Joined June 2019 Message
  • Day8

    Meran - Hirschegg

    September 17 in Austria ⋅ ⛅ 13 °C

    Früh am Morgen krähte der Wecker uns entgegen.
    Um nicht allzu spät zurück zu kommen, fährt der Bus in Meran recht früh ab.
    Pünktlich um 7:30uhr verlassen wir schon die kleine Stadt. Schade, hier hätte man bestimmt noch ein paar schöne Stunden verbringen können.
    Auf dem Weg zurück richtung Oberstdorf bzw. Hirschegg gabeln wir noch eine andere Wandergruppe auf, die inklusive zwei sehr lieben Hunden dazu steigen.

    Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt der Bus dann endlich in Hirschegg an und alle stürmen zu ihren Autos. Naja, alle bis auf wir. Unser Autoschlüssel liegt bei der Bergschule und die haben erst wieder um 15uhr geöffnet. Kurzerhand schließen wir uns den Jungs vom Stammtisch an und gehen noch auf ein Kaffee und Sandwich mit in ein kleines Lokal.

    Dann heißt es allerdings Abschied nehmen. Abschied von den Alpen, Abschied von der Gruppe und Abschied von einer wirklich tollen Erfahrung. So geht sie dann also zu Ende unsere Alpenüberquerung.

    Mit gemischten Gefühlen machen wir uns auf den Heimweg. Natürlich nicht ohne einen Zwischenstop am Allgäu-Coaster. Einem Alpine Coaster, der uns schon auf der Hinfahrt ins Auge gestochen ist.
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  • Day7

    Similaun - Meran

    September 16 in Italy ⋅ 🌧 17 °C

    Heute geht es los. Die letzte Etappe unserer Reise. Und was für eine! 1100m bergauf und dann wieder 1200m bergab erwarten uns heute. Da ist ein gewisser Respekt vorprogrammiert, aber nach der erholsamen Sauna gestern, ist zumindest der Körper in Topform!

    Nach dem Frühstück geht es los, leider mit einigem Regen. Und der Wetterbericht verspricht nichts anderes für den restlichen Tag. Aber was solls, die Regensachen werden angezogen, die Rucksäcke gut eingepackt und die Karawane der bunten Säcke zieht los. Konstant gemütlich bergauf, 4,5h Aufstieg liegen vor uns. Fit wie wir alle sind, haben wir uns natürlich gegen den optionalen Rucksacktransport entschieden.
    Der Weg führt uns wieder mal entlang eines Tales durch die Ötztaler Alpen, eingekesselt von Bergen links und rechts mit jeder Menge kleiner Gletscher. Idylle pur, trotz des regnerischen Wetters.

    Nach zwei Stunden erreichen wir die Martin-Busch-Hütte, Halbzeit bei unserem Aufstieg mit Ziel von 3019m ü.N.N. Eine Pause machen wir hier allerdings nicht, wir freuen uns lieber auf unseren Mittagssnack am Aufstiegsziel, der Similaun Hütte. So langsam merken wir, dass wir immer höher kommen. Der Regen hat sich glücklicherweise verzogen, dafür wird die Luft dünner und die Temperaturen immer kälter. Ausgerüstet mit Handschuhen, Mütze und Jacke geht es immer weiter nach oben. Immer wieder verschwindet unser Ziel im Nebel. Zwischendurch kommen wir noch am Wegweiser zur Ötzi Fundstelle vorbei, der ist also wohl auch schon ähnliche Wege durch die Berge gegangen. Vor dem letzten, nochmal einigermaßen steilen Anstieg sammeln wir unsere Kräfte und los geht's. Begleitet vom Geschrei der Dohlen beenden wir den letzten Anstieg unserer Alpenüberquerung! Die Similaun Hütte ist erreicht und wow, was für eine Aussicht. Also normalerweise. Theoretisch. Wir sehen leider nur Nebel. 🤷🏼‍♀️ Aber egal, erstmal rein, aufwärmen und stärken bevor es dann gleich auf der anderen Seite wieder bergab geht.

