• Gedanken über Bord
  • Gedanken über Bord

Ocean College 24/25

6 Monate
10 Länder
33 Schüler*innen
14.000 Seemeilen
∞ Unvergessliche Momente
Læs mere
  • Die Überfahrt nach Kuba 🇨🇺

    5.–9. feb. 2025, Caribbean Sea ⋅ 🌬 25 °C

    Die Überfahrt nach Kuba 🇨🇺

    Endlich wieder 'Alltag'. Der geregelte Tagesablauf bei unserer Überfahrt nach Kuba kam genau zur richtigen Zeit. Die unterrichtsfreie Zeit war nun zuende und alle konnten sich nach überstandener Seekrankheit voller Ehrgeiz in ihre Schiffs- oder Heimatschulprojekte stürzen. Die Highlights unserer Überfahrt:

    1. Am 07.02.25 gab es die dritte Stunde Chemie an Bord. Nach den Referaten zur Biolumineszenz beschäftigten wir uns mit dem Aufbau von chemischen Versuchsprotokollen, um nun endlich den ersten 'Versuch' an Bord durchzuführen. Dieser bestand aus einer Challenge, undzwar der Gewinnung von Salz aus dem Meerwasser. Dazu wurden Dreier- und Vierergruppen gebildet und alle hatten in ihren jeweiligen Klassen etwa 1:30 h Zeit, um möglichst viel Salz (und Trinkwasser) zu gewinnen. Vorgaben gab es - bis auf die Zeit - keine. Kreativität war gefragt und alle machten sich sehr interessiert und engagiert ans Werk. So wurden bspw. schwarze oder silberne Küchenbleche mit Salzwasser bestrichen und abgewartet, bis die Sonne das Wasser verdunstete und Salzkristalle übrig blieben. Andere bauten komplexere Auffangsysteme für das verdunstende Salz- bzw. Trinkwasser. Schlussendlich wurde in der Reflexion besprochen, welche Dinge sie beim nächsten Mal anders machen würden und welche Lehren sie aus dieser Challenge gezogen haben 🌊🧂
    2. Zwischen den beiden Chemiestunden am 07.02.25 gab es wieder einmal Besuch von einer Gruppe Delfine, wobei diese sehr ungewöhnliche Sprungtechniken und -manöver zeigten (s. Video) 🐬
    3. Leiht man seine Kamera den Schüler*innen für einen kurzen Augenblick entstehen sehr viele witzige Fotos und Selfies, die man sich danach abends in gemeinsamer Runde anschaut und herzlich darüber lacht 🤳🏽
    4. Am 08.02.25 feierten wir - ganz spontan - Maltes 'Nicht-Geburtstag' 🎉
    5. Wir sahen sehr viele wunderschöne Sonnenuntergänge und spektakuläre Sonne-Wolken-Formationen 🌅
    6. Ich führte in den Tagen zwischen Providencia und Kuba 17 Einzelgespräche, die im Schnitt etwa 1 1/2 h lang dauerten. Dabei sollten die Schüler*innen üben, sowohl positives Feedback als auch negatives Feedback (Verbesserungspotenzial) zu geben sowie gleichermaßen zu erhalten. Danach sprachen wir über Wünsche und Vorsätze für die restlichen 2 1/2 Monate und Dinge, die sich ggf. an Bord noch ändern sollen. Zuletzt konnten sich die Schüler*innen jeweils drei Fragen aus den 35 Fragen aussuchen, über die sie gerne mit mir sprechen wollen würden. Da ich den Schüler*innen die Möglichkeit eröffnete bzgl. des Gesprächs zu jeder Tages- und Nachtzeit auf mich zuzukommen, weckte mich Malte in der Nacht vom 07. auf den 08.02 um 03:15 Uhr, um mit mir sein Einzelgespräch zu führen. Er hatte sich überlegt, dass er gerne alle 35 Fragen mit mir durchgehen wollte. So ging unser Gespräch bis 05:05 Uhr und wir waren beide froh, danach noch etwas weiterschlafen zu können 💬

    Mein persönliches Highlight:
    Die Einzelgespräche mit jedem Schüler bzw. jeder Schülerin sowie insbesondere die gegenseitigen Einblicke ins Leben des Gegenüber durch die drei ausgewählten 'tiefergehenden Fragen'. Vor allem das Gespräch mit Ella wird mir dabei für immer in Erinnerung bleiben 🫂
    ---
    The flight over to Cuba 🇨🇺

    Back to 'everyday life' at last. The time we spent traveling to Cuba was exactly the right time. The uninterrupted time was now too late and everyone could get into their own airports or air ambulances after an untenable security. The highlights of our flight:

    1. At 07.02.25 was the third hour of chemistry on board. After the references to bioluminescence, we decided to use chemical samples to finally take the first "sample" on board. This consisted of a challenge, namely the extraction of salt from seawater. Three or four groups were formed and everyone had about 1:30 hours in their respective classes to experience as much salt (and drinking water) as possible. There were no guidelines - apart from the time. Creativity was called for and everyone got down to work with great interest and commitment. For example, burgundy or black or silver dishes were prepared with salt water and cooked until the sun was absorbed by the green water and the salt crystals were clean and shiny. And other complex water supply systems for the green salt and drinking waters are based on the same principle. In reflection, they finally decided what things they would do differently next month and what lessons they had learned from this challenge 🌊🧂
    2. between the two chemistry lessons on 07.02.25 there was once again a visit from a group of dolphins, who showed very unusual jumping techniques and maneuvers (see video) 🐬
    3. if you lend your camera to the students for a short moment, you can take lots of funny photos and selfies, which you can then look at together in the evening and laugh about 🤳🏽
    4. on 08.02.25 we celebrated - quite spontaneously - Malte's 'non-birthday' 🎉
    5. we saw many beautiful sunsets and spectacular sun-cloud formations 🌅
    6. in the days between Providencia and Cuba, I conducted 17 one-on-one interviews, which lasted about 1 1/2 hours on average. The aim was for the students to practise giving and receiving both positive and negative feedback (potential for improvement). We then talked about wishes and resolutions for the remaining 2 1/2 months and things that might need to change on board. Finally, the students were able to choose three questions each from the 35 questions that they would like to talk to me about. As I gave the students the opportunity to come to me at any time of day or night for the interview, Malte woke me up at 3:15 a.m. on the night of February 7 to 8 to have his one-on-one interview with me. He had decided that he wanted to go through all 35 questions with me. So our conversation went on until 05:05 and we were both happy to be able to sleep a little longer afterwards 💬

    My personal highlight:
    The one-on-one conversations with each student and, in particular, the mutual insights into each other's lives through the three selected 'in-depth questions'. The conversation with Ella in particular will stay with me forever 🫂
    ____________________
    #columbia #kolumbien #islaprovidencia #providencia #cuba #wildlife #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #caribbean #caribbeansea #kuba #unterricht #chemie #chemistry #salzgewinnung #salz #sunset
    Læs mere

  • Willkommen auf Kuba 🇨🇺

    9.–10. feb. 2025, Cuba ⋅ ⛅ 28 °C

    Willkommen auf Kuba 🇨🇺

    Um 10:30 Uhr liefen wir heute morgen in die 'Marina Hemingway' in der Nähe von Havana ein. Der Tag war bestimmt von vielen Einreisemodalitäten. So kamen nach und nach verschiedenste Vertreter von Zoll, Gesundheitsamt oder Passkontrolleure an Bord. Nachdem wir am gestrigen Tag das Schiff auf Hochglanz geputzt hatten, waren wir aber guter Dinge, dass dieses Prozedere zeitnah abgeschlossen werden sollte 🛃
    So bekamen wir gegen 15:30 Uhr endlich unseren endgültigen Liegeplatz zugewiesen und Heine manövrierte uns zur Bewunderung aller rückwärts in den uns zugewiesenen Seitenkanal. Einige Menschen haben in engen Straßen schon große Probleme mit einem Auto rückwärts seitlich einzuparken. Daher war es besonders beeindruckend, Heine dabei zuzusehen, wie er unsere Regina Maris rückwärts durch einen etwa 15 m breiten Kanal mit Schiffen auf beiden Seiten hindurch schleuste. Gegen 16:15 Uhr konnten wir dann endlich das Land betreten 🙏🏽
    Nach einer kurzen Besprechung beschlossen wir sowohl sportliche Aktivitäten als auch einen Spaziergang durch die Anlage der Marina anzubieten. Kaja, Nuala, Marilen, Lisa, Nicola und ich schauten uns gemeinsam die doch sehr verlassene Marina an. Viele Hotels stehen leer bzw. sind zwar noch komplett eingerichtet, aber haben nicht geöffnet. So kamen wir am Ende unseres Spaziergangs zu einer großen Hotelanlage direkt an der Promenade und waren von dem 'Lost-Place-Charakter' ergriffen. Es fühlte sich an wie eine Zeitreise in eine Zeit vor 50 Jahren oder einem postapokalyptischen Szenario, in das wir nun eintauchten 🔙
    So machten wir uns um 18:00 Uhr auf den Rückweg zum Schiff und sahen einen unvergleichlichen Sonnenuntergang. Dort entstand auch dieses unglaubliche Postkartenmotiv-Foto mit dem Auto im Vordergrund. Marilen hatte sich bei der Hotelanlage noch eine Kokosnuss gepflückt, die sie zuletzt einige Meter vor dem Schiff doch noch knacken konnte. So konnten wir am Anfang unseres zehntägigen Aufenthalts schon einen ersten Eindruck vom Kuba-Charakter erhalten und waren gespannt auf alles, was wir über dieses Land noch erfahren werden 🇨🇺

    Mein persönliches Highlight:
    Die 'Lost-Place-Tour' mit Nuala und Marilen durch die Hotelanlage sowie den phänomenalen Sonnenuntergang, der uns in diesem Land willkommen hieß 🌅
    ---
    Welcome to Cuba 🇨🇺

    At 10:30 this morning we sailed into the 'Marina Hemingway' near Havana. The day was dominated by many entry formalities. One by one, various representatives from customs, health authorities and passport control officers came on board. After we had cleaned the ship to a high gloss yesterday, we were confident that this procedure would be completed quickly 🛃
    We were finally assigned our final berth at around 3:30 p.m. and Heine maneuvered us backwards into the side channel assigned to us, much to everyone's admiration. Some people have great difficulty parking a car sideways in narrow streets. It was therefore particularly impressive to watch Heine maneuver our Regina Maris backwards through a 15-metre-wide canal with ships on both sides. At around 16:15 we were finally able to step ashore 🙏🏽
    After a brief discussion, we decided to offer both sporting activities and a walk through the marina grounds. Kaja, Nuala, Marilen, Lisa, Nicola and I took a look at the very deserted marina together. Many of the hotels are empty or still fully equipped but not open. At the end of our walk, we came to a large hotel complex right on the promenade and were struck by the 'lost-place character'. It felt like traveling back in time to 50 years ago or a post-apocalyptic scenario that we were now immersed in 🔙
    We made our way back to the ship at 6 pm and saw an incomparable sunset. This incredible postcard photo with the car in the foreground was also taken there. Marilen had picked a coconut from the hotel grounds, which she finally managed to crack a few meters from the ship. This gave us a first impression of the character of Cuba at the beginning of our ten-day stay and we were excited to find out everything we could about this country 🇨🇺

    My personal highlight:
    The 'Lost Place Tour' with Nuala and Marilen through the hotel grounds as well as the phenomenal sunset that welcomed us to this country 🌅
    ____________________
    #cuba #kuba #marinahemingway #marina #hafen #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #caribbean #caribbeansea #lostplace #einreise #einklarieren #zoll #cubacars #oldtimer #sunset
    Læs mere

  • Die ersten zwei Tage auf Cuba 🇨🇺

    10.–12. feb. 2025, Cuba ⋅ ☀️ 27 °C

    Die ersten zwei Tage auf Cuba 🇨🇺

    Montag, 10.02.25
    Der heutige Tag war von sehr viel Organisation und Vorausplanung bestimmt. So mussten wir Sim-Karten besorgen, uns einen Überblick über die örtlichen Begebenheiten und Kontakte verschaffen, die nächsten Tage und Ausflüge planen, Gespräche führen und nebenbei den Schiffsalltag händeln. Die Schüler*innen bekamen am Vormittag Freizeit, um eigenverantwortlich Schulaufgaben (bspw. die Mathe- und Physikreferate) fertigzustellen, baden zu gehen oder Sport zu machen 💪🏽🦵🏽
    Nachmittags trafen wir uns in unseren Pathwaygruppen, um den aktuellen Stand der Aktionen zu besprechen. Mein Media-Pathway hat bei den bisherigen Länderstopps Interviews mit Einheimischen über ihr jeweiliges Leben geführt und so Einblicke in vorherrschende Kulturen und Lebensweisen erhalten. Außerdem ist eine Schiffs- bzw. Roomtour geplant und weitere Videoblogs über den Verlauf unserer Reise 📹
    Im Anschluss haben wir alle gemeinsam 'Capture the flag' auf der Fläche vor dem Schiff gespielt und uns für die Zeit nach dem Abendessen mit der Thor Heyerdahl bzgl. eines gegenseitigen Schiffsbesuchs abgestimmt. Für die Schüler*innen und uns war es spannend zu sehen, welche Erfahrungen auf der bisherigen Reise gemacht wurden und welche Abläufe sich auf dem jeweils anderen Schiff etabliert haben. So gab es einen regen Austausch über die letzten 3 1/2 Monate und danach eine erholsame Nacht 💤

    Dienstag, 11.02.25
    Am heutigen Vormittag hatten die Schüler*innen noch einmal Gelegenheit für eigenverantwortliches Arbeiten bzw. Zeit zur freien Gestaltung. Einige gingen schwimmen, nutzten die Gelegenheit für ein Workout oder eine Hafenbegehung. Nach dem Mittagessen ging es dann zu Fuß zum Nachbarort. Dort wollten wir zunächst zu einem Strand und im Anschluss zu einem Mosaik-Kunstmuseum. Auf dem Weg konnten wir einen ersten Einblick in das kubanische Leben und die Lebensumstände erhalten. Die Straßen und Wohnviertel sind meist eher heruntergekommen und wirken so, als wäre eine gewisse - meist eher provisorische - Instandhaltung das Hauptziel bzw. die Hauptaufgabe des planwirtschaftlichen Landes. Reparaturen und Reparaturarbeiten soweit man schauen kann. Daher ist es nicht unüblich, wenn man auf dem Weg etliche Wagenheber, gebrauchte Farbdosen oder Getriebeteile ausfindig machen kann 🧑🏽‍🔧🔩
    Nach etwa 30 Minuten Gehzeit kamen wir am 'Playa de Jaimanitas' an. Leider war auch dieser sehr heruntergekommen und lud nicht zu einem längeren Verbleib ein. So beschlossen wir spontan, dass die Schüler*innen ab hier free-shore-leave für eine Erkundung auf eigene Faust bekommen sollten. Nicola, Lisa, Matthias, Anna und ich gingen dann Richtung Mosaik-Kunstmuseum, wo wir dann bemerkten, dass dieses bereits täglich um 16:00 Uhr schließt. Daher ging es für uns noch weiter Richtung Osten, wo wir im Endeffekt zu einem sehr ärmlichen und teilweise ziemlich kaputten Viertel kamen. So hatten wir zum Ziel ein familiäres Café namens 'casa de biriato' mit Blick aufs Meer. Wir standen nach einem zwanzigminütigen Marsch auf einmal vor einer Ruine, die von einem Security-Mann auf einem Plastikstuhl 'bewacht' wurde. Auf diesem Grundstück bzw. in diesen Ruinen konnte nun wirklich niemand mehr leben. Verwirrt von unserer Routenführung gingen wir etwa 200 m weiter und standen dann - zu unserem Erstaunen - vor einem beinahe neuwertigen Local. Wir wurden freundlich begrüßt und gingen dann durch das ästhetisch eingerichtete Haus zur Terrasse mit Blick aufs Meer. Dort probierten wir dann zum ersten Mal das Nationalgetränk Cubas: Mojito🍹
    Um 18:00 Uhr machten wir uns auf den Rückweg und wurden auf den letzten 500 m wieder von einem wunderschönen Sonnenuntergang empfangen. Zurück am Schiff gab es dann noch einen kleinen DeepClean, da die Sauberkeit bereits nach einem Tag nicht mehr den Ansprüchen genügte 🧽

    Mein persönliches Highlight:
    Der Einblick in die kubanische Lebensweise und der gemeinsame Cafébesuch mit unseren Watchleadern Anna und Matthias 🙏🏽
    ---
    The first two days on Cuba 🇨🇺

    Monday, 10.02.25
    Today was dominated by a lot of organization and advance planning. We had to get SIM cards, get an overview of the local situation and contacts, plan the next few days and excursions, have conversations and deal with everyday life on the ship. The students were given free time in the mornings to complete their schoolwork (e.g. math and physics papers), go swimming or do sports 💪🏽🦵🏽
    In the afternoons, we met in our pathway groups to discuss the current status of the activities. My media pathway has conducted interviews with locals about their lives during the country stops so far and thus gained insights into the prevailing cultures and lifestyles. We are also planning a ship/room tour and more video blogs about the progress of our trip 📹
    Afterwards, we all played 'Capture the flag' together on the area in front of the ship and made arrangements with the Thor Heyerdahl to visit each other's ships after dinner. It was exciting for the students and us to see what experiences had been made on the previous trip and what procedures had been established on the other ship. There was a lively exchange about the last 3 1/2 months and then a restful night 💤

    Tuesday, 11.02.25
    This morning, the students had another opportunity for independent work or free time. Some went swimming, took the opportunity for a workout or a tour of the harbor. After lunch, we walked to the neighboring town. There we first wanted to go to a beach and then to a mosaic art museum. On the way, we were able to get a first insight into Cuban life and living conditions. The streets and residential areas are mostly rather run-down and appear as if a certain - mostly provisional - maintenance is the main goal or the main task of the planned economy. Repairs and repair work as far as the eye can see. It is therefore not unusual to find a number of jacks, used paint cans or gearbox parts along the way 🧑🏽‍🔧🔩
    After walking for about 30 minutes, we arrived at 'Playa de Jaimanitas'. Unfortunately, it was also very run-down and didn't invite us to stay any longer. So we spontaneously decided that the students should be given free shore leave from here to explore on their own. Nicola, Lisa, Matthias, Anna and I then headed towards the Mosaic Art Museum, where we noticed that it closes at 4 p.m. every day. We therefore headed further east, where we ended up in a very poor and in some cases rather run-down district. Our destination was a family-run café called 'casa de biriato' with a view of the sea. After a twenty-minute walk, we were suddenly standing in front of a ruin that was being 'guarded' by a security man on a plastic chair. No one could really live on this property or in these ruins. Confused by our route guidance, we walked about 200 m further and then - to our astonishment - stood in front of an almost new local. We received a friendly welcome and then walked through the aesthetically furnished house to the terrace overlooking the sea. There we tried Cuba's national drink for the first time: Mojito🍹
    We made our way back at 6 p.m. and were greeted by another beautiful sunset on the last 500 meters. Back on the boat, we had a little deep clean, as the cleanliness was no longer up to scratch after just one day 🧽

    My personal highlight:
    The insight into the Cuban way of life and the visit to the café with our watch leaders Anna and Matthias 🙏🏽
    ____________________
    #cuba #kuba #marinahemingway #marina #hafen #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #caribbean #caribbeansea #thorheyerdahl #fusterlandia #casadebiriato #watchleader #cafe #mojito #sunset
    Læs mere

  • Stadt-Tour durch Havana 🇨🇺

    12.–13. feb. 2025, Cuba ⋅ ☀️ 29 °C

    Stadt-Tour durch Havana 🇨🇺

    Heute morgen ging es mit zwei Bussen um 08:30 Uhr Richtung Havana. Wir hatten eine Stadtführung geplant und wurden von unserem Guide Marcos vor den Bussen begrüßt und erhielten bereits während der Hinfahrt Informationen über die Umgebung, durch die wir fuhren. Marcos selbst ist 70 Jahre alt und hat fast 12 Jahre in der ehemaligen DDR gelebt (1978-1990). Er war dabei in der kubanischen Botschaft als Dolmetscher tätig. Nach dem Fall der Mauer zog es ihn dann zurück nach Kuba, undzwar in seine Heimatstadt Havana. Dort kamen wir mit unseren Bussen gegen 9:10 Uhr am 'Plaza de Armas' an. Marcos zeigte uns in der Folge einen wirklich großen Teil der Stadt und konnte uns zu jeder Statue und jedem historischen Mauerwerk und/oder Straßenbelag etwas erzählen. Er lockerte die Stimmung zwischendurch bspw. durch kleine Salsa-Lektionen auf und zeigte uns zudem, wo man hier am besten Geld wechseln kann (USD - CUP). Wir durften uns auf Wänden verewigen, alkoholfreien Mojito probieren sowie einen lokalen Kunstmarkt besuchen und den Künstlern beim Schaffensprozess zusehen. Der erste Teil der Führung endete dann im 'Restaurant Berkana', wo wir gemeinsam zu Mittag aßen 🚶🏽🍛
    Nach einem sehr leckeren Drei-Gänge-Menü ging es in den zweiten Teil der Führung. Wir schauten uns verschiedene Plazas mit den skurrilsten Statuen an und landeten gegen 15:00 Uhr beim 'Almacenes San José Mercado Artesanal'. Ein großer, überdachter Marktbereich für die verschiedensten Dinge - von Eis über diverse Kunstsouvenire bis hin zu Zigarrenboxen war alles dabei 🎨
    Nach einer letzten Ansage von Marcos gab es für alle die Gelegenheit bis 18:00 Uhr die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Zunächst gab ich Malte endlich sein Eis aus, welches er sich aufgrund des Vertilgens einer ganzen rohen Zwiebel verdient hatte. Im Anschluss daran fuhren Lisa und ich aufgrund eines Termins noch zur deutschen Botschaft in Havana und machten dort Bekanntschaft mit Lena, die uns noch diverse Tipps für unsere Zeit in Kuba gab. Unser Taxifahrer wartete währenddessen dankenswerterweise und brachte uns wohlbehalten zurück zum Markt. Danach ging es dann erst einmal in ein nahegelegenes Café, ehe wir uns von den spannenden Gassen durch Havana leiten ließen. So sahen wir diverse Oldtimer, zahlreiche Nischenläden, das Capitolio und sehr viele heruntergekommene Gebäude. Schlussendlich fuhren wir mit einer Art 'Fahrrad-Rikscha' zurück zu unserem Ausgangspunkt 🛺
    Nach Rücksprache mit Kaspar und Maxim blieben Lisa, Nicola, Matthias und ich in Havana und statteten den Lehrkräften sowie den Schüler*innen von der Johann Smidt noch einen Besuch in deren Hostel ab. Wir verabredeten uns dort für später und gingen erst einmal zu viert in ein von Lena empfohlenes Restaurant. Dort bezahlten wir für vier Pizzen und fünf Getränke umgerechnet etwa 21 € 💸
    Wir schlenderten im Anschluss noch ein wenig durch die Gassen Havanas und trafen uns beim Parque Central mit den anderen Lehrkräften. Zwei Locals, die uns kurz zuvor angesprochen hatten, erzählten uns von einer Bar namens 'La Guantanamera-Bar' und führten uns nach einer kurzen Gesprächsstafette dorthin. Wir tranken zusammen einen uns empfohlenen Cocktail und traten dann den Weg zurück zum Hostel an. Dort setzten wir uns noch auf die Dachterrasse und ließen den Abend gemütlich ausklingen. Zuletzt liefen wir zurück zum Parque Central und fuhren mit einem der vielen Oldtimer zurück zur Marina Hemingway 🎱

    Mein persönliches Highlight:
    Die legendäre Stadt Havana sowohl bei Tag als auch bei Nacht kennenzulernen, im Oldtimer bei der Rückfahrt zur Marina Hemingway 'Video Killed The Radio Star' abspielen zu dürfen und so Kindheitserinnerungen in 'GTA: Vice City-Version' zu wecken sowie jetzt nachempfinden zu können 🎶
    ---
    City tour through Havana 🇨🇺

    This morning we set off on two buses at 08:30 towards Havana. We had planned a city tour and were greeted by our guide Marcos in front of the buses and were given information about the area we were driving through on the way there. Marcos himself is 70 years old and lived in the former GDR for almost 12 years (1978-1990). He worked as an interpreter at the Cuban embassy. After the fall of the Berlin Wall, he was drawn back to Cuba, to his home town of Havana. We arrived there with our buses at the 'Plaza de Armas' at around 9:10 am. Marcos then showed us a really large part of the city and was able to tell us something about every statue and every historic wall and/or pavement. He lightened the mood in between with little salsa lessons, for example, and also showed us the best place to change money here (USD - CUP). We were allowed to immortalize ourselves on walls, try non-alcoholic mojito and visit a local art market and watch the artists at work. The first part of the tour then ended at 'Restaurant Berkana', where we had lunch together 🚶🏽🍛
    After a very tasty three-course meal, we embarked on the second part of the tour. We looked at various plazas with the most bizarre statues and ended up at the 'Almacenes San José Mercado Artesanal' at around 3pm. A large, covered market area for all kinds of things - from ice cream to various art souvenirs and cigar boxes, everything was there 🎨
    After a final announcement from Marcos, everyone had the opportunity to explore the city on their own until 18:00. First, I finally gave Malte his ice cream, which he had earned after eating a whole raw onion. Afterwards, Lisa and I drove to the German embassy in Havana due to an appointment and met Lena there, who gave us various tips for our time in Cuba. Meanwhile, our cab driver was thankfully waiting for us and took us safely back to the market. Afterwards, we went to a nearby café before letting ourselves be guided through the exciting streets of Havana. We saw various vintage cars, numerous niche stores, the Capitolio and lots of run-down buildings. Finally, we took a kind of 'bicycle rickshaw' back to our starting point 🛺
    After consulting with Kaspar and Maxim, Lisa, Nicola, Matthias and I stayed in Havana and paid the teachers and students from Johann Smidt a visit at their hostel. We arranged to meet there later and the four of us went to a restaurant recommended by Lena. There we paid the equivalent of around €21 for four pizzas and five drinks 💸
    Afterwards, we strolled through the streets of Havana and met up with the other teachers at the Parque Central. Two locals who had approached us shortly before told us about a bar called 'La Guantanamera-Bar' and led us there after a short conversation. We drank a recommended cocktail together and then made our way back to the hostel. There we sat down on the roof terrace and let the evening draw to a leisurely close. Finally, we walked back to the Parque Central and took one of the many vintage cars back to Marina Hemingway 🎱

