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    December 10, 2025 in Cambodia ⋅ ☁️ 27 °C

    Once again above the clouds where freedom is known to be boundless.
    It's been 43 days since I flew from Kuala Lumpur to Chiang Mai,
    Felt like it's been much further back.
    So after a long travel day with two flights, one from Phuket and after a 5½ hour delay a second one to Techo International Airport in Cambodia 🇰🇭
    We arrived late in the evening and stayed one night in a Hostel in Pnohm Penh.
    There we met to our pleasent surprise finally some Austrian 🇦🇹 folks, two girls from Salzburg and Tyrol.
    The amount of Austrians weve met can be count on one hand so far but I hope to meet one of every state.
    So far I got:
    ■ Vienna
    ■ Tyrol
    ■ Salzburg
    ■ Burgenland
    ■ Styria
    □ Carinthia
    □ Lower Austria
    □ Upper Austria
    □ Vorarlberg (Peter doesn't coun't)

    Next day started at 0730, we walked half an hour to a nearby motorcycle rental and got ourself 2 old fashioned Honda FTR223.
    Rusty, dented and scratched and the Rental even gave me a spare cable for the clutch, just in case and I absolutly liked this bike.
    None of them can compare to my Susi at home, but damn, for 223cc this old boy is a hell of a ride and brings me a lot of joy while riding.

    So we startet after a short breakfast at around 0900 and on the way to our first stop for the night, Kampong Cham, we had some funny issues.
    First, after around 80km in, Peters front break startet leaking and therefore stopped working.
    Afterwards, Google Maps directed us into some questionable streets that ended into the Mekong River.
    And acording to it, we should have kept going! We had some similar moments afterwards, and I started to keep an eye on the Map, just in case.

    And I saw the craziest, most overloaded transportation style, carried by a scooter! I was wondering what pulled that chunk of products and when I overtook it I couldn't belive my eyes and just had to stop and make a picture.

    So we ended up after around a 2½ hour ride and did some sightseeing after I helped some guy that was stuck with his trailer back on the road. Pointing out the old french watchtower with its sketchy looking building style that made me question myself on the way up if this is really a good idea.
    But the view and the little adrenalin kick was worth it.

    Afterwards we made a short stop in a temple, nothing to special but there was this ranger lady, that saw us walking in, even greeted us and after like 5 minutes followed us in and demanded 20.000 Riel each for a ticket.
    Confused we asked her why she didn't stopped us when we walked in, cause we didn't saw any price tags (there were none, I later checked it).
    Beeing trained meanwhile in the art of corrupt law enforcers (remember Phuket) I quickly smelled a ongoing scam.
    She comunicated to us via translater cause her english wasn't good and after a few forths and backs she asked for 10.000 each, then 10.000 im total and then nothing, with a slight sad smile and walked off.
    So she really was a corrupt scammer trainees and I managed to talk my way out of it but you know what?
    When we walked out, I gave her 10.000 Riel which lighted up her face and gave me the affirmation in my decision.

    You guys probably don't understand it, but most of the people here are poor, especially in comparisson to Europe, and I was giving away spare money and tips the last months whenever I felt like it was needed.
    Even when Im travelling on a Budget and small amounts of cash can get to huge amounts, I don't care cause I feel like Im doing it for a right course, to people that need it more than me in that moment.
    This situation wasn't like the one in Phuket, cause those people demanded it, she just asked for it and stopped after a few tries, just im hope she could make a little bit out of it.
    Thats what Im thinking, netherless, I don't gift money on a daylie base, just in moments that feel right.
    And who knows, maybe someday Im in a moment of need amd someone has the courage in that moment like me to help me out.

    Wieder einmal über den Wolken, wo die Freiheit bekanntlich grenzenlos ist.
    Es sind 43 Tage vergangen, seit ich von Kuala Lumpur nach Chiang Mai geflogen bin.
    Es fühlt sich an, als wäre es viel länger her.
    Nach einem langen Reisetag mit zwei Flügen – einem von Phuket und nach fünfeinhalb Stunden Verspätung einem zweiten zum internationalen Flughafen Techo in Kambodscha 🇰🇭 – kamen wir spät abends an und verbrachten die Nacht in einem Hostel in Phnom Penh.
    Dort trafen wir zu unserer freudigen Überraschung endlich ein paar Österreicher 🇦🇹, zwei Mädels aus Salzburg und Tirol.
    Die Anzahl der Österreicher, die wir bisher getroffen haben, lässt sich nämlich an einer Hand abzählen, aber ich hoffe, bis zum Ende meiner Reise aus jedem Bundesland einen kennenzulernen.