    Bergab wird wieder steil gekraxelt, immer mal wieder können wir durch den Nebel einen kleinen Blick ins Tal erhaschen und uns vorstellen wie traumhaft es gewesen wäre. Aber auch dieses Wetter hat seinen Charme, alles wirkt sehr mystisch und geheimnisvoll.
    Ganz langsam kehrt die Vegetation zurück, zuerst Moos und dann grüne Wiesen und grasende Kühe. Der Abstieg ist wirklich eindrucksvoll und wunderschön. Zwischendurch geht es dann noch durch einen kleinen Wald, der gefüllt mit Nebelschwaden einem jede Menge Märchen erzählen möchte.
    Dann kommt unser Ziel in Sicht, also nicht so richtig im Sicht, aber Hans-Jörg sagt uns, dass wir nah sind. Der Tisenhof thront über dem Vernagt Stausee und markiert das offizielle Ende unserer Alpenüberquerung. Wow. Das kam jetzt doch schneller als erwartet. Erstmal Bier und Schnaps auf den Erfolg! Und auch Hans-Jörg hat eine kleine Überraschung für uns, wir bekommen alle eine kleine Lobrede und einen Ansteckpin, auf den wir wirklich sehr stolz sein können. Wir alle, aber besonders unser Alterspräsident Karl, der jetzt endlich das Geheimnis um sein Alter gelüftet hat, sind gerührt. Unsere Gruppe von 19-74 Jahren hat es geschafft die Alpen in 6 Tagen zu Fuß zu überqueren. Respekt!

    Aber hier geht es jetzt nur noch mit dem Bus nach Meran ins Hotel. Alle sind geschafft und glücklich und wir bewundern wie sich die Landschaft auf einmal ein richtiges Südtiroler Flair bekommt. Auch die Temperatur steigt immerhin auf 22 Grad an.
    Eingecheckt im Hotel geht es zum Abschluss noch im sehr schön gestalteten Forster Brauhaus Abendessen und dann gemeinsam mit beiden Gruppen der Bergschule ins Gigis, einer Bar direkt am Fluss. Ein perfekter Abschlussabend für eine perfekte Woche!
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    Irene Falkner

    Sehr schön, nur schade das das Wetter am letzten Tag nicht mitgespielt hat aber schön das es euch trotzdem gefallen hat😊

    9/17/21Reply
     
  • Day6

    Braunschweiger Hütte - Similaun Hotel

    September 15 in Austria ⋅ ☁️ 9 °C

    Nachdem wir alle zauberhaft geschlafen haben, was natürlich an der dünnen Luft und nicht dem Alkohol am Abend lag, trafen wir uns für einen neuen spannenden Wandertag pünktlich um 7:45uhr vor der Hütte und stiefelten los.
    Zum Start mussten erst einmal einige Höhenmeter überwunden werden. Klar, wir wandern ja über und nicht um die Alpen.
    Nach einem 30 minütigen recht steilen Anstieg, kamen wir durch das Piztaler Jöchel an einer Gondelbahn des Rettenbacher Skigebiets an.
    Total verrückt. Plötzlich standen wir am Fuß einer Skipiste und uns kamen Menschen mit Skiern entgegen.

    Den Piztaler Gletscher, den wir schon von der Hütte aus sehen konnten, im Rücken ging es dann nun mit den kleinen 6 Personen Gondeln wieder runter vom Berg. Wandern wäre zu dieser Jahreszeit schon zu gefährlich gewesen, da man über die präparierten Pisten hätten gehen müssen.

    Unten angekommen wurden wir dann von einem kleinen Bus aufgegabelt, der uns bloß 5min. durch einen Tunnel aus dem Skiegebiet gebracht hat. Das laufen/wandern durch den Tunnel ist verboten, wie uns der original berliner Busfahrer erzählte.

    Jetzt ging der Tag dann richtig los. Vor uns lag ein ca. 10km langer Panoramaweg, der uns knapp 850m runter ins kleine Örtchen Vent führte.
    Ein bisschen rauf, ein bisschen runter. Mal über Steinfelder, mal über Wanderwege und vorbei an einem tollen kleinen Bergsee. Ein sehr schöner Teil der gesamten Strecke. Leider wurden wir kurz nach der Hälfte des Weges dann doch noch von einer Regenwolke erwischt. Aber naja 🤷‍♂️ haben wir die Regenhauben und Jacken zumindest nicht umsonst mit geschleppt.