    My personal highlight:
    Getting to know the legendary city of Havana both by day and by night, being allowed to play Hemingway 'Video Killed The Radio Star' in the vintage car on the way back to the marina, bringing back childhood memories in 'GTA: Vice City-Version' as well as being able to relive them now 🎶
    ____________________
    #cuba #kuba #marinahemingway #havana #habana #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #caribbean #caribbeansea #oldtimer #cubacars #stadttour #walkingtour #capitoliocuba #mojito #sunset
    Læs mere

  • Fusterlandia - Mosaikmuseum 🇨🇺

    13.–14. feb. 2025, Cuba ⋅ ☀️ 30 °C

    Fusterlandia - Mosaikmuseum 🇨🇺

    Nach der gestrigen Stadtführung durch Havana haben sich die Schüler*innen ein 'Ausschlafen' gewünscht. Diesem Wunsch kamen wir nach und beschlossen obendrein Freizeit (inkl. Möglichkeit zum free-shore-leave) bis zum Mittagessen. So startete der gemeinsame Tag für alle erst so richtig mit dem Mittagessen. Nach dem Mittagessen boten Lisa und ich die Möglichkeit an mit uns zum 'Fusterlandia' - dem Mosaik-Kunstmuseum - zu gehen. Arvid, Nico, Jana, Felipa, Ella, Jasper und Anna folgten dieser Idee und wir kamen nach einem dreißigminütigen Spaziergang gegen 14:45 Uhr am Fusterlandia an. Es handelt sich hierbei im Allgemeinen um 'umfangreiche öffentliche Kunstinstallationen des lokalen Künstlers José Fuster mit farbenfrohen und skurrilen Mosaiken'. Wir verbrachten etwa 1 h vor Ort und schlenderten im Anschluss noch durch die umliegenden Gassen, die ebenfalls in großen Teilen durch die Mosaikkunst von Fuster verziert waren. Lisa und ich setzten uns dann noch in ein Café mit Dachterrasse und genossen bei strahlendem Sonnenschein die Aussicht über die umliegenden Dächer. Gestärkt durch eine Handpizza für umgerechnet 70 Cent ging es dann zurück zum Schiff ⛵
    Nach dem Abendessen half ich Marilen beim Lernen für Bio und Chemie, da sie in den nächsten Tagen einige Klausuren aus ihrer Heimatschule zu schreiben hatte. Zuletzt kamen Matthias und ich auf die Idee, da die Kapitänskajüte momentan aufgrund der Abwesenheit unseres Kapitäns frei ist, einen Film auf dem dort verfügbaren Fernseher zu schauen. Wir entschieden uns selbstverständlich für 'Per Anhalter durch die Galaxis' und ließen den Tag so entspannt ausklingen 📺

    Mein persönliches Highlight:
    Der Ausflug mit der zufällig entstanden, etwas anderen 'Expi-Gruppe' zum Fusterlandia sowie der gemeinsame Film in der Kapitänscabin 🍿
    ---
    Fusterlandia - Mosaic Museum 🇨🇺

    After the tour of Havana, the tourists were offered a 'sleep in' after the tour of Havana. At the same time, we were able to use this opportunity to enjoy free time until lunch (including the possibility of a free shore leave). This meant that everyone's day together really began with lunch. After the meeting, Lisa and I will take the opportunity to go with us to 'Fusterlandia' - the mosaic museum. Arvid, Nico, Jana, Felipa, Ella, Jasper and Anna followed this idea and we set off on a three-minute walk to Fusterlandia after 2:45pm. Generally speaking, this is a "large-scale public art installation by local artist José Fuster with bright and colorful mosaics". We spent about an hour there and then walked through the surrounding houses, which were also covered in large sections of Fuster's mosaic art. Afterwards, Lisa and I went to a café with a terrace and enjoyed the view of the surrounding mountains in bright sunshine. Strengthened by a handmade pizza for the equivalent of 70 cents, we headed back to the ship ⛵
    After dinner, I helped Marilen study for biology and chemistry, as she had to write some exams from her home school in the next few days. Finally, Matthias and I came up with the idea of watching a movie on the TV available in the captain's cabin, as it was currently free due to the absence of our captain. Naturally, we decided to watch 'The Hitchhiker's Guide to the Galaxy' and let the day come to a relaxed end 📺

    My personal highlight:
    The trip to Fusterlandia with the somewhat different 'Expi group' that had been formed by chance and the movie we watched together in the captain's cabin 🍿
    ____________________
    #cuba #kuba #marinahemingway #havana #habana #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #caribbean #caribbeansea #fusterlandia #mosaic #mosaikmuseum #walkingtour #peranhalterdurchdiegalaxis #42 #pizza
    Læs mere

  • Havana & Valentinstag 🇨🇺♥️

    14.–15. feb. 2025, Cuba ⋅ 🌬 27 °C

    Havana & Valentinstag 🇨🇺♥️

    Der heutige Morgen war ein ganz besonderer Morgen: es war Valentinstag. Um diesen Tag gebührend zu zelebrieren hatte sich unsere Watchleaderin Anna ein spannendes Programm überlegt. Zuerst kümmerte sie sich ums Wecken der Schüler*innen. Dazu machte sie eine Playlist mit klassischen - und eventuell sehr kitschigen - Lovesongs, hing eine Musikbox an einen Faden und weckte so durch die Dachluken der Cabins hindurch mit der entsprechenden Musik. Insbesondere 'Die Liebe ist ein seltsames Spiel' von Connie Francis hatte es den Schüler*innen angetan. Jedoch leider nicht allen, denn Christian weigerte sich vehement seine Augen zu öffnen, um die Schönheit der Situation und die aufsteigenden Gefühle wahrzunehmen. So mussten wir gemeinsam etwas nachhelfen und schlussendlich schaffte er es dann doch, in diesen wundervollen Tag zu starten 🎶
    Nach dem Frühstück ging es auf einen weiteren Ausflug nach Havana. Die Schüler*innen sollten Zeit bekommen, Havana eigenständig im free-shore-leave zu entdecken und eigene Ideen zur Tagesgestaltung umzusetzen. So nahmen wir um 10:15 Uhr den 'Hop-on-Hop-off-Bus' vom Eingang der Marina Hemingway Richtung Havana. Nach etwa 1:20 h Fahrt stiegen wir am 'Parque Central' in der Nähe vom Capitolio aus. Von dort ging es für Nicola, Lisa, Matthias und mich erst einmal zum 'La Casa del Habano Partagas', einem offiziellen Zigarrenladen. Wenn man durch die Gassen Havanas streift, wird man meist ununterbrochen von Menschen angesprochen, die Zigarren verkaufen oder einem eine Taxifahrt andrehen möchten. Ist man auf der Suche nach echten kubanischen Zigarren, sollte man daher auf zertifizierte Shops zurückgreifen. So schauten wir uns gemeinsam im Shop um und wurden von einer kompetenten Verkäuferin beim Kauf beraten. Danach ging es zu einem Café namens 'Al Pirata', wo wir uns einen sehr leckeren Smoothie gönnten sowie einen Hotspot vom Handy der Kellnerin bekamen🍹🛜
    Im Anschluss daran ging es für uns zum selben Kunstatelier wie bei der Stadtführung, um uns dort noch einmal ohne Zeitdruck umzuschauen. Dort trafen wir auf zwei Personen von der Alexander von Humboldt, die mit ihren kanadischen Studenten ebenfalls momentan einen Stopp auf Kuba einlegen. Zum Lunch ging es für uns wieder einmal in ein Restaurant, was uns von Lena (Deutsche Botschaft) empfohlen wurde. Für mich gab es Tacos mit gegrilltem Gemüse - sehr lecker 🌮
    Wir schlenderten anschließend noch etwas durch die Straßen und Gassen Havanas, ehe wir uns - gestärkt durch eine Dose Krombacher Spezi (300 CUP ~ 1 Euro) - pünktlich um 16:30 Uhr mit allen anderen am Parque Central wieder trafen. Gegen 17:00 Uhr fuhr dann der Hop-on-Hop-off-Bus Richtung Marina Hemingway ab, sodass wir zeitlich passend die etwa 600 m lange Straße zu unserer Regina Maris direkt in Blickrichtung zum Sonnenuntergang herunterlaufen konnten 🌅
    Nach dem Abendessen gab es dann noch einen allgemeinen Workshop zum Thema 'Liebe und zwischenmenschliche Beziehungen', den Anna bereits seit geraumer Zeit mit viel Engagement geplant hatte. Dort analysierten die Schüler*innen in Kleingruppen ausgewählte Songtexte von bekannten Lovesongs und diskutierten über die Sichtweisen des lyrischen Ichs sowie die Messages, die transportiert werden sollen. Zuletzt wurde die Präsentation der Ergebnisse auf den morgigen Tag verschoben und alle fielen erschöpft aber glücklich ins Bett 🛌🏽

    Mein persönliches Highlight:
    Das gemeinsame Wecken mit Anna, der unfassbar leckere Smoothie und die Sonnenuntergänge, in die wir immer wieder bei Rückkehr zum Schiff hineinlaufen 🌅
    ---
    Havana & Valentine's Day 🇨🇺♥️

    This morning was a very special morning: it was Valentine's Day. To celebrate this day properly, our Watchleader Anna had come up with an exciting program. First, she took care of waking up the students. To do this, she made a playlist of classic - and possibly very cheesy - love songs, hung a jukebox on a string and woke them up through the skylights of the cabins with the appropriate music. The students were particularly taken with 'Love is a Strange Game' by Connie Francis. Unfortunately, not all of them did, as Christian vehemently refused to open his eyes to perceive the beauty of the situation and the rising emotions. So we had to work together to help him and in the end he did manage to start this wonderful day 🎶
    After breakfast, we went on another excursion to Havana. The students were to be given time to discover Havana independently in the free-shore-leave and to implement their own ideas for the day's activities. At 10:15 a.m., we took the hop-on hop-off bus from the entrance to Marina Hemingway towards Havana. After about a 1:20 hour ride, we got off at the 'Parque Central' near the Capitolio. From there, Nicola, Lisa, Matthias and I first went to 'La Casa del Habano Partagas', an official cigar store. When you stroll through the streets of Havana, you are usually constantly approached by people selling cigars or trying to sell you a cab ride. If you are looking for genuine Cuban cigars, you should therefore go to certified stores. So we looked around the store together and were advised by a competent saleswoman on what to buy. Then we went to a café called 'Al Pirata', where we treated ourselves to a very tasty smoothie and got a hotspot from the waitress's cell phone🍹🛜
    Afterwards, we went to the same art studio as the city tour to have another look around without any time pressure. There we met two people from Alexander von Humboldt University, who are also currently on a stopover in Cuba with their Canadian students. For lunch, we once again went to a restaurant recommended to us by Lena (German Embassy). I had tacos with grilled vegetables - very tasty 🌮
    We then strolled through the streets and alleyways of Havana for a while before meeting up with everyone else at the Parque Central at 4:30 pm on the dot - fortified by a can of Krombacher Spezi (300 CUP ~ 1 euro). At around 5 pm, the hop-on hop-off bus left for Marina Hemingway so that we could walk down the 600-metre street to our Regina Maris right in time to watch the sunset 🌅
    After dinner, there was a general workshop on the topic of 'love and interpersonal relationships', which Anna had been planning with great commitment for some time. In small groups, the students analyzed selected lyrics from well-known love songs and discussed the views of the lyrical self and the messages that should be conveyed. Finally, the presentation of the results was postponed until tomorrow and everyone fell into bed exhausted but happy 🛌🏽

    My personal highlight:
    Waking up together with Anna, the incredibly delicious smoothie and the sunsets that we kept running into on our return to the ship 🌅
    ____________________
    #cuba #kuba #marinahemingway #havana #habana #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #caribbean #caribbeansea #plazadelarevolucion #cubacars #stadttour #hoponhopoff #smoothie #alpirata #sunset
    Læs mere

  • Wiederkehr und Matheunterricht 🇨🇺 📐

    15.–17. feb. 2025, Cuba ⋅ ☀️ 29 °C

    Wiederkehr & Matheunterricht 🇨🇺 📐

    Samstag, 15.02.25
    Der heutige Tag startete für mich und für viele wie ein normaler Tag auf See. Gegen 08:00 Uhr gab es Frühstück und gegen 09:00 Uhr startete der Unterricht. Heute auf der Tagesordnung: Exponential- und Potenzfunktionen. In den letzten Wochen hatten die Schüler*innen nämlich die Aufgabe, eine Unterrichtsstunde zu einem vorher festgelegten Thema zu entwerfen. Insgesamt gab es fünf Themen, die nun nach und nach im Unterricht behandelt werden sollen:
    1. Exponential- und Potenzfunktionen
    2. Trigonometrie im Dreieck
    3. Trigonometrische Funktionen
    4. Differenzenquotient und Ableitung
    5. Ganzrationale Funktionen
    So stellte eine Präsentationsgruppe in der Vormittagsklasse (09:00 - 11:00 Uhr) das Thema vor und eine andere in der Nachmittagsklasse (15:00 - 17:00 Uhr). Gegen 13:45 Uhr gab es dann noch eine schöne Überraschung für alle: Sonja war wieder da. Die Crew und die Lehrkräfte waren bereits vor einigen Tagen darüber unterrichtet worden, dass Sonjas Heilungsprozess eine Wiederkehr auf Kuba erlaubt. Für alle anderen sollte dies aber eine Überraschung bleiben, sodass alle vom Schiff stürmten und sie herzlich in Empfang nahmen. Sichtlich froh wieder an Bord zu sein wurde Sonja prompt auf den neuesten Stand gebracht und die vergangenen Wochen und Tage Revue passieren lassen 🗣️
    Nach dem Mittagessen beschäftigte sich dann die Nachmittagsklasse mit Exponential- und Potenzfunktionen und im Anschluss gab es für alle bis zum Abendessen noch free-shore-leave 🚶🏽
    Nach dem Abendessen hatte dann Anna noch einen Vortrag mit dem Titel: 'Sind Zeitreisen möglich und wenn ja, wie? - Ein Vergleich von wissenschaftlichen Theorien mit Beispielen aus Spielfilmen' vorbereitet, den sie in ähnlicher Form bereits während ihrer Schulzeit im Abitur schonmal gehalten hatte. Das Coole daran: sie konnte durch Projektion der Präsentation auf unser Schoner-Segel den Vortrag vor dem Schiff an Land halten. Im Anschluss gab es dann noch eine weitere Überraschung: die Schüler*innen schauten nach dem Vortrag gemeinsam 'Interstellar' auf unserem kurzfristig eingerichteten Schiffs-Segel-Kino 🍿
    Unterdessen waren Marie, Arne, Lisa, Kaspar, Maxim und ich bereits auf dem Weg Richtung Havana, da wir von einigen Locals auf eine Party in einer schönen Location nahe einer Brücke aufmerksam gemacht wurden. So verbrachten wir dort gemeinsam einen schönen Abend 🍹

    Sonntag, 16.02.25
    Für heute wurde - aufgrund des sehr vollen gestrigen Tages - abermals ein 'Ausschlafen' bis 09:00 Uhr ausgemacht. Danach folgte das, was an einem Sonntag immer passierte: DeepClean. Von Esther angeleitet gab es eine neue Putzstruktur und weitere allgemeine Hinweise zur gründlichen Reinigung und Sauberkeit an Bord. Nach 4 Monaten merkt man langsam, dass diverse Handgriffe und Abläufe derart sitzen, dass der DeepClean immer schneller und besser wird. So konnten bereits alle Aufgaben bis kurz vor dem Mittagessen erledigt werden 🧽
    Nach dem Mittagessen war dann Zeit für eigenverantwortliche Organisation in den jeweiligen Pathwaygruppen eingeplant. So nutzte meine Media-Pathwaygruppe die Zeit für Interviews mit Einheimischen sowie eine videografische Roomtour durch unsere Regina Maris. Der Science-Pathway von Lisa schnappte sich unterdessen Taucherbrille und Schnorchel und schaute sich die Unterwasserwelt in der Marina an. Ich selbst nutzte die Zeit für Telefonate und Planung der nächsten Tage. Außerdem lief ich noch mit Anna zum nächsten Supermarkt und wir gönnten uns ein paar köstliche Donuts 🍩
    Zurück am Schiff wurde nach dem Abendessen der Plan für den morgigen Tag bekannt gegeben. Auch der Tag morgen sollte mal wieder eine Überraschung sein. Die Schüler*innen sollten auf jedenfall alles relevante zum Schwimmen und sowohl festes als auch leichtes Schuhwerk einpacken. Unser Bus wird morgen um 07:00 Uhr abfahren, sodass auch eine zeitnahe Nachtruhe ans Herz gelegt wurde. Kurz nach dem Meeting nahmen mich Marilen und Leonore noch zur Seite und wir setzten uns an die Pier. Wir sprachen über allerlei sehr persönliche Dinge und momentan vorherrschende, zwischenmenschliche Problematiken an Bord. Zum Ende des Gesprächs wurden wir dann immer mal wieder unterbrochen, sodass wir eine Fortsetzung in den kommenden Tagen ausmachten. Zuletzt gab es noch eine Umarmung von Janno und dann ging es ab ins Bett 🔜

    Mein persönliches Highlight:
    Die Rückkehr von Sonja, die schon jetzt erneut frischen Wind in die Gruppe gebracht hat sowie das entgegengebrachte Vertrauen von Marilen und insbesondere Leonore 🫂
    ---
    Return & math lessons 🇨🇺 📐

    Saturday, 15.02.25
    Today started like a normal day at sea for me and many others. Breakfast was served at around 08:00 and lessons started at around 09:00. On the agenda today: exponential and power functions. Over the last few weeks, the students had the task of designing a lesson on a predetermined topic. There were five topics in total, which will now be covered in class one by one:
    1. exponential and power functions
    2. trigonometry in a triangle
    3. trigonometric functions
    4. difference quotient and derivative
    5. integer functions
    One presentation group presented the topic in the morning class (09:00 - 11:00) and another in the afternoon class (15:00 - 17:00). At around 13:45 there was a nice surprise for everyone: Sonja was back. The crew and teachers had already been informed a few days ago that Sonja's healing process would allow her to return to Cuba. For everyone else, however, this was to remain a surprise, so everyone rushed off the ship to give her a warm welcome. Visibly happy to be back on board, Sonja was promptly brought up to date and the past weeks and days were reviewed 🗣️
    After lunch, the afternoon class dealt with exponential and power functions and then everyone had free-shore-leave 🚶🏽 until dinner
    After dinner, Anna gave a presentation entitled: 'Is time travel possible and if so, how? - A comparison of scientific theories with examples from feature films', which she had already given in a similar form during her time at school. The cool thing about it was that she was able to give the presentation in front of the ship on land by projecting it onto our schooner sail. Then there was another surprise: after the presentation, the students watched 'Interstellar' together on our ship's sail cinema, which had been set up at short notice 🍿
    Meanwhile, Marie, Arne, Lisa, Kaspar, Maxim and I were already on our way to Havana, as some locals told us about a party at a nice location near a bridge. So we spent a lovely evening there together 🍹

    Sunday, 16.02.25
    Due to yesterday's very full day, we decided to 'sleep in' again today until 09:00. This was followed by what always happens on a Sunday: DeepClean. Led by Esther, there was a new cleaning structure and other general tips for thorough cleaning and cleanliness on board. After 4 months, we are slowly realizing that various steps and processes are becoming so familiar that the DeepClean is getting faster and better. As a result, all the tasks were completed shortly before lunch 🧽
    After lunch, there was time for independent organization in the respective pathway groups. My media pathway group used the time for interviews with locals and a videographic room tour through our Regina Maris. Meanwhile, Lisa's Science Pathway grabbed their diving goggles and snorkels and took a look at the underwater world in the marina. I used the time to make phone calls and plan the next few days. I also walked to the nearest supermarket with Anna and we treated ourselves to some delicious donuts 🍩
    Back on the ship, the plan for tomorrow was announced after dinner. Tomorrow was going to be another surprise. The students should definitely pack everything relevant for swimming and both sturdy and light footwear. Our bus will leave tomorrow at 07:00, so a good night's sleep was also recommended. Shortly after the meeting, Marilen and Leonore took me aside and we sat down on the pier. We talked about all sorts of very personal things and the current interpersonal problems on board. Towards the end of the conversation, we were interrupted from time to time, so we agreed to continue in the coming days. Finally, Janno gave us a hug and then it was off to bed 🔜

    My personal highlight:
    The return of Sonja, who has already brought a breath of fresh air to the group and the trust placed in us by Marilen and Leonore in particular 🫂
    ____________________
    #cuba #kuba #marinahemingway #havana #habana #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #caribbean #caribbeansea #oldtimer #cubacars #welcomeback #wiederkehr #zeitreisen #timetravel #interstellar
    Læs mere

  • Ausflug nach Varadero 🇨🇺

    17.–18. feb. 2025, Cuba ⋅ ☀️ 26 °C

    Ausflug nach Varadero 🇨🇺

    Der Wecker klingelte um 06:00 Uhr. Es war Zeit für einen letzten großen Ausflug auf Kuba. Da wir die Umgebung rund um die Marina sowie Havana bereits erkundet hatten, wollten wir heute eine andere Gegend unter die Lupe nehmen. Der Bus fuhr also um 07:00 Uhr ab und wir starteten mit unbekanntem Ziel. Es ging zunächst Richtung Havana sowie durch den 'Tunel de la Habana'. Wir fuhren also Richtung Osten und legten unseren ersten Stopp nach etwa 1 h Fahrt an einem sehr schönen Aussichtspunkt ein ('Puente de Bacunayagua'). Dort hatten wir einen 30-minütigen Aufenthalt. Es gab ein paar Souvenirläden sowie eine Band die Lieder wie 'Chan Chan' oder 'Guantanamera' zum besten gab. Danach ging es für uns weiter und als wir in die Stadt Matanzas einfuhren, gab unser Tourguide Marcos für alle den ersten Teil der Überraschung preis: es ging zunächst zu einer Höhle ('Cuevas de Bellamar') 🕳️
    In der Höhle war es sehr dunkel, feucht, aber auch ungewöhnlich warm. So soll die Höhle ganz durch Zufall entdeckt worden sein, als ein Früchtesammler in den 60ern sein Werkzeug fallen ließ und dies in ein Loch im Boden rutschte. Aus Angst davor, dass sein Chef davon erfahren würde, vergrößerte er das Loch mit den Händen und kletterte in die - dann doch überraschend große - Höhle hinab. Unser Guide vor Ort, der im ersten Semester an der Universität deutsch studierte, führte uns in etwa 45 min einmal durch die Höhle. Da sein Deutsch - seiner eigenen Einschätzung nach - noch nicht allzu gut war, beendete er seine Ausführungen immer mit der Frage: 'Alles gut?', um sicher zu gehen, ob alles verstanden wurde. Als kleines Highlight der Führung gab es drei kleine unterirdische Brunnen ⛲:
    1. Jungbrunnen
    2. Liebesbrunnen
    3. Wunschbrunnen
    Wenn man sich mit dem jeweiligen Wasser das Gesicht waschen würde, würden die angesprochenen Aspekte in Erfüllung gehen. Ein paar Schüler*innen machten es sich dann noch zur Aufgabe einen Schuh von Maxim in der Höhle zu verstecken. So ging er zunächst mit nur einem Schuh aus der Höhle heraus, ehe ihm das Versteck gesagt wurde und er seinen zweiten Schuh wiederbekam 👡
    Im Anschluss ging es mit dem Bus dann zu unserem 'Hauptziel' des Tages: Varadero.
    Varadero ist laut Marcos das Haupttouristengebiet in Kuba und soll mit dem zweitschönsten Strand in ganz Kuba seine Besucher anlocken. Das gesamte Gebiet um Varadero umfasst eine etwa 500 m breite und 30 km lange Landzunge, die auf der Westseite einen fast durchgehenden Strand beherbergt. So ist es deshalb auch ein besonders aufgeräumtes und sauberes Gebiet, um hier eine große Einnahmequelle fürs Land zu schaffen. Laut Marcos: Kein Varadero, kein Tourismus mehr auf Kuba ⛱️
    Der Bus hielt innerhalb der ersten 2 km und wir gingen zuerst gemeinsam zum 'Playa Varadero'. Dort gab es die Ansage, dass es free-shore-leave-Zeit bis 16:30 Uhr geben wird und die Schüler*innen bekamen noch Essensgeld zur Selbstverpflegung ausgehändigt. Der Playa Varadero hielt was ihm nachgesagt wird: wir sahen einen wunderschönen Strand, ruhig, kaum belebt als wir dort waren und das Wasser war mit den verschiedensten Blautönen gespickt und kristallklar. Für mich persönlich der zweitschönste Strand, an dem ich je war 🏖️
    So ging ich mit Schnorchelzeug und ActionCam ausgerüstet ins Wasser und musste etwa 500 m herausschwimmen, um überhaupt eine Wassertiefe von ca. 10 m zu erreichen. An Tieren gab es nur ein paar Flunder zu sehen, ansonsten nur weißer Sand ohne jegliche Pflanzen oder andere Dinge, wie z. B. Müll. Was nun zunächst zum Schnorcheln eher weniger spannend erschien, wurde dann doch sehr schnell zu einem kleinen Abenteuer - denn so weit draußen gab es vereinzelt, fast komplett vom Sand bedeckt, die schönsten Muscheln und Seeigel der Gattung Clypeasteroida. Ich verbrachte also fast 1 h im Wasser, ehe mich der Hunger wieder zurück an den Strand führte 🐚
    So gingen Lisa, Nicola, Maxim, Kaspar, Matthias und ich zunächst noch einige hundert Meter den Strand hinunter, um dann in ein Gebiet mit einigen Restaurants abzubiegen. Wir aßen nach einem kleinen Fußweg in einem kanadischen Restaurant und gingen danach wieder Richtung Strand zurück und setzten uns dort noch in ein Café. Um 16:00 Uhr machten wir uns auf den Rückweg und wurden von Marcos am Sammelpunkt in Empfang genommen. Es ging zurück zum Bus und damit zurück Richtung Marina Hemingway 🚌
    Ich nutzte die Rückfahrt für ein Gespräch mit Marcos über seine Kindheit, das Aufwachsen in Havanna, seine Zeit in Berlin als Dolmetscher in der kubanischen Botschaft, seine Erinnerungen an den Mauerfall (er war vor Ort und sah die Menschen auf der Mauer stehen) und die Rückkehr in sein Geburtsland 1990. Auch sprachen wir über seine politischen Ansichten und seine Sicht auf die USA. Beispielsweise hat er US-Bürger als Freunde, kann aber keineswegs nachvollziehen, wie man derart wählen könne. Außerdem erläuterte er mir wieso Kuba insbesondere mit Russland und China kooperiert. Insgesamt war es ein sehr interessantes und aufschlussreiches Gespräch 🗣️
    Angekommen am Hafen verabschiedeten wir uns von Marcos, aßen zu Abend und ein paar Schüler*innen schauten noch einen Film zusammen. Ich organisierte mir für den morgigen Tag noch ein Taxi zu meinem Frisörtermin und ging dann ins Bett 🛌🏽

