• Die ersten Tage ☀️

    Oct 17–19, 2024 in the Netherlands ⋅ ☁️ 19 °C

    Ein Gefühl des Respekts und der exponentiell steigenden Vorfreude 📈

    Als ich das Schiff zum ersten Mal mit meinen eigenen Augen sah, dachte ich: "Das soll es sein? Dein Zuhause für die nächsten 6 Monate? Und da sollen auch noch 33 Schülerinnen Platz finden? Niemals!"
    Der äußere Eindruck ließ kurze Zweifel aufkommen, ob dieses Schiff für eine Atlantiküberquerung überhaupt gerüstet sei.
    Kurz bevor wir unseren ersten Fuß auf das Schiff setzen, sollten wir - auf Johans (Chef) Rat hin - noch einmal tief Durchatmen, denn mit diesem Schritt "würden wir uns in eine neue Welt begeben".
    Die Crew begrüßte uns freundlich. Gesprochen wurde zunächst deutsch, aber als Shell (Köchin aus Irland, wohnhaft in Wales) an Bord kam, wurde hauptsächlich Englisch gesprochen.
    Etwa eine halbe Stunde nach Ankunft haben wir uns dann auf eine Erkundungstour durchs Schiff aufgemacht. Der anfängliche Respekt wandelte sich mit jeder Sekunde und jeder Minute die verstrich, in immer weiter wachsende Vorfreude.
    Nachdem wir unsere Cabins bezogen hatten, fingen wir an, einige organisatorische Dinge zu besprechen. Dabei wurden wir von der Crew zu einem 'lecker Bierchen' eingeladen und verbrachten den Abend in geselliger Runde mit der Schiffseigner-Familie.
    Am Freitag stand zunächst die Amtsärztliche Untersuchung zur Seediensttauglichkeit statt. Alle Lehrkräfte haben diese ohne Beanstandung überstanden und konnten sich im Anschluss - nach einigen Besorgungen - wieder an die Organisation und Planung der nächsten Tage machen.
    Highlight des Tages war dann das Einräumen von etwa 3 Tonnen Lebensmitteln sowie die erste Mahlzeit von Shell (Lasagne mit Pommes).
    Am Samstag (heute) dürfen zwischen 10:00 - 18:00 Uhr die Schüler*innen dann ebenfalls diese neue Welt betreten.
    Ganz ehrlich: Wie cool wird das bitte?
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    A feeling of respect and exponentially increasing anticipation 📈

    When I saw the ship with my own eyes for the first time, I thought: "This is it? Your home for the next 6 months? And there's room for 33 schoolgirls? No way!"
    The external impression gave rise to brief doubts as to whether this ship was even equipped for an Atlantic crossing.
    Shortly before we set foot on the ship for the first time, we should - on Johan's (boss) advice - take a deep breath, because with this step "we would be entering a new world".
    The crew greeted us warmly. German was spoken at first, but when Shell (a cook from Ireland who lives in Wales) came on board, English was the main language spoken.
    About half an hour after arriving, we set off on an exploratory tour of the ship. The initial respect turned into growing anticipation with every second and every minute that passed.
    Once we had settled into our cabins, we started to discuss a few organizational matters. We were invited by the crew for a 'tasty beer' and spent the evening socializing with the ship owner's family.
    The first thing on Friday was the medical examination for fitness for sea service.
    All the teachers survived this without complaint and - after running a few errands - were able to get back to organizing and planning the next few days.
    The highlight of the day was putting away about 3 tons of food and Shell's first meal (lasagne with chips).
    On Saturday (today) between 10:00 - 18:00, the students will also be able to enter this new world.
    Honestly, how cool is that going to be?
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