    In Vent angekommen ging es dann erstmal Schnitzel essen und danach hat sich jeder auf sein Hotelzimmer verkrümmelt. Wir haben hier tatsächlich ein Hotel mit Doppelzimmern 😍. Und um den Luxus des Hotels so richtig zu genießen, hat sich die Murmeltiergruppe dann auch noch zum gemeinsamen saunieren getroffen.
    Abgerundet wurde der Abend dann noch mit einem 4-Gang-Menü.
    Herrlich. Was geht es uns schlecht.
    Voller Ehrfurcht auf den letzten Tag ging es dann recht zeitnah ins Bett. 😴
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  • Day5

    Venet Hotel - Braunschweiger Hütte

    September 14 in Austria ⋅ ☀️ 10 °C

    Hach war das eine gute Nacht, mit Kopfkissen und Bettdecke schläft es sich doch viel besser.

    Heute verlässt unsere lustige Wandertruppe die Lechtaler Alpen und begibt sich in die Ötztaler Alpen. Unser Wandertag beginnt mit dem wunderschönen Venet Panoramaweg, der uns bei strahlendem Sonnenschein entlang des Venet führt, immer mit Blick ins Tal. Weiter geht die Strecke über großflächige Hochmoore und grüne Wiesen, ganz anders als das was wir bisher so sehen durften.

    Doch ach herrje, was ist das? Zwei Mutterlose Ziegenbabys liegen am Wegesrand. Laut blökend begrüßen sie uns, die beiden sind erst ca. 1-2 Tage alt und die Mama ist weit und breit nicht zu sehen. Kurzer Hand entschließen wir, die zwei in unser Rudel aufzunehmen und zum nächsten Bauern zu bringen, damit sie versorgt werden können. Guido und Hansjörg tragen unsere neuen Begleiter die nächste Stunde wie ihre eigenen Babys auf dem Arm zur Larcher Alm. Dort werden die zwei direkt versorgt und nach dem Besitzer geforscht. Auch wir gönnen uns eine kleine Erholungs- und Trinkpause und feiern die Jungs als Ziegen Retter!

    Danach folgt der weitere Abstieg durch Wald und über Wiesen, eine malerischer Weg, der uns hinter jeder Ecke Heidi oder den Ziegenpeter erwarten lässt. Nach 1000hm abwärts erreichen wir Wenns, von dort bringt uns ein Taxi durchs Pitztal zur Gletscherhütte, unser Einkehrlokal für den Mittag. Bergführer Hansjörg sorgt dafür, dass wir nur leichte Kost zu uns nehmen, denn jetzt folgt der Anstieg zur Braunschweiger Hütte. 1000hm trennen uns vom Feierabendbier und beim Blick hoch nach oben zum Berg wird uns ganz mulmig, wie schaffen wir das bloß? Glücklicherweise gibt es eine Materialseilbahn und für die 2 1/2h Aufstieg können wir unser Gewicht auf eine Jacke und eine Trinkflasche reduzieren.

    Entlang eines Wasserfalls geht es stetig und steil bergauf. Je höher wir kommen desto kälter wird die Luft und desto karger die Landschaft. Jetzt fühlen wir uns selbst wie Bergziegen, so kraxeln wir über die Steine. Sobald der Pitztaler Gletscher in Sicht kommt, halten wir ehrfürchtig inne. Sehr beeindruckend so hoch oben zu sein. Auch Hansjörg gönnt uns eine Pause und macht mit uns eine kleine Gletscherkunde.

    Das letzte Stück hoch zur Braunschweiger Hütte müssen wir uns richtig quälen, aber es hat sich gelohnt und alle haben tapfer durchgehalten. Die Aussicht ist bombastisch und die Sonne sorgt dafür, dass uns auf 2759m ü. N.N. nicht allzu kalt wird.

    Den Abend lassen wir wunderschön und heiter, mit vielen lustigen Geschichten und Gesangseinheiten ausklingen. Das haben wir uns auch wirklich verdient.
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    Irene Falkner

    Tolle Leistung 👌🙌❤️Glückwunsch das ihr das geschafft habt 😘

    9/15/21Reply
     
  • Day4

    Hanauer Hütte -via Dremelscharte- Venet

    September 13 in Austria ⋅ ⛅ 13 °C

    Unsere zweite Nacht auf einer Berghütte war schon ein bisschen besser als die Erste.
    Zumindest haben wir beide ein Schüppchen mehr Schlaf bekommen und das obwohl wir mit der anderen Gruppe der Bergschule zusammen gewürfelt wurden. Somit waren wir 18 Leute im Zimmer.