    Mein persönliches Highlight:
    Die Zeit im Wasser, die unendliche Freiheit und Ruhe sowie das abenteuerliche Tauchen nach den teils verborgenen Bodenschätzen 🐚
    ---
    Trip to Varadero 🇨🇺

    The alarm clock rang at 06:00. It was time for one last big excursion in Cuba. As we had already explored the area around the marina and Havana, we wanted to take a closer look at a different area today. The bus also left at 07:00 and we set off with an unknown destination. We first headed towards Havana and through the 'Tunel de la Habana'. We also headed east and made our first stop after about 1 hour's drive at a very beautiful viewpoint ('Puente de Bacunayagua'). We had a 30-minute stop there. There were a few souvenir stores and a band playing songs such as 'Chan Chan' and 'Guantanamera'. Afterwards, we continued our journey and as we entered the city of Matanzas, our tour guide Marcos revealed the first part of the surprise for everyone: we first went to a cave ('Cuevas de Bellamar') 🕳️
    It was very dark and damp in the cave, but also unusually warm. The cave is said to have been discovered entirely by chance when a fruit picker in the 1960s dropped his tools and they slipped into a hole in the ground. Fearing that his boss would find out, he enlarged the hole with his hands and climbed down into the - surprisingly large - cave. Our local guide, who studied German in his first semester at university, led us through the cave once in about 45 minutes. As his German - according to his own assessment - was not yet very good, he always ended his explanations with the question: 'Everything good? As a small highlight of the tour, there were three small underground fountains ⛲:
    1. fountain of youth
    2. fountain of love
    3. wishing well
    If you were to wash your face with the respective water, the aspects mentioned would come true. A few pupils then set themselves the task of hiding one of Maxim's shoes in the cave. He initially left the cave with only one shoe before he was told where it was hidden and got his second shoe back 👡
    We then took the bus to our 'main destination' for the day: Varadero.
    According to Marcos, Varadero is the main tourist area in Cuba and is said to attract visitors with the second most beautiful beach in the whole of Cuba. The entire area around Varadero comprises a tongue of land around 500 m wide and 30 km long, which has an almost continuous beach on the west side. It is therefore a particularly tidy and clean area in order to create a large source of income for the country. According to Marcos: No Varadero, no more tourism in Cuba ⛱️
    The bus stopped within the first 2 km and we first walked together to 'Playa Varadero'. There we were told that there would be free-shore-leave time until 4:30 pm and the students were given food money for self-catering. Playa Varadero lived up to its reputation: we saw a beautiful beach, quiet, hardly crowded when we were there and the water was crystal clear with different shades of blue. For me personally, it was the second most beautiful beach I've ever been to 🏖️
    So I went into the water equipped with snorkeling gear and ActionCam and had to swim out about 500 m to reach a water depth of about 10 m at all. There were only a few flounders to be seen, otherwise just white sand without any plants or other things, such as garbage. What initially seemed less exciting for snorkeling quickly turned into a little adventure - because this far out, almost completely covered by sand, there were some of the most beautiful shells and sea urchins of the genus Clypeasteroida. I spent almost an hour in the water before my hunger led me back to the beach 🐚
    Lisa, Nicola, Maxim, Kaspar, Matthias and I first walked a few hundred meters down the beach before turning off into an area with a few restaurants. After a short walk, we ate in a Canadian restaurant and then walked back towards the beach and sat down in a café. We made our way back at 4 p.m. and were met by Marcos at the meeting point. We headed back to the bus and back towards Marina Hemingway 🚌
    I used the return journey to talk to Marcos about his childhood, growing up in Havana, his time in Berlin as an interpreter at the Cuban embassy, his memories of the fall of the Berlin Wall (he was there and saw people standing on the wall) and his return to his native country in 1990. We also talked about his political views and his view of the USA. For example, he has US citizens as friends, but cannot understand how people can vote like that. He also explained to me why Cuba cooperates with Russia and China in particular. All in all, it was a very interesting and informative conversation 🗣️
    Once we arrived at the port, we said goodbye to Marcos, had dinner and a few students watched a movie together. I organized a cab to my hair appointment for tomorrow and then went to bed 🛌🏽

    My personal highlight:
    The time in the water, the endless freedom and tranquillity as well as the adventurous diving for the sometimes hidden natural resources 🐚
    ____________________
    #cuba #kuba #marinahemingway #havana #habana #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #caribbean #caribbeansea #viewpoint #oldtimer #cubacars #beach #playavaradero #cuevasdebellamar #varadero
    Læs mere

  • Die letzten Tage auf Kuba 🇨🇺

    18.–20. feb. 2025, Cuba ⋅ ☀️ 27 °C

    Die letzten Tage auf Kuba 🇨🇺

    Dienstag 18.02.25
    Der heutige Tag startete für mich bereits um 7:30 Uhr, denn mein Taxi nach Havanna sollte pünktlich um 08:15 Uhr vor unserem Schiff abfahren. Mit Jorge, der uns in den letzten Tagen des Öfteren durch die Gegend kutschierte, ging es für mich die etwa 30-minütige Fahrt ins südliche Havana. Dort wurde ich von ihm - nach einer kurzen Irrfahrt - in einem Wohnviertel herausgelassen. Meinen Frisör, den ich kurzerhand über Instagram fand, indem ich 'Dreads Kuba' als Suchbegriff eingab, holte mich nach kurzer Wartezeit am Anfang der Straße ab. Ich folgte ihm zu seiner Haustür. Direkt hinter der Haustür erwartete mich eine Wendeltreppe; etwas, was ich so noch nie gesehen hatte: Tür auf - direkt dahinter eine rostrote Wendeltreppe auf einer Grundfläche von 0,5 qm, die steil nach oben direkt ins Wohnzimmer führte 🪜
    Andrés und ich kamen direkt miteinander ins Gespräch, er stellte mir seine Frau vor, wir tranken einen Kaffee zusammen und dann legte er los. Bei Dreadlocks ist es so, dass etwa einen Monat nach der 'Erstinstallation' eine 'Reparatur' erfolgen sollte. Entweder, weil einige Dreads auf gingen oder einzelne Haare sich aus den Dreads lösten. So saß ich vier Wochen nach meiner achtstündigen Erstinstallation in Costa Rica nun in einem Wohnzimmer in einem Wohnviertel im Süden von Havana in Kuba - just Ocean College Things 🪮
    Während Andrés meine Dreads erneuerte, sprachen wir über allerlei Dinge:
    - das Leben und Aufwachsen in Kuba
    - seine Sicht auf Regierung und das politische System
    - darüber, wie schwer es ist, aus diesem Land herauszukommen und zu verreisen (er war noch nie in einem anderen Land, wobei seine Frau schon in Kanada, Mexiko und den USA war, da sie einen spanischen Pass besitzt, obwohl sie in Kuba geboren wurde, da ihr Großvater gebürtiger Spanier war).
    Gegen 13:00 Uhr kam sein Sohn Diego von der Schule zurück, wir stellten uns einander vor und er ging in den Nebenraum, um seine Hausaufgaben zu erledigen 👨‍👩‍👦
    Ansonsten passierte nicht viel - es gab immer mal eine kurze Kaffeepause, ein paar Kekse usw. Leider schaffte es Andrés an diesem Tag nicht, meine Dreadlocks fertig zu stellen, sodass wir nach etwa 2/3 leider aufgrund der fortgeschrittenen Zeit abbrechen mussten. So werde ich wahrscheinlich auf den Azoren noch einmal die Augen aufhalten müssen 💇🏽
    Gegen 17:15 Uhr bestellte mir Andrés ein Taxi aus einer WhatsApp-Gruppe heraus und brachte mich zum Abfahrtort. Von dort brachte mich mein Taxifahrer Alexander zurück zur Marina Hemingway. Am Schiff angekommen wurde zu meiner Überraschung auf dem Maindeck gerade ein BBQ vorbereitet. Anlässlich unseres vermeintlich letzten Abends auf Kuba hatten wir in der Marina einen Bereich gemietet, um dort am Abend noch einen gemeinsamen Salsa-Tanzkurs zu machen. Dazu hatte dann Rainer die Idee mit einem besonderen Abendessen zu den Feierlichkeiten beizutragen. Daher aßen wir gemeinsam lecker zubereitete Burger (Foto von Jannos Burger (!)) und machten uns gegen 21:15 Uhr auf den Weg zu unserer Partylocation 💃🏽
    Es wurde zunächst die richtige Musik organisiert und jede Person bekam entweder einen alkoholfreien Pina Colada oder eine Limettenschorle. Danach ging's auf die Tanzfläche und es wurden gegenseitig Tanzschritte oder ganze Tänze beigebracht. Zwischenzeitlich kam dann unser neuer Kapitän Floris dazu, stellte sich bei jedem einzeln vor und wurde herzlich begrüßt. Der Abend verlief sich danach - einige schwangen noch weiter das Tanzbein und andere kehrten zum Schiff zurück. So ließ jeder den Abend ganz eigenverantwortlich ausklingen 🪩

    Mittwoch 19.02.25
    Der tatsächliche letzte Tag vor der Abfahrt war durchweg von Organisation geprägt. Nach dem Frühstück kam die Essenslieferung von Rainer und er koordinierte in einem kurzfristigen Meeting den genauen Ablauf vom Durchschauen bis zum Einräumen. In dieser Zeit setzte ich mich an die Abrechnung der letzten 10 Tage und war damit schlussendlich bis in den Nachmittag hinein beschäftigt. Zwischenzeitlich gab es nach dem Einräumen und neben dem Mittagessen auch noch eine Ansprache von Floris bzgl. der anstehenden Etappe. Er appellierte an alle, dass diese Etappe keine Kaffeefahrt werden würde und der Nordatlantik inkl. des Bermuda-Dreiecks eine ernstzunehmende Größe ist. Daher solle der Nachmittag genutzt werden, um alles soweit seefest zu machen, damit wir morgen nach dem Tanken und Ausklarieren direkt losfahren können. Gesagt, getan 🔼
    Gegen halb 5 ging ich spontan noch mit Anna zum nächsten Supermarkt und wir gönnten uns ein paar Donuts und Kekse. Zurück am Schiff stand um 18 Uhr die Wahl eines neuen Schülerrats an. Da die Wahl von den Schüler*innen selbst organisiert wurde, gingen Anna und ich kurzerhand mit den Keksen noch eine Runde spazieren. Dazu liefen wir auf die uns gegenüberliegende Landzunge Richtung Sonnenuntergang. Am Ende des Weges angekommen, sahen wir noch ein altes Schiffswrack und setzten uns auf die Kielmauer und sprachen ein wenig über die letzten vier Monate. So ging es danach wieder zurück zum Schiff und wir erfuhren vor Ort, dass Anneke, Christian, Marie und Nico als Mitglieder des neuen Schiffsrats (wieder-) gewählt wurden 🗳️
    Ich setzte mich danach in den Messroom und spielte mit Antonio, Leonore und Anna Doppelkopf. Währenddessen spielten einige Schüler*innen mit Stirnlampen noch eine Runde 'Capture the flag'. Gegen 21:45 Uhr erklangen dann aufeinmal die vier Glockenschläge für ein allgemeines Meeting. Es folgte eine Ansage von Floris zur allgemeinen Sicherheit an Bord und dem Befolgen von Regeln sowie getätigten Ansagen. Nach dem Meeting setzten sich die Schüler*innen noch einmal zusammen, um über Dinge zu sprechen, die sich in den nächsten zwei Monaten an Bord noch verändern sollten. Danach spielte ich mit Anna, Leonore und Antonio noch ein paar Runden 'Schafkopf' und fiel gegen zwölf Uhr geschafft vom Tag ins Bett 🛌🏽

    Mein persönliches Highlight:
    Den Einblick in die Lebensweise und das alltägliche Leben bei meinem Frisörbesuch sowie das gemeinsame Kartenspielen, was in den letzten Wochen eindeutig zu kurz kam 🃏
    ---
    The last days in Cuba 🇨🇺

    Tuesday 18.02.25
    Today started for me at 7:30 a.m., as my cab to Havana was due to leave in front of our ship at 8:15 a.m. on the dot. Jorge, who had often driven us around in the last few days, took me on the 30-minute drive to southern Havana. After a short detour, he dropped me off in a residential area. My hairdresser, who I quickly found via Instagram by entering 'Dreads Cuba' as a search term, picked me up at the beginning of the street after a short wait. I followed him to his front door. Directly behind the front door, a spiral staircase awaited me; something I had never seen before: door open - directly behind it a rust-red spiral staircase on a floor area of 0.5 square meters, which led steeply upwards directly into the living room 🪜
    Andrés and I got talking straight away, he introduced me to his wife, we had a coffee together and then he got started. With dreadlocks, a 'repair' should be done about a month after the 'initial installation'. Either because some dreads came undone or individual hairs came loose from the dreads. So four weeks after my eight-hour initial installation in Costa Rica, I was now sitting in a living room in a residential area in the south of Havana in Cuba - just Ocean College Things 🪮
    While Andrés renewed my dreads, we talked about all sorts of things:
    - life and growing up in Cuba
    - his view of the government and the political system
    - how hard it is to get out of this country and travel (he has never been to another country, although his wife has been to Canada, Mexico and the USA as she has a Spanish passport, although she was born in Cuba as her grandfather was Spanish by birth).
    His son Diego came back from school around 1 p.m., we introduced ourselves and he went into the next room to do his homework 👨‍👩‍👦
    Apart from that, not much else happened - there was always a short coffee break, a few cookies, etc. Unfortunately, Andrés didn't manage to finish my dreadlocks that day, so we had to stop after about 2/3 due to the time. So I'll probably have to keep my eyes open again in the Azores 💇🏽
    At around 5:15 pm, Andrés ordered me a cab from a WhatsApp group and took me to the departure point. From there, my cab driver Alexander took me back to Marina Hemingway. To my surprise, a BBQ was being prepared on the main deck when I arrived at the boat. On the occasion of what was supposed to be our last evening in Cuba, we had rented an area in the marina to have a salsa dance class together in the evening. Rainer then had the idea of contributing to the celebrations with a special dinner. So we ate deliciously prepared burgers together (photo by Jannos Burger (!)) and made our way to our party location 💃🏽 at around 9:15 pm
    First the right music was organized and each person got either a non-alcoholic Pina Colada or a lime spritzer. Then it was time to hit the dance floor and teach each other dance steps or whole dances. In the meantime, our new captain Floris joined us, introduced himself to everyone individually and was warmly welcomed. The evening then ran its course - some continued to dance and others returned to the ship. So everyone ended the evening on their own 🪩

    Wednesday 19.02.25
    The actual last day before departure was all about organization. After breakfast, Rainer's food delivery arrived and in a last-minute meeting he coordinated the exact procedure from looking through to putting everything away. During this time, I got to work on the accounts for the last 10 days and ended up being busy until the afternoon. In the meantime, after clearing up and after lunch, Floris gave a speech about the upcoming stage. He appealed to everyone that this leg would not be a coffee run and that the North Atlantic, including the Bermuda Triangle, was a serious matter. The afternoon should therefore be used to make everything seaworthy so that we can set off straight away tomorrow after refueling and clearing out. No sooner said than done 🔼
    Around half past four, I spontaneously went to the nearest supermarket with Anna and we treated ourselves to a few donuts and cookies. Back on the ship, the election of a new student council was due at 6 pm. As the election was organized by the students themselves, Anna and I went for a walk with the cookies. We walked to the headland opposite us towards the sunset. At the end of the path, we saw an old shipwreck and sat down on the keel wall to talk a little about the last four months. We then returned to the ship and found out on the spot that Anneke, Christian, Marie and Nico had been (re)elected as members of the new ship's council 🗳️
    I then sat down in the messroom and played Doppelkopf with Antonio, Leonore and Anna. Meanwhile, some students played another round of 'Capture the flag' with headlamps. At around 9:45 pm, the four bells suddenly rang for a general meeting. This was followed by an announcement from Floris about general safety on board and following the rules and announcements made. After the meeting, the students sat down again to talk about things that should change on board over the next two months. Afterwards, I played a few more rounds of 'Schafkopf' with Anna, Leonore and Antonio and fell into bed around twelve o'clock, exhausted from the day 🛌🏽

    My personal highlight:
    The insight into the way of life and everyday life during my visit to the hairdresser as well as playing cards together, which has definitely been neglected in the last few weeks 🃏
    ____________________
    #cuba #kuba #marinahemingway #havana #habana #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #caribbean #caribbeansea #pokemon #dreadlocks #schiffswrack #burger #bbq #salsa #schafkopf
    Læs mere

  • Rückfahrt & Überfahrt nach Bermuda ⛵

    20. feb.–1. mar. 2025, Nordatlantik ⋅ 🌧 21 °C

    Rückfahrt & Überfahrt nach Bermuda ⛵

    Donnerstag 20.02.25
    Tanken - Ausklarieren - Losfahren
    Unsere letzten To-Dos vor Abfahrt aus Kuba. Um 07:30 Uhr ging für uns die Reise los: zunächst rund 300 m weiter. Kurz ums Eck war die Tankstelle für unseren Schiffsdiesel. Etwas mehr als eine Stunde dauerte das Tanken, ehe wir noch etwa 300 m weiter fuhren, um dort bei den Behörden auszuklarieren. Dort angekommen musste jede Person mit dem eigenen Pass vorstellig werden und der Rest genoss in dieser Zeit die letzten warmen Sonnenstrahlen. Gegen 10:30 Uhr war es dann nämlich soweit: wir machten uns auf den Rückweg. Pro forma geht es schon seit Costa Rica offiziell zurück (Halbzeit der Reise). Allerdings nun zum ersten Mal so wirklich wieder Richtung Nord-Osten. Für viele ein sehr seltsames Gefühl, welches aber auch schnell nach dem Ablegen von einem anderen Gefühl abgelöst wurde: Seekrankheit 🤢
    Etwa nach 1 h Fahrt, noch mit dem Blick auf die Skyline von Havana, ging's dann nach 10 Tagen Landaufenthalt wieder los - das flaue Gefühl in der Magengegend und die leicht wackligen Knie aufgrund des zunehmenden Wellengangs waren zurück. So hatten wir dieses Mal vorgesorgt und direkt für den Freitag und Samstag Selbstlernzeit angekündigt. So konnten die Schüler*innen wählen zwischen
    1. Mathe- und Physikreferate fertigstellen
    2. Die Deutsch-Lektüren (weiter-)lesen
    3. Die 35 Fragen weiter durchsprechen
    4. Ihre Feedbackgespräche im blauen Buch vorbereiten
    5. Schulstoff der Heimatschulen durcharbeiten
    Für die nächsten Tage hatten demnach alle reichlich zutun - aufgrund der zunehmenden Seekrankheit gab es aber natürlich auch eingeplante Ausfälle, bspw. die Person, die von der Seekrankheit immer unmittelbar betroffen ist: Jasper 🧒🏽
    Ich nutzte die restliche Zeit des Tages für die Planung der Referatstermine in Mathe und Physik mit Anna, für die Bewertung der bisherigen Referate sowie die Termineinteilung der Feedbackgespräche für die zweite Atlantiküberquerung. Durch die Seekrankheitsproblematik sollten diese dann erst ab Montag - zusammen mit dem regulären Unterricht - starten 🗣️

    Die nächsten zwei Tage waren insgesamt von viel Hilfe bei Unterrichtsangelegenheiten, sowie Organisation und Planung geprägt. Kurz nachdem ich mich am 21.02.25 nach getaner Arbeit im Messroom etwas ausruhte und dabei evtl. ein wenig eingenickt war, wurde ich aufeinmal von Nico aus meinen Träumen gerissen. Als ich meine Augen öffnete, lächelten mich Enno, Anneke, Jakob und Nico an und fragten mich, ob ich kurz Zeit für ein Gespräch hätte. Wir setzten uns dann an den linken hinteren Tisch im Messroom und redeten über unser Leben an Bord. Es gab ein paar Dinge, die die Schüler*innen seit einiger Zeit stören und die sie gerne mal ansprechen wollten. Etwa zwei Stunden lang gaben sie mir sehr tiefe Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt und äußerten die Kritik sehr respektvoll und verständlich. Auslöser war u. a. die Ansage von Floris und damit zusammenhängend das Gespräch in der Schülerschaft darüber, was sich an Bord noch in den nächsten zwei Monaten ändern solle. Während des Gesprächs mussten Anneke (Müdigkeit) und Nico (Seekrankheit) leider vorzeitig die Runde verlassen, sodass ich am Ende mit Jakob und Enno noch über allerlei Highlights und Lowlights der Reise sprach. So nahm ich zuletzt die - von Enno fleißig für mich mitgeschriebenen - Notizen an mich und sollte sie in den nächsten Tagen an alle angesprochenen Personen weitergeben. Sie hatten sich mich als 'Vertrauensperson' ausgesucht, da sie das Gefühl hatten, dass ich die Kritik zum einen am besten aufnehmen sowie adäquat weitergeben könne. Ein Vertrauensbeweis, der mir in diesem Moment natürlich sehr viel bedeutet hat 🫂

    Die restlichen Tage unserer Überfahrt nach Bermuda waren danach wieder von Routine geprägt. Hier die gesammelten Highlights der ersten Etappe unsrer Rückfahrt:
    1. Am 22.02.25 wurden Kaspar, Lisa, Maxim, Nicola und ich um halb 4 morgens geweckt. Grund dafür war, dass der Motor aus - zu dem Zeitpunkt - unerklärlichen Gründen ausgefallen war. So halfen wir u. a. beim Segel setzen sowie bei der Betreuung der Watch. Zwischenzeitlich gab es deshalb auch eine 4 zu 1 Betreuung, da Jana die einzig verbliebene der Watch auf dem Poopdeck war. Gegen 5 Uhr war dann auch der Grund gefunden: eine eingeklemmte Dieselzufuhr führte dazu, dass der Motor nur noch Luft und keinen Sprit zog. Nach Behebung des Problems ging es dann wie gewohnt weiter ⛵
    2. Ein gerne gesehener Zeitvertreib momentan ist das gemeinsame Lesen von Wikipedia-Artikeln. Da wir auf zwei IPads Wikipedia offline verfügbar haben, kann man sich so bspw. sehr gut über die nächsten Stopps sowie die Hintergründe des Bermuda-Dreiecks informieren, was ich prompt am Abend des 22.02.25 mit Anna auch machte 📝
    3. Am 23.02.25 gab es zunächst den klassischen DeepClean und im Anschluss daran eine Übung mit Floris zum schnellen Segel setzen. Die abendliche Silent Hour verbrachte ich mit Marilen am Steuer(n) 🛞
    4. Der 24.02.25 war als Mathe-Referatstag geplant. Leider mussten wir aufgrund des Galleydienstes spontan umplanen, sodass Hannes und Janno ein sehr unterhaltsames und informatives Physikreferat über 'Elektrik' hielten. Außerdem wurden beim Mittagsmeeting die Wahlergebnisse der Bundestagswahl verkündet und am Nachmittag regulär ein Mathereferat über Trigonometrie im Dreieck von Johannes, Marilen und Leonore gehalten 🗣️
    5. Am Morgen des 25.02.25 riss aufgrund der aktuellen Wind-Wetterlage unser Schoner-Segel und es ging dabei auch ein Block kaputt. Danach setzten wir präventiv die Sturmsegel. Im Laufe des Tages wurde die Wind-Wetterlage immer schlimmer und unsere Regina fing an sehr doll zu schwanken. Ab halb 7 gab es dann vom Radar eine Sturmwarnung, sodass zunächst die halbe Watch im Messroom auf Standby war. Der andere Teil war z. T. im Wheelhaus oder am Poopdeck mit Rettungswesten gesichert. Ab 7 Uhr wurde eine offizielle Ausgangssperre verhängt. Alle Watchofficer (Esther, Arne, Marie) sowie unser Kapitän Floris waren die gesamte Nacht über wach, um uns durch den Sturm zu bringen. Gegen halb 11 wurden dann auch die letzten Schüler*innen in einem günstigen Augenblick in den Messroom geleitet, sodass wir gemeinsam in unserem Tagesraum ausharrten. So stieg das Wasser beinahe regelmäßig über die Bullaugen unseres Tagesraums, sodass wir (Maxim, Rainer, Kaspar und ich) spontan im Messroom übernachteten. Windstärke 10 und Böen bis Windstärke 11 führten zu einer Schieflage bis 60°. Die Ausgangssperre hielt bis zum Frühstück an, sodass die jeweiligen Watches ihre Dienstzeit im Messroom auf Standby verbrachten 🌀
    6. Der 26.02.25 begann also mit einer Messroomwatch bis 7 Uhr. Mittags gab es noch eine Ansage von Marie zur Schiffssituation sowie zur Bedrohlichkeit der gestrigen Nacht. Am Abend sah ich um 20:15 Uhr noch Marie mit einem Atlas im Messroom sitzen, die gerade eine Aufgabe zum Bermuda Dreieck zur Vorbereitung auf ihre morgige Mathe-Präsentation konzipierte. Maßstäbe können so schwierig sein 🙃📏
    7. Der 27.02.25 war dann wieder einmal ein Mathe - und Physiktag. In der ersten Selbstlernzeit holten Kaspar und ich unser Feedbackgespräch mit Ella nach. In der zweiten Selbstlernzeit war ich damit beschäftigt, einzelnen bei ihren Aufgaben von den Heimatschulen zu helfen. Nach einem abendlichen Gespräch mit Floris und einem Briefing über die bevorstehende Wind-Wetterlage, beschlossen Lisa und ich im Messroom zu übernachten, während Kaspar und Maxim, mit einem Walkie-Talkie bewaffnet, auf den vorderen Teil des Schiffs Acht geben sollten. Die Wind-Wetterlage trat zu unserer Freude nicht so schlimm ein wie vorausgesagt, sodass alle wohlbehalten in den letzten Tag vor unserer Ankunft auf Bermuda starten konnten 🌬️
    8. Mit dem 28.02.25 sind es nun noch - nach Berechnungen von Malte - genau 50 Tage bis zur Wiederankunft. Für mich gab es an diesem Tag spannende Feedbackgespräche mit Leonore und Jasper und am Abend für alle Antonios Pathways zum Thema 'Videodokumentation einer Reise' 🧳
    9. An einem Tag während unserer Überfahrt nach Bermuda stand ich gedankenverloren am Wasserspender in der Galley. Auf einmal kam Jakob vorbei und schaute durch die Ausgabe in die Galley hinein. Er fing an zu lächeln und sagte: "Niklas, schön, dass du hier bist... Irgendwie war mir gerade danach, dir das zu sagen; es ging mir grad einfach durch den Kopf" 💭

