abgeschiedenheit lebenden Sadhu. Am späten Nachmittag erreichen wir eine Hochebene. Hier leben etwa zwanzig Familien in einfachsten Häusern oder Höhlen. Während fünf Monaten bestellen sie hier ihre Felder, danach ziehen sie mit ihren Kuherden weiter. Wir gehen im Höhlentempel meditieren, schauen einer Famile bei der Herstellung von Buttermilch zu und quartieren uns bei einer 5-köpfigen Famile ein. Mit dem Familienoberhaubt und einem Nachbarn rauchen wir eine Tabakpfeife und als der Nachbar dann gegangen ist, noch selbstangebautes. Das Nachtessen ist einfach, aber gut. Nach all den Eindrücken schlafe ich göttlich.

    Nach dem Frühstück nehmen wir den 3-stündigen Abstieg in Angriff. Wir werden noch von einem Dorfbewohner begleitet. Während die zwei Inder fleissig Blätter von einem speziellen Baum pflücken, um diese im Tempel Lord Shiva zu opfern, sammle ich den Abfall auf den Weg zusammen. Unser Begleiter fragt erstaunt, wieso ich das mache. Ich antworte, dass er Shiva mit Blättern ehrt, ich aber dadurch, dass ich seine Natur sauber halte. Er findet das eine gute Einstellung.
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  • Day36

    Ahmedabad, India

    November 18, 2018 in India ⋅ ☀️ 34 °C

    16. - 18. November 2018

    Wer in Indien spontan über Nacht reisen will, muss wohl auf den Zug verzichten. Denn dieser ist meist schon Tage bis Wochen zuvor ausgebucht. So entscheide ich mich für den Nachtbus. Zu meiner Überraschung haben die modernen Busse richtige Doppelbetten auf der einen und Einzelbetten auf der anderen Seite. Ich buche den letzten Platz und der ist in einem Doppelbett ganz hinten beim Notausgang. Dieser schliesst nicht ganz und so überzeuge ich mein indischer Bettnachbar mit dem Kopf beim Fussteil zu schlafen, damit ich keine Abgas-Zugluft ins Gesicht bekomme. Wir legen uns hin und los geht die Fahrt. Aber indische Strassen haben so ihre Tücken: Nebenstrassen haben sehr viele Schlaglöcher und Highways punkten mit vielen Speedbumps. Ja, bei jeder Einfahrt hat es solche Schikanen. Der Bus muss von ca. 100 auf 10km/h bremsen. Dann hebt man etwa 20cm vom Bett ab, erlebt einen extrem kurzen Moment Schwerelosigkeit und landet wieder auf dem Bett. Ein effektiveren Wecker kann man sich gar nicht vorstellen. Zum allem Überfluss gibt es im Bus mit über 30 Passagieren genau eine Person die schnarcht. Und guess what...es ist mein Bettnachbar. Ohrenpax und Kopfhörer nutzen nichts oder sind unbequem und so wende ich mich so, dass ich wieder Zugluft abbekomme, dafür etwas weiter weg von der Schnarchlerei bin. Ich bin froh als wir um 5:00 in Ahmedabad ankommen. Der Bus setzt uns ausserhalb des Terminals ab. Ich flüchte vor den aufdringlichen Rickshawfahrern zu einem Chai-Stand. Phu, Chai ist immer eine gute Wahl. Als er mir doppelt so viel verrechnet wie den Einheimischen, lasse ich es gut sein; ich bin zu müde für eine Diskussion um 5 Rappen. Da die Rickshawfahrer weder englisch sprechen, noch wissen wo mein Hotel ist, entscheide ich mich für Uber. Nach einer halben Stunde und etlichen Anrufen (Anruf 1: ich bin vor dem Hotel xy, 2: ok ich komme zum Terminal, 3: nein nicht drinnen sondern ausserhalb, 4: nein nicht bei der Ausfahrt sondern bei der Einfahrt) erreiche ich das Hotel. Der Manager sagt mir, dass ich zwar das Gepäck deponieren kann, aber noch zwei Stunden warten muss bis er öffnet. So setze ich mich auf einen Plastikstuhl und beobachte die leere Strasse mit den geschlossenen Geschäften.
    Zum Sonnenaufgang gehe ich zur berühmten Siddi-Sayid-Moschee. Der Imam bittet mich nach dem Morgengebet rein und zeigt mir die Jali-Fenster. Diese sind fein wie Spinnweben, aber aus Stein gemeisselt. Zurück beim Hotel checke ich ein und falle sofort in einen 2-stündigen Tiefschlaf.