    Bisher habe ich Folgendes gesehen:
    ■ Wien
    ■ Tirol
    ■ Salzburg
    ■ Burgenland
    ■ Steiermark
    □ Kärnten
    □ Niederösterreich
    □ Oberösterreich
    □ Vorarlberg (Peter zählt nicht mit)

    Am nächsten Tag ging es um 7:30 Uhr los.
    Wir liefen eine halbe Stunde zu einem nahegelegenen Motorradverleih und mieteten uns zwei altmodische Honda FTR223.
    Rostig, verbeult und zerkratzt – der Verleih gab mir sogar einen Ersatzzug für die Kupplung mit, nur für alle Fälle. Ich war total begeistert von den Motorrädern.
    Keines von ihnen kommt an meine Susi zu Hause heran, aber verdammt, für 223 ccm ist diese alte Maschine ein echtes Vergnügen und macht mir beim Fahren riesigen Spaß.

    Nach einem kurzen Frühstück gegen 0900 machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Übernachtungsziel, Kampong Cham.
    Dabei erlebten wir einige lustige Pannen.

    Nach etwa 80 km fing Peters Vorderradbremse an zu lecken und funktionierte nicht mehr.

    Google Maps lotste uns daraufhin auf fragwürdige Straßen, die im Mekong Fluss endeten.
    Und laut Google Maps hätten wir einfach weiterfahren sollen! Ähnliche Momente erlebten wir später noch ein paar Mal, und ich behielt die Karte vorsichtshalber im Auge.

    Und dann sah ich das überladenste Transportmittel überhaupt: ein Roller!
    Ich fragte mich, wer diesen Warenklumpen zog, und als ich ihn überholte, traute ich meinen Augen nicht und musste einfach anhalten und ein Foto machen.

    Nach etwa zweieinhalb Stunden Fahrt kamen wir schließlich an und machten noch etwas Sightseeing, nachdem ich einem Mann geholfen hatte, mit seinem Anhänger wieder auf die Straße zu kommen. Ich zeigte auf den alten französischen Wachturm mit seinem etwas abenteuerlich wirkenden Baustil, der mich auf dem Weg nach oben schon mal zweifeln ließ, ob das wirklich eine gute Idee war.
    Aber die Aussicht und der kleine Adrenalinkick waren es wert.

    Anschließend machten wir einen kurzen Stopp an einem Tempel. Nichts Besonderes, aber da war diese Rangerin, die uns beim Reinkommen sah, uns sogar begrüßte und uns nach etwa fünf Minuten hinein folgte.
    Sie verlangte 20.000 Riel pro Person für eine Eintrittskarte. Verwirrt fragten wir sie, warum sie uns nicht schon beim Reinkommen aufgehalten hatte, da wir keine Preisschilder gesehen hatten (es gab auch keine, ich habe später nachgesehen).
    Da ich in der Zwischenzeit in Sachen korrupter Polizisten geschult worden war (erinnert ihr euch an Phuket?), roch ich sofort, dass da etwas im Busch war.
    Sie kommunizierte mit uns über einen Dolmetscher, da ihr Englisch nicht gut war, und nach einigem Hin und Her verlangte sie erst 10.000 pro Person, dann insgesamt 10.000 und dann nichts mehr.
    Mit einem leicht traurigen Lächeln wünschte sie uns einen schönen Tah und ging wieder. Sie war also wirklich eine korrupte Betrügerin in Ausbildung, und ich konnte mich irgendwie herausreden.
    Aber wisst ihr was? Als wir hinausgingen, gab ich ihr 10.000 Riel, was ihr Gesicht zum Strahlen brachte und mich in meiner Entscheidung bestärkte.

    Ihr versteht das wahrscheinlich nicht, aber die meisten Menschen hier sind arm, besonders im Vergleich zu Europa. Deshalb habe ich in den letzten Monaten immer wieder Geld und Trinkgeld verschenkt, wenn ich das Gefühl hatte, es sei nötig.
    Selbst wenn ich auf Budget reise und sich kleine Beträge schnell summieren, ist mir das egal, weil ich es für richtig halte und es Menschen gebe, die es in dem Moment dringender brauchen als ich.
    Diese Situation war anders als in Phuket, wo die Leute es verlangten.
    Sie fragte nur und gab nach ein paar Versuchen auf.
    So sehe ich das. Trotzdem verschenke ich nicht ständig Geld, sondern nur in Momenten, in denen es sich richtig anfühlt.

    Und wer weiß, vielleicht bin ich ja eines Tages selbst in Not und jemand hat die Courage, mir zu helfen, genau wie ich damals.
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