    Mein persönliches Highlight:
    Das vertrauensvolle und respektvolle Gespräch mit Anneke, Nico, Jakob und Enno über unser gemeinsames Zusammenleben und den aufkommenden Teamspirit innerhalb der Schülerschaft 🐦‍🔥
    ---
    Return journey & crossing to Bermuda ⛵

    Thursday 20.02.25
    Refuel - clear out - set off
    Our last to-dos before leaving Cuba. The journey started for us at 07:30: first about 300 m further on. The filling station for our ship's diesel was just around the corner. It took just over an hour to refuel before we drove another 300 m to clear out with the authorities. Once there, each person had to present their own passport and the rest of us enjoyed the last warm rays of sunshine during this time. At around 10:30 a.m. the time had come: we made our way back. Pro forma, we have been officially heading back since Costa Rica (halfway through the trip). However, this was the first time we were really heading north-east again. A very strange feeling for many, which was quickly replaced by another feeling after casting off: Seasickness 🤢
    After about 1 hour's drive, still with a view of the Havana skyline, we set off again after 10 days on land - the queasy feeling in the stomach area and the slightly wobbly knees due to the increasing swell were back. This time we had taken precautions and announced self-learning time for Friday and Saturday. The students could choose between
    1. finish their math and physics papers
    2. (Continue) reading the German readings
    3. continue discussing the 35 questions
    4. prepare their feedback discussions in the blue book
    5. work through the home school material
    So everyone had plenty to do for the next few days - but due to the increasing seasickness, there were of course also planned absences, for example the person who is always directly affected by seasickness: Jasper 🧒🏽
    I used the rest of the day to plan the presentation dates in math and physics with Anna, to evaluate the previous presentations and to schedule the feedback meetings for the second Atlantic crossing. Due to the seasickness problem, these should only start on Monday - together with the regular lessons 🗣️

    The next two days were marked by a lot of help with teaching matters, organization and planning. Shortly after I rested a little in the messroom on 21.02.25 after my work was done and perhaps dozed off a little, I was suddenly woken from my dreams by Nico. When I opened my eyes, Enno, Anneke, Jakob and Nico smiled at me and asked if I had a moment to talk. We then sat down at the back left table in the messroom and talked about our life on board. There were a few things that had been bothering the students for some time and that they wanted to talk about. For about two hours, they gave me very deep insights into their thoughts and feelings and expressed their criticism in a very respectful and understandable way. One of the triggers was Floris' announcement and the associated discussion among the students about what should change on board over the next two months. During the discussion, Anneke (tiredness) and Nico (seasickness) unfortunately had to leave the group early, so I ended up talking to Jakob and Enno about all kinds of highlights and lowlights of the trip. In the end, I took the notes - which Enno had diligently written for me - and was supposed to pass them on to all the people involved over the next few days. They had chosen me as a 'person of trust' because they felt that I was the best person to receive the criticism and pass it on appropriately. A vote of confidence that naturally meant a lot to me at that moment 🫂

    The remaining days of our crossing to Bermuda were then characterized by routine again. Here are the highlights of the first leg of our return journey:
    1. on 22.02.25 Kaspar, Lisa, Maxim, Nicola and I were woken up at half past three in the morning. The reason for this was that the engine had broken down for - at the time - inexplicable reasons. So we helped with setting the sails and looking after the watch, among other things. In the meantime, there was also a 4-to-1 crew, as Jana was the only one left on the poop deck. At around 5 o'clock the reason was found: a jammed diesel supply meant that the engine was only drawing air and no fuel. Once the problem had been fixed, it was business as usual ⛵
    2. a popular pastime at the moment is reading Wikipedia articles together. As we have Wikipedia available offline on two iPads, it's a great way to find out about the next stops and the background to the Bermuda Triangle, for example, which I promptly did with Anna on the evening of 22.02.25 📝
    3. on 23.02.25 there was first the classic DeepClean and then an exercise with Floris to set sails quickly. I spent the evening silent hour with Marilen at steering 🛞
    4. 24.02.25 was planned as a math presentation day. Unfortunately, we had to change our plans spontaneously due to the galley service, so Hannes and Janno gave a very entertaining and informative physics lecture on 'Electrics'. In addition, the election results were announced at the lunchtime meeting and in the afternoon Johannes, Marilen and Leonore gave a regular math presentation on trigonometry in a triangle 🗣️
    5. on the morning of 25.02.25 our schooner sail tore due to the current windy weather conditions and a block was also broken. We then set the storm sails as a preventative measure. Over the course of the day, the wind and weather conditions got worse and worse and our Regina started to sway a lot. From half past six there was a storm warning from the radar, so half the watch in the messroom was initially on standby. The other half was partly secured in the wheelhouse or on the poop deck with life jackets. An official curfew was imposed from 7am. All the watch officers (Esther, Arne, Marie) and our captain Floris were awake throughout the night to get us through the storm. At around half past ten, the last students were ushered into the mess room at an opportune moment, so we had to stay together in our day room. The water almost regularly rose above the portholes of our day room, so we (Maxim, Rainer, Kaspar and I) spontaneously spent the night in the Messroom. Wind force 10 and gusts up to force 11 led to a lean of up to 60°. The curfew lasted until breakfast, so the respective watches spent their duty time in the Messroom on standby 🌀
    6. 26.02.25 began with a Messroomwatch until 7 o'clock. At lunchtime, Marie made an announcement about the ship's situation and the threat posed by last night. In the evening, at 8:15 pm, I saw Marie sitting in the Messroom with an atlas, working on a task about the Bermuda Triangle in preparation for her math presentation tomorrow. Scales can be so difficult 🙃📏
    7. 27.02.25 was once again a math and physics day. During the first self-study time, Kaspar and I caught up on our feedback session with Ella. In the second self-study period, I was busy helping individuals with their home school assignments. After an evening chat with Floris and a briefing on the upcoming wind/weather situation, Lisa and I decided to spend the night in the messroom while Kaspar and Maxim, armed with a walkie-talkie, were to keep an eye on the front of the boat. To our delight, the windy weather didn't turn out to be as bad as predicted, so everyone was able to start the last day before our arrival in Bermuda safely 🌬️
    8. 28.02.25 means that - according to Malte's calculations - there are now exactly 50 days until our return. On this day, I had exciting feedback discussions with Leonore and Jasper and in the evening, everyone had Antonio's Pathways on the topic of 'video documentation of a trip' 🧳
    9. one day during our crossing to Bermuda, I was lost in thought at the water dispenser in the galley. Suddenly Jakob came by and looked through the dispenser into the galley. He started to smile and said: "Niklas, it's nice to see you here... Somehow I just felt like saying that to you; it just popped into my head" 💭

    My personal highlight:
    The trusting and respectful conversation with Anneke, Nico, Jakob and Enno about our life together and the emerging team spirit within the student community 🐦‍🔥
    ____________________
    #cuba #kuba #miami #bahamas #bermuda #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #atlantic #atlanticocean #northatlantic #onourwayback #rückweg #feedback #skyline #bermudatriangle #bermudadreieck
    Læs mere

  • Noch 50 Tage: Stand der Challenges 📜

    27. februar 2025, Nordatlantik ⋅ ☁️ 18 °C

    Aktueller Stand: Challenges 📜

    1. Erobere die Welt!
    Die Annektierung unserer Insel 'Regina Island'.

    2. Bestaune den Sternenhimmel
    Insbesondere an jedem Abend während der Atlantiküberquerung.

    3. Schau dir den Sonnenaufgang an
    Der Sonnenaufgang am Morgen auf 'Regina Island'.

    4. Ab ins Scheinwerferlicht
    Fli, Fly, Floh bei unserem Besuch im Waisenhaus in Marokko.

    5. Überraschungsnews
    Das Umstyling am Ende meines Urlaubs (Dreadlocks).

    6. Andere Länder, andere Sitten
    Kaffeekirschen pflücken in Costa Rica bei der Don Eli Coffee Farm.

    7. Schlafe aus!
    Während meines Urlaubs an der Pazifikküste Costa Ricas.

    8. Koch dich glücklich!
    Gemeinsame Zubereitung von 'Patacones' in der Academia Tica Spanisch School.

    9. Tue einen Tag lang Gutes für sie Umwelt
    Das gemeinsame Müllsammeln während unserer Kaffeeplantagenwanderung auf der Don Eli Coffee Farm.

    10. Schicke ein Buch auf Reisen
    Das Buch 'Per Anhalter durch die Galaxis' darf sich im Local-Bus von Quepos auf einen neuen Besitzer freuen.

    ____________________
    #costarica #coffee #coffeefarm #doneli #guadalupe #wildlife #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #caribbean #bestcoffee #costaricacoffee #coffeetasting #bridge #carlos #pickup #bridgepainting #memories
    Læs mere

  • Willkommen auf Bermuda 🇧🇲

    1.–2. mar. 2025, Bermuda ⋅ ☁️ 20 °C

    Willkommen auf Bermuda ⛵

    Nach einer vorabendlichen Bastelsession mit Anna für unser 'Geburtstagskind' Lisa, die an diesem Tag ihren 27. Geburtstag gefeiert hat, klingelte der Wecker um 08:00 Uhr. Als ich das Maindeck betrat, konnte ich bereits von weitem die Küste Bermudas bestaunen. Nach dem Frühstuck - gegen 09:45 Uhr - kam dann ein Schnellboot mit der Aufschrift 'Pilot - St. George' auf unsere Regina zugefahren. Während uns die netten Herrschaften an Bord mit ihrem Boot die Richtung wiesen und uns zum passenden Hafen lotsten, schnibbelten ein paar Freiwillige ganz unbeeindruckt weiter die Kartoffeln für das anstehende Mittagessen. Mittlerweile sind solche Manöver nämlich zur Routine geworden und es kleben nicht mehr alle an der Reling, um wie gebannt auf das nahende Schiff zu starren. Gegen 10:30 Uhr erreichten wir mit einem der Lotsen an Bord zunächst unseren Ankerplatz kurz vor der Marina in St. George. Da unser Anlegeplatz noch nicht frei war, ankerten wir bis etwa 14:30 Uhr in der Bucht vor St. George. Diese Zeit nutzten wir auch prompt für einen vorgezogenen DeepClean, damit wir am morgigen Sonntag den Tag bereits für die Erkundung Bermudas nutzen können 🔎
    Gegen 14:30 Uhr konnten wir schließlich direkt am 'Cruise Ship Terminal' anlegen und uns um das Einklarieren kümmern. Marie und Floris riefen uns nach Klärung der Formaliäten aufs Maindeck und wir warteten darauf, dass unsere Namen vorgelesen wurden und wir uns der Dame der Hafenbehörde vorstellen können. Diese hatte einen fabelhaften Humor und kommentierte viele der Pässe von den Schüler*innen mit passenden Aussagen, wie z. B. 'oh, what a lovely baby face'. Kurz nachdem wir das Prozedere abgeschlossen hatten, legte die Johann Smidt direkt an unser Schiff an. So warteten wir anschließend im Messroom auf das Einklarieren der Johnny und konnten im Nachgang gegen 16:00 Uhr das erste Mal Land betreten 🚶🏽
    So telefonierte ich zunächst mit meinem Papa und nutzte die Zeit vor dem Abendessen für eine erste Ortsbegehung mit Matthias. Wir schlenderten ein wenig durch die Straßen von St. George und gingen zuletzt zu einem Supermarkt. Über das Preisniveau von Bermuda hatten wir vorher schon einiges erfahren, es aber dann selbst zu sehen, verschlug uns dann doch noch einmal mehr die Sprache. So bezahlt man hier vor Ort für ein Glas Nutella 11,60$ sowie löslichen Nescafé 5,25$ 💸
    Nach dem Abendessen trafen sich die Lehrkräfte und Medics beider Schiffe, um in einer nahegelegenen Bar ('Moongate Brewing Co') auf den Geburtstag von Lisa anzustoßen. Für ein 'Pale Ale' 0,5 l bezahlt man momentan 11,10$, weshalb es dann auch bei einem blieb. Gegen 22:30 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Schiff und ließen den ersten Tag Bermuda so entspannt ausklingen 🛌🏽

    Mein persönliches Highlight:
    Das vorabendliche Basteln mit Anna und die gemeinsame Zeit nach überstandener Kuba-Bermuda-Etappe in der Moongate Brewing Co Bar 🍺
    ---
    Welcome to Bermuda ⛵

    After a crafting session with Anna the evening before for our 'birthday girl' Lisa, who was celebrating her 27th birthday that day, the alarm clock rang at 08:00. As I stepped onto the main deck, I could already see the coast of Bermuda from afar. After breakfast - at around 09:45 - a speedboat with the sign 'Pilot - St. George' came towards our Regina. While the nice people on board pointed us in the right direction with their boat and guided us to the right harbor, a few volunteers continued to chop potatoes for the upcoming lunch, completely unimpressed. By now, such maneuvers have become routine and not everyone is glued to the railing, staring spellbound at the approaching ship. At around 10:30 a.m., we reached our anchorage just before the marina in St. George with one of the pilots on board. As our mooring was not yet free, we anchored in the bay off St. George until around 2:30 pm. We promptly used this time for an early deep clean so that we could use the day tomorrow, Sunday, to explore Bermuda 🔎
    At around 2:30 pm, we were finally able to dock directly at the cruise ship terminal and take care of clearing in. After clearing the formalities, Marie and Floris called us to the main deck and we waited for our names to be read out so that we could introduce ourselves to the lady from the port authority. She had a fabulous sense of humor and commented on many of the students' passports with appropriate statements, such as 'oh, what a lovely baby face'. Shortly after we had completed the procedure, the Johann Smidt docked right next to our ship. We then waited in the Messroom for the Johnny to clear in and were able to step ashore for the first time at around 4 p.m. 🚶🏽
    I made a phone call to my dad and used the time before dinner to take a first tour of the town with Matthias. We strolled a little through the streets of St. George and finally went to a supermarket. We had already heard a lot about the price level in Bermuda, but seeing it for ourselves left us speechless once again. Here you pay $11.60 for a jar of Nutella and $5.25 for instant Nescafé 💸
    After dinner, the teaching staff and medics from both ships met up to toast Lisa's birthday in a nearby bar ('Moongate Brewing Co'). A 0.5-liter pale ale currently costs $11.10, which is why it stayed at one. We made our way back to the ship at around 10:30 p.m. and let the first day in Bermuda come to a relaxed end 🛌🏽

    My personal highlight:
    Crafting with Anna the night before and spending time together in the Moongate Brewing Co Bar after surviving the Cuba-Bermuda leg 🍺
    ____________________
    #bermuda #bermudadreieck #bermudatriangle #sailingvessel #sailingship #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #atlantic #atlanticocean #northatlantic #northatlanticocean #rückweg #onourwaybackhome #birthday #stgeorge #stgeorgesmarina
    Læs mere

  • Gottesdienst & ExpiGruppenAusflug 🚌

    2.–3. mar. 2025, Bermuda ⋅ 🌬 20 °C

    Gottesdienst & ExpiGruppenAusflug 🚌

    Die besten Tage sind die, die völlig ungeplant starten und sich mit einer gewissen Eigendynamik entwickeln. So wurde ich morgens beim Frühstück von einigen Schüler*innen gefragt, ob es in Ordnung wäre, wenn sie an diesem Sonntag gemeinsam den Gottesdienst in der St. Peter's Church besuchen würden. Da schloss ich mich direkt an und wir trafen uns um 10:30 Uhr vor der Regina, um gemeinsam zur anglikanischen Kirche zu gehen. Dort angekommen durften wir zunächst unsere regennassen Klamotten ablegen, ehe uns ein Platz zugewiesen wurde. Als wir uns gesetzt hatten, kam der zuständige Pastor zu uns und fragte uns - sehr zuvorkommend und höflich - über unsere Herkunft und unsere bisherige Reise aus. Er erklärte uns ein paar grundlegende Dinge über die Kirche und war selbst zum ersten Mal heute vor Ort, da er nur als Aushilfe einspringen musste. Mit sehr viel Humor und Interesse entwickelte sich ein derart harmonisches Gespräch, dass er - auf Nachfrage von Marilen - ihr prompt erlaubte, vor dem Start der Messe etwas auf dem vorhandenen Keyboard zu spielen 🎹
    Da der Gottesdienst erst um 11:15 Uhr starten sollte, nutzten einige die Zeit und schauten sich die Kirche und ihre Umgebung (bspw. den Friedhof und die Sakristei) noch etwas genauer an. Zudem gab es für alle noch ein Din-A5-Heft mit dem genauen Ablauf der Messe ausgehändigt, in dem sogar beschrieben stand, wann man sich hinstellen und wann man sich setzen solle. Pünktlich um 11:15 Uhr ging es - in der doch eher spärlich besetzten Kirche - los. Angetan von unserer Reise baute der Pastor uns immer wieder in seine Ansprachen und Predigten ein und lud uns im Anschluss noch auf ein come-together im angrenzenden Gemeindehaus ein ⛪
    Dort gab es ein selbstgemachtes Buffet mit Bananenbrot und anderen Köstlichkeiten sowie Tee und Limonade. Wir tauschten uns mit den unterschiedlichsten Personen über unsere Reise und das Leben vor Ort aus und nachdem Janno sich das Rezept vom Bananenbrot besorgt hatte, kehrten wir zum Schiff zurück - denn das Mittagessen wartete schon auf uns 🥘
    Nach dem Mittagessen gab es ein Meeting und es wurde eigenverantwortlich zu gestaltende Freizeit bis 19:00 Uhr angekündigt. So kam mir spontan die Idee, meiner ExpiGruppe einen gemeinsamen Ausflug vorzuschlagen. So trafen wir uns (außer Tilly, die an diesem Tag Galley hatte) um 13:40 Uhr vor unserer Regina und machten uns auf den Weg zur nächsten Bushaltestelle. So hatten wir überlegt, entweder nach Hamilton zu fahren oder die 'Chrystal and Fantasy Caves' zu besuchen. Im Bus sitzend entschlossen wird uns dann dazu, erst einmal nach Hamilton zu fahren 🚌
    Etwa 50 Minuten dauerte die Fahrt, sodass wir gegen 14:50 Uhr vor der City Hall ausstiegen. Wir gingen als erstes in die 'Washington Mall'. Da heute Sonntag war, hatte nur ein Lebensmittelgeschäft geöffnet. Dort schauten wir uns ganz akribisch um und kauften allerlei Snacks, um diese vor dem Laden sitzend zu verspeisen. So aßen wir bspw. zunächst einen Chocolate-chip-Cake, ehe wir - nach Ausmachen von vorhandenen Plastiklöffeln - gemeinsam noch eine große Packung Eis verdrückten 🍧
    Fast eine Stunde verbrachten wir insgesamt in der Washington Mall und machten uns dann auf, doch noch ein wenig von der Hauptstadt Hamilton zu erkunden. Wir kamen sehr weit: ganze 200 m weiter. Dann machten die Kids ein Kino aus und sprachen darüber, dass sie ewig kein Popcorn mehr gegessen hatten. Es ging also in den Vorraum vom Kino und es wurde darüber diskutiert, ob wir nun alle gemeinsam 'Paddington in Peru' schauen sollten 🍿
    Wir entschieden uns im Endeffekt doch dagegen und nutzten die 'gewonnene Zeit', um durch die Straßen von Hamilton zu streifen. So kamen wir an der Deutschen Botschaft vorbei, klauten (beinahe) einen Gabelstapler, sahen eine wunderschöne spiegelnde Aluminiumkugel mit dem abgedruckten Umriss Bermudas sowie ein faszinierendes Baumhaus, machten Fotos im Verkehrsspiegel, kletterten auf einen gewundenen Baum und sahen Felipa dabei zu, wie sie spontan Jana einen Heiratsantrag machte. Also ein völlig normaler Sightseeing-Tag mit meiner ExpiGruppe 🚧🌳💍
    Zuletzt kamen wir noch an einem halb-geschlossenen Buchladen vorbei und kauften in einem sehr gut ausgetatteten Supermarkt noch ein paar weitere Snacks ein. Danach ging es zurück zur City Hall und von dort mit dem Bus zurück nach St. George's 🚍
    Zurück am Schiff gab es nach dem Abendessen noch ein absolutes Novum: das erste Malte-Meeting. Malte hatte sich nämlich überlegt, dass er nun in den verbleibenden Stopps am Hafen jeweils ein Malte-Meeting einberufen möchte, indem jeder Einzelne entweder etwas Positives über einen anderen Menschen sagen oder eine Sache erzählen soll, die ihn bzw. sie in letzter Zeit besonders glücklich gemacht hat 🫂
    Nach dem Malte-Meeting gab es zum Ende des Tages noch eine Silent hour, zu der ich vorher als 'Impuls' im Messroom noch einige Worte zur momentanen Gemeinschaft verlor und wir im Anschluss noch gemeinsam den Kurzfilm 'Piper' schauten. Ein von sehr viel Spontanität geprägter, aber auch unfassbar schöner Tag fand so ein passendes Ende 🐦

    Mein persönliches Highlight:
    Die Erkenntnis auf der Busfahrt von Hamilton zurück, noch immer sehr glücklich über jedes einzelne Mitglied meiner ExpiGruppe zu sein und diese gemeinsame Zeit ganz besonders genießen zu können 🫂
    ---
    Church service & expiGroup excursion 🚌

    The best days are the ones that start completely unplanned and develop a certain momentum of their own. For example, I was asked by some students at breakfast in the morning whether it would be okay if they attended the church service at St. Peter's Church together that Sunday. I immediately joined them and we met at 10:30 a.m. in front of the Regina to walk to the Anglican church together. Once there, we were allowed to take off our rain-soaked clothes before being assigned a seat. Once we were seated, the pastor in charge came up to us and asked us - very courteously and politely - about our background and our journey so far. He explained a few basic things about the church and was there himself for the first time today, as he only had to fill in as a substitute. With a great deal of humor and interest, the conversation was so harmonious that - at Marilen's request - he promptly allowed her to play something on the keyboard before the start of the service 🎹
    As the service was not due to start until 11:15 a.m., some used the time to take a closer look at the church and its surroundings (e.g. the cemetery and the sacristy). In addition, everyone was given a Din-A5 booklet with the exact schedule of the mass, which even described when to stand and when to sit down. The service started punctually at 11:15 a.m. in the rather sparsely populated church. Inspired by our journey, the pastor repeatedly included us in his speeches and sermons and then invited us to a get-together in the adjoining parish hall ⛪
    There was a homemade buffet with banana bread and other delicacies as well as tea and lemonade. We chatted with a wide variety of people about our trip and life on the ground and after Janno had obtained the recipe for the banana bread, we returned to the ship - because lunch was already waiting for us 🥘
    After lunch, there was a meeting and it was announced that there would be free time until 7 p.m. to be organized independently. So I spontaneously came up with the idea of suggesting a joint excursion to my expi group. So we (except Tilly, who had Galley that day) met in front of our Regina at 1:40 pm and made our way to the nearest bus stop. We had thought about either going to Hamilton or visiting the 'Chrystal and Fantasy Caves'. Sitting on the bus, we then decided to go to Hamilton first 🚌
    The journey took about 50 minutes, so we got off in front of City Hall at around 2:50 pm. The first place we went was the 'Washington Mall'. As it was Sunday, only one grocery store was open. We looked around meticulously and bought all kinds of snacks to eat sitting in front of the store. For example, we first ate a chocolate chip cake before - after making out the available plastic spoons - we ate a large carton of ice cream together 🍧
    We spent almost an hour in the Washington Mall and then set off to explore a little of the capital Hamilton. We got very far: a whole 200 meters further. Then the kids spotted a movie theater and talked about how they hadn't eaten popcorn in ages. So we went into the lobby of the cinema and discussed whether we should all watch 'Paddington in Peru' together 🍿
    In the end, we decided against it and used the 'time gained' to wander the streets of Hamilton. We passed the German Embassy, (almost) stole a forklift, saw a beautiful reflective aluminum sphere with the outline of Bermuda printed on it and a fascinating tree house, took photos in the traffic mirror, climbed a winding tree and watched Felipa spontaneously propose to Jana. So a completely normal sightseeing day with my ExpiGroup 🚧🌳💍
    Finally, we passed a semi-closed bookshop and bought a few more snacks in a very well-stocked supermarket. We then headed back to City Hall and from there took the bus back to St. George's 🚍
    Back on the ship after dinner, there was another absolute novelty: the first Malte meeting. Malte had come up with the idea of organizing a Malte meeting at each of the remaining stops at the port, in which each individual should either say something positive about another person or share something that has made him or her particularly happy recently 🫂
    After the Malte meeting, there was a silent hour at the end of the day, for which I had previously said a few words about the current community as an 'impulse' in the Messroom and we then watched the short film 'Piper' together. A day characterized by a lot of spontaneity, but also incredibly beautiful, came to a fitting end 🐦

