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  • Day4

    Mit dem Rad durchs Tal

    July 15, 2020 in Austria ⋅ 🌧 10 °C

    Heute gab es um 10:15Uhr ein Langschläferfrühstück,da wir etwas Geduld mit dem Holzofen haben mussten. Brötchen aufbacken dauert länger als daheim. Da es draußen tröpfelte,hatten wir es auch nicht all zu eilig.Um 12:00Uhr kamen wir im Tal an, warfen uns in wetterfeste Kleidung und fuhren mit dem Fahrrad von Ebene Reichenau erstmal Richtung Pattergassen. 10min. später hörte der Regen auf, Klamotten wieder aus und weiter. Der Radweg war an einer wenigbefahrenen Straße, weitestgehend flach und menschenleer. Nach 10km Fahrstrecke kam eine Einkehr, die Sonne brannte, Pause. Nora hatte eine Rutsche zum austoben, wir genossen die Wärme. Nach einer deftigen Mahlzeit ging es zurück, diesmal durch die hübschen kleinen österreichischen Dörfer. 15:30Uhr waren wir zurück am Auto, Micha musste kurz vorher noch zeigen,welche Kraftreserven in ihm stecken und Bester in der Bergwertung werden. Sarah nutzte den entspannten Weg auf flacher Strecke. Zurück Richtung Hütte,aus dem Auto heraus noch 4 Pilze gesammelt, die Hälfte wird zur Pilzpfanne zum Abendbrot verarbeitet. Micha macht jetzt noch einen auf Naturburschen und springt am Hang um die Hütte. Es beginnt zu tröpfeln.
    Update 20:30 Uhr: Das tröpfeln ist in starke Schauer mit bissl Graupel und Gewitter übergegangen. Nora liegt jetzt im Bett, sie hat heut ein Vollbad bekommen. Die Pilzpfanne war super lecker, schmeckt gleich viel besser, wenn es vom Wald direkt in die Pfanne kommt. Jetzt gibts noch nen Absacker und bissl Planung für Morgen. Nockalmstraße ist für morgen angedacht. Achja und heut wollte doch so ein Kuh nicht aufstehen, als wir zur Hütte zurück fuhren, wir mussten bissl rangieren, aber kamen vorbei und die hat das nicht wirklich interessiert...blöde Kuh...
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  • Day3

    Falkert

    July 14, 2020 in Austria ⋅ ⛅ 12 °C

    Der Morgen begann recht spät 8:30 Uhr. Alle haben super geschlafen. Feuer an, Kaffee kochen,"Longkeks" mampfen und Proviant einpacken, 11:00Uhr Start zum Falkerts Spitz direkt von der Hütte aus. Von nun an geht's bergauf, vorbei an etlichen Kühen (eine kam mit viel Schwung und musste zeigen,wer der Chef auf der Alm ist) bis ins Dorf Falkert. Nora findet die Kuhkacke auf dem Wegen unglaublich spannend. Unser Ziel nah und doch so fern. Über eine Geröllweg ging es von nun an steil bergauf,im Schneckentempo,mit Mittagspause auf halben Weg.Kurz vor dem Gipfel, Nora muss kackern, Kraxe wieder absetzen, Kind aus dem Zwiebellook pellen, ein Geschäft auf 2250m verrichten und weiter. Puh, das war anstrengend, aber wir haben es geschafft.Nora hat es nach 2h Kampf gegen die Müdigkeit kurz vor dem Gipfel dahingerafft,den anfangs spektakulären Kletterabstieg verschläft sie voll und ganz. Die Aussicht war toll,unsere Hütte konnten wir auch sehen, aber auf 2308m war es doch recht frisch. Selbst ein Fleckchen Schnee hat überdauert. Kleine Snackpause am Fuße des Berges,und weiter hinab zur Hütte.Nach 11,2km waren wir 17:30Uhr platt, aber glücklich es geschafft zu haben.Ofen an, Essen machen, vegetarisches Curry mit Reis. Nora hat sich von den Kühen die Hörner etwas abgeschaut 🙉 nun schläft sie. Wir haben noch den Abwasch gemacht und Schnaps getrunken. 😅 Ein schöner,aber auch anstrengender Tag neigt sich dem Ende zu.Morgen wollen wir aufs Rad umsatteln.
    Ach und es wird sich hier noch anständig mit Schüssel,im Ofen erwärmten Wasser und Lappen gewaschen, ja auch das geht.
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  • Day2