    Am Nachmittag besichtige ich das Sabarmati Ashram. Dies war Gandhis Hauptquartier in seinem langen Kampf um die Unabhängigkeit Indiens. Heute ist es ein gutes Museum. Auch sein einfaches Zimmer kann besichtigt werden. Danach streife ich durch den Markt mit den tausenden kleinen Läden. In der Fleischerstrasse versuchen Greifvögel das offen liegende Poulet den Fliegen wegzuschnappen. Lust auf Fleisch vergeht da ziemlich schnell. Hält aber nicht lange an und so sitze ich eine halbe Stunde später mit einem Teller Chickenbiryani in einer Strassenkantine.

    Ahmedabad ist für mich nur eine weitere Megacity auf dem Weg nach Rajasthan. Ich besichtige noch die schöne Jama Masjid Moschee (erbaut aus dem Material von zerstörten Hindutempeln) und das angrenzende Grabmal. Noch einen Abstecher zum jainistischen Hutheesingh-Tempel.
    Im Victoria-Garden bewundere ich die riesigen Flughunde, die bei Einbruch der Nacht losfliegen.
    Beim Vorbeilaufen an einer anglikanischen Kirche werde ich hereingebeten und vom eifrigen Mitglied gleich einem Bekehrungsversuch unterzogen.
    Via wusseligem Markt ziehe ich mich wieder in den Hof der ruhigen Jama Masjid Moschee zurück.
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  • Day33

    Mandu, India

    November 15, 2018 in India ⋅ ☀️ 29 °C

    9. - 15. November 2018

    Weiter gehts via Maheshwar nach Mandu. Distanzmässig eigentlich ein Klacks, mit dem Bus aber unerwartet abenteuerlich. Mir wird gesagt, dass es um 9:30 einen schnellen Bus nach Maheshwar gibt. Obwohl ich schon um 9:00 am Terminal bin, fährt kein Bus. Der nächste ist um 10:00 und braucht satte 2.5 Stunden nach Maheshwar, dies weil er zu den üblichen Stops noch bei einigen Tempeln anhält damit der Kondukteur Räucherstäbchen anbringen kann. Endlich angekommen will ich kurz das Fort und den Tempel besichtigen und zu Mittag essen. Die Entfernung vom Bus zu den Sehenswürdigkeiten beträgt über 1.5 km. Bei der Mittagshitze mit Gepäck nicht gerade das Angenehmste. Das Fort und der schöne Tempel am Fluss entschädigen die Strapazen. Ein gemütliches Gartencafé finde ich auch noch. Leider haben die zur Mittagszeit gar nichts im Angebot. Na toll. Samosas und Chai finden sich zum Glück auf dem Rückweg zum Bus. Dieser kommt auch gleich angefahren und so springe ich auf den fahrenden Bus auf (mit FlipFlops und Rucksack nicht ganz einfach). Bei der nächst grösseren Ortschaft heisst es Umsteigen. Der Bus ist schon gut gefüllt, Stehplatz ist angesagt. In den nächsten 1.5 Stunden werden noch so viele Leute eingeladen, dass auch der letzte Quadratzentimeter ausgenutzt wird. Die halbe Stunde im nächsten Bus ist dann mit Sitzplatz ein wahrer Luxus. So erreiche ich Mandu, ein kleines Dorf auf einer Hochebene. Dies war einmal die Hauptstadt eines Königreichs, das sich bis Rajasthan erstreckt hat. Einzigartig sind die vielen aus Afrika stammenden Baobabbäume (Affenbrotbaum).