    My personal highlight:
    The realization on the bus ride back from Hamilton that I was still very happy with every single member of my expi group and that I was able to enjoy this time together even more 🫂
    ____________________
    #bermuda #bermudadreieck #bermudatriangle #sailingvessel #sailingship #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #atlantic #atlanticocean #northatlantic #northatlanticocean #rückweg #onourwaybackhome #expigruppe #church #hamilton
    Læs mere

  • -> Bis ans Ende der Insel 🏝️

    3.–4. mar. 2025, Bermuda ⋅ 🌬 14 °C

    -> Bis ans Ende der Insel 🏝️

    Für die Schüler*innen war heute ein ganz besonderer Tag, denn sie bekamen nach Costa Rica das erste Mal wieder ihre Handys. Für uns Lehrkräfte immer wieder ein spannendes Bild, wie sich die Köpfe vertieft auf das Handydisplay neigen. Allerdings war heute auch noch etwas Programm geplant: es sollte einen Tagesausflug nach Hamilton geben, da dort die Möglichkeit auf freies WLan natürlich durchaus vielversprechender war als im beschaulichen St. George's. So wurden die Handys um kurz vor 10 ausgegeben und wir gingen zusammen zur Busstation. Durch die zuvorkommende Hilfe einer Kioskbesitzerin konnten wir sehr schnell Tickets für die 39 involvierten Personen erstehen und uns auf den Weg nach Hamilton machen. Auf halber Strecke stiegen dann Nicola und Christian für einen Besuch beim Krankenhaus aus und für den Rest ging es auf direktem Weg zum Busbahnhof in Hamilton 🚍
    Nach einer kurzen Ansprache bzgl. der Rückfahrt aus Hamilton wurden die Schüler*innen in den free-shore-leave entlassen und Kaspar, Maxim, Matthias, Anna, Lisa und ich machten uns auf den Weg Richtung City. Wir nutzten den Vormittag für eine Shoppingtour und trafen uns um 13 Uhr zu einem gemeinsamen Mittagessen wieder. In der 'Washington Mall' gab es dazu ein sehr leckeres All-you-can-eat-buffet für 25$ p. P.
    Im Anschluss hatten wir den Plan mit der Fähre für 5$ zu den 'Royal Naval Dockyards' und von dort etappenweise mit dem Bus zurück nach Hamilton zu fahren. Nach einer 20-minütigen Überfahrt kamen wir wohlbehalten an und sahen am Pier einige Schüler*innen und Lehrkräfte der Johann Smidt stehen, die nun mit 'unserer Fähre' zurückfahren wollten 🛳️
    Lisa, Matthias, Anna und ich gingen zunächst in ein Klamottengeschäft und dann zu Fuß zum 'Glass Beach'. Wie der Name vermuten lässt, liegen an diesem Strand sehr viele - meist von den Wellen und der Gischt abgerundete - Glasscherben, die z. T. in verschiedenen Motiven mosaikartig zusammengelegt worden sind. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es dann weiter Richtung 'Horseshoe Bay'. Dort angekommen waren wir alle begeistert von der Schönheit dieses Strandabschnittes, insbesondere, da man von der Straße aus schon die Besonderheit vom Sand ausmachen konnte, denn dieser hatte eine pink schimmernde Farbgebung. Bei näherer Betrachtung sah man im Sand feine pink-rötliche Partikel, die dem Sand außerdem eine sehr geschmeidige Note zu verleihen schienen. Ein Spaziergang an der Küste entlang führte uns im Anschluss zur nächsten Busstation, von der wir nach 30-minütiger Fahrt wieder in Hamilton ankamen 🚌
    In Hamilton stießen wir dann zu Nicola und Christian, die etwa 5 h im Krankenhaus verbracht hatten. Wir gingen gemeinsam zu einem Supermarkt und nahmen dann den nächsten Bus zurück nach St. George's. Nach dem Abendessen saß ich noch länger im Messroom neben Anna und Marie und wir unterhielten uns über allerlei, z. B. über Maries Telefonat mit ihrer Mama am heutigen Tag. Außerdem zeigte mir Anna noch spannende Screenshots aus der Elterngruppe unserer Schüler*innen, in denen es um den Gossip-Girl-Tagesbericht und das Mysterium der, den Schüler*innen zugeordneten, Zahlen ging. Amüsiert vom Tag ging es dann auch in die wohlverdiente Nachtruhe 💤

    Mein persönliches Highlight:
    Die Zeit am Horseshoe Bay und die bedächtige und wohltuende Ruhe innerhalb unserer Kleingruppe 🏖️
    ---
    -> To the end of the island 🏝️

    Today was a very special day for the students as they got their cell phones for the first time since Costa Rica. For us teachers, it's always an exciting sight to see their heads bent over their cell phone displays. However, there was also something else planned for today: there was to be a day trip to Hamilton, where the possibility of free WiFi was of course more promising than in tranquil St. George's. So the cell phones were handed out shortly before 10 and we went to the bus station together. Thanks to the obliging help of a kiosk owner, we were able to buy tickets for the 39 people involved very quickly and set off for Hamilton. Halfway there, Nicola and Christian got off for a visit to the hospital and the rest of us went straight to the bus station in Hamilton 🚍
    After a short speech about the return journey from Hamilton, the students were released into the free-shore-leave and Kaspar, Maxim, Matthias, Anna, Lisa and I made our way towards the city. We used the morning for a shopping tour and met up again at 1 pm for lunch. In the 'Washington Mall' there was a delicious all-you-can-eat buffet for $25 per person.
    Afterwards, we planned to take the ferry to the Royal Naval Dockyards for $5 and then take the bus back to Hamilton in stages. After a 20-minute crossing, we arrived safely and saw some students and teachers from Johann Smidt standing on the pier, ready to take 'our ferry' back 🛳️
    Lisa, Matthias, Anna and I first went to a clothes store and then walked to Glass Beach. As the name suggests, there are lots of broken pieces of glass on this beach - mostly rounded off by the waves and spray - some of which have been laid together in a mosaic-like pattern. After a short stop, we continued towards 'Horseshoe Bay'. Once there, we were all amazed by the beauty of this stretch of beach, especially as you could already make out the peculiarity of the sand from the road, as it had a shimmering pink color. On closer inspection, you could see fine pink-reddish particles in the sand, which also seemed to give the sand a very smooth touch. A walk along the coast then took us to the next bus station, from where we arrived back in Hamilton after a 30-minute drive 🚌
    In Hamilton, we joined Nicola and Christian, who had spent about 5 hours in hospital. We went to a supermarket together and then took the next bus back to St. George's. After dinner, I sat next to Anna and Marie in the Messroom for a while and we talked about all sorts of things, such as Marie's phone call with her mom today. Anna also showed me some exciting screenshots from our students' parents' group, which were about the Gossip Girl daily report and the mystery of the numbers assigned to the students. Amused by the day, we then went to a well-deserved night's sleep 💤

    My personal highlight:
    The time at Horseshoe Bay and the thoughtful and soothing tranquillity within our small group 🏖️
    ____________________
    #bermuda #bermudadreieck #bermudatriangle #sailingvessel #sailingship #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #atlantic #atlanticocean #northatlantic #northatlanticocean #rückweg #onourwaybackhome #hamilton #glassbeach #horseshoebay
    Læs mere

  • St. George's Island 🏝️

    4.–5. mar. 2025, Bermuda ⋅ ☁️ 15 °C

    St. George's Island 🏝️

    Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Schiffsinstandsetzung. So wurden die reparierten Segel wieder angeschlagen, eine Herdplatte gelötet sowie Seile gespleißt. Lisa, Jacob und ich gingen dann gegen 12 Uhr noch einen Café trinken und schlenderten noch ein wenig durch die Gassen von St. George's. Nach dem Mittagessen gab es dann für alle noch free-shore-leave, wobei ein paar ausgewählte Schüler*innen sich dazu bereit erklärten, auf die nahende Essenslieferung zu warten, um diese mit Rainer einzusortieren. Ich nutzte die Zeit für einen etwas ausgedehnteren Spaziergang. Dabei kam ich an der Unfinished Church, an Tobacco Bay, an der Alexandra Battery und am Gates Fort vorbei. Es ist auf dieser Reise immer wieder beeindruckend, wie ruhig die Umgebung sein kann, wenn man sich einige Hundert Meter vom Schiff entfernt - ein wenig Balsam für die Seele 🧖🏽
    So endete mein Rundweg wieder am Schiff und ich nutzte die übrige Zeit des Tages für die Planung meiner Wiederankunft und meines beruflichen Werdegangs. Die Schüler*innen schauten unterdessen noch ein paar Filme im Messroom oder tauschten sich noch mit den Kids der Johann Smidt aus 📝

    Mein persönliches Highlight:
    Der Spaziergang rund um St. George's Island 🚶🏽
    ---
    St. George's Island 🏝️

    Today was all about ship repairs. We put the repaired sails back on, soldered a hotplate and spliced ropes. Lisa, Jacob and I went for a coffee at around 12 noon and strolled through the alleyways of St. George's for a while. After lunch, there was free-shore-leave for everyone, with a few selected students agreeing to wait for the approaching food delivery in order to sort it with Rainer. I used the time for a longer walk. I passed the Unfinished Church, Tobacco Bay, the Alexandra Battery and the Gates Fort. It is always impressive on this trip how quiet the surroundings can be when you are a few hundred meters away from the ship - a little balm for the soul 🧖🏽
    My tour ended back at the ship and I used the rest of the day to plan my return and my career. Meanwhile, the students watched a few more films in the Messroom or chatted with the kids from Johann Smidt 📝

    My personal highlight:
    The walk around St. George's Island 🚶🏽
    ____________________
    #bermuda #bermudadreieck #bermudatriangle #sailingvessel #sailingship #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #atlantic #atlanticocean #northatlantic #northatlanticocean #rückweg #onourwaybackhome #stgeorges #tobaccobay #alexandrabattery
    Læs mere

  • Schlafen, Schnorcheln und Schwanken 🌬️

    5.–7. mar. 2025, Bermuda ⋅ 🌬 18 °C

    Schlafen, Schnorcheln und Schwanken 🌬️

    Mittwoch, 05.03.25
    Ausversehen ausgeschlafen. So startete unser Tag - zumindest für die meisten. Gegen 08:15 Uhr kam ich in den Messroom und sah lediglich Leon am Tisch sitzen. Vom Frühstück keine Spur. So schauten wir uns etwas verdutzt an und waren uns nicht sicher, ob wir etwas nicht mitbekommen hatten. Kurz darauf trudelte Antonio ein (heute Galley) und bereitete etwas gedankenverloren das Frühstück vor. Anstatt von 08:00 - 08:30 Uhr gab es damit heute spontan zwischen 09:00 - 09:30 Uhr Frühstück. Da wir heute keine großartigen Pläne ausgeheckt hatten, war das auch nicht weiter dramatisch 🍳
    Nach dem Frühstück gab es dann noch die Möglichkeit zum free-shore-leave bis zum Abendessen. Diese Zeit konnte ganz eigenverantwortlich gestaltet werden: so blieben einige am Schiff, einige erkundeten St. George's und einige fuhren noch einmal nach Hamilton. Ich hatte mir zu 12 Uhr noch einen Frisörtermin in Hamilton organisiert, weshalb ich dann mit einigen Schüler*innen den Bus um 11:15 Uhr Richtung Hamilton nahm 🚌
    Nach meinem Frisörtermin ging ich direkt zum Fähranleger und traf auf dem Weg Anneke, Christian, Janno und Leonore. Lisa und Nicola hatten angeboten, mit allen, die Lust hatten, nochmal zum Ende der Insel zu fahren und von dort noch einmal den Glass Beach und Horseshoe Bay zu besuchen. Ich blieb in Hamilton und nutzte die Zeit für mich zum shoppen, essen und sightseeing 🩳
    Gegen 17:30 Uhr ging es mit dem Bus zurück nach St. George's. Auf dem Weg stiegen dann noch Nico, Nuala, Marilen und Talea zu, die sich noch Häuser in der Nähe der Küste angeschaut hatten. Nach dem Abendessen beschlossen Marie und ich gemeinsam einen Film zu schauen. Nach langen Verhandlungen und einer Unterbrechung durch eine Ansprache von Floris konnten wir uns auf einen Film einigen: Catch me if you can.
    So endete der vermeintlich letzte Tag vor dem Ablegen in einem entspannten Rahmen 💻

    Donnerstag, 06.03.25
    Nach gestriger Ansage von Floris sollte es heute zwischen 15 - 16 Uhr wieder losgehen. Deshalb hatten wir für den heutigen Tag ein geplantes Ausschlafen ausgemacht. Nach dem Frühstück - gegen 10 Uhr - waren dann alle damit beschäftigt, dass Schiff wieder seefest zu machen. Ich nutzte die Zeit, um im örtlichen Wäschesalon noch einmal meine Bettwäsche und Handtücher zu waschen. In der Wartezeit machte ich noch einen kurzen Abstecher zu einem Café und holte mir dort eine heiße Schokolade ☕
    Zurück am Schiff gab es dann Post von Deutschland, die ein neues Crewmitglied der Johann Smidt mitgebracht hatte. So bekamen dieses Mal sogar Lisa und ich jeweils einen Brief mit einer Dankeskarte von der Mutter einer Schülerin für unsere bisherige Arbeit. Einige Schüler*innen machten dann kurz vor dem Mittagessen noch einen kurzen Ausflug bzw. einen ausgedehnten Spaziergang mit Kaspar 🚶🏽
    Kurz nach dem Mittagessen folgte dann die große Essenslieferung und es wurde ersichtlich, dass aufgrund der Wettervorhersage eine Abfahrt heute keinen Sinn machen würde. So nutzten Lisa und ich mit Anna im Schlepptau die Gunst der Stunde einmal zu Tobacco Bay herüberzulaufen und noch eine Runde schnorcheln zu gehen. Dort trafen wir auf Nicola und Yannik, die kurz zuvor auf die gleiche Idee kamen und sich bereits wieder umzogen. Ich lieh mir also das Schnorchelset von Yannik und stürzte mich mit Lisa ins Wasser. Das Wasser war 'rattenkalt', aber es hat sich gelohnt. Wir sahen viele Fächerkorallen, Papageienfische und kleinere Fischschwärme. Anna passte unterdessen vom Strand aus auf uns auf. So ging es nach etwa 20 Minuten schnorcheln wieder zurück. Auf dem Rückweg sahen wir dann noch den Lehrer Malte mit drei Schülern der Johnny, die ebenfalls den gleichen Plan verfolgten 🤿
    Zurück am Schiff wurde dann sehr ausgiebig geduscht und es ging im Anschluss mit Lisa, Anna und Nicola noch vor dem Abendessen zum Supermarkt, um die restlichen Bermuda-Dollar auszugeben und Snacks für die zweite Atlantiküberquerung zu kaufen. Das Wetter wurde währenddessen noch deutlich schlechter und das Schiff fing sogar am Pier angelegt zu schwanken an. So musste zwischenzeitlich sogar die Wasserschutztür zum Messroom geschlossen werden, damit das Wasser zwischen der Johann Smidt und uns nicht über die Reling ins Schiff spritzte 💦
    Anna und ich nahmen uns dann für die Zeit nach dem Abendessen vor unser Einzelgespräch zu führen. Dazu gingen wir in ein nahe gelegenes Restaurant - leider hatte die Moongate Brewing Bar geschlossen - und sprachen über dieselben Themen, die auch in den Einzelgesprächen mit den Schüler*innen angesprochen wurden. Da das Restaurant um 22 Uhr schloss, gingen wir danach noch durch St. George's spazieren, ehe wir uns vor der town hall unter einem Abdach setzten und unser Gespräch dort fortführten. Gegen 24 Uhr ging es dann zurück zum Schiff und wir schliefen unter Schiffsschwanken - wie an Tagen auf See - ein. Die Weiterfahrt wurde im Laufe des Tages auf 15 - 16 Uhr für den morgigen Tag angekündigt 🗣️

    Mein persönliches Highlight:
    Das Einzelgespräch mit Anna über Gründe für die Reise, Romantisierung, Lob&Kritik sowie den persönlichen Lebensweg und Pläne für die Zukunft 💬
    ---
    Sleeping, snorkeling and swaying 🌬️

    Wednesday, 05.03.25
    Accidentally slept in. That's how our day started - at least for most of us. I arrived in the mess room at around 08:15 and only saw Leon sitting at the table. No sign of breakfast. We looked at each other a little puzzled and weren't sure whether we had missed something. Shortly afterwards, Antonio arrived (now Galley) and, somewhat lost in thought, prepared breakfast. Instead of 08:00 - 08:30, breakfast was spontaneously served between 09:00 - 09:30 today. As we hadn't made any big plans today, that wasn't too dramatic 🍳
    After breakfast, we had the opportunity to free-shore-leave until dinner. This time was entirely up to us: some stayed on the ship, some explored St. George's and some went back to Hamilton. I had organized a hair appointment in Hamilton at 12 noon, which is why I took the bus to Hamilton at 11:15 with some of the students 🚌
    After my hair appointment, I went straight to the ferry terminal and met Anneke, Christian, Janno and Leonore on the way. Lisa and Nicola had offered to take everyone who wanted to go to the end of the island again and visit Glass Beach and Horseshoe Bay from there. I stayed in Hamilton and used the time for shopping, eating and sightseeing 🩳
    Around 5:30 pm, I took the bus back to St. George's. On the way, Nico, Nuala, Marilen and Talea, who had been looking at houses near the coast, joined us. After dinner, Marie and I decided to watch a movie together. After long negotiations and an interruption due to a speech by Floris, we were able to agree on a movie: Catch me if you can.
    So the supposedly last day before casting off ended in a relaxed atmosphere 💻

    Thursday, 06.03.25
    According to Floris' announcement yesterday, we were due to set off again today between 3 and 4 pm. That's why we had planned to sleep in today. After breakfast - at around 10am - everyone was busy making the boat seaworthy again. I used the time to wash my bed linen and towels again in the local launderette. While I was waiting, I made a short detour to a café and got myself a hot chocolate ☕
    Back on the ship, there was mail from Germany, brought by a new crew member of the Johann Smidt. This time, Lisa and I even each received a letter with a thank-you card from the mother of a student for our work so far. Shortly before lunch, some of the students went on a short excursion or an extended walk with Kaspar 🚶🏽
    Shortly after lunch, the big food delivery followed and it became clear that there would be no point in leaving today due to the weather forecast. So Lisa and I, with Anna in tow, took the opportunity to walk over to Tobacco Bay and go snorkeling. There we met Nicola and Yannik, who had had the same idea shortly before and were already getting changed again. So I borrowed Yannik's snorkeling set and plunged into the water with Lisa. The water was 'rattling cold', but it was worth it. We saw lots of fan corals, parrotfish and smaller schools of fish. Meanwhile, Anna kept an eye on us from the beach. After about 20 minutes of snorkeling, we headed back again. On the way back, we saw the teacher Malte with three students from the Johnny, who were also following the same plan 🤿
    Back on the boat, we took a long shower and then went to the supermarket with Lisa, Anna and Nicola before dinner to spend the remaining Bermuda dollars and buy snacks for the second Atlantic crossing. In the meantime, the weather got much worse and the ship even started to sway at the pier. In the meantime, we even had to close the water protection door to the mess room so that the water between the Johann Smidt and us didn't splash over the railing into the ship 💦
    Anna and I then decided to have our one-to-one conversation after dinner. We went to a nearby restaurant - unfortunately the Moongate Brewing Bar was closed - and talked about the same topics that we had discussed in the one-to-one meetings with the students. As the restaurant closed at 10pm, we then went for a walk around St. George's before sitting under a canopy outside the town hall and continuing our conversation there. At around midnight, we returned to the ship and fell asleep with the ship rocking - just like on days at sea. The onward journey was announced for 3 - 4 p.m. tomorrow 🗣️

    My personal highlight:
    The one-on-one conversation with Anna about reasons for the trip, romanticization, praise&criticism as well as personal life path and plans for the future 💬
    ____________________
    #bermuda #bermudadreieck #bermudatriangle #sailingvessel #sailingship #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #atlantic #atlanticocean #northatlantic #northatlanticocean #rückweg #onourwaybackhome #stgeorges #catchmeifyoucan #fooddelivery
    Læs mere

  • Der wirklich letzte Tag auf Bermuda 🇧🇲

    7.–8. mar. 2025, Bermuda ⋅ 🌬 17 °C

    Der wirklich letzte Tag auf Bermuda 🇧🇲

    Am heutigen Morgen erfuhren wir, dass sich unsere Weiterfahrt um noch einen weiteren Tag verschieben sollte. So sollte die Reise am morgigen Tag um 6 Uhr in der Früh weitergehen. Daher beschlossen wir, dass die Schüler*innen den Vormittag noch einmal für Recherche und eigenverantwortliches Arbeiten mit ihren IPads nutzen sollten. Dazu konnten sie sich auch in das interne MarinaWLan einloggen 🛜
    Für die Zeit nach dem Mittagessen wurde noch einmal free-shore-leave-Zeit angekündigt. Anna und ich beschlossen nach den Mittag relativ spontan uns noch die Tropfsteinhöhlen von Bermuda anzuschauen: die Fantasy cave und Crystal cave. So stiegen wir nach dem Essen in den Bus, fuhren etwa 10 min Richtung Hamilton und beendeten unsere Fahrt kurz nach der 'the causeway Bridge'. Von dort aus ging es zu Fuß zu den Höhlen. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem ungewöhnlich großen und verästelten Baum vorbei. Angekommen am Ticketverkaufsstand sprach der Verkäufer derart schnell ('wie ein Maschinengewehr'), dass uns auch nach zweifacher Wiederholung noch nicht ganz klar war, wie es nach Erhalt der Tickets nun weitergehen sollte. Wir folgten daher der Schwarmintelligenz und positionierten uns unweit weiterer wartender Personen. So ging es um 14:30 Uhr zunächst mit einem Guide in die Fantasy cave. Unser Guide war eher wortkarg und so hielten wir uns etwa 20 min in der Höhle auf, ehe wir zur nächsten Höhle aufbrachen. Dazu mussten wir noch einmal zu dem Ticketverkäufer und ein zuvor erhaltenes Ticket in ein neues Papierarmband umtauschen. Nach ein paar Minuten Wartezeit ging es dann mit einem anderen Guide in die Crystal cave. Unser Guide war dieses Mal deutlich gesprächiger und erzählte uns u. a. von der Entdeckung der Höhlen: zwei Jungs hatten im Jahr 1926 in der Nähe Cricket gespielt und ein Ball rollte in ein Loch im Boden. Nach ein paar händischen Grabungen wurde ihnen relativ schnell klar, dass das Loch im Boden doch deutlich größer war, als vorher angenommen. So kletterten sie mit einer Holzleiter in die Höhle hinab und erforschten sie auf eigene Faust. Ihren verlorenen Cricket-Ball konnten sie jedoch tatsächlich nie ausfindig machen. In den Folgejahren wurden die Höhlen für den Tourismus erschlossen und ein neuer, deutlich vorteilhafter Eingang gewählt. Der ursprüngliche Eingang ist aber tatsächlich noch heute von der Höhle aus im Dachgewölbe zu erkennen 🕳️
    Als wir in die Höhlen hinabstiegen war es ungewöhnlich warm. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit war es tatsächlich unter Tage deutlich wärmer als außerhalb der Höhle. Beim Abstieg in die Crystal cave erzählte uns unser Guide außerdem von einem 'Emotional Support Stein', den man unbedingt berühren müsse, um die versprochene Beihilfe bei emotionalen Fragen aus dem alltäglichen Leben erhalten zu können 🪨
    Über einige Brücken kamen wir dann zum Ende unserer Führung in der Crystal cave und unser Guide zeigte uns noch ein paar einzigartige Felsformationen unter Wasser sowie andere skurrile Dinge, wie fallen gelassene Handys oder Sonnenbrillen. Zum Schluss sollten wir einmal unsere Hand kurz vor unsere Augen halten und er knipste mit einer Fernbedienung das komplette Licht in der Höhle aus. So sollte uns gewahr werden, dass eine derartige Dunkelheit aufgrund der Lichtverschmutzung im Alltag nur in einer Höhle noch möglich sei. Auch nach einigen Minuten waren wir noch nicht in der Lage, auch nur Umrisse unserer eigenen Hand geschweige denn unsere Tourmitglieder zu erkennen. Insgesamt war diese Erfahrung sowie die einzigartige Kulisse in den Höhlen sehr beeindruckend📱🕶️ 🖐🏽
    Nach der Führung gingen Anna und ich dann noch zum anderen (ursprünglichen) abgesperrten Eingang und versuchten durch die Gitterstäbe noch irgendetwas zu erkennen - leider chancenlos. Auf dem Weg zurück sahen wir dann zunächst noch ein kleines Küken, welches wahrscheinlich nach Mama-Henne Ausschau hielt und Anna kletterte noch auf den monströsen, ausufernden Baum 🌳
    Da wir noch etwas Zeit hatten, beschlossen wir spontan noch zur Spitze einer kleinen Insel in der Nähe zu laufen. Auf dem Weg kamen wir noch an einem großen Sportfeld vorbei, auf dem gerade ein unfassbar nerviger (Lenk-)Drache - wahrscheinlich angebunden - sein Unwesen trieb -.-*
    Im Anschluss an unsere kurze Exkursion ging es zu einem kleinen Supermarkt, den wir auf unserem Hinweg ausmachten und ich wurde vor eine schwere Wahl gestellt: Eis oder Kuchen🍧🍰
    Nach etlichen Verhandlungen mit mir selbst, Abwägen von pro- und contra sowie unzählig berücksichtigten Vergleichsaspekten beider Optionen, beschloss ich ein Stück Schokokuchen sowie zwei gefüllte Donuts mitzunehmen. Anna und mich leitete dann die Eintragung einer weiteren Höhle bei Google Maps zum 'Grotto Bay Beach Resort & Spa'. Die 'Cathedral Cave', die offiziell zum Hotelgelände gehörte, hatte leider nur bis 17:00 Uhr geöffnet, sodass wir es uns auf einer Bank vor der Grotte gemütlich machten und zusammen die Donuts und den furchtbar süßen Kuchen aßen 🍰🍩
    Auf unserem Rückweg trafen wir noch auf ein paar Schüler*innen und waren gegen kurz vor 6 zurück am Schiff. So nutzten wir die restliche Zeit bis zum Abendessen, um die kleine Marie im Messroom zu ärgern. Nach dem Abendessen ging es für mich noch mit Lisa, Malte und Johanne ein letztes Mal zur Moongate Bar. Währenddessen feierten die Kids der Johnny auf der 'Thalassa' - ein weiteres Schul-Segelschiff' - in Sichtweite der Bar mit den dort lebenden Schüler*innen eine Faschingsparty. Mit Ende der Ausgehzeit (22 Uhr) ging es für uns alle zusammen zurück zu unseren Schiffen. Zurück am Schiff schauten Anna und ich uns noch das Thalassa Instagram Profil an und gingen dann früh schlafen - es sollte schließlich und dieses Mal tatsächlich um 05:00 Uhr losgehen: dann werden alle geweckt, um das Schiff gemeinsam seefest zu machen und uns auf unsere zweite Atlantiküberquerung einzustimmen ⛵💨

