• Rinjani Day 2

    September 23, 2025 in Indonesia ⋅ ☀️ 15 °C

    The next day for the summit started early
    At 0200 perciscly. I already saw peoples flashlights thath started earlier a good distance up the track.
    And boy, I felt like shit at this morning cause my cold got worse but I didn't quit on the first day and I ain't gonna start with it now.
    So we started the climb, it was cold from the start away, around 3°C but thanks to the hiking you get heaten up pretty good.
    Our group had a good walking speed, we fastly passed many other climbers on the way up, I was coughing a lot duo the exerciece and held my eyes in the ground before me.

    We arrived at one big break point where already many people catched their breath and it was at this point I somehow decided for myself I ain't gonna need no break.
    Surely my mind wanted one but I new my body was capable of more.
    So I walked forwoard, started climbing by my self and overtook many People on the way up until the lights in front of me became very sparse.

    I gotta tell you, this was by far one of the hardest climbs Ive ever did, there was strong wind that almost pushed me over, sometimes the blows where so strong I had to anchor my sticks into the ground to not fall over and wait for it to pass me.
    It got worse the higher i got.
    At some point I was making aproximitly 10 steps in one minute.
    The grainy ground made moving forwards painfully difficult and a constant breeze of fine powder sand was blowing right into my eyes.
    On top of that my headlight got very weak cause the batteries where running low, so seeing where the fuck I was even going was quite a challenge on its own.🔋🔦
    My feet felt very, very heavy and breathing was a thing for itself, it was a while sgo when I lastly saw someone but still, i kept my eyes on the ground, making one step after another even when my muscles screamed at me to stop.
    I was thinking to myself that moving forwoard was better than standing still or even going backwards.
    It got really cold and the wind made it worse, I had to make a quick stop in the middle of the way to warm my fingers under my arms cause they got very stiff.

    After 2h 52min, 1179m and a Distance of 4,61km which felt like it took me forever I reached the top... as the first one for this day?
    I couldn't belive my burning eyes when I saw that I actually was the first one that reached the summit on this day.
    It was only afterwards the other climbers told me their Instructors made them go down cause of the bad weather, I and around 25 other Climbers where too far gone at this time to recive this message.
    Waiting about 40 minutes for the sun to finally rise and turn the current 1°C into about 6°C was one of the coldest experiences l've ever had I gotta tell you that but on the other side the view I had was just pure magical.
    With the sunrise came Peter and to my surprise the whole rest of my group.
    We all made it to the top as the only whole team.
    To say we didn't felt like winners at that moment would be an understatement, but words cannot describe the adventure we had to endure to reach the summit that night.
    I hope you got an insight from my description.

    We descended from the summit back to the camp, at this point my eyes started to burn like hell, one of our group was purely by chance a doctor and she told me I got an eye infection, probably because of the sand that got thrown into my face all night long.
    Back at our base camp we had like half an hour for breakfast and after that went on to the next Campingsite, which was on the other side of the crater.
    We had do climb all the way down to the lake we saw yesterday and on the other side up again.
    I gotta say, the real super humans were those porters, that carried our tents and food like this with flip flops! The whole way!
    On the way we stopped at a Hot Spring Point to enjoy a bath, the water is heated by the active small volcano in the lake and it made the perfect temperature.
    To clean of all the dust and sweat felt very refreshing and it helped with our muscle soreness.🛀
    We had lunch by the lake and continued afterwards for roughly 4 hours.
    I didn't took pictures and I think it speaks for itself how tiring it was at that time that the only picture I took was one - when we arrived.
    Dinner was as quick as we felt asleep that evening.
    Ive never slept so good on the ground in a sleeping bag .

    Der nächste Tag zum Gipfel begann früh.
    Um 0200 um genau zu sein.
    Ich sah beim aufstehen bereits Taschenlampen, die früher gestartet waren und bereits eine gute Strecke zurückgelegt hatten.
    Und Junge, ich fühlte mich Scheiße an diesem Morgen. Meine Erkältung war schlimmer geworden, aber ich hörte nicht am ersten Tag auf und ich werde jetzt nicht damit anfangen.
    Also begannen wir den Aufstieg, es war von Anfang an kalt, etwa 3°C, aber dank der Wanderung wird man ziemlich gut aufgeheizt.
    Unsere Gruppe hatte eine gute Gehgeschwindigkeit, wir kamen schnell an vielen anderen Kletterern vorbei, ich hustete viel aufgrund der Anstrengung und hielt meinen Blick vor mir in den Boden gerichtet.
    Wir kamen an einem großen Pausenplatz an, an dem viele Leute bereits frischen Atem schöpften unf sich ausruhten.
    Es war an diesem Punkt, als ich mich irgendwie entschied, dass ich keine Pause brauchen werde.
    Sicherlich wollte mein Verstand eine, aber ich wusste, mein Körper war zu mehr fähig, Erkältung hin oder her.
    Also ging ich vorwärts, begann alleine zu laufen und überholte viele Wanderer auf dem Weg nach oben, bis die Lichter vor mir sehr spärlich wurden.

