• Heimathafen Flensburg ⚓️

    October 24, 2025 in Germany ⋅ 🌧 11 °C

    Einmal Albanien und zurück. Das war unsere große Reise im Spätsommer 2025. Nach sieben Etappen durch Deutschland, Österrreich, Slowenien, Kroatien und Montenegro erreichen wir am 16. Reisetag freudig und ein wenig aufgeregt Albanien. 2328 Kilometer haben wir problemlos bis zum Lake Shkodra Ressort zurückgelegt. Vielen Menschen haben wir von unserer geplanten Reise erzählt, oftmals haben wir im Laufe der Vorbereitung nicht daran geglaubt, dass wir es tatsächlich umsetzen. Wir sind es angegangen, aber es fühlt sich noch unwirklich an - aber anstoßen mit einem Spritzer geht immer. "Gözuar" heißt Prost.
    Gute vier Wochen später werden wir wieder auf dem Stellplatz am Lake Shkodra stehen, um viele Eindrücke und Erfahrungen über Albanien reicher. Dos erstes Fazit: "Die Menschen hier sind unendlich gastfreundlich". Und sie habe sich noch in keinem Land so sicher gefühlt. Dem kann ich nur zustimmen. Genauso wie dem besorgten Eindruck, dass an der albanischen Riviera die Küste in größerem Stil mit Hotelburgen zugebaut wird. Aber Albanien ist mehr als Küste mit Traumstränden. Die Landschaften sind sehr vielfältig und abwechslungsreich. Wunderschön die albanischen Alpen mit unserem Aufenthalt in Theth und der Wanderung zum Blue Eye.
    Highlight unser Stadtbesuche war eindeutig Berat. Die Stadt der tausend Fenster beeindruckte mit ihrem Flair und mit dem Stellplatz im Garten von Niko, nur fünf Minuten vom Zentrum entfernt. Und sein Frühstück war klasse.
    Camping Pata an der Lagune Patok, der Strandcamping Bago i Plazli Bardhe mit der estischen Platzwartin, die kein albanisch spricht, die Besuche der beiden Weingüter mit Bewirtung und Übernachtung waren nur einige Höhepunkte der Reise. Die Osum-Schlucht und die Zeit mit Sandra und Martin in Gjirokastra gehören ebenfalls dazu, wie auch die Tage ohne Programm nur am Womo.
    Albanien hatte nach fünfzigjähriger abgeschotteter Hoxha-Diktatur bisher nur 30 Jahre Zeit sich zu öffnen und den Weg in die EU zu schaffen. Albanien hat ein Müllproblem, Albanien ist ein Land im Umbruch und muss lernen. "Was wir brauchen sind verlässliche Regeln", sagt Weinbauer Fatjon Mani beim frühmorgentlichen Abschiedsgepräch, bevor wir uns auf die lange Heimreise begeben,
    Read more