    Der Urlaub geht ja gut los

    July 13, 2020 in Austria ⋅ ☀️ 16 °C

    7:30 Uhr hat Nora aufgehört zu schlafen. Noch vor Mitternacht haben wir ihr Bett mit zu uns geholt, weil sie nicht allein schlafen wollte. Was sonst nie geklappt, ging diesmal recht gut.
    Als erstes nach dem Aufstehen hat Micha Feuer gemacht, damit wir Kaffeewasser machen konnten. Gefrühstückt und dann ging es mit dem Auto wieder ins Tal, was wir eigentlich die Woche vermeiden wollten, aber Micha musste zum Arzt. Er konnt nicht mehr sitzen, Blockade in der Lendenwirbelsäule. Spritze abgeholt, Wärmegurt angelegt und ne Ibu eingeworfen und weiter gings. Für die Nacht noch eine Pille bekommen und wenn es morgen nicht besser ist, soll er noch mal hinkommen. Sarah und Nora hatten derweil Spass auf dem Spielplatz vor der Praxis. Wenn wir schonmal im Tal sind können wir auch gleich Mittag essen und einkaufen gehen. 15 Uhr waren wir dann wieder an der Hütte. Auf dem Weg dahin versperrten die Kühe des Vermieters den Weg, aber auf freundliches Fragen gingen sie beiseite. Nora mussten wir erstmal hinlegen, die war auf dem Berg völlig übern Berg. Mit unserem neuerworbenen Feldstecher betrachten wir, auf der Terrasse sitzend, die gegenüberliegenden Berge und Sarah putzt Pfifferlinge fürs Abendmahl.
    Gegen 18:00Uhr haben wir uns mit der Kraxe auf den Weg gemacht,um die Gegend der Hütte zu erkunden. Mit toller Aussicht und vielen Kühen hatten wir eineinhalb Stunden später einen riesigen Hunger.Das erste Hüttenmahl war sehr lecker.Nun noch aufwaschen und Nora in der Schüssel baden.Für sie ein Paradies. 21:30Uhr, Nora liegt im Bett,mal sehen ob nun Ruhe ist.
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  • Day1

    Anreise

    July 12, 2020 in Germany ⋅ 🌙 10 °C

    Guten morgen, es ist 2:15 Uhr und der Kaffee läuft. Nora schläft noch, mal sehen wie wir es hinbekommen die kleine vom Bett ins Auto zu kriegen ohne großes Geschrei. Jetzt machen wir erstmal den Rest fertig und dann gehts los.
    Bis später...
    7:40Uhr Frühstück nach 460 km, noch 100 km bis an die Grenze. Nora hat sich die ersten 2 Stunden gewehrt, musste sich aber dann doch ihrer Müdigkeit ergeben. Jetzt gehts weiter...
    20 km vor dem Ziel sind wir erstmal eingekehrt zum Mittagessen, es ist 11:30 Uhr und die Sonne scheint. Lammgulasch mit Semmelknödel...herrlich. 14 Uhr sollen wir erst bei den Vermietern der Hütte sein, also können wir entspannt essen.
    So es ist um 3, das erste Bier ist geöffnet. Die Anfahrt zur Hütte war lang und steil, dafür wird man mit einen tollen Aussicht belohnt.
    16:45Uhr, die Sachen sind eingeräumt, die Betten gemacht, Feuer gemacht und der Grill vorbereitet...die Woche mit wenig kann beginnen.
    19:45 Uhr, das Essen war lecker, Nora ist nun,nach ein klein wenig Gezeter im Land der Träume. Wir gönnen uns in der warmen Stube jetzt ein Zirpenschnäpsle. An Schnaps mangelt es uns in der Hütte nicht.
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  • Day31

    31. Tag Heimreise

    July 15, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 17 °C

    Unsere kleine Maus hat den Wecker überhört und wir hatten genug Zeit zum räumen. 9:20Uhr starteten wir in den letzten Fahrtag unserer Reise. Ein bisschen wehmütig, Heimweh ist nicht vorhanden, es war schön und könnte noch paar Wochen weiter so gehen. Herbert hat sich den Berg in Dresden sehr herausgequält, aber am Ende haben wir alle gesund und munter die Heimat erreicht.
    Pünktlich 12:30Uhr rollten wir bei Oma Guddi und Opa Freddi zum Mittag ein.