    Mandu ist bei indischen Touristen sehr beliebt (speziell während den Ferien nach Diwali). Ich finde zum Glück noch ein kleines etwas muffiges Zimmer. Sono an der Reception verspricht mir ein schöneres Zimmer zu einem günstigen Preis für den nächsten Tag. Dieses ist in der Tat gemütlich und Sono gibt mir zudem noch einen Crashkurs in Hindi.
    Didier aus Frankreich ist im selben Hotel. Beim abendlichen Chai auf dem Marktplatz, wo uns eine Schlange über den Weg kriecht, planen wir eine gemeinsame Velotour für den nächsten Tag.
    Nach dem Frühstück radeln wir los. Durch kleine ärmliche Siedlungen zum erhöht gelegenen Rupmati Pavillon. Von diesem hat man eine wunderbare Aussicht in die daruntergelegene Ebene. Zur Mittagszeit machen wir es uns im Schatten gemütlich. Wir sind die einzigen ausländischen Touristen. Und so werden wir von den Indern anfangs zögerlich angesprochen und gefragt, ob sie ein Selfie mit uns machen dürfen. Da dies die anderen indischen Touristen sehen, kommen die Anfragen immer regelmässiger bis wir uns nach gefühlten 50 Selfies aus dem Staub machen. Nach einem kleinen Imbiss auf dem Marktplatz gehen wir zum Sunset Point. Hier sind wir für einmal alleine. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang kommen dann doch noch einige Inder und so willige ich für ein weiteres Familienselfie ein. Der Sonnenuntergang ist wunderschön. Die Sonne verwandelt sich in eine rote Feuerkugel bevor sie verschwindet.
    Zurück im Hotel werde ich von Nikesh (28) und seinen Freunden angesprochen und eingeladen mit ihnen ihr restliches Feuerwerk abzubrennen. Es ist spannend mit ihnen über die indische Kultur zu sprechen. Kurz vor Mitternacht werde ich von ihnen noch zu einem Chai eingeladen, was fürs Einschlafen nicht wirklich förderlich ist. Aber ich kann im Gegensatz zu ihnen am nächsten Tag ausschlafen.
    Am späten Nachmittag besichtige ich die alten Paläste, Wasserschlösser und Hamams in der Nähe des Dorfes. Hier kann ich den Sonnenuntergang dann für einmal ganz alleine geniessen.

    Mittlerweile stellt sich eine Überdosis indischer Kontakte ein. Ein Tag in der Natur zum Auftanken soll Abhilfe schaffen. Unterhalb des Sunset Point habe ich einen Wald mit einem kleinen Flüsschen ausgemacht. Früh morgens wandere ich los. Anfangs kommen mir noch die Frauen und Kinder der Bauernfamilien entgegen, die Früchte auf den Markt tragen. Als ich dann dem Bachbett für eine halbe Stunde folge, bin ich schliesslich allein. Als ich im Bachbett einen Kristall finde, entscheide ich mich hier zu bleiben. Ich staue den Bach, nehme ein erfrischendes Bad und geniesse die Natur!
    Auf dem Rückweg sammle ich wieder einmal all den Plastikabfall zusammen. Erstaunlich wie viel zusammenkommt auf einem Weg, der nur von ärmlichen Bauern benutzt wird. Geschätzte 2 kg in 1 Stunde.

    Heute geht es auf eine weitere Velotour. Diesmal zu den abgelegenen und weniger touristischen Monumenten. Um zu diesen zu gelangen, fahre ich an vielen Baobabbäumen vorbei (dessen Frucht ich probiere) und durch rurale Dörfer. Die Leute grüssen mich freundlich und vorallem die Kinder haben ihre Freude am weissen Ausländer.
    Den Sonnenuntergang verbringe ich meditierend auf der abgelegenen Festungsmauer. Hier erspähe ich zwei Mungos. Diese Tiere sind bekannt dafür, dass sie auch Kobras überwältigen können.