    Die erste Etappe ging hoch auf bzw. durch die so genannte Dremelscharte auf 2400m. Ein wirklich schwieriger Aufstieg über viel Gestein und am Ende sehr steil.
    Allerdings war die Durchquerung der Scharte und der Blick auf die andere Seite des Berges, der schon Sonnen geflutet war einfach gigantisch und wunderschön.

    Danach ging es direkt Bergab auf 2222m zum Steinsee. Ein unbeschreiblich schöner See eingebettet in den Bergen.
    Man konnte sich gar nicht Satt gucken von den ganzen Eindrücken.
    Leider viel zu schnell um alles zu genießen ging es weiter runter zur Steinsee-Hütte bei der ein sehr leckerer Kaiserschmarn auf uns wartete. Ja, den haben wir uns auch wirklich verdient gehabt.

    Nach ein paar erfrischenden Getränken ging es dann auf die zweite Etappe des Tages. Ein ca. 1000m Abstieg zum Parkplatz Alfuz. Durch die Steilheit wirklich kein schöner Teil der Route. Aber am Ende wird man auch bei schwierigen Passagen wieder vom Ausblick belohnt.

    Vom Parkplatz aus ging es mit Taxis zur Gondelbahn und dann mit der Gondel quasi direkt ins Hotel auf den Venetberg. Oh ja richtig gelesen. Wir sind heute in einem Gipfelhotel mit warmen Duschen ohne Zeitbegrenzung und zur krööönung wartet dahinter noch ein Alpine Coaster. 😍

    So lassen wir den Abend jetzt mit einem Buffet Essen ausklingen.
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    Irene Falkner

    oh Marion, alleine unter Männern 😀

    9/13/21Reply
    Marion Viefhues

    Wie immer 😂🤷🏼‍♀️

    9/13/21Reply
     
  • Day3

    Kemptener Hütte - Hanauer Hütte

    September 12 in Germany ⋅ ☀️ 6 °C

    Nach einer, eher etwas unruhigen, Nacht und einem rustikalen Frühstück hat sich unser kleines Grüppchen um 8:00 Uhr in die nächste Etappe gestürzt. Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein über den Bergen und die Ansage von Hansjörg bitte die Sonnencreme zu nutzen, lässt auf einen traumhaften Wandertag hoffen. Es geht los mit einem kleinen Stück bergab zum Mädelejoch. Von dort hatten wir nochmal einen wunderbaren Ausblick auf die Strecke die wir am Vortag zurück gelegt haben.
    Ab dort geht es nur noch bergab, nicht mit der Moral und der Stimmung, sondern nur mit der Route. 870m in Richtung Tal stehen uns bevor. Begleitet von vielen Bäumen, Flüssen und einem traumhaften Blick auf die Lechtalter Alpen.

    Um ca. 11 Uhr sind wir in dem beschaulichen Örtchen Holzgau angekommen und kehren im Bärenwirt ein. Nach einer Stärkung und Erfrischung bringt uns ein Taxi ins 30 Minuten entfernte Boden.

    Ab hier geht es relativ ebenerdig weiter bis wir vor uns, mitten auf einem Plateau, unsere Zielhütte, die Hanau Hütte, sehen. Beschienen vom strahlenden Sonnenschein ein echtes Traumziel! Bleibt nur die Frage, wie wir dort in nur 2,5h hochkommen sollen. Glücklicherweise hat Hansjörg gute Neuigkeiten für uns, in wenigen Minuten kommen wir an eine Materialseilbahn, die unser Gepäck zur Hütte befördert. Fast alle Mitwanderer nehmen das Angebot, nur zwei tapfere Wanderer ziehen durch mit komplettem Gepäck (Lars und ich waren es nicht 😅).

    Ab der Seilbahn geht es dann konstant steil bergauf über viel Schotter und Gestein. Immer näher zum Ziel. Und schon bald haben wir einen Überblick über das komplette Tal, das wir heute durchquert haben.