    Fahrstrecke: 205km
    Fahrstrecke Deutschland: 891km
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  • Day30

    30.Tag Last but not least-Schwielochsee

    July 14, 2019 in Germany ⋅ 🌧 19 °C

    Der Tag startete trüb und der Regen ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer Dusche im Kinderbad frühstückten wir ausgiebig. Wir versuchten uns nochmal mit dem Wäschetrockner, nein, Freunde werden wir nicht. 13:30Uhr war es trocken, und wir fuhren eine Stunde Boot. Zum Glück, hatte es Verspätung, 150m eines Einheimischen sind dehnbar. Nach der Tour einen Eisbecher am See. Eine kleine Wanderung und dann noch ein kleiner Stopp in der Campingplatzklause. Wetter sieht gut aus, zum Abschluss wird noch gegrillt. Natürlich fing es pünktlich 18:00Uhr an zu regnen, aber durch Micha's geiles Tarp konnte er trotzdem ein Abendessen zaubern. Letzter Abend, letzte Runde Scrabble.Read more

  • Day29

    29.Tag Die deutsche Grenze fast in Sicht

    July 13, 2019 in Poland ⋅ ⛅ 23 °C

    Mit Sonnenschein aufgewacht und frischen Brötchen am See gefrühstückt. Herrlich war das. Um 10:00Uhr bei 20Grad ging es los, Wir wollen nicht so weit fahren, drum haben wir Zeit. Eine letzte Nacht in Polen soll es sein.

    Nun ist es 22:20Uhr und das, was ich oben geschrieben habe, hat so nicht funktioniert. Wir sitzen jetzt in Zaue am Schwielochsee auf einem Campingplatz. Wieso? Also.... Mittag haben wir noch gut bei Sonnenschein in Polen gegessen, der Campingplatz war auch relativ schnell gefunden, es fing gerade an zu regnen. Das waren wir gewohnt. Die ersten Prostituierten räkelten sich 60km vor der Grenze am Straßenrand und am Campingplatz liefen auch 2 Mädels herum, die nicht ins Kloster wollten. Die Campingplatzangestellte sprach weder ein Wort englisch, noch deutsch. Mit Google-Übersetzer konnten wir in Erfahrung bringen, dass es in dem ganzen Ort keinen Trockner gab. Ein Grund zu fahren, zum Glück. Wir entschieden doch nach Deutschland durchzufahren, erstens schlief Nora gerade und zweitens schüttete es ohne Ende und was der Himmel her gab. In Beeskow schnell Geld holen und einkaufen, und ich freute mich über den Satz der Kassiererin,"haben sie eine Paybackkarte?", endlich wieder deutsch sprechen.
    18:00Uhr kamen wir am Campingplatz an und bekamen noch Besuch von Katrin. 😊

    Fahrstrecke: 336km
    Fahrstrecke Polen: 1193km

    Fazit Polen:
    - mit Englisch und Deutsch kommt man nicht weit
    - fast jedes Dorf hat Spielplatz und Dorfplatz
    - sehr religiös
    - Nebenstraßen teilweise von Niveau "unter aller Sau"
    - im westlichen Teil Polens schöne Rastplätze
    - viele neugebaute Eigenheime
    - Sanitärstandard eher niedrig
    - Orte recht brandenburgisch aufgebaut
    - fast jede Straße als Allee
    - viel Landwirtschaft
    - sehr touristenüberladene Ostseeküste
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  • Day28

    28. Tag Ausflug nach Łęgi (Langen)

    July 12, 2019 in Poland ⋅ 🌧 20 °C

    Micha ging es heute nicht so gut, ihn hat die Rotzerei mehr erwischt. Da wir heute aber eh nicht groß fahren wollten, war es nicht schlimm, dass wir erst um 11, nach einem schönen Frühstück am See, los kamen. Unser Ziel sollte heute Łęgi sein. In diesem Ort wurde mein lieber Opi 1928 geboren und 1946 von den Russen vertrieben. Das Rittergut aus seinen Erzählungen haben wir gefunden, leider gerade am verfallen, trotz eines relativ neuen Daches. Schade um dieses schöne Objekt. Der Rest des kleinen Dorfes war zweigeteilt. Neubauten in dem einen Teil, alte Backsteinhäuser auf der anderen Seite. Leider habe ich keinen Anhaltspunkt, in welchem er gewohnt haben könnte, aber nur einmal dort gewesen zu sein, wo mein Opi einst gegangen ist, hat mich sehr bewegt. Die Landschaft in Pommern ist sehr schön. Leichte Hügel mit Getreidefeldern und überall Teiche und Seen. Die Straßen sind zu 50% katastrophal, aber durch den alten Baumbestand, sehen sie trotzdem hübsch aus. 15:15Uhr sind wir wieder bei unserem Stellplatz angelangt, Micha und Nora machen eine Runde Mittagsschlaf.
    Bis 14:00Uhr war es warm umd sonnig bei 23Grad, jetzt sind dicke Wolken aufgezogen. Klar, wir wollen dann ja grillen. Ganz kurz kamen ein paar Tropfen runter, alles halb so wild, es konnte noch gegrillt werden.