    Weil es in Mandu so gemütlich ist, verlängere ich um einen weiteren Tag, den ich morgens im Schatten eines Mausoleums an einem See verbringe. Es ist gemütlich den Fischern und den Wasserbüffeln zuzuschauen. Den Abend verbringe ich dann auf dem Dach eines weiteren Mausoleums das eine anstrengende Velotour vom Dorf entfernt liegt.
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  • Day27

    Omkareshwar, India

    November 9, 2018 in India ⋅ ☀️ 30 °C

    5. - 9. November 2018

    Ich quartiere mich für 4 Nächte in Manu‘s Guesthouse ein. Dieses liegt erhöht auf der autofreien Insel, welche die Form des OM-Zeichens hat. Auf der Terrasse kann ich das erste mal meine Hängematte aufspannen. Das nutze ich dann auch gleich, um einen Tag lang zu entspannen. Nur durch das feine Essen von Manus Familie und einem Chai unterbrochen. Als ich nach dem Nachtessen in der Nachbarschaft herumschlendere, werde ich von einer Famile zu Süssigkeiten eingeladen. Trotz unterschiedlicher Sprache haben wir es irgendwie lustig. Der Sohn möchte etwas englisch lernen und will mich am nächsten Tag um die Insel führen.

    So starten wir morgens zusammen. Gil aus Israel schliesst sich uns auch noch an. Auf der Insel hat es unzählige antike aber auch moderne Tempel und einige Badeplätze. Den Nachmittag verbringe ich bei den Ghats (Badeplätzen) auf dem Festland. Es ist interessant den Pilgern zuzuschauen wie sie sich mit de Kleidern ins Wasser begeben oder einfach nur Selfies schiessen. Zurück gehts mit dem Boot. Bei einem sehr einfachen Chai-Stand am Ufer lade ich kurzerhand den Sadhu mit eingegipstem Arm und einen älteren Herrn zum Chai ein. Der Stand und sein Besitzer sind so ärmlich, dass ich mich wundere, ob das Wasser für den Chai wohl aus dem Fluss kommt?!?

    Auf der Suche nach einem Restaurant fürs Nachtessen läuft mir Nico aus der Schweiz über den Weg. Er ist seid sieben Jahren mit der Hugging Mother underwegs und macht jetzt einen spirituellen Kurztrip nach Omkareshwar. Nach dem Essen besichtigen wir den Haupttempel. Dies ist wiederum einer der jyotirlingas und durch dessen Anbetung soll man seine Schwächen überwinden, sofern man welche hat.
    Es ist Diwali (Fest der Lichter) und weil am Abend alle in der Familie feiern, sind wir die einzigen im Tempel. Wir können in aller Ruhe den verwinkelten, mehrstöckigen Tempel erkunden. In einem Bereich werden wir von den Tempeldienern hereingebeten und sollen ihnen helfen die Ölkerzen anzuzünden. Bald erstrahlt der Altar in warmen Kerzenschein. Happy Diwali!
    Wir schlendern noch etwas durch die Strassen und bewundern die kunstvollen Rangoli (Bilder die mit farbigem Pulver erstellt werden). Danach geniessen wir das Feuerwerk zusammen mit den anderen Gästen auf der Terrasse des Guesthouses.

    Am letzten Tag begegne ich Rasheen, bei einem Chai, wie könnte es auch anders sein. Er hat England vor über 10 Jahren verlassen und ist seither mit seinem Fahrrad in der ganzen Welt unterwegs. Wir tauschen unsere Erfahrungen aus. Sein Ziel ist es 10’000 Kindern Yoga beizubringen. Mir gibt er ein Mantra mit auf den Weg: Om Mani Padme Hum.
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  • Day23

    Indore, India

    November 5, 2018 in India ⋅ ⛅ 29 °C

    3. - 5. November 2018

    Indore ist für mich nur ein kurzer Zwischenstopp. Hier lerne ich Sonika kennen. Aufgewachsen ist sie in Indien, hat aber fast die Hälfte ihres Lebens in den USA verbracht und ist seit einigen Jahren am Reisen. Sie hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, unter anderem malt sie Mehndis (traditionelle temporäre Handbemalung).
    Wir verbringen den Abend auf der Dachterrasse eines Freundes, der die Magie Indiens unglaublich treffend formuliert: The thing about India is, that there is so much magic and magic everywhere, but you have to scratch through a lot of trash to find the magic!
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  • Day21

