Trogir/ Camping Rožac
Oct 16–20, 2025 in Croatia ⋅ ☀️ 20 °C
Camping Rožac, gelegen auf einem schönen Kap, mit einem ein Kilometer langen Kiesstrand, in Okrug Gornji (runde Bucht) auf der kleinen Insel Ĉiovo, ist ein Traum. Die Tages Höchstwerte betragen immer noch 22 - 24°C. Genau richtig, um noch ein paar Tage den "Spätsommer" zu genießen.
Doch schon am frühen Abend kratzt der Hals, fühl mich etwas malad. Am nächsten Morgen hat sich auch noch die Rüsselseuche dazugesellt. Na toll, erst einmal Aspirin und wieder ins Bett. Mit Tropfen und Spray versuche ich der Sache Herr zu werden!
Schongang ist angesagt.
Zur großen Erleichterung geht es mir am Samstag besser. So können wir unseren Ausflug nach Trogir angehen. Die Kräfte gut einteilen, sagt Micha. Wir wollen Taxi fahren. Leider bekommt die Frau an der Rezeption keines geordert. Ihre Kollegin meint, sie fährt eh in die Stadt und nimmt uns mit. Sie entpuppt sich während der Fahrt als Besitzerin des Camping. Läuft bei uns 💪🏻.
Trogir, in irgendeinem smalltalk unter Reisenden habe ich diesen Ort gehört, als interessant abgespeichert. Und so ist es.
Malerisch liegt die Stadt auf einem Inselchen, die durch eine kleine Brücke mit dem Festland und einer weiteren mit der Insel Čiovo verbunden ist. Die historische Altstadt ist seit 1997 UNESCO-Weltkulturerbe.
Das erste, was wir besuchen, ist der tägliche große Obst- und Gemüsemarkt. Wir verschaffen uns einen Überblick der Produkte. Vieles wird mit "handmade" angeboten. Wir aber steuern erst einmal die Fischhalle an. Nur zwei Stände haben noch ein kleines Restangebot. Der Thuna springt mir förmlich ins Auge. Die ältere Frau schneidet mir beherzt zwei Scheiben ab. Gute 600 Gramm! Da haben wir heute Abend was vor.
Grüne Bohnen wurden auf dem Markt angeboten, Zehn Euro das Kilo. Hammer, die lassen wir lieber liegen!
Mit unserer Beute bummeln wir durch die engen Gassen, betrachten die dreischiffige Kathedrale des Hl. Laurentius mit dem beeindruckenden Portal. Weiter geht es am Uhrturm vorbei zur imposante Festung Kamerlengo. Zu guter Letzt schlendern wir über die mit Palmen gesäumte Promenade.
Langsam wird es Zeit für den Rückweg. Am Taxistand teilt uns der Fahrer mit, 15 - 20 € ist der Preis für die 2,5 km lange Strecke zum Camp. Ich könnte platzen vor Wut! Ich fühl mich so richtig über den Tisch gezogen!
Ich lehne die Taxifahrt ab. Micha ist genervt. Genervt vom Taxifahrer, genervt von mir und vor allem genervt von dem anstrengenden, steilen Fußweg, der vor ihm liegt. Die Stimmung ist angespannt.
Abends, nach einem klärenden Gespräch, lassen wir uns unseren super mega leckeren saftigen Thuna schmecken.
Der Sonntag macht seinem Namen alle Ehre. Die Sonne scheint ☀️ aus allen Knopflöchern. Wir schlendern durch den Tag. Zwischendrin wird gepackt und geräumt. Nur mit dem Abbaden klappt es leider nicht. So fit fühle ich mich dann doch noch nicht. Abends wird eine köstliche Pizza im Restaurant des Camp verputzt. Morgen wollen wir früh starten.Read more













TravelerSchnupfen im Urlaub ist ja wirklich Mega blöd. Und die einheimischen denken wohl auch an die Touristen kann man gut verdienen.