• Tagestrip nach Marrakesch 🏙️

    15. november 2024, Marokko ⋅ ☁️ 24 °C

    Menschen, Roller, Affen und Schlangen 🐒🐍

    Um 07:00 Uhr ging es mit dem Bus von Essaouira Richtung Marrakesch. Die Straßen Essaouiras waren zu dieser Uhrzeit im Vergleich zum tagtäglichen Trubel wie leergefegt. Lediglich die Umgebung des Busbahnhofs war bereits belebt und so konnten wir uns noch ein paar Snacks für die Fahrt besorgen 🏪
    Nach 3 Stunden erreichten wir dann den Busbahnhof in Marrakesch und machten uns zunächst auf die Suche nach einer Frühstückslocation. Lisa und ich wurden sehr unverhofft fündig, als wir den Begriff 'Rooftop' vor einer kleinen Bäckerei lasen. Die Besitzerin zeigte uns ein kleines Loch in der Wand, durch das wir in ein Treppenhaus gelangten, das uns zur Dachterrasse führte; es hieß also wieder einmal: marokkanisches Frühstück 🥐
    Im Anschluss ging es dann für uns den gesamten Vormittag durch die typischen Gänge und Gassen der Medina. Im Gegensatz zur Medina in Essaouira fahren beinahe sekündlich waghalsige Rollerfahrer*innen durch die engen Wege und zwingen einen dazu, ganz genau darüber nachzudenken, welche Schritte man in welche Richtung geht. Die Vielzahl an Menschen, die im direkten Vergleich mit Essaouira noch deutlich ausgeprägter ist, steuert ihr übriges dazu bei 👣
    Nach einem kurzen Abstecher zur 'Koutoubia Marrakech' (Moschee in Marrakech) ging es dann zum 'Place Jemaa el fna'. Mit der Größe von etwa 3 Fußballfeldern gibt es dort reichlich Platz für viele Marktstände sowie Menschen, die Dienstleistungen anbieten, wie z. B. das Fotografieren von Affen oder auch die Schlangenbeschwörung mit der Flöte 🪈
    Sichtlich reizüberflutet suchten wir danach einen Ort für unser Mittagessen. Auch hier ging es dann wieder zu einem Rooftop-Restaurant - dieses Mal mit einer normalen Eingangstür 🚪
    Nach ein paar interessanten Gesprächsthemen ging es für uns weiter durch die Medina; einfach unserer Intuition folgend. Wir ließen uns treiben von den verschiedensten Eindrücken, Gerüchen, Gesprächen mit Ladenbesitzer*innen und interessanten Verkaufsangeboten, -versprechungen und -strategien. Am Ende gab es für Lisa 2 Kissenbezüge und für mich einen kleinen handgemachten Teppich 🛋️
    Da unsere Rückfahrt mit einem anderen Busunternehmen erfolgte, fuhren wir mit einem Taxi zur entsprechenden Busstation. Anschnallgurte gab es zwar, nur leider nicht den dazu passenden Anschnaller 🚕
    Geschafft von den Menschenmassen, dem Harakiri der Rollerfahrenden sowie den Gerüchen und dem Lärm, waren wir froh, als wir nach etwas mehr als 3h Fahrt wieder zurück im beschaulichen Essaouira waren. Nach einem Crepes ging es dann auch auf direktem Wege zurück ins Riad 🏨

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    People, scooters, monkeys and snakes 🐒🐍

    At 07:00, we took the bus from Essaouira towards Marrakech. At this time of day, the streets of Essaouira were empty compared to the daily hustle and bustle. Only the area around the bus station was already lively and so we were able to get a few snacks for the journey 🏪
    After 3 hours, we arrived at the bus station in Marrakech and set off in search of a breakfast location. Lisa and I found what we were looking for very unexpectedly when we read the word 'rooftop' in front of a small bakery. The owner showed us a small hole in the wall through which we entered a stairwell that led us to the roof terrace, so once again it was time for a Moroccan breakfast 🥐
    Afterwards, we spent the whole morning wandering through the typical corridors and alleyways of the medina. In contrast to the medina in Essaouira, daredevil scooter drivers drive through the narrow streets almost every second, forcing you to think very carefully about which steps you take in which direction. The large number of people, which is even more pronounced in direct comparison with Essaouira, also contributes to this 👣
    After a short detour to the 'Koutoubia Marrakech' (mosque in Marrakech), we went to the 'Place Jemaa el fna'. With the size of about 3 soccer pitches, there is plenty of space for many market stalls and people offering services, such as taking photos of monkeys or even snake charming with a flute 🪈
    Visibly overstimulated, we then looked for a place for lunch. Once again, we went to a rooftop restaurant - this time with a normal entrance door 🚪
    After a few interesting conversations, we continued through the medina, simply following our intuition. We let ourselves be carried away by the various impressions, smells, conversations with shopkeepers and interesting sales offers, promises and strategies. In the end, Lisa got 2 cushion covers and I got a small handmade rug 🛋️
    As our return journey was with a different bus company, we took a cab to the relevant bus station. Seat belts were available, but unfortunately not the matching seat belt buckle 🚕
    Exhausted by the crowds, the hara-kiri of the scooter drivers and the smells and noise, we were glad when we got back to tranquil Essaouira after just over 3 hours. After a crepe, we headed straight back to the riad 🏨
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