    Bhopal, India

    November 3, 2018 in India ⋅ ⛅ 31 °C

    30. Oktober - 3. November 2018

    Ich fahre zurück nach Nasik, wo ich mich mit Kamal treffe. Er hat mich eingeladen mit ihm zu seiner Famile nach Bhopal zu kommen. Mit einer Übernachtung in Indore legen wir die 600 km in seinem PW zurück. Bhopal ist die eher ruhige und grüne Provinzhauptstadt Madhya Pradeshs. Kamal gehört mit seinem sehr guten Einkommen als Physikdozent klar zur oberen Mittelschicht. In Indien wird das auch gern gezeigt. So ist es nicht möglich einen Chai am Strassenstand zu trinken, sondern wir gehen in eine Chaibar (dies entspricht einem schlichten Café bei uns).

    In Bhopal angekommen, bekocht uns seine Frau Manisha vorzüglich. Leider spricht sie fast kein Englisch dafür hilft die Tochter Mawia mit der Übersetzung.
    Am Nachmittag besuche ich das spannende Tribal Museum. Es zeigt in aufwendigen Rekonstruktionen die Bauweise und das einfache Leben der Stämme im Bundesstaat.
    Danach besichtige ich die Taj-ul-Masjid Moschee. Diese ist die grösste Indiens und gehört zu den grössten Asiens. Als ich ankomme ist gerade das Gebet fertig und die Kinder belagern mich. Sie wollen wissen woher ich bin und ein junge singt mir eine Passage aus dem Koran vor. Was für eine Überraschung :-)
    Danach besteht Kamal darauf, für ein Familiennachtessen ins teuerste Hotel/Restaurant der Stadt zu gehen. Ich bin noch völlig übersättigt, extrem müde und zudem underdressed (da meine Jeans in der Wäscherei sind, bin ich in den Trekkinghosen unterwegs). Alles diskutieren bringt nichts und so muss ich der Einladung folgen. Das ist eben das wohlhabende Indien.

    Im etwas ausserhalb gelegenen Sanchi stehen einge der ältesten buddhistischen Bauwerke Indiens. Errichtet wurden die Stupas etwa 260 v.Chr. Stupas sind aus Stein errichtete Kuppeln, die für Zeremonien gebraucht wurden. Die Portale in allen vier Windrichtungen zeigen das Leben Buddhas ohne ihn auch nur ein einziges Mal als Person darzustellen. Ich geniesse die Ruhe und den schönen Sonnenuntergang.

    Dann heisst es auch schon wieder Abschied nehmen. Trotz des zur Schau gestellten Reichtums habe ich Kamals Familie und sie mich ins Herz geschlossen.
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  • Day17

    Aurangabad, India

    October 30, 2018 in India ⋅ ☀️ 29 °C

    27. - 30. Oktober 2018

    In Aurangabad habe ich mich mit Jignesh verabredet. Ihn habe ich im Zug in Mumbai kennengelernt. Er ist Inder, hat Kunst studiert und als ich ihm erzählt habe, dass ich die Höhlentempel von Ajanta und Ellora besichtigen werde, war er Feuer und Flamme. Er hat diese zwar schon mehr als fünf Mal besucht, kann sich daran aber nicht satt sehen. So bittet er darum, mich zu begleiten. Ich habe nichts dagegen einzuwenden. Und so treffen wir uns am Bahnhof von Aurangabad. Wir quartieren uns bei ehemaligen Studienkollegen von Jignesh ein. Dipak (28, Kunstlehrer Malen), Sachin (28, Kunstlehrer Fotografie) haben eine kleine Wohnung. Diese besteht aus einem Wohnzimmer, welches auch gleich Schlafzimmer ist. Geschlafen wird am Boden. Im zweiten Raum hängen ihre Kleider. Es hat ein Gaskocher und ein Minimum an Kochutensilien. Das WC ist draussen und fliessend Wasser gibts nur vom Wasserhahn (und auch nur, wenn die Nachbarn nicht gleichzeitig den Wasserhahn offen haben).
    Es gesellt sich noch Laxmikant (28, Kurzfilmproduzent) dazu. Fürs Nachtessen gehen wir mit den Motorrädern in den muslimischen Bezirk, um feinstes Chicken Masala zu essen. Zum Dessert gibts die von mir mitgebrachte Schweizer Schokolade.