    Ich muss sagen, dass dies bei weitem einer der härtesten Aufstiege war, die ich je gemacht habe.
    Es gab starken Wind, der mich brüllend versuchte zurückzutreiben, manchmal waren die Böen so stark, das ich meine Stöcke im Boden verankern und darauf warten musste, dass sie an mir vorbeiging.
    Es wurde schlimmer, je höher ich kam.
    Es gab Momente, da machte ich gerade mal ungefähr 10 Schritte in einer Minute.
    Der körnige Boden machte es schwierig, sich vorwärts zu bewegen, und eine ständige Brise feinen Pulversands wehte mir konstant direkt in die Augen.
    Darüber hinaus wurde meine Stirnlampe sehr schwach, weil die Batterien knapp wurden, so dass es eine ziemliche Herausforderung war, zu sehen, wohin ich überhaupt ging. 🔋🔦
    Meine Füße fühlten sich sehr, sehr schwer an und das Atmen wurde auch eine Sache für sich.
    Es war schon eine Weile her, als ich das letzte Mal jemanden sah, aber trotzdem hielt ich meinen Blick auf dem Boden vor mir gerichtet und machte einen Schritt nach dem anderen, selbst als meine Muskeln mich anschrieen, damit aufzuhören.
    Ich dachte mir, dass sei besser, als still zu stehen oder sogar rückwärts zu gehen.
    Es wurde wirklich kalt und der Wind machte es nicht besser, ich musste mitten auf dem Weg einen kurzen Stopp einlegen, um meine Finger unter meinen Armen zu wärmen, weil sie sehr steif wurden.

    Nach 2h 52min, 1179m und einer Strecke von 4,61km, die sich anfühlte, als ob sie niemals enden würde, erreichte ich den Gipfel... als erster für diesen Tag?
    Ich konnte meine brennenden Augen nicht trauen, als ich sah, dass ich tatsächlich der erste war, der an diesem Tag den Gipfel erreichte.
    Erst danach erzählten mir die anderen Bergsteiger, dass ihre Guides wegen des schlechten Wetters den Abstieg befohlen haben, ich und etwa 25 andere waren zu dieser Zeit zu weit vorraus, um diese Nachricht zu erhalten.
    Etwa 40 Minuten darauf zu warten, dass die Sonne endlich aufgeht und die aktuelle 1°C in etwa 6°C verwandelt, war eine der kältesten Erfahrungen, die ich je gemacht habe, aber auf der anderen Seite war die Aussicht, die ich hatte, einfach nur phänomenal.
    Mit dem Sonnenaufgang kam Peter und zu meiner Überraschung der ganze Rest meiner Gruppe.
    Wir alle haben es als einziges vollzähliges Team an die Spitze geschafft.
    Zu sagen, dass wir in diesem Moment nicht das Gefühl hatten, dass wir Gewinner waren wäre eine Untertreibung, aber Worte können nicht die Odysse beschreiben, die wir ertragen mussten, um den Gipfel in dieser Nacht zu erreichen.
    Ich hoffe, das ihr eine ungefähre Vorstellung und einen Einblick aus meiner Beschreibung bekommen habt.

    Wir stiegen vom Gipfel zurück ins Lager, an diesem Punkt begannen meine Augen höllisch zu brennen.
    Eine aus unserer Gruppe, Margo, war rein zufällig eine Ärztin und sie sagte mir, dass ich eine Augeninfektion bekam, wahrscheinlich wegen des Sandes, der mir die ganze Nacht ins Gesicht geblasen wurde.
    Zurück in unserem Basislager hatten wir etwa eine halbe Stunde zum Frühstücken und danach ging es weiter zum nächsten Campingplatz, der sich auf der anderen Seite des Kraters befand.
    Wir mussten den ganzen Weg hinunter zum See klettern, den wir gestern gesehen haben, und auf der anderen Seite wieder nach oben.
    Ich muss sagen, die wahren Supermenschen waren die Porter, die unsere Zelte und Lebensmittel mit Flip-Flops trugen!
    Den ganzen Weg!
    Unterwegs hielten wir an einer Heißen Wasserquelle an, um ein Bad zu genießen.
    Das Wasser wird durch den aktiven kleinen Vulkan im See erwärmt und es hatte die perfekte Temperatur.
    Die Reinigung von Staub und Schweiß fühlte sich sehr erfrischend an und half bei unserem Muskelkater.🛀
    Wir aßen am See zu Mittag und liefen danach etwa 4 Stunden weiter.
    Ich habe keine Fotos gemacht und ich denke, es spricht für sich selbst, wie anstrengend es damals war, dass das einzige Bild, das ich gemacht habe, eines war - als wir ankamen.
    Das Abendessen war so schnell, wie wir an diesem Abend eingeschlafen waren.
    Ich habe noch nie so gut auf dem Boden in einem Schlafsack geschlafen.
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