    Angekommen. Und yes, die Hanauer Hütte ist ein Traum. Wunderbare Sonnenterasse mit toller Aussicht, bestem Wetter und sogar warmen Duschen und Strom! Gemütlich untergebracht sind wir heute in einem Matratzenlager mit 23 Schlafplätzen, dies teilen wir uns mit der parallelen Wandergruppe der Bergschule. Mal sehen ob diese Nacht ruhiger wird, ich befürchte nicht 😅😂.
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  • Day2

    Oberstdorf - Kemptener Hütte 2

    September 11 in Germany ⋅ ⛅ 11 °C

    Jetzt geht es richtig los. Lange haben wir auf diesen Urlaub gewartet und heute laufen wir wirklich los.
    Nach einigen organisatorischen Dingen sind wir mit unser kleinen 11er Gruppe (Mama, Lars und ich, ein Stammtisch aus Saarbrücken, zwei weitere Herren & unser Bergführer Hansjörg) um ca. 12 Uhr in den Bus in Richtung Oberstdorf gestiegen. Von dort ging es weiter mit dem Taxi zur Spielsmannsau. Und jetzt endlich Rucksäcke auf und losgelaufen. 850m Höhenmeter liegen heute vor uns bis zur Kemptener Hütte. Durch ein traumhaftes Tal, entlang viel grüner Natur und einem kleinen Fluss geht es stetig bergab. Immer mal wieder überholen uns tapfere Mitwanderer aber es ist definitiv nicht so überfüllt wie erwartet. Unser Zwischenziel ist eine kleine Kapelle, zur Pause gut geeignet, ansonsten eher weniger reizvoll.

    Leider muss Elke von hier den Rückweg antreten, ihre Herzfrequenz und Erschöpfung waren zu groß um die Tour gefahrlos weiterzugehen. Und Gesundheit geht vor! Unser Bergführer bringt sie und eine Teilnehmerin einer anderen Gruppe wieder zurück ins Tal. Wirklich sehr sehr schade... 😔

    Der Rest von uns (jetzt mit geschrumpfter Frauenquote), schlägt sich weiter hoch den Berg, bis ca. nach 2 1/2h die Kemptener Hütte in Sichtweite kommt. Motiviert von der Aussicht auf ein kühles Radler kämpfen wir uns die letzten Meter hoch.
    Nachdem wir den "Murmeltierbau" bezogen haben (unser 12-Bett Zimmer für die Nacht) gönnen wir uns die ersten verdienten Kaltgetränke, süße Leckereien und lernen uns als Gruppe erstmal kennen.

    Zum Abendessen hat uns noch ein leckeres Drei-Gänge-Menü erwartet und nach vielen guten Gesprächen und einigen Getränken lagen wir um Punkt 22 Uhr zur Sperrstunde im Schlafsack.
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    Elke Viefhues

