Der Tag des Midatlantikballs πΊπ½ππ½
15β16 Π΄Π΅ΠΊ. 2024, Nordatlantik β
π¬ 26 Β°C
Auf der Mitte des Atlantiks π
Dieser Tag hatte viel zu bieten. Bereits nach einer Stunde (nachts um 01:00 Uhr) wurde dieser besondere Tag mit dem 'Regenbogen bei Nacht' eingeläutet. Ein faszinierendes Phänomen, welches von den Schüler*innen in Form einer Projektarbeit ('Naturphänomene') noch näher untersucht wird π
Als hätten sie von der Besonderheit dieses Tages gewusst, besuchte uns gegen Mittag eine Gruppe größerer Delfine. Auch nach etwas mehr als 7 Wochen an Bord ist die Faszination und das Interesse an tierischen Besuchen weiterhin ungebrochen π¬
Nach dem Mittagessen ging's dann jedoch erst richtig los. Die Schüler*innen bekamen den Auftrag, sich in Badeklamotten mit einem Handtuch bewaffnet im Messroom einzufinden. Währenddessen übernahmen Raphi und ich das Steuern und damit übergangsweise die Watch. Einzeln wurden die Kids dann von Maxim aus dem Messroom geholt. Je mehr Schüler*innen geholt wurden, umso kreativer wurden die Vermutungen von den verbliebenen Schüler*innen, was nun da draußen auf dem Maindeck vor sich gehen würde: 'Schwimmstopp - gemeinsames Deckschrubben - Heirat auf internationalem Gewässer' etc. π€΅π½π°π½
Nach etwa 1 h wusste dann auch der Letzte bescheid: Atlantiktaufe π¦
Herausgeführt von Maxim trat man vor den großen Neptun (in Form unseres Kapitäns Heine) und seinen Helfer*innen (Mathieu, Marie und Maxim). Nach einer kurzen Ansprache durch Neptun wurde jeder Person ein neuer 'Name' verliehen - eine Fischart, die Marie und Maxim passend zur Person ausgesucht hatten. So wurde Raphi bspw. zum 'Doktorfisch', Lisa zum 'Regenbogenfisch', Kaspar zum 'Narrwal' und ich zum 'Riemenfisch' getauft. Bevor man allerdings seine Taufurkunde in Empfang nehmen konnte, wurde man mit einer Mischung aus Salzwasser, Kaffeesatz und Schalen von Karotten und Bananen 'geschrubbt' bzw. 'getauft' π¦
Im Anschluss wurde man von Arne mit einem Feuerwehrschlauch und Salzwasser gereinigt und man konnte sich zu den anderen aufs Poopdeck gesellen. Da Neptun das Ganze wohl ziemlich lustig fand, mussten wir die Taufe kurz unterbrechen, da sich ein weiteres Naturphänomen näherte: ein kreisförmig-ovales Regenfeld kam sehr gut sichtbar auf uns zu. Von weitem konnte man bereits die Verfärbung des Wassers und den Regen aufs Meer prasseln sehen π¦οΈ
Zur Feier des Tages durfte dann die gesamte Besatzung duschen (normalerweise nur alle 3 Tage) und überdies erlaubte uns Heine, also Raphi und mir, seine Privatdusche in der Kapitänskajüte zu nutzen πΏ
Zum Abendessen warf sich dann die gesamte Besatzung ordentlich in Schale und nach einem fulminanten Abendessen von unserem Kapitän wurde dann gemeinsam der 'Midatlantikball' gefeiert. Der Abend wurde mit einem Walzer zu 'Rot sind die Rosen - Semino Rossi' eingeläutet. Danach wurde weiter getanzt, gefeiert, geravet und viel gelacht. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung, die etwa bis 22:30 Uhr anhielt. Die Watch übernahmen in der Zeit gestaffelt die Lehrkräfte. Nach der Party ging die Watch wieder in den geregelten Rhythmus und der Mond grüßte uns von oben in seiner vollen Pracht π
Was für ein Tag ππ¬π¦π¦οΈπΏππ½πΊπ½π
Mein persönliches Highlight:
Die Gruppenfotos und das ausgelassene Tanzen, bei dem jeder auf jeden Acht gegeben hat und man das Gefühl bekam, dass hier nach 56 Tagen schon sehr tiefe Verbindungen und ein wirklich faszinierendes Gemeinschaftsgefühl entstanden ist π«
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In the middle of the Atlantic π
This day had a lot to offer. After just one hour (at 01:00 at night), this special day was ushered in with the 'rainbow at night'. A fascinating phenomenon that the pupils will be investigating in more detail in the form of a project ('Natural phenomena') π
As if they had known about the special nature of this day, a group of larger dolphins visited us around midday. Even after just over 7 weeks on board, the fascination and interest in animal visits remains unbroken π¬
After lunch, however, things really got going. The students were given the task of arriving in the Messroom in swimwear and armed with a towel. In the meantime, Raphi and I took over the steering and thus temporarily the watch. Maxim then took the kids out of the Messroom one by one. The more students were taken, the more creative the guesses of the remaining students became as to what was going on out there on the main deck: 'swimming stop - joint deck scrubbing - marriage in international waters' etc. π€΅π½π°π½
After about 1 hour, even the last one knew: Atlantic launch π¦
Led out by Maxim, we stepped in front of the great Neptune (in the form of our captain Heine) and his helpers (Mathieu, Marie and Maxim). After a short speech by Neptune, each person was given a new 'name' - a type of fish that Marie and Maxim had chosen to suit the person. For example, Raphi was christened 'doctor fish', Lisa 'rainbow fish', Kaspar 'jester whale' and I 'oarfish'. However, before you could receive your baptism certificate, you were 'scrubbed' or 'baptized' with a mixture of salt water, coffee grounds and carrot and banana peelings π¦
Afterwards, Arne cleaned us off with a fire hose and salt water and we could join the others on the poop deck. As Neptune must have found the whole thing quite funny, we had to interrupt the baptism briefly as another natural phenomenon was approaching: a circular oval field of rain was coming towards us in plain sight. From a distance, you could already see the discoloration of the water and the rain pelting down on the sea π¦οΈ
To celebrate the day, the entire crew was allowed to shower (normally only every 3 days) and Heine, Raphi and I, were also allowed to use his private shower in the captain's cabin πΏ
The entire crew dressed up for dinner and after a brilliant dinner from our captain, we celebrated the 'Midatlantic Ball' together. The evening started with a waltz to 'Rot sind die Rosen - Semino Rossi'. Afterwards, the dancing, partying, raving and laughter continued. There was an exuberant atmosphere that lasted until around 10:30 pm. During this time, the teachers took over the watch in stages. After the party, the watch went back to its regular rhythm and the moon greeted us from above in all its glory π
What a day ππ¬π¦π¦οΈπΏππ½πΊπ½π
My personal highlight:
The group photos and the exuberant dancing, where everyone looked out for everyone else and you got the feeling that after 56 days, very deep connections and a really fascinating sense of community had already been formed here π«
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