• Chongqing

    March 22 in China ⋅ ☁️ 15 °C

    After a short brealfast, yummy sojamilk, I parted ways with Tom at the railway station.
    He went to Guilin and Yangshuo, the places Ive been previously and my way lead me to Chongqing.
    What I didn't planned was that the train back to Zhangjiajie, from which I should go on with the HSR, started at 1200.
    So I spent a couple of hours waiting at the train station, sorted some pictures out, went trough videos and wrote in my diary.

    The train ride to Chongqing was duarable in around four hours.
    I gotta say, I really like traveling by train, even in second class, its very comfortable and I like the quiet time my headphones get me.
    Maybe its because I don't have to look stuff up or fight with my apps - just have to be a passanger.

    I rented a small apartment at the southside of the Yuzhong district and once I stored my stuff, I started doing what I always do to get a first good picture of a new place: have a walk
    In fact, I walked quiet a lot this evening, enjoying the night lights of the city and the buildings.
    Next day I had once again some difficulties finding the right bus (the China Apps starting to get on my nerves at this point) and afterwards paying the ride cause the driver couldn't change my bill but thankfully a passenger paid the small amount and didn't wanted to accept my money.
    A rare nice moment with the citicen of China.
    The City is a labyrinth of skyscrapers, stairs and bridges.
    On the one side is the street with the traffic anf on the other side you dee 20 floors the ground below you.
    Even a railway car going trough a building.
    Chongqing is by the way considered as the the largest cities in the world but didn't really felt that way if Im beeing honest.
    Kuala Lumpur for example just gives a bigger feeling.
    But in the night, with all the lights and buildings this close together, it really gave me some cyberpunk vibes.
    Unfortunately I had once again no sunshine but heavy clouds and mist, at the end of the day even light rain.

    For tomorrow, I gotta get a taxi to the railway station to hopefully catch my train to Xi'an.
    The staff at reception refused to help with a simple taxi call despite a polite request.
    It feels like a recurring theme in China.
    People often come across as rude, unsocial, and rarely speak English.
    With everything from menus to daily interactions being strictly Chinese, it feels like there's a lack of interest in adapting to Westerners. It's frustrating to be ignored, shouted at, or forced to over-explain simple things.
    Despite that, the stuff I see, the things I experience is not bad, but the rest of it has to be ignored or overlooked in order to enjoy it sometimes.

    Nach einem kurzen Frühstück, leckere Sojamilch, verabschiedete ich mich am Bahnhof von Tom.
    Er fuhr nach Guilin und Yangshuo, Orte, die ich schon besucht habe, und meine Route führte mich nach Chongqing.
    Was ich nicht eingeplant hatte:
    Der Zug zurück nach Zhangjiajie, von wo aus ich mit dem Hochgeschwindigkeitszug weiterfahren sollte, fuhr erst ab 12:00 Uhr ab. Also verbrachte ich ein paar Stunden am Bahnhof, sortierte Fotos, sah mir Videos an und schrieb in mein Tagebuch.

    Die Zugfahrt nach Chongqing dauerte erträgliche vier Stunden.
    Ich muss sagen, ich fahre wirklich gern Zug, selbst in der zweiten Klasse.
    Es ist sehr komfortabel, und ich genieße die Ruhe, die mir auch meine Kopfhörer bieten.
    Vielleicht liegt es daran, dass ich nichts nachschlagen oder mit Apps ärgern muss – ich bin einfach nur Fahrgast.

    Ich habe mir eine kleine Wohnung im Süden des Yuzhong-Bezirks gemietet und nachdem ich meine Sachen verstaut hatte, begann ich mit dem, was ich immer tue, um mir einen ersten Eindruck von einem neuen Ort zu verschaffen: einem Spaziergang.
    Tatsächlich bin ich ziemlich viel gelaufen und habe die Lichter der Stadt und die Gebäude genossen.
    Am nächsten Tag hatte ich wieder einmal Schwierigkeiten, den richtigen Bus zu finden (die umständlichen China-Apps gehen mir langsam auf die Nerven) und anschließend die Fahrt zu bezahlen, da der Fahrer meinen Schein nicht wechseln konnte/wollte.
    Zum Glück bezahlte ein anderer Fahrgast den kleinen Betrag und wollte danach auch mein Geld nicht annehmen.
    Ein seltener, netter Moment mit einem chinesischen Bürger.
    Die Stadt ist ein Labyrinth aus Wolkenkratzern, Treppen und Brücken.
    Auf der einen Seite ist die Straße mit dem Verkehr, und auf der anderen Seite sieht man 20 Stockwerke unter sich die nächste Hauptstraße.
    Sogar ein Zug fährt durch ein Gebäude. Chongqing gilt übrigens als eine der größten Städte der Welt, aber ehrlich gesagt kam es mir nicht so vor. Kuala Lumpur zum Beispiel vermittelt einfach ein viel größeres Gefühl.
    Aber nachts, mit all den Lichtern und den dicht beieinander stehenden Gebäuden, hatte ich wirklich so eine Cyberpunk-Atmosphäre.
    Leider hatte ich wieder einmal keinen Sonnenschein, sondern nur dichte Wolken und Nebel, am Ende des Tages sogar leichten Regen.

    Morgen muss ich ein Taxi zum Bahnhof nehmen, um hoffentlich meinen Zug nach Xi'an zu erwischen.
    Das Personal an der Rezeption weigerte sich trotz höflicher Bitte, mir ein Taxi zu rufen.
    Das stellt sich leider langsam als ein wiederkehrendes Problem in China heraus.
    Die Leute sind oft unhöflich, ungesellig und sprechen selten Englisch.
    Da von Speisekarten bis hin zu alltäglichen Gesprächen alles ausschließlich auf Chinesisch abläuft, hat man den Eindruck, dass kein Interesse daran besteht, sich an westliche Besucher anzupassen.
    Es ist frustrierend, ignoriert, angeschrien oder gezwungen zu sein, einfache Fragen übermäßig umständlich zu erklären.
    Trotzdem sind die Dinge, die ich sehe und erlebe, nicht schlecht, aber den Rest muss man manchmal ignorieren oder in Kauf nehmen, um es genießen zu können.
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