    Mein persönliches Highlight:
    Der Besuch der wunderschönen und beeindruckenden Crystal and Fantasy Caves sowie das gemeinsame, ausgedehnte 'Beinevertreten' vor dem Start unserer zweiten Atlantiküberquerung - wo man im Schnitt unter 1.000 Schritte am Tag bleibt 🦇👣
    ---
    The really last day on Bermuda 🇧🇲

    This morning we found out that our onward journey would be postponed for another day. The journey was to continue tomorrow morning at 6am. We therefore decided that the students should spend the morning researching and working independently with their iPads. They could also log into the internal MarinaWLan for this purpose 🛜
    Free-shore-leave time was announced for after lunch. Anna and I spontaneously decided to visit the stalactite caves of Bermuda after lunch: Fantasy cave and Crystal cave. So after lunch we got on the bus, drove about 10 minutes towards Hamilton and ended our journey shortly after 'the causeway bridge'. From there we walked to the caves. On the way there we passed an unusually large and branchy tree. When we arrived at the ticket booth, the seller spoke so quickly ('like a machine gun') that even after repeating it twice, we were still not quite sure how to proceed once we had received our tickets. We therefore followed the swarm intelligence and positioned ourselves not far from other waiting people. At 2:30 p.m., we first went into the Fantasy Cave with a guide. Our guide was rather taciturn and so we stayed in the cave for about 20 minutes before setting off for the next cave. We had to go back to the ticket seller and exchange a previously received ticket for a new paper wristband. After waiting a few minutes, we went into the Crystal Cave with another guide. Our guide was much more talkative this time and told us, among other things, about the discovery of the caves: two boys had been playing cricket nearby in 1926 and a ball rolled into a hole in the ground. After a few manual excavations, they quickly realized that the hole in the ground was much larger than previously assumed. So they climbed down into the cave using a wooden ladder and explored it on their own. However, they were never able to find their lost cricket ball. In the following years, the caves were opened up for tourism and a new, much more advantageous entrance was chosen. However, the original entrance can still be seen from the cave in the vaulted roof 🕳️
    When we descended into the caves, it was unusually warm. Due to the high humidity, it was actually much warmer underground than outside the cave. As we descended into the Crystal cave, our guide also told us about an 'emotional support stone' that we had to touch in order to receive the promised help with emotional issues from everyday life 🪨
    After crossing a few bridges, we came to the end of our tour in the Crystal Cave and our guide showed us a few unique rock formations underwater as well as other bizarre things, such as dropped cell phones and sunglasses. At the end, we were asked to hold our hands in front of our eyes and he switched off all the light in the cave with a remote control. This was to make us realize that such darkness is only possible in a cave due to the light pollution in everyday life. Even after a few minutes, we were still unable to recognize even the outline of our own hand, let alone our tour members. Overall, this experience and the unique scenery in the caves was very impressive📱🕶️ 🖐🏽
    After the tour, Anna and I went to the other (original) locked entrance and tried to see anything else through the bars - unfortunately without a chance. On the way back, we first saw a little chick, which was probably looking for its mother hen, and Anna climbed the monstrous, sprawling tree 🌳
    As we still had some time left, we spontaneously decided to walk to the tip of a small island nearby. On the way, we passed a large sports field where an incredibly annoying (steer) dragon - probably tied up - was up to mischief -.-*
    After our short excursion, we went to a small supermarket that we stopped at on our way there and I was faced with a difficult choice: Ice cream or cake🍧🍰
    On our way back, we met a few more students and were back on the ship shortly before 6. So we used the rest of the time until dinner to tease little Marie in the Messroom. After dinner, I went to the Moongate Bar one last time with Lisa, Malte and Johanne. Meanwhile, the Johnny kids were having a carnival party on the 'Thalassa' - another school sailing ship - within sight of the bar with the students living there. At the end of the party (10 pm), we all went back to our ships together. Back on the ship, Anna and I took a look at the Thalassa Instagram profile and then went to bed early - after all, we were due to set off at 05:00 this time: everyone would be woken up to make the ship seaworthy together and get us in the mood for our second Atlantic crossing ⛵💨

    My personal highlight:
    The visit to the beautiful and impressive Crystal and Fantasy Caves as well as the extended 'leg stretching' together before the start of our second Atlantic crossing - where you stay under 1,000 steps a day on average 🦇👣
    ____________________
    #bermuda #bermudadreieck #bermudatriangle #sailingvessel #sailingship #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #atlantic #atlanticocean #northatlantic #northatlanticocean #rückweg #onourwaybackhome #fantasycave #crystalcave #chick
    Læs mere

  • Unsere zweite Atlantiküberquerung ⛵🌊

    8.–20. mar. 2025, Nordatlantik ⋅ ☁️ 18 °C

    Unsere zweite Atlantiküberquerung ⛵🌊

    Da die Tage auf See einem wiederkehrenden Muster folgen, auch hier wieder eine Auflistung der Highlights unserer zweiten Atlantiküberquerung:

    1. Am 08.03.25 starteten wir tatsächlich relativ pünktlich, nachdem wir das Schiff seefest gemacht hatten, gegen 07:00 Uhr in unsere zweite Atlantiküberquerung ⛵🌊
    2. Warum wir vorher so lange auf Bermuda blieben? Weil die Wettervorhersage ein großes Tiefdruckgebiet mit sehr viel Wind und Unwetter voraussagte, das wir zunächst an uns vorüberziehen lassen wollten - daher waren wir die ersten 1 1/2 Tage von einem überschaubaren Wellengang gesegnet 〰️
    3. Am 10.03.25 (Montag) begann dann ein wahres Freudenfestival für alle Beteiligten. Die Vorhersage: 3 Tage Matheunterricht am Stück (❤️‍🔥), in denen die restlichen Präsentationen gehalten wurden (Trigonometrische Funktionen, Differenzenquotienten & Ableitungen sowie Ganzrationale Funktionen) 🔢
    4. Im Laufe des Tages wurde am 11.03.25 eine Ausgangssperre verhängt, die - wie sich herausstellen sollte - noch drei Tage aufrecht erhalten wurde. So war das Wetter derart furchtbar (7-8 Meter Wellen, stürmischer Wind und teils extreme Schieflagen - etwa 20-30° wurden zur absoluten Normalität), dass sogar das tägliche Watchsystem für eine Nacht (12.03.25) außer Kraft gesetzt wurde, um - von der Crew selbst eingeteilte - Standby-Watches zu etablieren. Das kündigte unser Offizier Arne in einem 'Krisenmeeting' den Schüler*innen dann sehr ruhig, besonnen und konstruktiv auch selbst mit 🗣️
    5. Am 11.03.25 gab es von unserem Meisterbäcker Janno den wahrscheinlich leckersten Apfelkuchen, den ich je auf hoher See gegessen habe 🥧
    6. Am 12.03.25 schliefen wir Lehrkräfte aufgrund der aktuellen Schlechtwetterlage im Messroom, dem sichersten Platz an Bord während eines Sturms. Es folgte damit die wahrscheinlich mieseste Nacht an Bord, da wir aufgrund der Wetterlage auch die Lüftungsfester an der Decke nicht öffnen durften und sich der Messroom bei zwischenzeitlich 30 Personen aufheizt wie ein schnuckeliges Dampfbad. Wahrhaftig tropfte nach dem ersten Tag der Ausgangssperre bereits das Kondenswasser von den Dachlukenfenstern und nach dem zweiten Tag von den Tapeten (!) 🥵
    7. Im Verlauf des 12.03.25 saßen Anna und ich zusammen und überlegten uns ein paar Dinge für den anstehenden Feiertag, denn am 14.03. war der alljährliche 'Pi-Tag' (engl. Schreibweise: 03/14). So sammelten wir passende Flachwitze (~Warum können Seeräuber keine Kreise fahren? - weil sie Pi raten~), überlegten uns kleinere Aufgaben (eigenständige Herleitung von Pi am Pi-Tag) sowie eine Challenge zu einer passenden Lehrerphrase aus eigener Schulzeit 🔫
    Außerdem verloren wir in der Nacht des Sturms einen unserer zwei Anker ⚓
    8. Der besagte Pi-Tag (14.03.24) fand seinen perfekten Abschluss darin, dass Anna und ich uns für die Nacht vom 14 auf den 15.03.25 um 03:00 Uhr - bewaffnet mit aufgeschriebenen Flachwitzen und zuvor gebastelten 'Pi-Medaillen' - im Messroom trafen, um die mathematischen Fertigkeiten der Schüler*innen kurz nach dem Aufwachen zu überprüfen. So folgten wir dem Leitsatz: 'Wenn dein Mathelehrer dich um 03:00 Uhr morgens weckt, muss die Antwort wie aus der Pistole geschossen kommen... 🔫)
    Ein sehr schönes Video mit den Highlights unserer nächtlichen Aufweck-Aktion wurde im Nachgang von Anna zusammengeschnitten 🎞️✂️
    9. Am 15.03.25 gab es nach einer wunderbaren Performance von Johannes und mir zum Song 'Erdbeerkuchen' von Annenmaykantereit im Messroom eine Diskussion über die erste Songzeile, bei der in diesem Zusammenhang gleich die Sinnhaftigkeit einer Kuchengabel hinterfragt wurde. So gab es deshalb eine Wette zwischen Johannes und mir, dessen Verlierer dem Gewinner einen Erdbeerkuchen auf den Azoren ausgeben müsse. Nunja, was soll ich sagen, wird bestimmt ein leckerer Kuchen auf meine Kosten 🎶🍓🍰
    10. Der 16.03.25 (Sonntag) war wahrscheinlich der schönste Tag während unserer zweiten Atlantiküberquerung. Nach einem spontanen Ausschlafen meinerseits bis 10:30 Uhr - der sanfte Wellengang am Morgen wirkte wie eine Kinderwiege - genoss ich zunächst die Sonne und den fast spiegelglatten Atlantik auf dem Poopdeck in vollen Zügen. Gegen 12:00 Uhr wartete dann der Sonntagsbraten von Rainer auf uns. Nach einem sehr leckeren Mittagessen (inkl. Eis als Nachtisch) saß ich noch einige Zeit im Messroom als ich aufeinmal Arne dabei zusah, wie er sich einen Nachschlag vom Eis holte. Auf die Frage, wie viel noch im Bottig drin sei, beschlossen wir spontan, den gesamten Eimer mit ins Wheelhaus zu nehmen und uns damit selbst zu beschenken. Mit großen und kleinen Löffeln ging es ins Wheelhaus, wo wir Rainer mit unseren Gesprächen unterhielten und zwischendurch auch Matthias sich über den ein oder anderen Löffel Eis freuen durfte 🍧
    Im Anschluss half ich Sophia noch bei ihren Physikaufgaben der Heimatschule und SaSa beim Verfassen seines Lebenslaufs für das HandOver. Danach tingelte ich immer wieder zwischen Messroom und Poopdeck hin und her und traf mich um 17:15 Uhr mit der kleinen Marie, um eigentlich zusammen auf den Mast zu klettern. Da dieser gerade besetzt war, setzten wir uns auf die Holzkisten am Ende unserer Regina und ließen unsere Beine über den Atlantik baumeln. Dabei sprachen wir in den kommenden zwei Stunden über (nachfolgend von Marie selbst aus meiner Perspektive verfasst ->) ... die Zukunft sowie das aktuelle Leben, mit allen Ups and Downs, allen doch nicht ganz so kleinen Kleinigkeiten, insbesondere das, was auf dem Herzen liegt. Denn da gab es gerade etwas, worüber sie schon länger mit mir reden wollte. Während die Sonne unterging, redeten wir beide viel über so manches, ich erzählte ihr nach ihren Ausführungen über das komplizierte Leben von einer Theorie, die meine beste Freundin und ich aufgestellt hatten und noch mehr. Im Anschluss sagte sie mir zwei Dinge: Dass ich die Gabe besäße, immer genau das zu sagen, was sie gerade hören muss und dass ich immer einen Blickwinkel finde, der dafür sorgt, dass sie eine bessere Perspektive auf ein Thema erhält und sich so eine bessere Meinung bilden kann, sowie, dass sie mich gerade sehr doll lieb hat. Danach sprachen wir noch weiter, bis es nach einer Weile runter zum Abendessen ging. Dennoch hatte ich das Gefühl, wir hätten noch ewig dort auf den Kisten sitzen können, unabhängig von Zeit und Temperatur (die im Übrigen immer weiter sank), denn solche Gespräche fühlen sich auf ihre eigene Art und Weise immer zeitlos an. Ich denke, dass ihr dieses Gespräch sehr viel bedeutet hat, ich sehe es (ab hier wieder Niklas ->) exakt genauso wie sie und freue mich immer wieder über die tiefgründigen 'Deep-Talks' mit ihr an Bord 💭
    (Jetzt nochmal Marie aus ihrer Perspektive ->)
    "Irgendwie besitzt du die Gabe, immer genau das zu sagen, was man gerade hören muss. Du bringst eine neue Perspektive, die dafür sorgt, dass ich immer nochmal einen anderen Blickwinkel bekomme, der mir dabei hilft, die Situation anders zu betrachten und einzuschätzen"
    "Ich hab dich gerade sehr doll lieb"
    Ich hoffe, beide Sachen konnten dir ein bisschen zeigen, wie ich dich sehe und wieso/ dass ich dich wertschätze. Ich habe schon so viel von dir lernen können und kann mir irgendwie kaum vorstellen, wieder in ein Leben ohne Niklas-Gespräche und insgesamt ohne Niklas zurückzukehren. Du inspirierst mich, bist ein Vorbild und einer der Gründe, wieso ich nicht möchte, dass diese Reise endet. Du bist eine der Personen, deren Meinung ich unglaublich wertschätze und der Gedanke "Da muss ich mit Niklas drüber reden" ist für mich zu einem Synonym geworden für "Nur Niklas kann mir einen Weg zeigen, anders über die Situation nachzudenken. Danach fühle ich mich besser und werde etwas gelernt haben", denn so ist es. Aus jedem unserer Gespräche nehme ich nachhaltig etwas, mehrere Sachen mit, von denen ich weiß, dass es mich hat wachsen lassen, hat weiser werden lassen, mich zu einem besseren Menschen werden lassen. Es gibt wenige Personen, zu denen ich so aufschaue wie zu dir. Danke für alles. Ohne dich wäre ich nicht der Mensch, der ich jetzt bin (im positiven Sinne) ... 🫂
    Nach dem Abendessen bzw. nach der Silent-Hour, zu der wir alle zusammen zur Einstimmung den Hörsaalslam von Julia Engelmann von 2013 über den Beamer anschauten, saß ich dann noch längere Zeit im Messroom, spielte mit Franz, Arvid, Max und Sonja noch ein paar Runden 'Mäxchen / Meyer' und unterhielt mich im Anschluss noch länger mit Sophia und Balthasar über ihr jeweiliges Leben Zuhause und ihre Pläne für die Zukunft. So fand dieser tolle Tag einen absolut passenden Abschluss 🤗
    11. Am 17.03 stellten wir die Uhr eine Stunde vor, womit eine Watch eine Stunde weniger Watch hatte 🕖🕗
    12. Anna und ich konzentrierten uns in den letzten Tagen der Überquerung auf die Konzeption der Mathearbeit, die wir nach Ankunft auf den Azoren schreiben lassen werden 📝
    13. Am 19.03. gab es dann - einen Tag vor unserer Ankunft - noch einmal ordentlich Schräglage, die wir erfolgreich mit dem Backen und Essen von Zimtschnecken tolerierten 🐌
    14. Außerdem gab es am letzten Tag der Überfahrt noch ein Bewerbungstraining für das anstehende HandOver, in dem Lisa und ich zunächst die Vormittagsklasse und im Anschluss Maxim und Kaspar die Nachmittagsklasse mit den notwendigen Informationen versorgten 💬

    Mein persönliches Highlight:
    Das Gespräch mit Marie sowie die warmherzigen Worte und ihr entgegengebrachtes Vertrauen 🫂
    ---
    Our second Atlantic crossing ⛵🌊

    As the days at sea follow a recurring pattern, here is a list of the highlights of our second Atlantic crossing:

    1. on 08.03.25 we actually started our second Atlantic crossing relatively punctually, after we had made the ship seaworthy, at around 07:00 ⛵🌊
    2. Why did we stay so long in Bermuda beforehand? Because the weather forecast predicted a large low-pressure area with a lot of wind and storms, which we initially wanted to let pass us by - so we were blessed with a manageable swell for the first 1 1/2 days 〰️
    3. on 10.03.25 (Monday) a real festival of joy began for everyone involved. The forecast: 3 days of math lessons in a row (❤️‍🔥), during which the remaining presentations were given (trigonometric functions, difference quotients & derivatives and integer functions) 🔢
    4. during the course of the day on 11.03.25 a curfew was imposed, which - as it turned out - was maintained for another three days. The weather was so terrible (7-8 meter waves, gale force winds and some extreme slopes - around 20-30° became the absolute norm) that even the daily watch system was suspended for one night (12.03.25) in order to establish standby watches, which were assigned by the crew themselves. Our officer Arne then announced this to the students in a 'crisis meeting' in a very calm, level-headed and constructive manner with 🗣️
    5. on 11.03.25, our master baker Janno made what was probably the most delicious apple pie I've ever eaten on the high seas 🥧
    6. on 12.03.25 we teachers slept in the messroom, the safest place on board during a storm, due to the current bad weather conditions. This was probably the worst night on board, as we were not allowed to open the ventilation windows on the ceiling due to the weather conditions and the messroom heated up like a cozy steam bath with 30 people in it. In fact, after the first day of the curfew, condensation was already dripping from the skylight windows and after the second day from the wallpaper (!) 🥵
    7. during the course of 12.03.25 Anna and I sat together and thought about a few things for the upcoming holiday, because 14.03. was the annual 'Pi Day' (English spelling: 03/14). We collected suitable flat jokes (~Why can't pirates drive circles? - because they guess pi~), came up with smaller tasks (independent derivation of pi on Pi Day) and a challenge based on a suitable teacher phrase from our own school days 🔫
    We also lost one of our two anchors during the night of the storm ⚓
    8. the aforementioned Pi Day (14.03.24) came to a perfect conclusion when Anna and I met in the Messroom at 03:00 on the night of 14 to 15.03.25 - armed with written flat jokes and previously made 'Pi medals' - to check the students' mathematical skills shortly after waking up. So we followed the guiding principle: 'If your math teacher wakes you up at 03:00 in the morning, the answer has to come out of the gun... 🔫)
    A very nice video with the highlights of our nightly wake-up action was edited by Anna afterwards 🎞️✂️
    9. on 15.03.25, after a wonderful performance by Johannes and me of the song 'Erdbeerkuchen' by Annenmaykantereit in the Messroom, there was a discussion about the first line of the song, in which the meaningfulness of a cake fork was immediately questioned. So there was a bet between Johannes and me that the loser would have to buy the winner a strawberry cake in the Azores. Well, what can I say, it will certainly be a delicious cake at my expense 🎶🍓🍰
    10. 16.03.25 (Sunday) was probably the most beautiful day during our second Atlantic crossing. After a spontaneous sleep-in on my part until 10:30 a.m. - the gentle swell in the morning seemed like a child's cradle - I first enjoyed the sun and the almost mirror-smooth Atlantic on the poop deck to the full. At around 12:00, Rainer's Sunday roast was waiting for us. After a very tasty lunch (including ice cream for dessert), I was sitting in the messroom for a while when I suddenly saw Arne getting a second helping of the ice cream. When asked how much was left in the Bottig, we spontaneously decided to take the whole bucket back to the Wheelhaus and give ourselves a present. We went to the Wheelhaus with large and small spoons, where we entertained Rainer with our conversations and Matthias also enjoyed a spoonful or two of ice cream in between 🍧
    Afterwards, I helped Sophia with her home school physics assignments and SaSa with writing his CV for the HandOver. After that, I kept running back and forth between the Messroom and Poopdeck and met up with little Marie at 5:15pm to climb the mast together. As it was currently occupied, we sat on the wooden crates at the end of our Regina and let our legs dangle over the Atlantic. Over the next two hours, we talked about (written below by Marie herself from my perspective ->) ... the future and current life, with all the ups and downs, all the not-so-small details, especially the things that are on my mind. Because there was something she had wanted to talk to me about for a while. As the sun went down, we both talked about a lot of things, and after her comments about life being complicated, I told her about a theory that my best friend and I had come up with and more. She then told me two things: that I have the gift of always saying exactly what she needs to hear and that I always find an angle that gives her a better perspective on a topic so that she can form a better opinion, and that she loves me very much right now. We continued talking after that until we went down to dinner after a while. Nevertheless, I had the feeling that we could have sat there on the boxes forever, regardless of the time and temperature (which, by the way, kept dropping), because such conversations always feel timeless in their own way. I think that this conversation meant a lot to her, I see it (from here on again Niklas ->) exactly the same way as she does and am always happy about the profound 'deep talks' with her on board 💭
    (Now Marie again from her perspective ->)
    "Somehow you have the gift of always saying exactly what you need to hear. You bring a new perspective that ensures that I always get another point of view, which helps me to look at and assess the situation differently"
    "I love you very much right now"
    I hope both of these things have shown you a little bit how I see you and why/that I value you. I have already learned so much from you and somehow I can hardly imagine going back to a life without Niklas conversations and without Niklas altogether. You inspire me, you are a role model and one of the reasons why I don't want this journey to end. You are one of the people whose opinion I value incredibly and the thought "I need to talk to Niklas about this" has become synonymous with "Only Niklas can show me a way to think differently about the situation. I'll feel better afterwards and will have learned something", because that's how it is. From each of our conversations, I take away something lasting, several things that I know have made me grow, made me wiser, made me a better person. There are few people I look up to as much as you. Thank you for everything. Without you, I wouldn't be the person I am now (in a positive sense) ... 🫂
    After dinner and after the silent hour, when we all watched Julia Engelmann's lecture hall slam from 2013 on the projector to get us in the mood, I sat in the Messroom for a while, played a few more rounds of 'Mäxchen / Meyer' with Franz, Arvid, Max and Sonja and then talked to Sophia and Balthasar about their respective lives at home and their plans for the future. So this great day came to an absolutely fitting end 🤗
    11. on 17.03 we set the clock one hour forward, which meant that one watch had one hour less watch 🕖🕗
    12. during the last few days of the crossing, Anna and I concentrated on designing the math test that we will have written after arriving in the Azores 📝
    13. on 19.03. - one day before our arrival - there was a lot of weirdness, which we successfully tolerated by baking and eating cinnamon buns 🐌
    14. On the last day of the trip, there was also an application training session for the upcoming handover, in which Lisa and I first provided the morning class and then Maxim and Kaspar provided the afternoon class with the necessary information 💬

    My personal highlight:
    The conversation with Marie and the warm words and trust she showed 🫂
    ____________________
    #bermuda #bermudadreieck #bermudatriangle #sailingvessel #sailingship #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #atlantic #atlanticocean #northatlantic #northatlanticocean #rückweg #onourwaybackhome #atlantiküberquerung #atlanticcrossing #applepie
    Læs mere

  • Unsere zweite Atlantiküberquerung ⛵🌊(2)

    16. marts 2025, Nordatlantik ⋅ ☀️ 17 °C

    Weitere Impressionen von unserer zweiten Atlantiküberquerung ⛵
    ____________________
    #bermuda #bermudadreieck #bermudatriangle #sailingvessel #sailingship #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #atlantic #atlanticocean #northatlantic #northatlanticocean #rückweg #onourwaybackhome #atlanticcrossing #atlantiküberquerung #deeptalkLæs mere