    Ich wünsche euch viel Spaß!😘

    9/12/21Reply
    Irene Falkner

    Das wünsche ich euch auch und bleibt gesund 😘

    9/12/21Reply
     
  • Day2

    Oberstdorf - Kemptener Hütte

    September 11 in Germany ⋅ ⛅ 10 °C

    Zu meiner (Elke) Schande muss ich gestehen, dass ich nicht bis zur Kemptener Hütte gekommen bin, sondern nach der Hälfte mit dem Bergführer umgekehrt bin. Die Gruppe ist dann ohne uns beiden zur Hütte gegangen.
    Es ging einfach nicht😔 Ich war schon von Anfang an außer Atem und mein Pulsschlag war die ganze Zeit im absolut roten Bereich. Der Blutdruck wird wohl auch jenseits von allem Guten gewesen sein.
    Der Bergführer hat sich geweigert, noch weiter mit mir nach oben zu steigen🙈
    Es sei das erste Mal, dass er mit jemanden die Tour abbrechen musste.
    Er vermutet, dass ich irgendeinen Infekt in den Knochen haben muss.
    Jedenfalls ging es mir so hundeelend, wie ich es auch so noch nicht bei körperlicher Anstrengung erlebt habe. Damit ist mein Traum zerplatzt, einmal über die Alpen zu wandern😢 Ich bin so enttäuscht von mir und könnte einfach nur heulen.
    Marion und Lars sind mit der Gruppe weiter gewandert. Alles andere hätte ich auch nicht gut gefunden! Wenigstens die Beiden sollen den Urlaub wie geplant genießen!
    Auf dem Weg bergab zurück ging es mir schon wesentlich besser und ohne körperlich großartige Anstrengung geht es mir jetzt wieder gut.
    Auf dem Rückweg sind wir dann einer anderen Gruppe der Bergschule begegnet. Da gab es ebenfalls eine Dame, die gerade dabei war, schlapp zu machen. Die ist dann mit uns zusammen wieder ins Tal gestiegen. An einem Landgasthof am Rande von Oberstdorf hat der Bergführer uns dann allein gelassen und ist wieder hoch Richtung Hütte gelaufen. Elisabeth (so heißt die Dame) und ich wollten uns dann ein Zimmer im Landgasthof nehmen, der war aber ausgebucht. Somit sind wir mit dem Bus ins Zentrum von Oberstdorf gefahren. In Oberstdorf gab es aber keine Chance mehr, überhaupt ein Zimmer zu bekommen.
    Mit ganz viel Glück haben wir jetzt ein Zimmer im Posthotel in Hirschegg im Kleinwalsertal (Österreich)zu einem annehmbaren Preis bekommen, welches wir beiden uns jetzt für mindestens zwei Nächte teilen. Elisabeth ist sehr sympathisch, wir kommen sehr gut miteinander aus.
    Als wir mit dem Bus endlich in Hirschegg angekommen sind, haben wir zunächst das Zimmer in Beschlag genommen und sind dann leckere hausgemachte Käsespätzle in einem netten Restaurant essen gegangen. So ist der Tag noch ganz zufriedenstellend ausgegangen.

    Mal sehen, was wir beiden dann morgen so treiben.
    Das Zimmer beinhaltet eine Fahrkarte, so dass wir in ganz Österreich kostenlos Bus fahren dürfen und wir dürfen kostenlos alle Bergbahnen nutzen!
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    Irene Falkner

    oh wie schade 🙈 das tut uns sehr leid 🏔️🏔️ dann mach dir noch eine schöne Zeit. LG aus Ahlen

    9/12/21Reply
    Elke Viefhues

    Danke sehr🤗

    9/12/21Reply
    Sonja Nikolic

    Oh scheisse Elke , ich lese das jetzt gerade erst 😒. Das tut mir so leid für dich 😩. Ich würde dich am liebsten zu uns holen …

    9/15/21Reply
     
  • Day1

    Anreise (2.Teil)

    September 10 in Austria ⋅ ⛅ 23 °C

    Im Mittag hatten wir einen ungeplanten längeren Halt in Knüllwald. Der Turbolader von Lars seinem Wagen hat leider den Geist aufgegeben.
    Wir hatten jedoch Glück im Unglück: die Panne war kurz vor der Ausfahrt zum Autohof Knüllwald, so dass wir uns dorthin retten konnten. Von dort haben wir dann den ADAC informiert, der innerhalb einer 3/4-Stunde kam. Leider konnte der Panne nicht abgeholfen werden. Jedoch war zweihundert Meter weiter eine ADAC-Vertragswerkstatt. Wir konnten mit dem Wagen noch bis dorthin kommen. Da haben wir dann einen Mietwagen in Empfang nehmen können. Also alles ziemlich entspannt und ohne größeren Zeitverlust. Der defekte Wagen wird dort repariert, während wir unseren Urlaub machen und dann können wir den Wagen auf dem Rückweg repariert abholen (hoffentlich👍) und den Mietwagen wieder abgeben. Wir werden sehen, ob es klappt.

    Gegen 18:30 Uhr sind wir am Hotel das flax allgäu in Dietmannsried angekommen. Es macht einen wirklich guten Eindruck, Danke Lars für‘s aussuchen! Dann haben wir morgen noch einen Fahrweg von ca. einer 3/4 Stunde.

    Mit einem schönen Abendessen in einem der vielen Landgasthöfe im Allgäu haben wir den Tag ausklingen lassen. Die Spinatknödel und das Schnitzel a la Cordon bleu haben gut gemundet.
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