• Radhimë

    Oct 9–11, 2025 in Albania ⋅ ☀️ 17 °C

    Aufwachen direkt am Strand. Die donnernde Dünung ist über Nacht einem leisen Rauschen gewichen. Hinter den Bergen geht die Sonne auf und wirft Palmenschatten auf den weißen Kieselstrand. Tief einatmen. Erstes Freistehen an einem tollen Platz westlich von Orikum.
    Die beiden "Segeberger" unseren Alters kommen aus Hamburg, die Womo-Vermietung aus SE. Wir schnacken über was wohl? Die Reise, die Dauer, die Ziele, die Erlebnisse, den Verkehr, auch wenig über Familie. Die beiden sportlichen Typen (sie vier - er fünf Enkel) sind vermutlich auch "zweite Wahl", aber nett - wie wir.
    Unsere Reise geht weiter, gute acht Kilometer in nördliche Richtung. Ankunft auf dem Camping Vlore gegen 11:15 Uhr. Puuuh! Unsere Reise-Engel beschweren sich, warum wir sie überhaupt geweckt haben. Kurzarbeit.
    Unser Stellplatz liegt direkt oberhalb des schmalen Kieselstrandes, direkt dem weiter auffrischenden Nordwestwind ausgesetzt, bei voller Sonne. Auch der provisorische Windschutz schafft nur bedingt Abhilfe.
    Abends: selbstgemachter griechischer Salat mit Doppeltoast, aus Tomate, gebratenen Aubergine (Patēllxhani) und zwei Lagen albanischer Scheibletten. Hammer lecker. Beschluss: morgen weiter.
    Tolle Morgenstimmung bei leichtem Meeresrauschen und die Aussicht auf ein üppiges Frühstück mit Rührei stimmen uns um. Wir bleiben, was interessiert uns der Beschluss von gestern. Es wird ein toller Tag mit viel Sonne, ganz schwacher Brise und großem Chill-Bedürfnis. Aber nur faul geht auch nicht, Arbeitsteilung: Mi Abwaschbürste, Do Lotte-Bürste. Abends: Reste aus allen Ecken. Erst recht: Hammer lecker.
    Beschluss: morgen weiter.
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