• Tag 25: Quarteira

    March 25 in Portugal ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute hieß es laut komoot Asphalt schrubben. Spoiler: Hat nicht ganz geklappt 😂
    Als erstes wollte ich mir eigentlich den Fußgängertunnel zum Strand anschauen, aber da wieder mal eine Straße gesperrt war, hätte ich zurück und einen Umweg gehen müssen und dazu hatte ich echt keine Lust!
    Die erste Strecke bin ich direkt am Strand gelaufen, leider nicht sehr lang. Dann ging es wirklich kilometerweit eine Straße entlang mit wahlweise Auto- und/oder Baustellenlärm. Naja, ich war ja mental schon drauf eingestellt und bin einfach stoisch dort lang gelatscht. Irgendwann ging es immerhin auf eine Nebenstraße.
    Bis - Überraschung - durch eine Baustelle die Straße gesperrt war! Kein Durchkommen...
    Wieder auf die Hauptstraße zu wechseln wäre jetzt ein echter Umweg geworden, also hab ich mich erstmal hingesetzt, was getrunken und dann recherchiert.
    Hier ging nämlich auch ein Sandweg Richtung Strand und auf dem Satellit sah es so aus, als könne man am Strand weitergehen. Auch keine Flussmündung zu sehen oder so.
    Also dem Weg gefolgt und siehe da - perfekter Strand! Sogar wieder wunderschön mit seinen Klippen aus rotem und weißem Gestein - und ich durfte die mal von unten angucken 🤩
    In beide Richtungen waren auch Spaziergänger unterwegs, so dass ich wirklich Hoffnung hatte, einfach durchzulaufen. (Die komoot Sprachansage hab ich dann erstmal ausgeschaltet 😁).
    Hat tatsächlich auch geklappt und als ich so langsam die Hafenmole von Quarteira näherkommen sah, wurde es nach 3 1/2 Stunden Zeit für eine richtige Pause.
    Inzwischen hab ich auch eine Scheuerstelle am rechten Fuß bemerkt, durch den abschüssigen Strand ist das auf einmal eine ganz andere Belastung.
    Zu sehen war allerdings (noch) nichts. Zur Vorsicht hab ich allerdings lieber getaped und bis jetzt ist auch noch keine richtige Blase draus geworden.
    Die letzten Kilometer musste ich dann wieder über die Straße, weil es hier ein großes Hafengebiet gibt und ich außerdem mein Zimmer am anderen Ende vom Ort gebucht hatte. Bin aber froh, das nicht morgen zu Beginn latschen zu müssen 😅
    Der Tagesabschluss wurde mit Burger, Pommes und Cola gefeiert, in einer kleinen Bar, wo niemand (außer einem Gast) Englisch sprach - sehr sympathisch!
    Mein letztes Hotelzimmer in einem Business-Hotel an der Hauptstraße ist zur Abwechslung mal riesengroß und hat drei Betten (und ein total schickes Bad). Vom Fenster aus kann ich bis in die Hügel nach Loulé sehen, wo ich vor drei Wochen losgelaufen bin und schwanke etwas zwischen Wehmut und Erleichterung. Mal sehen wie das morgen am letzten Tag wird 😊
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