  • Willkommen auf den Azoren 🇵🇹

    20.–23. mar. 2025, Portugal ⋅ 🌬 14 °C

    Willkommen auf den Azoren 🇵🇹

    Donnerstag, 20.03.35
    Die Augen öffneten sich. Die Treppe zum Maindeck wurde erklommen und dann war es wieder soweit: Land in Sicht 🏝️
    So liefen wir gegen 12:30 Uhr in den Hafen von Faial in Horta ein und kümmerten uns als erstes ums Schiff, d. h. ein vorgezogener DeepClean bis wir erfolgreich einklariert sind. Danach saß ich mit einigen Schüler*innen im Messroom und wir schrieben im Kollektiv über Annas Handy ein paar Nachrichten an Maries Mama. Im Anschluss daran gab es das Länderbriefing über die Azoren von der Länderbriefing-Gruppe und die Schüler*innen nutzten danach die Zeit, um im Messroom ihre Bewerbungen (Lebenslauf + Motivationsschreiben) für das anstehende HandOver fertigzustellen. Viele traten diesbezüglich immer wieder auf mich zu, sodass ich den kompletten Nachmittag als Unterstützung im Messroom verbrachte. Dieses Prozedere zog sich auch nach dem Abendessen noch weiter, sodass Anna und ich bei der Erstellung der Mathearbeit immer wieder unterbrochen wurden - was nicht weiter dramatisch war, sondern dann einfach zu einer Nachtschicht im Wheelhaus führte. Nachdem wir die Arbeit erfolgreich zusammengebastelt hatten, gingen wir in den Messroom und trafen auf eine Gruppe Schüler*innen, die ein paar kleine, typische 'Mutproben' in Verbindung mit 'Ahoi Brause' durchführten. Nach ein paar lustigen Szenen ging es dann aber auch ziemlich rasch ins Bett 🧂

    Freitag, 21.03.25
    Ein entspannter und sonniger Morgen wurde mit einem gemeinsamen Brunch veredelt. Um 12:00 Uhr - kurz nach dem Brunch - bekamen die Schüler*innen ein letztes Mal vor Ankunft in Amsterdam ihre Handys ausgeteilt. Währenddessen beschäftigten Anna und ich uns noch ein letztes Mal mit der Matheklausur, indem wir zwei Bonusaufgaben und ein paar Anekdoten ergänzten. Im Anschluss ging es für Anna und mich endlich zu einer Erkundungstour an Land. So liefen wir erst einmal an der Promenade entlang und schneiten immer mal wieder in die kleinen Läden am Straßenrand. So sahen wir sehr viele 'Ramsch-Läden', in denen man so ziemlich alles fand, was man eigentlich nicht braucht. Dennoch ließen wir uns den Spaß nicht entgehen, das ein oder andere Kleidungsstück anzuprobieren und unseren eigenen Kleidungsstil zu hinterfragen (oder eben dadurch selbst zu bestätigen) 👕
    Im Anschluss an unsere anfängliche Odyssee kamen wir zu unserem eigentlichen Ziel: ein Copyshop, um die Matheklausuren zu vervielfältigen. Ausgerüstet mit einem Stapel Klausuren ging es dann durch den 'Jardim da Praça da República' zum 'Mercado Municipal da Horta'. Dort fanden wir u. a. lokalen, azorischen Wein, dessen Export aufgrund seiner Seltenheit seit einigen Jahren eingeschränkt wird, sodass die Menschen auf den Inseln genug selbst konsumieren können 🍷
    Die zweite Mission, die uns den Tag über begleitete, war das Ausfindigmachen von Erdbeerkuchen. Dazu ging es in eine Vielzahl an 'Padarias', um zuletzt im 'Café Volga' fündig zu werden. Dort probierten Anna und ich natürlich erst einmal jeweils ein Stück, ehe ich zwei Stücke für Johannes und mich einpacken ließ 🍓🍰
    So ging es mit Klausuren und Erdbeerkuchen weiter auf Expedition durch Horta. So sahen wir auf einmal durch einen Torbogen hindurch einen Strand, der unser Interesse weckte. So versuchten wir an einem Vorsprung der Kaimauer entlang zu unserem Ziel zu kommen, was leider aufgrund eines Wasserschadens (zertrümmerte Steine) ein abruptes Ende fand. So liefen wir einen kleinen Umweg, um uns den Strand doch noch aus der Nähe anschauen zu können 🐚
    So ging es hinter dem Strand an einer Straße entlang zurück Richtung Schiff. Von dort aus konnte man an diesem sonnigen Tag den Pico in seiner vollen Pracht erkennen. Außerdem besitzen wir im Hafen den Luxus, dass wir ihn durch die Bullaugen im Messroom jederzeit sehen können. Ein durchaus schöner, aber - aufgrund des Schnees auf der Spitze - auch etwas seltsamer Anblick: für die meisten ist's nämlich lange her, dass sie das letzte Mal Schnee sahen 🏔️
    Nach Wiederankunft und Abendessen setzten wir uns dann noch zusammen, um die Reihenfolge der Bewerbungsgespräche für den morgigen Tag festzulegen und den weiteren Verlauf der Reise zu diskutieren. Der Tag endete mit dem Erstellen einer weiteren Matheklausur zu Übungszwecken 📝

    Samstag, 22.03.25
    Der Tag der Bewerbungsgespräche. Wir teilten unsere Besatzung in drei Teams: jeweils eine Lehrkraft und ein Crewmitglied. So bildeten wir folgende Teams:
    Marie & Lisa
    Esther & Kaspar
    Arne & Niklas
    Die jeweiligen Teams führten dann ab 09:30 Uhr Bewerbungsgespräche mit den Schüler*innen der Watch von den jeweils beteiligten Watchoffizieren. So schafften Arne und ich 8 Gespräche vor dem Mittagessen und vollendeten die letzten 3 nach dem Mittagessen. Zwischendrin - kurz vor den letzten 3 Bewerbungsgesprächen - hatte ich zudem 'leider' versehentlich die Übungsklausur im Messroom liegen gelassen 🗣️
    Geschafft von der Vielzahl an Gesprächen ging es dann für Anna und mich spontan zum größten Supermarkt in der Nähe und wir gönnten uns ein paar Snacks und Kekse. Ein paar davon wurden uns dann von sich nähernden Schüler*innen ganz selbstlos abgenommen 🍪🙃
    Im Anschluss gingen wir noch ein bisschen durch die Gassen von Horta und hielten Ausschau nach Karten für den Doppelkopf-Workshop, der noch auf die Kids an Bord wartet. Einige Schüler*innen nutzten im übrigen die Zeit, um auf einem Bolzplatz in der Nähe Fußball zu spielen ⚽
    Passend zum Abendessen ging es zurück zum Schiff. Danach gab es zunächst noch den vorletzten Pathway-Vortrag von Talea und dann für die Schüler*innen noch free-shore-leave bis 22:30 Uhr und Lisa, Nicola, Matthias, Anna und ich gingen noch ins 'Oceanic Café' (Peter Café Sport war leider voll). Dort trafen wir auch noch auf ein paar Schüler*innen, die dort fleißig mit dem vorhandenen Kicker spielten. So gingen Nicola und Lisa gegen 22:30 Uhr noch zum Peter Café Sport und Matthias, Anna und ich schnappten uns den Kickerball und zockten zunächst ein paar Runden gegeneinander und dann noch eine Runde gegen zwei Locals. Da sie auf jedenfall deutlich häufiger spielten als wir, mussten wir uns 2:10 geschlagen geben (auf gut deutsch wurden wir 'abgefertigt') ⚽
    Gegen 24 Uhr ging es für uns zurück zum Schiff und gemeinsam in den Messroom, wo wir uns ganz verwundert die Augen rieben: wir sahen etliche Schüler*innen, die in Lerngrüppchen zusammen Mathe lernten. Morgen war es nämlich endlich soweit: Matheklausur 📝📐🔢
    So halfen Anna und ich den Verzweifelten noch mit Erklärungen bei ihrem Verstehensprozess und gingen dann gegen 2 Uhr schlafen 💤

    Mein persönliches Highlight:
    Nach dieser kräftezehrenden Überfahrt nun tagelang ohne Wellengang einschlafen zu können sowie die gemeinsamen Bewerbungsgespräche mit Arne, die einen guten Mix aus Ernsthaftigkeit, Vertrauen und Spaß ausstrahlten 🗣️🫂
    ---
    Welcome to the Azores 🇵🇹

    Thursday, 20.03.35
    The eyes opened. We climbed the stairs to the main deck and then it was time again: land in sight 🏝️
    We entered the port of Faial in Horta at around 12:30 p.m. and the first thing we did was take care of the ship, i.e. an early deep clean until we had successfully cleared in. Afterwards, I sat in the mess room with some of the students and we collectively wrote a few messages to Marie's mom on Anna's cell phone. Afterwards, the country briefing on the Azores was given by the country briefing group and the students then used the time in the Messroom to finalize their applications (CV + letter of motivation) for the upcoming HandOver. Many of them approached me again and again, so that I spent the entire afternoon in the Messroom providing support. This procedure continued even after dinner, so that Anna and I were repeatedly interrupted during the preparation of the math paper - which was not dramatic, but simply led to a night shift in the Wheelhaus. After we had successfully put the work together, we went to the Messroom and met a group of students who performed a few small, typical 'tests of courage' in connection with 'Ahoy Brause'. After a few funny scenes, we went to bed pretty quickly 🧂

    Friday, 21.03.25
    A relaxed and sunny morning was rounded off with a brunch together. At 12:00 - shortly after brunch - the students received their cell phones one last time before arriving in Amsterdam. Meanwhile, Anna and I worked on the math exam one last time by completing two bonus tasks and a few anecdotes. Afterwards, Anna and I finally went ashore for an exploratory tour. We first walked along the promenade and popped into the little stores on the side of the road every now and then. We saw a lot of 'junk stores' where you could find pretty much anything you didn't actually need. Nevertheless, we didn't miss out on the fun of trying on one or two items of clothing and questioning our own clothing style (or even confirming it ourselves) 👕
    After our initial odyssey, we arrived at our actual destination: a copy store to duplicate the math exams. Equipped with a pile of exams, we walked through the 'Jardim da Praça da República' to the 'Mercado Municipal da Horta'. There we found, among other things, local Azorean wine, the export of which has been restricted for several years due to its rarity, so that the people on the islands can consume enough themselves 🍷
    The second mission that accompanied us throughout the day was to find strawberry cake. To do this, we went to a number of 'Padarias' and finally found what we were looking for at 'Café Volga'. Of course, Anna and I tried one piece each before I had two pieces packed for Johannes and myself 🍓🍰
    We continued our expedition through Horta with exams and strawberry cake. We suddenly saw a beach through an archway, which piqued our interest. We tried to walk along a ledge of the quay wall to our destination, which unfortunately came to an abrupt end due to water damage (broken stones). So we took a small detour to get a closer look at the beach after all 🐚
    We walked back towards the ship along a road behind the beach. From there you could see the Pico in all its glory on this sunny day. We also have the luxury of being able to see it at all times through the portholes in the messroom. A beautiful, but - due to the snow on the peak - also somewhat strange sight: for most people, it's been a long time since they last saw snow 🏔️
    After arriving back and having dinner, we sat down together to decide on the order of the interviews for tomorrow and to discuss the rest of the trip. The day ended with the creation of another math exam for practice purposes 📝

    Saturday, 22.03.25
    The day of the interviews. We divided our crew into three teams: one teacher and one crew member each. So we formed the following teams:
    Marie & Lisa
    Esther & Kaspar
    Arne & Niklas
    From 09:30, the respective teams then conducted interviews with the Watch students from the Watch officers involved. Arne and I managed 8 interviews before lunch and completed the last 3 after lunch. In between - shortly before the last 3 interviews - I had 'unfortunately' accidentally left the practice exam in the Messroom 🗣️
    Exhausted from all the interviews, Anna and I spontaneously went to the biggest supermarket nearby and treated ourselves to a few snacks and cookies. A few of these were then selflessly taken from us by approaching students 🍪🙃
    Afterwards, we walked through the streets of Horta and looked for cards for the Doppelkopf workshop that was still waiting for the kids on board. Some of the students also used the time to play soccer on a nearby pitch ⚽
    We returned to the ship in time for dinner. Afterwards there was the penultimate Pathway lecture by Talea and then free-shore-leave for the students until 10:30 pm and Lisa, Nicola, Matthias, Anna and I went to the 'Oceanic Café' (Peter Café Sport was unfortunately full). We met a few students there who were busy playing table football. So Nicola and Lisa went to Peter Café Sport at around 10:30 pm and Matthias, Anna and I grabbed the table football and played a few rounds against each other and then another round against two locals. As they played significantly more often than us, we were beaten 2:10 (in other words, we were 'dispatched') ⚽
    At around midnight, we returned to the ship and went to the mess room together, where we rubbed our eyes in amazement: we saw a number of students studying math together in small groups. Tomorrow was finally the day: math exam 📝📐🔢
    So Anna and I helped the desperate students with explanations and then went to sleep at around 2 a.m. 💤

    My personal highlight:
    After this exhausting crossing, being able to sleep for days without waves and the job interviews with Arne, which were a good mix of seriousness, trust and fun 🗣️🫂
    ____________________
    #horta #azoren #acores #sailingvessel #sailingship #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #atlantic #atlanticocean #northatlantic #northatlanticocean #rückweg #onourwaybackhome #atlantiküberquerung #atlanticcrossing #bewerbungsgespräche
    Læs mere

  • Der Tag der Matheklausur 📝📐🔢

    23.–24. mar. 2025, Portugal ⋅ ☁️ 15 °C

    Der Tag der Matheklausur 📝📐🔢

    Es war Sonntag, d. h. am heutigen Vormittag gab es den obligatorischen DeepClean und Heine kehrte währenddessen als unser (neuer) Kapitän zurück. Darauf folgte um 12:00 Uhr das Mittagessen in Form des rainer'schen Sonntagsbratens. Im Anschluss an das Essen wurde die Spannung immer größer, denn heute stand die Abschlussklausur in Mathe an. So war das Lager gespalten: die einen fühlten sich gut vorbereitet und die anderen 'büffelten' bis kurz vor Schluss. So waren Anna und ich in der Stunde vor der Klausur in viele Einzelgespräche verstrickt, um noch die ein oder andere Frage oder Unsicherheit zu beseitigen. Gegen 13:45 Uhr wurde dann zum Meeting geklingelt. Es folgte eine Ansage für beide Klassen, in der der genau Ablauf der Klausur dargelegt wurde. Außerdem kursierten Gerüchte, die Schülerschaft hätte bereits Einblick in die Klausur erhalten und im Messroom sei eine Kopie der Arbeit aufgetaucht, die von allen gemeinschaftlich bearbeitet wurde. Das war doch eine schöne Nachricht. Naja, insbesondere der letzte Teil, denn das war das Ziel. So erstellten Anna und ich neben der eigentlichen Klausur auch noch eine Übungsklausur, die die Schüler*innen vor zwei Tagen im Messroom fanden 🔍
    Sie reagierten vorbildlich: Die Klausurkopie wurde zunächst abfotografiert, dann wurden die Zettel einbehalten und in einem Schülermeeting über die weitere Vorgehensweise beraten. Sie arbeiteten als Team und erstellten so zusammen Musterlösungen der Aufgaben, die sie untereinander besprachen und vervielfältigten. Es kam sogar dazu, dass sich Schüler*innen in Lerngruppen mit anderen wiederfanden, mit denen sie im Bordalltag nun eher weniger zutun hatten. So ging unser geschmiedeter Plan voll auf, weshalb wir am gestrigen Abend doch eher weniger überrascht waren, als wir im Messroom die Mathe-Lerngruppen antrafen. Ein Learning für alle und auch ein bisschen Spaß für Anna und mich - denn es war spannend zu beobachten, wie die für echt gehaltene Klausurkopie in den Reihen außer Sichtweite von uns herumgegeben wurde. Als Lehrkraft bekommt man auf einem Schiff dann doch mehr mit, als geahnt wird. Insbesondere die Aufgabe zum 'Infernodrachen' verankerte sich dabei im Gedächtnis der Schüler*innen 👀
    So ging es nun bewaffnet mit 4 DIN A4 Zetteln, einem Bleistift, einem Kugelschreiber/Füller, einem Geodreieck sowie einem Taschenrechner um kurz nach 14 Uhr für die Vormittagsklasse mit der 'echten' Klausur los. Diese bestand aus insgesamt 7 Aufgaben der sieben Themenbereiche, die wir während der Reise behandelt hatten. So schrieb die Vormittagsklasse von 14:20 Uhr bis 16:20 Uhr und die Nachmittagsklasse von 16:45 Uhr bis 18:45 Uhr 📝
    Abendessen gab es im Anschluss um 20 Uhr und danach noch free-shore-leave bis 22:30 Uhr. Anna und ich verabredeten uns indes zur gemeinsamen Klausurkorrektur. Dazu setzten wir uns zunächst ins Wheelhaus, ehe uns Arne nach seiner Wiederankunft darum bat, in den Messroom umzuziehen. Gesagt, getan. So korrigierten wir bis etwa 03:15 Uhr im Messroom die gesamte Klausur und trugen die Noten in eine zuvor angefertigte Excel-Tabelle ein. Glücklich, dass wir die Klausur nun prinzipiell hinter uns hatten, ging es dann noch für ein paar Stunden ins Bett 🛌🏽

    Mein persönliches Highlight:
    Die Blicke der Schüler*innen als klar wurde, dass die Klausur mit dem Infernodrachen leider nicht die wahre Klausur war 😤
    ---
    The day of the math exam 📝📐🔢

    It was Sunday, which meant we had the obligatory deep clean this morning and Heine returned as our (new) captain. This was followed at 12:00 by lunch in the form of Rainer's Sunday roast. After lunch, the tension grew, as the final math exam was due today. So the camp was split: some felt well prepared and others 'crammed' until just before the end. In the hour before the exam, Anna and I were involved in lots of one-to-one discussions to clear up the odd question or uncertainty. At around 1:45 pm, the bell rang for the meeting. This was followed by an announcement for both classes, in which the exact procedure for the exam was explained. Rumors also circulated that the students had already been given an insight into the exam and that a copy of the work had appeared in the messroom, which everyone had worked on together. That was good news. Well, especially the last part, because that was the goal. So in addition to the actual exam, Anna and I also created a practice exam, which the students found in the Messroom two days ago 🔍
    They reacted in an exemplary manner: the copy of the exam was first photographed, then the slips of paper were retained and the next steps were discussed in a student meeting. They worked as a team and created sample solutions to the tasks together, which they discussed among themselves and copied. It even happened that students found themselves in learning groups with others with whom they had less to do in everyday life on board. So our plan worked out perfectly, which is why we were rather less surprised yesterday evening when we met the math learning groups in the Messroom. A learning experience for everyone and also a bit of fun for Anna and me - because it was exciting to watch the copy of the exam, which we thought was real, being passed around the rows out of sight. As a teacher, you get to see more on a ship than you realize. The task on the 'Inferno dragon' in particular became firmly anchored in the students' memories 👀
    So, armed with 4 A4 pieces of paper, a pencil, a ballpoint pen/fountain pen, a triangle and a calculator, the morning class started the 'real' exam shortly after 2pm. This consisted of a total of 7 tasks from the seven subject areas that we had covered during the trip. The morning class wrote from 2:20 p.m. to 4:20 p.m. and the afternoon class from 4:45 p.m. to 6:45 p.m. 📝
    Dinner followed at 8pm and then free-shore-leave until 10:30pm. Meanwhile, Anna and I arranged to meet up to revise the exam together. We first sat down in the Wheelhaus before Arne asked us to move to the Messroom when he got back. No sooner said than done. So we corrected the entire exam in the Messroom until around 03:15 and entered the grades into an Excel spreadsheet we had created beforehand. Happy that the exam was basically behind us, we went to bed for a few more hours 🛌🏽

    My personal highlight:
    The looks on the students' faces when it became clear that the exam with the Inferno dragon was unfortunately not the real exam 😤
    ____________________
    #horta #azoren #acores #sailingvessel #sailingship #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #atlantic #atlanticocean #northatlantic #northatlanticocean #rückweg #onourwaybackhome #atlantiküberquerung #atlanticcrossing #mathematics
    Læs mere

  • Monte Queimado & Monte da Guia ⛰️

    24.–25. mar. 2025, Portugal ⋅ ⛅ 16 °C

    Monte Queimado & Monte da Guia ⛰️

    Nach einer relativ kurzen Nacht kam ich gegen kurz vor 9 Uhr aufs Maindeck, wo mich Arvid und Jana mit einem breiten Lächeln empfingen, während sie gerade in den typisch weißen Schüsseln aufgewärmte Dosenravioli aßen. Man sollte meinen, dass irgendwie eine skurrile oder abwegige Note mitschwingt, wenn man Menschen an Bord um diese Uhrzeit Dosenravioli essen sieht, aber soetwas ist hier mittlerweile zur Normalität geworden. An jeder Ecke passieren zu jeglichen Zeitpunkten die skurrilsten Dinge.. Magst du morgens kein Brot? Dann isst du, was du eben gerne essen wollen würdest, d. h. z. b. um 09 Uhr morgens aufgewärmte Dosenravioli 🍝
    Der weitere Vormittag beinhaltete zunächst das letzte Pathway-Referat unserer Reise von Nico und im weiteren Verlauf eigenverantwortliches Arbeiten, bspw. an den letzten Abgaben oder in Form des Verfassens von Postkarten. Während des Pathway-Referats betreute ich auf dem Maindeck Anneke, Marie, Nuala und Marilen, die allesamt Klausuren von ihren Heimatschulen schreiben mussten 📝
    Nach dem Mittagessen wurden um 14:00 Uhr die Posten für das HandOver bis nach Amsterdam verkündet. Dazu spielten wir auf dem Maindeck 'Vangelis - Conquest of Paradise' und Maxim offenbarte nach und nach die entsprechenden Rollenzuweisungen. Danach trafen wir Lehrkräfte uns mit den 'neuen PL' in der PL-Cabin und sprachen mit ihnen über ihre Rolle, ihre Verantwortung und die Pläne für die kommenden Tage. Denn hier an Land sollte es in diesem Bereich bereits einen 'Probelauf' für unsere neuen Ansprechpartner*innen geben, um sich in dieser neuen Rolle einzufinden und sich damit zu arrangieren. Daher durften Christian, Marie, Felipa und Ella die geplante Wanderung anleiten und sich um die Durchführung dieser Aktion kümmern 🥾
    So brachen wir um 16:00 Uhr zum 'Monte Queimado' auf. Diesen bestiegen wir mit allen Schüler"innen und liefen auf der anderen Seite wieder hinunter. Danach gab es von unseren neuen PLs die Ansage, dass es ab hier der Freiwilligkeit unterlag, weiter mit zum Monte da Guia zu kommen und diesen zu erklimmen. So setzten lediglich Lisa, Christian, Nuala, Hannes, Jasper, Anna und ich uns in Bewegung, während der Rest an den nahegelegenen Strand ging oder zum Schiff zurückkehrte🚶🏽
    Unsere erste Etappe führte uns an eine Steilküste, die wir ganz besonders unter die Lupe nahmen. So legten wir uns auf den Felsvorsprung, um uns die darunter liegende Küste, das Wasser sowie das Vulkangestein näher anschauen zu können. Für die Schüler*innen war das Ganze derart spannend, dass Anna, Lisa und ich uns alleine auf den Weg zum Gipfel des Berges machen mussten. Dafür wurden wir dann mit einer wunderschönen Aussicht belohnt, die sich immer weiter veränderte, je weiter wir gingen. So legten wir eine kleine Pause an der Kapelle auf der Spitze ein und stiegen - getrieben von einem aufkommenden Hungergefühl - den Berg wieder herab ⛰️🥾
    Unten angekommen stießen wir dann wieder auf Nuala, Jasper, Christian und Hannes und beschlossen, zusammen über den Strand zur nächsten Pizzeria zu gehen. So erreichten wir um 18:15 Uhr die 'Papa Pizza' und aßen gemeinsam zu Abend. Im Anschluss ging es zurück zum Schiff, wo wir direkt unseren neuen alten Offizier Mathieu in die Arme schließen konnten. So gab es danach - kurz vor dem angekündigten free-shore-leave für die Kids - noch die Matheklausuren zurück. Dazu wurde eine Besprechung im Messroom einberufen, in der die Musterlösung durchgesprochen sowie die Arbeiten ausgeteilt wurden. So kamen wir insgesamt auf einen Schnitt von 2,9, was durchaus ein ganz passables Ergebnis darstellt. Während die Schüler*innen danach in den free-shore-leave gingen, machten Lisa und ich uns auf zum 'Peter Café Sport', um Arnes letzten Abend zusammen zu feiern. So saßen Heine, Arne, Mathieu (der vor einigen Stunden landete), Maxim, Rainer, Lisa und ich noch bis etwa halb 12 im Peter Café Sport. Danach ging es auf direktem Wege zunächst zurück zum Schiff und dort direkt ins Bett 💤

    Mein persönliches Highlight:
    Die gemeinsame Wanderung in Groß- und Kleingruppe sowie das anschließende Pizzaessen innerhalb unserer 'Expi-Gruppe' 🍕
    ---
    Monte Queimado & Monte da Guia ⛰️