    Wir starten um 7 Uhr morgens. Nach einem Chai und etwas Süssem nehmen wir die zweistündige holprige Busfahrt in Angriff. Anschliessend fahren wir mit einer Rickshaw an Baumwollfeldern vorbei und durch kleine Dörfer zu einem Aussichtspunkt. Hier bietet sich ein atemberaubender Blick auf die buddhistischen Höhlentempel von Ajanta. Erstellt wurden diese zwischen 200 v.Chr. und 600 n.Chr. und gehören damit zu den ältesten Klosteranlagen Indiens. Die 30 Höhlen wurden alle in mühsamer Handarbeit aus dem Fels gebrochen. Zu sehen sind schöne Skulpturen und immernoch gut erhaltene Wand- und Deckenmalereien. Diese erzählen vom Leben Buddhas. In fast jedem Tempel steht ein Altar mit einer grossen Buddhastatue. Wir bleiben bis Sonnenuntergang und beobachten die hier lebenden Affen wie sie Posieren und auf Futter hoffen.

    Am nächsten Tag gehts wiederum früh los. Diesmal ins nähergelegene Ellora. Zuerst besichtigen wir den Grishneswar Tempel. Dieser ist wiederum ein jyotirlinga. Da ich mit Jignesh unterwegs bin, machen wir die Verehrung diesmal nach hinduistischer Tradition. Wir kaufen Blumen und bringen diese in den Tempel. Vor dem Eintreten ins geheiligte Zentrum des Tempels müssen die Männer sich ihrer T-Shirts entledigen. Wir knien vor dem jyotirlinga nieder und streuen die Blumen drauf. Es wird gesagt, dass man dadurch im Leben allen Luxus bekommen soll. Der Tempeldiener gibt uns zu verstehen, dass eine finanzielle Opfergabe jetzt angebracht sei. Das ist uns dann doch zu „weltlich“ und wir verlassen den Tempel.

    Die Höhlen von Ellora enthalten im Gegensatz zu jenen von Ajanta nur wenige Malereien, dafür bestechen sie durch geniale Steinmetzarbeit. Das Herzstück ist die grösste monolithische Skulptur der Welt: Insgesammt 7000 Arbeiter schlugen den grossartigen Kailasa-Tempel in über 150 Jahren von oben nach unten in einen Felshang. Anschliessend wurde der Shiva-Tempel von innen ausgehöhlt. Die Masse von 50x33x30 Meter sind gigantisch und die detailreichen Skulpturen einfach nur atemberaubend! Wir können uns kaum satt sehen.
    Daneben gibts noch hinduistische, buddhistische und jainistische Höhlentempel. Der Jainismus fordert einen noch stärkeren Verzicht auf materiellen Besitz als der Buddhismus. Zu sehen ist dies unter anderem an den Steinskulpuren die alle nackt dargestellt sind, also sogar auf Kleider wird verzichten.

    Am letzten Tag besichtigen wir noch den Bibi ka Maqbara alias Mini Taj Mahal. Diese halb so grosse Kopie des Taj Mahals ist aber trotzdem sehr eindrücklich und zieht etwas weniger Touristen an als das Original.
    Als Jignesh noch kurz etwas in der Universität erledigen muss, setzt er mich bei den Höhlentempel von Aurangabad ab. Da ich aber schon genug davon gesehen habe, geniesse ich den Ausblick auf die Stadt. Ich beginne den Abfall rund um mich zusammen zu sammeln. Ein Aufseher lobt mich und sagt den vorbei gehenden Studenten wie vorbildlich der Schweizer ist. Als ich weiter mache, fragen mich Studenten, warum ich das mache und ob ich mit ihnen ein Selfie mache. Als ich unten beim Tempel ankomme, hat sich meine Aufräumaktion schon rumgesprochen und ich werde in den Tempel gebeten. Hier scheitert eine tiefere Konversation dann leider an der Sprachbarriere. Aber ich glaube der Kern meiner Aktion ist angekommen.
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