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  • Day6

    Essen mit den Amis

    March 6 in the United States ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute wurden Phillip und ich von seinem Chef Wilson und zwei weiteren Kollegen Jonathan und Joe zum Essen eingeladen. Wir waren beim Yard House, eine große Sportsbar, die bekannt für ihre 120 Biersorten ist. Diese werden in einem Kühlraum gelagert und über Rohre an die Bar gepumpt. Jede Zapfsäule ist mehr oder weniger aufwändig im Stil des Bieres verziert. Das Bier kann außerdem aus einem „yard“ (oder half-yard) getrunken werden, einem Glas der entsprechenden Länge. Wir haben allerdings kein Bier getrunken, sondern Eistee. Erfreulicherweise ist er nicht gesüßt, also kann man sich das auch öfters gönnen 😁 Die Portionen waren schaffbar, allerdings hat Phillip auch nur die halbe Menge Mac and Cheese bestellt...die ganze wäre unmöglich gewesen.

    Die Arbeitskollegen waren sehr gesprächig und wir haben unzählige Ausflugstipps bekommen. Da werden die paar Wochenenden in den USA leider nicht für ausreichen! Ein bisschen erschreckend war es zu hören, dass momentan (und bis etwa Mai) noch viel Schnee an Orten liegt, die wir besuchen wollen, z.B. am Lake Tahoe oder dem Yosemite Nationalpark. Da haben wir weder die Kleidung für, noch die teilweise geforderten Schneeketten am Auto. Aber wir finden trotzdem einen Weg 😊

    Als wir aus dem Restaurant kamen, wurde uns noch eine Empfehlung ausgesprochen, die „Fountains“ anzugucken, eine etwas hochpreisigere Shoppingmeile. Es war schon dunkel und wir etwas müde, also sind wir nur etwas geschlendert, ohne groß auf die Läden zu achten. Draußen spielte Musik und überall waren Blumen und beleuchtete Palmen, also hat sich der Ausflug auch ohne Shoppen gelohnt. Von Jonathan haben wir noch den Tipp bekommen, den Supermarkt „Whole Foods“ auszuprobieren. Marlen hat nämlich eine leichte Allergie gegen gelben Cheddar entwickelt (vermutlich den Farbstoff) und die Produkte dort sollen etwas natürlicher sein. Der Laden war zwar teuer, aber hier hatte man wenigstens nicht das Gefühl, schon vom Hingucken dick zu werden (abgesehen von einem hervorragenden Tortendisplay). Man konnte hier sogar frischen Orangen- und Wildblütenhonig aus leicht beheizten Fässern zapfen. Wir sind mit Obst und einer Schüssel gemischter Oliven nach Hause gefahren.

    Schon nach den wenigen Tagen hier merken wir, dass es immer komischer wird, Deutsch zu reden, auch untereinander. Mal sehen, wie lange die Blogeinträge noch gut von der Hand gehen 😉
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