    After a relatively short night, I arrived on the main deck shortly before 9 a.m., where Arvid and Jana greeted me with broad smiles as they ate warmed-up canned ravioli in the typical white bowls. You would think that seeing people eating tinned ravioli on board at this time of day would somehow strike a bizarre or strange note, but this has become the norm here. The most bizarre things happen on every corner at all times. Don't like bread in the morning? Then you eat what you would like to eat, i.e. e.g. warmed-up canned ravioli at 9 a.m. 🍝
    The rest of the morning included Nico's last Pathway presentation of our trip and then more independent work, e.g. on the final assignments or in the form of writing postcards. During the pathway presentation, I supervised Anneke, Marie, Nuala and Marilen on the main deck, who all had to write exams from their home schools 📝
    After lunch, the positions for the handover to Amsterdam were announced at 14:00. We played 'Vangelis - Conquest of Paradise' on the main deck and Maxim gradually revealed the corresponding role assignments. Afterwards, we teachers met with the 'new PLs' in the PL cabin and talked to them about their role, their responsibilities and the plans for the coming days. Because here on land, there should already be a 'trial run' in this area for our new contact persons to settle into this new role and come to terms with it. That's why Christian, Marie, Felipa and Ella were allowed to lead the planned hike and take care of the implementation of this action 🥾
    So we set off for 'Monte Queimado' at 16:00. We climbed it with all the students and walked back down the other side. Afterwards, our new PLs announced that from this point onwards, it was up to the students to come along to Monte da Guia and climb it. So only Lisa, Christian, Nuala, Hannes, Jasper, Anna and I set off, while the rest went to the nearby beach or returned to the boat 🚶🏽
    Our first stage took us to a cliff, which we took a close look at. We lay down on the ledge to take a closer look at the coast below, the water and the volcanic rock. The whole thing was so exciting for the students that Anna, Lisa and I had to make our way to the top of the mountain on our own. In return, we were rewarded with a beautiful view that kept changing the further we went. So we took a short break at the chapel at the top and - driven by a growing feeling of hunger - descended the mountain again ⛰️🥾
    Once we reached the bottom, we met up with Nuala, Jasper, Christian and Hannes again and decided to walk across the beach to the nearest pizzeria together. We arrived at 'Papa Pizza' at 6:15 pm and had dinner together. Afterwards, we went back to the ship, where we immediately embraced our new old officer Mathieu. Shortly before the announced free-shore-leave for the kids, the math exams were returned. A meeting was called in the Messroom to discuss the sample solution and hand out the papers. Overall, we achieved an average of 2.9, which is quite a reasonable result. While the students went to the free-shore-leave afterwards, Lisa and I went to 'Peter Café Sport' to celebrate Arne's last evening together. Heine, Arne, Mathieu (who landed a few hours ago), Maxim, Rainer, Lisa and I sat in the Peter Café Sport until about half past eleven. Then we went straight back to the ship and straight to bed 💤

    My personal highlight:
    The joint hike in large and small groups and the subsequent pizza dinner within our 'Expi group' 🍕
    ____________________
    #horta #azoren #acores #sailingvessel #sailingship #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #atlantic #atlanticocean #northatlantic #northatlanticocean #rückweg #onourwaybackhome #atlantiküberquerung #atlanticcrossing #pizza
    Læs mere

  • Mein 30. Geburtstag auf den Azoren 🎂🎈

    25.–26. mar. 2025, Portugal ⋅ 🌧 16 °C

    Mein 30. Geburtstag auf den Azoren 🎂🎈

    Seit Beginn unserer gemeinsamen Reise waren nun 5 Monate und 6 Tage vergangen. So wirkte mein Geburtstag all die Zeit, die wir nun unterwegs waren, immer so weit entfernt, und stand nun doch sehr plötzlich vor der Tür. So klingelte mein Wecker an diesem Tag um 6:40 Uhr, denn ich war zum Frühstück verabredet. Im Halbschlaf ging es Richtung Galley, wo mich Esther und Marie empfingen und mir prompt gratulierten. Da ich am Tag vor 30 Jahren jedoch erst um 7:07 Uhr geboren wurde, hatte ich noch ein paar Minuten als 29-jähriger übrig. Puuh, was ein Glück! 🎉
    So schmierten Marie und ich ein paar Brötchen, sie machte einen famosen Kakao und wir packten alle Dinge in unsere Jutebeutel, um gemeinsam auf den Mast zu klettern und dort zu frühstücken. Gesagt, getan. Auf dem Mast angekommen sahen wir am Berghang des Pico die Sonne aufgehen. Allerdings schob sich sehr rasch eine Wolkendecke davor, sodass der weitere Tag leider wettertechnisch nicht unter einem guten Stern stand. So genossen wir bis etwa 08:15 Uhr unser gemeinsames Frühstück und kletterten dann infolge des Abschieds von Arne vom Mast hinab. Dieser hatte sich nämlich zur Aufgabe gemacht, den Schüler*innen ein letztes Mal mit seinem vorzüglichen Musikgeschmack die Augen zu öffnen, heißt: er weckte die Kids mit einer Auswahl seiner 'besten Songs' 🎶
    Kurz danach beriefen wir ein Meeting auf dem Maindeck ein, um Arne gebührend zu verabschieden. Dazu trug ich ein selbstverfasstes Gedicht für ihn vor und die Schüler*innen sangen ihm ein letztes Mal den 'Baum-Song'. Nach etlichen Abschiedsumarmungen ging es für ihn gegen 9 Uhr Richtung Flughafen 🛫
    Kurz nachdem Arne fort war, kam Anna freudestrahlend mit einem Besen auf mich zu und erzählte mir von einer klassisch norddeutschen Tradition. Selbstverständlich war mir diese Tradition bereits bekannt, jedoch hatte ich in den letzten Wochen keinerlei Anstalten gemacht, auch nur irgendjemandem davon zu berichten, dass dies normalerweise bei mir Zuhause auch auf mich zugekommen wäre. So durfte ich verschiedenste Treppen an Bord fegen, ehe mich Maxim zu meinem Glück durch eine Umarmung von dieser Tradition befreite 🫂
    Da Lisa und Kaspar an diesem Tag unterrichteten, hatte ich somit ab 10 Uhr mehr oder minder den gesamten Tag (bis zum Abendessen) Freizeit. Spontan beschloss ich deshalb Anna und Matthias zu fragen, ob wir uns gemeinsam ein bisschen mehr von der Insel anschauen wollen. So brachen wir gegen kurz nach 10 gemeinsam zur nächsten Autovermietung auf und saßen bereits um 10:40 Uhr in einem azurblauen Opel Corsa. Unser erster Weg führte uns zu einer Tankstelle (der Tank war fast leer), wo ein Mitarbeiter an der Zapfsäule stand und für uns den Tankprozess übernahm. Andere Länder, andere Sitten - das hatte ich mit meinen jungen 30 Jahren noch nie erlebt ⛽
    Danach ging es zunächst zurück zum Schiff, um die wichtigsten Dinge und Snacks einzupacken. Von dort aus ließen wir uns dann hauptsächlich von Straßenschildern und dem Küstenstreifen leiten, sodass wir als erstes am Flughafen vorbeikamen und danach Ausschilderungen verschiedenster Sehenswürdigkeiten folgten. So ging es zum 'Morro de Castelo Branco' (ein Felsen für Vogelbeobachtungen) und im Anschluss zum 'Caldeira do faial' (Vulkankrater). Da das Wetter heute leider nicht mitspielte, sahen wir vom Aussichtspunkt des Caldeira nur eine dichte Nebelwand. So setzten wir uns aufgrund des stärker werdenden Niederschlags wieder ins Auto, tranken 7up und aßen meine letzte Tafel Milka Triolade, die ich tatsächlich seit Amsterdam für meinen Geburtstag aufbewahrt hatte 🍫
    Als nächstes führte uns unsere Fahrt zum 'Vulcão dos Capelinhos' (neu entstandener Landabschnitt nach einem Vulkanausbruch 1957-1958) und dem angrenzenden Leuchtturm. So schauten wir uns erst einmal vor Ort genauer um, ehe wir spontan beschlossen das Vulkanmuseum unterhalb des Leuchtturms zu betreten und an einer Führung - wie sich herausstellen sollte sogar Privatführung - teilzunehmen. So erhielten wir Einblick in die Entstehung des Vulcão dos Capelinhos, dessen Ausbruch im Jahr 1957 tatsächlich unter Wasser in Küstennähe startete. Da die Eruptionen allerdings 13 Monate lang anhielten, schichtete sich die Lava immer weiter auf, sodass zunächst eine 'New Island' und im weiteren Verlauf 'New Land' entstand. Diese zusätzliche Landzunge wurde in der Folge offiziell mit einer portugiesischen Flagge annektiert. Leider hatte der Ausbruch auch negative Folgen: es wurde keine Person verletzt, jedoch verteilte sich die Asche des Vulkans bis über 2 km ins Landesinnere und führte zu erheblichen Ernteausfällen sowie Verendung diverser Nutztiere. Nach einem Abkommen mit den USA ('Azorean Refugees Act') wanderten infolge dieses Ereignisses etwa 50 % der Bevölkerung aus, womit die Zahl von etwa 23.000 auf 11.500 sank. Stand heute wohnen 15.000 Menschen auf der Insel Faial, somit blieb ein Großteil der Auswanderer in ihrer neuen Wahlheimat 🌋
    Gegen 16 Uhr verließen wir das Museum und machten uns auf den Weg zu einigen 'Natural swimming pools'. Danach ging es für uns über die Nordküste zurück Richtung Horta. Nach ein paar weiteren Zwischenstopps (bspw. 'Praia do Almoxarife') ging es passend zum Abendessen zurück zum Schiff. Vor Ort angekommen sah ich dann im Messroom meinen (potenziellen) Geburtstagskuchen. Denn diesen sollte ich mir a la 'Eigenverantwortung' selbst zubereiten. Da es sehr zeitnah essen gab, konnte ich dieses Unterfangen leider nicht mehr umsetzen, sodass ich drei Stücke (π-Stücke) Zitronenkuchen ausgehändigt bekam, die ich mir dann zusammen mit Anna noch vor dem Essen gönnte 🎂
    Für die Zeit nach dem Abendessen war ein gemeinsames Singen geplant. Vorher wurde ich allerdings noch anderweitig überrascht. So hatten sich Anna und Marie überlegt ein Lied umzudichten, welches seit Teneriffa immer wieder die Gemüter an Bord erhellte: Santa Maria von Roland Kaiser. So bekam ich an diesem Tag kein klassisches Geburtstagsständchen, sondern ein sehr 'persönliches' auf eine raffinierte Art und Weise vorgetragen 🎙️
    Zuletzt endete der Tag mit einem gemeinsamen Singen bei virtuellem Lagerfeuer, welches Anneke und Marilen - unsere musikalischsten Personen an Bord - mit ihren Musikinstrumenten vorbereitet hatten. Gegen 22:15 Uhr endete unsere gemeinsame Gesangseinlage und wir saßen noch ein bisschen in den verschiedensten Gruppen im Messroom zusammen. Gegen 24 Uhr machte ich mich dann - nach Erhalt eines Briefumschlags von Anna - auf ins Bett 🛌🏽

    Mein persönliches Highlight:
    Die wunderbar umgedichtete sowie mit Engelsstimmen vorgetragene Version von Santa Maria ('Niklas ist 30') sowie der erste gemeinsame Singabend an Bord mit Klassikern wie 'Skandal im Sperrbezirk' und 'Country Roads', die an sehr schöne Lagerfeuerabende während meiner Zeltlagerzeit erinnerten 🎶
    ---
    My 30th birthday in the Azores 🎂🎈

    5 months and 6 days had now passed since the start of our trip together. So all the time we had been traveling, my birthday always seemed so far away, and now it was just around the corner. My alarm clock rang at 6:40 a.m. that day because I had an appointment for breakfast. Half asleep, I made my way to the galley, where Esther and Marie welcomed me and promptly congratulated me. However, as I was only born at 7:07 a.m. 30 years ago that day, I still had a few minutes left as a 29-year-old. Phew, what luck! 🎉
    So Marie and I made a few rolls, she made a delicious hot chocolate and we packed everything into our jute bags to climb the mast together and have breakfast there. No sooner said than done. Once on the mast, we could see the sun rising on the mountainside of Pico. However, a blanket of clouds quickly covered it, so the rest of the day was unfortunately not under a good star in terms of the weather. So we enjoyed our breakfast together until around 08:15 and then climbed down from the mast to say goodbye to Arne. He had set himself the task of opening the students' eyes one last time with his excellent taste in music, meaning: he woke the kids up with a selection of his 'best songs' 🎶
    Shortly afterwards, we called a meeting on the main deck to say a proper farewell to Arne. I recited a poem I had written for him and the students sang the 'Tree Song' to him one last time. After a few goodbye hugs, he left for the airport at around 9 a.m. 🛫
    Shortly after Arne had left, Anna came up to me beaming with joy with a broom and told me about a classic North German tradition. Of course, I was already aware of this tradition, but I hadn't made any effort in the last few weeks to tell anyone that this would normally have happened to me at home. So I was allowed to sweep various stairs on board before Maxim, luckily for me, freed me from this tradition with a hug 🫂
    As Lisa and Kaspar were teaching that day, I had more or less the whole day off (until dinner) from 10 a.m. onwards. So I spontaneously decided to ask Anna and Matthias if we wanted to see a bit more of the island together. So we set off together shortly after 10 to the nearest car rental office and were already sitting in an azure blue Opel Corsa at 10:40. Our first stop was at a petrol station (the tank was almost empty), where an employee stood at the pump and took care of the filling process for us. Different countries, different customs - I'd never experienced that before at the age of 30 ⛽
    We then went back to the ship to pack the most important things and snacks. From there, we were mainly guided by road signs and the coastline, so we first passed the airport and then followed signs for various places of interest. We went to the 'Morro de Castelo Branco' (a cliff for birdwatching) and then to the 'Caldeira do faial' (volcanic crater). Unfortunately, the weather wasn't playing ball today, so all we could see from the viewpoint of the caldeira was a thick wall of fog. Due to the increasing rainfall, we got back into the car, drank 7up and ate my last bar of Milka Triolade, which I had actually been saving for my birthday since Amsterdam 🍫
    Next, our journey took us to the 'Vulcão dos Capelinhos' (a new section of land created after a volcanic eruption in 1957-1958) and the adjacent lighthouse. We first took a closer look around the site before spontaneously deciding to enter the volcano museum below the lighthouse and take part in a guided tour - which turned out to be a private tour. This gave us an insight into the formation of the Vulcão dos Capelinhos, whose eruption in 1957 actually started underwater near the coast. However, as the eruptions continued for 13 months, the lava continued to pile up, first creating a 'New Island' and then 'New Land'. This additional spit of land was then officially annexed with a Portuguese flag. Unfortunately, the eruption also had negative consequences: no one was injured, but the ash from the volcano spread over 2 km inland and led to considerable crop failures and the death of various livestock. Following an agreement with the USA ('Azorean Refugees Act'), around 50% of the population emigrated as a result of this event, reducing the number from around 23,000 to 11,500. Today, 15,000 people live on the island of Faial, meaning that the majority of emigrants have remained in their new adopted home 🌋
    We left the museum at around 4 pm and made our way to some natural swimming pools. We then headed back towards Horta via the north coast. After a few more stops (e.g. 'Praia do Almoxarife'), we returned to the ship in time for dinner. On arrival, I saw my (potential) birthday cake in the mess room. Because I was supposed to prepare it myself a la 'personal responsibility'. As it was very close to dinner time, I was unfortunately unable to do this, so I was given three pieces (π-slices) of lemon cake, which I then enjoyed with Anna before dinner 🎂
    The plan was to sing together after dinner. Before that, however, I was surprised in another way. Anna and Marie had thought about rewriting a song that had been a favorite on board since Tenerife: Santa Maria by Roland Kaiser. So I didn't get a classic birthday serenade that day, but a very 'personal' one performed in a sophisticated way 🎙️
    Finally, the day ended with singing together around a virtual campfire, which Anneke and Marilen - our most musical people on board - had prepared with their musical instruments. Our joint singing session ended at around 10:15 p.m. and we sat together for a while in various groups in the messroom. At around midnight, after receiving an envelope from Anna, I went to bed 🛌🏽

    My personal highlight:
    The wonderfully rewritten version of Santa Maria ('Niklas ist 30') performed with angelic voices and the first evening of singing together on board with classics such as 'Skandal im Sperrbezirk' and 'Country Roads', which reminded me of wonderful campfire evenings during my time at camp 🎶
    ____________________
    #horta #azoren #acores #sailingvessel #sailingship #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #atlantic #atlanticocean #northatlantic #northatlanticocean #rückweg #onourwaybackhome #atlantiküberquerung #atlanticcrossing #birthday
    Læs mere

  • Gemeinsames Singen am Lagerfeuer 🎶

    25.–26. mar. 2025, Portugal ⋅ 🌧 15 °C

    Gemeinsames Singen am Lagerfeuer 🔥🎶

    Mein persönliches Highlight:
    Der erste gemeinsame Singabend an Bord mit Klassikern wie 'Skandal im Sperrbezirk' und 'Country Roads', die an sehr schöne Lagerfeuerabende während meiner Zeltlagerzeit erinnerten 🎶
    ---
    Singing together around the campfire 🔥🎶

    My personal highlight:
    The first joint singing evening on board with classics such as 'Skandal im Sperrbezirk' and 'Country Roads', which reminded me of very nice campfire evenings during my time at camp 🎶
    ____________________
    #horta #azoren #acores #sailingvessel #sailingship #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #atlantic #atlanticocean #northatlantic #northatlanticocean #rückweg #onourwaybackhome #atlantiküberquerung #atlanticcrossing #lagerfeuer
    Læs mere

  • Wandern und Mountainbiken 🥾🚴🏽💨

    26.–27. mar. 2025, Portugal ⋅ 🌬 15 °C

    Wandern und Mountainbiken 🥾🚴🏽💨

    Am heutigen Tag gab es für alle Beteiligten ein bisschen Action. So teilten wir die Schülerschaft in zwei Gruppen auf, um heute den höchsten Punkt auf Faial zu erklimmen. Da Lisa und ich die Nachmittagsgruppe übernahmen, hatte ich am Vormittag Freizeit. So musste ich noch ein paar Dinge einkaufen und den geliehenen Mietwagen zurückbringen. Ich fragte im Messroom die übrig gebliebenen Schüler*innen, ob noch jemand etwas vom Supermarkt bräuchte. Als Christian und Marie hörten, dass sie nicht laufen müssten, sondern gefahren werden würden, entschlossen sie sich spontan dazu mitzukommen. Im Supermarkt kaufte ich dann alle nötigen Zutaten für die 'Nutella-Soße', die es heute Abend als nachträgliche Geburtstagsüberraschung zusammen mit Vanilleeis als Dessert geben sollte 🍫🍦
    Nach dem Mittagessen ging es dann für uns um 14 Uhr zu Peter Café Sport, wo wir in Pick-ups und Pkws zum Aussichtspunkt gefahren wurden. Ich saß im Auto mit Mathieu, Antonio und Malte und sprach mit ihnen u. a. über die schöne Landschaft sowie die Rückreise und Rückkehr nach Amsterdam. Nach etwa 30-minütiger Fahrt kamen wir am Rande des Vulkankraters an. Dort sammelten wir uns, schauten uns zunächst gemeinsam den Aussichtspunkt an und machten uns dann auf den Weg zur 2 1/2 h Wanderung um den Vulkankrater. Der Anfang hatte es bereits in sich. So ging es zwar noch mit einer relativ passablen Steigung Richtung Wetterstation, jedoch pfiff uns der Wind gehörig von der Seite um die Ohren. Nach Überwindung der ersten Etappe gab es auf der Spitze erst einmal eine allgemeine Pause, in der wir auf die Nachkömmlinge warteten. Janno verewigte uns dann noch mit einem 'Nett hier, aber...'-Sticker auf einem Wegweiser und es ging geschlossen weiter 🥾
    In der Folge gab es etwa jede halbe Stunde einen kurzen 'Fotostopp', wo wir auf den Aufschluss aller warteten. Gegen Ende der Wanderung zog sich das Feld etwas weiter, was nicht weiter dramatisch war, da wir am Ausgangspunkt unserer Wanderung gemeinsam mit der Mountainbike-Abfahrt starten wollten. So gab es - als schlussendlich alle da waren - noch eine kurze Ansage der neuen Projektleitung, in der auf die Helmpflicht verwiesen wurde und klar gemacht wurde, dass jeder in einem für sich angemessenen Tempo fahren sollte. Fahren? es sollte sich herausstellen, dass nur ein paar Pedaltritte auf der gesamten 30-minütigen Abfahrt nötig waren, um ans Ziel zu gelangen 🏁
    Um 17:20 Uhr ging es damit für uns zurück Richtung Tal. Es war eine wirklich sehr schöne und spannende Abfahrt. Mit etwa 40-50 km/h ging es phasenweise die Straße herab. So war es kaum verwunderlich, dass auch ein kleines Rennen ausgetragen wurde. Letztlich siegte natürlich Erfahrung und Masse 💪🏽
    Zurück am Hafen warteten wir auf die Nachkömmlinge, ehe wir (Christian, Anna, Marie und ich) uns zur nächsten Pizzeria aufmachten, um für heute Abend für alle Pizza vorzubestellen. Nachdem wir dann noch auf eine Mini-Pizza für Mini-Marie gewartet hatten, ging es zu 19 Uhr zurück zum Schiff. So beschloss die Schülerschaft vorab, dass die Pizzen abgeholt werden sollten, um diese dann gemeinsam am nahegelegenen Strand zu verspeisen. Da Lisa und ich von diesem Vorhaben nicht unterrichtet wurden - kleines Kommunikationsloch zwischen neuer und alter PL - beschlossen wir spontan in ein Restaurant zu gehen und dort zu Abend zu essen 🍽️
    Wir sprachen darüber, ob unser Fehlen bemerkt werden bzw. ob die Fehlkommunikation selbst erkannt würde. Nach dem Essen schlenderten wir noch etwas an der Promenade Richtung Peter Café Sport, wo wir auf dem Weg dann auch ein paar Schüler*innen inkl. Antonio trafen, der die übrig gebliebenen Pizzakartons trug. So gab es als Nachtisch noch ein Stück Pizza, wir gingen noch ein bisschen umher und im Anschluss ging es zurück zum Schiff 🚶🏽
    Dort ging ich in den Messroom und setzte mich zu Kaja, die gerade dabei war die Bordzitate für das Bordbuch zu digitalisieren. Für mich eine prädestinierte Situation, um sie mal wieder ausgiebig zu ärgern und so aktiv von ihrem Vorhaben abzuhalten. Irgendwann verlor dies seinen Reiz, sodass ich folglich meine Tagebucheinträge der letzten Tage nachholte und danach zu Bett ging 🛌🏽

    Mein persönliches Highlight:
    Nach fast 6 Monaten endlich wieder auf einem Fahrrad gesessen zu haben sowie die wunderschöne und spaßige Abfahrt zurück nach Horta 🚴🏽💨
    ---
    Hiking and mountain biking 🥾🚴🏽💨

    There was a bit of action for everyone today. We split the students into two groups to climb the highest point on Faial today. As Lisa and I took the afternoon group, I had free time in the morning. So I had to do some shopping and return the rental car. I asked the remaining students in the messroom if anyone still needed anything from the supermarket. When Christian and Marie heard that they wouldn't have to walk but would be driven, they spontaneously decided to come with me. At the supermarket, I then bought all the necessary ingredients for the 'Nutella sauce', which was to be served tonight as a belated birthday surprise along with vanilla ice cream for dessert 🍫🍦
    After lunch, we went to Peter Café Sport at 2 p.m., where we were driven to the viewpoint in pick-ups and cars. I sat in the car with Mathieu, Antonio and Malte and talked to them about the beautiful landscape and the return trip to Amsterdam, among other things. After about a 30-minute drive, we arrived at the edge of the volcanic crater. We gathered there, took a look at the viewpoint together and then set off on a 2 1/2 hour hike around the volcanic crater. The start was already a tough one. Although the ascent towards the weather station was still relatively reasonable, the wind was blowing from the side. After overcoming the first stage, there was a general break at the top, where we waited for the newcomers. Janno then immortalized us with a 'Nice here, but...' sticker on a signpost and we continued on together 🥾
    As a result, there was a short 'photo stop' every half hour or so, where we waited for everyone to catch up. Towards the end of the hike, the field spread out a little, which wasn't too dramatic as we wanted to start the mountain bike descent together at the starting point of our hike. Once everyone had finally arrived, the new project manager made a brief announcement, pointing out that helmets were compulsory and making it clear that everyone should ride at a pace that was appropriate for them. Riding? it turned out that only a few pedal strokes were needed on the entire 30-minute descent to reach the destination 🏁
    At 17:20, we headed back down towards the valley. It was a really beautiful and exciting descent. We descended the road at around 40-50 km/h at times. So it was hardly surprising that a small race was held. In the end, of course, experience and mass won out 💪🏽
    Back at the harbor, we waited for the afterthoughts before we (Christian, Anna, Marie and I) headed to the nearest pizzeria to pre-order pizza for everyone for tonight. After waiting for a mini-pizza for Mini-Marie, we headed back to the ship at 7pm. The students decided in advance that they would pick up the pizzas and eat them together on the nearby beach. As Lisa and I were not informed of this plan - a small communication gap between the new and old PL - we spontaneously decided to go to a restaurant and have dinner there 🍽️
    We talked about whether our absence would be noticed or whether the miscommunication itself would be recognized. After dinner, we strolled along the promenade towards Peter Café Sport, where we met a few students on the way, including Antonio, who was carrying the leftover pizza boxes. So we had a slice of pizza for dessert, walked around a bit and then went back to the ship 🚶🏽
    I went into the mess room and sat down with Kaja, who was in the process of digitizing the on-board quotes for the logbook. It was the perfect situation for me to annoy her again and actively discourage her from her project. At some point this lost its appeal, so I caught up on my diary entries from the last few days and then went to bed 🛌🏽

    My personal highlight:
    Having finally sat on a bike again after almost 6 months and the beautiful and fun descent back to Horta 🚴🏽💨
    ____________________
    #horta #azoren #acores #sailingvessel #sailingship #adventure #adventureatsea #aroundtheworld #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #vacation #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #atlantic #atlanticocean #northatlantic #northatlanticocean #rückweg #onourwaybackhome #hike #hiking #mountainbiking
    Læs mere