    Fahrstrecke: 100km
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  • Day27

    27. Tag Schnell ins Inland zurück

    July 11, 2019 in Poland ⋅ ☀️ 17 °C

    Gestern waren wir bedient, Touristen waren wir in den vergangenen 25 Tagen nicht gewohnt. Nach einem kurzen Abstieg zum Meer, machten wir uns 9:40Uhr davon. Die Strecke war heute schön, die Straßen gut befahrbar. Nora machte 2h Vormittagsschlaf, also kamen wir bis zum Mittag gut voran. Die 6000km haben wir auch geschafft, Herbert macht seine Sache super. Wir hielten an einem kleinen Schloß mit Hotel und Restaurant, waren die einzigsten Gäste und aßen sehr gut. Vielleicht passten wir nicht ganz zum Ambiente, aber damit hatten wir kein Problem. 😂 Weiter fuhren wir durch hübsche Alleen und Dörfer, die den brandenburgischen sehr ähneln. Nur das diese hier noch bewohnt sind und alle über einen kleinen Lebensmittelladen verfügen.
    Ich hab vergessen zu erwähnen, es ist kurze Hosen Wetter.😊Gegen 5 kamen wir auf einem Bauernhof am See an. Die Kühe hießen uns willkommen und wir suchten uns ein Fleckchen direkt am See. Ein paar Anläufe brauchten wir, bis Herbert halbwegs gerade stand. Hier bleiben wir 2 Tage. Das ist es, wie uns Camping gefällt. Morgen fahren wir nach Łęgi, dem früheren Langen, dort soll mein lieber Opi gelebt haben, bevor 1946 die Russen sie vertrieben. Ich bin gespannt und nervös.

    Ich habe noch nirgendwo erwähnt, dass unser Herbert quietscht, mal mehr, mal weniger, mal ständig, mal gar nicht. Es kann sehr nerven, aber wir wissen einfach nicht, woher es kommt. Aber was noch quietscht, ist dran. Wir müssen uns sicher keine Sorgen machen.

    Fahrstrecke: 278km
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  • Day26

    26.Tag Richtung Danzig

    July 10, 2019 in Poland ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir kamen heute etwas schwer in die Gänge, nachdem es Nora wieder gut geht, kämpfen wir etwas mit Erkältungssymptomen. Nichts desto trotz starteten wir 10:10Uhr in den trüben Tag, endlich Richtung Sonne. Unterwegs machten wir Stopp, nach einer heftigen Holperstrecke, an einem Lavendelfeld. Sarah wollte Öl kaufen, leider derzeit not available. 😑 Dann halt Sirup. Mittag machten wir auf einem Rastplatz, Eierkuchen mit Apfelmus wurden im Herbert gebrutzelt, und siehe da, bei der Weiterreise musste die Sonnenbrille aufgesetzt werden. Ziel soll heute ein Campingplatz im Osten Danzigs sein. Wir waren da, aber das was wir sahen, gefiel uns nicht. Die Camper standen dicht an dicht, wie auf einem Parkplatz auf engstem Raum. Dann schauen wir Danzig ein anderes Mal an, denn einen Stellplatzalternative gab es nicht. Wir umfuhren die Danziger Bucht Richtung Norden. Der Verkehr wurde dichter, es häuften sich Touri-Attraktionen, und es man sich versah, war man im polinschen Touri-Dschungel an der Ostseeküste. Da wir 18:15Uhr keine Lust mehr hatten, nahmen wir einen Campingplatz am Meer. Direkt in erster Reihe ab der Steilküste. Der Blick ist toll, die Wellen rauschen, aber es ist wirklich sehr wenig Ruhe, Frieden und Natur.Wir waren verwöhnt, von den letzten Wochen. Etwas angeschlagen gingen wir recht früh ins Bett. Bilder folgen morgen, das Internet ist grottig.

    Fahrstrecke 301km
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