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  • Day30

    Eindrücke

    March 10 in South Africa ⋅ ☁️ 18 °C

    Menschen
    Wir erleben die Leute als sehr freundlich. Eine Begegnung beginnt (fast) immer mit:"How are you?".
    Die Leute haben gute Laune. Sie gehen schnell auf einen Scherz ein. Die Stimmung haben wir nie agressiv erlebt.
    Südafrikaner sind eher laut und lachen viel.
    In Kapstadt zeigt sich die Armut recht deutlich (Bettler auf der Strasse, Behausungen aus Karton auf freien Plätzen).
    Die Mode und vor allem die Frisuren sind sehr unterschiedlich. Aber man sieht keine modisch zerrissenen Jeans.

    Verkehr
    95% der Autos sind weiss. Ausser wenn sie gerade auf Gravelroads unterwegs waren.
    Das Benzin ist mit einem Franken pro Liter sehr günstig.
    Elektrautos sieht man praktisch keine.
    Das Fahren ist entspannt. Man macht Platz und an Kreuzungen, ohne eindeutigen Vortritt, fährt man in der Reihenfolge, in der man eintrifft.
    Tankstellen sind immer bedient. Bis zu vier Personen umkreisen das Auto, betanken, putzen oder kontrollieren.

    Restaurants
    Man wird am Eingang empfangen und "geseatet".
    Man erhält sogleich die Menuekarte, essen ist zu jeder Tageszeit möglich.
    Während man isst, kommt sicher einmal die Bedienung vorbei und fragt, ob alles in Ordnung sei.
    Sobald man den Teller geleert hat, wird er abgeräumt. (unabhängig davon, der Partner noch am Essen ist)
    Die Zubereitung dauert eher lange. Auch wenn man nur einen Kaffee bestellt hat, sollte man Geduld haben. Er ist dann aber auch gut und mit viel Liebe zubereitet.
    Es arbeiten viele Männer im Service.

    Wasser
    Viele Regionen leiden unter Wassermangel. Regelmässig wird mit Plakaten auf die Problematik hingewiesen. ("Jeder Tropfen zählt")
    Öffentliche WC-Anlagen haben oft keine funktionierende Spühlung. Teilweise wird gebeten, nur zu spülen, wenn nötig (?).
    Bei Wasserhähnen wird mit einem Aufsatz der Durchlauf gebremst. Teilweise gibt es nur noch einen leichte Sprühnebel.
    Für uns gewöhnungsbdürftig: das WC-Papier ist nur einlagig, dünn einlagig!!
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  • Day29

    Kirstenbosch

    March 9 in South Africa ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute schliesst sich der Kreis. Unsere Reise haben wir mit der Wanderung auf den Tafelberg begonnen. Gestartet sind wir damals bei schönstem Wetter im botanischen Garten Kirstenbosch. Heute besuchen wir Kirstenbosch auf unserer "Hop on - Hop off" Fahrt noch einmal. Jetzt nehmen wir uns Zeit für den Park. Der Tafelberg ist eh im Nebel verschwunden.
    Auf dem Programm steht heute auch das Quartier Bo-Kaap. Es grenzt an den Signal Hill und ist bekannt für seine farbigen Häusern. Ursprünglich lebten hier die muslimischen Sklaven, die die Holländer nach Kapstadt brachten. Hier kann man übrigens die Cobra-Sportwagen mieten, die in den Reiseführern für ein adrenalinerfülltes Erlebnis auf dem Chapman Peak Drive empfohlen werden.
    Auf unserer Stadtrundfahrt machen wir auch einen Halt bei der "Slave Lodge". Das Museum bietet Informationen zum Sklavenhandel (vor allem der holländischen Ostindienkompanie) und zu Vorfällen während der Aphartheid.
    Gleich daneben liegt die St. George's Cathederal. Hier predigte auch Erzbischof Desmond Tutu.
    Zum Abschluss führt uns die Busfahrt dem Meer entlang, durch verschiedene möndäne Vororte von Kapstadt. Auch heute ist das Wetter wieder typisch für die Stadt, ein ständiger Wechsel zwischen Wolken, Wind und Sonne.
    An der Waterfront begeben wir uns noch einmal in den Mix von Musik, Food und Souveniers, bevor wir im Hotel unser Gepäck reisefertig machen.
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  • Day28

    Cape Town 2

    March 8 in South Africa ⋅ ☁️ 18 °C

    Alle Jahreszeiten an einem Tag. Den Eindruck haben wir heute. Eher kühl Morgen, anschliessend schwül heiss, dann wolkenbedeckt mit leichtem Regen und zum Abschluss stürmische Winde.
    Wegen dem grossen Velorennen fallen die "Hop on Hop off" Busse aus. Wir sind also zu Fuss unterwegs.
    Um 9 Uhr beginnen wir ganz in der Nähe des Hotels mit dem Foodmarket. Verschiedene Spezialitäten werden hier schön angeboten. Da wir gerade vom reichhaltigen Frühstück kommen, geniessen wir nur mit den Augen.
    Anschliessend besuchen wir das Aquarium an der Waterfront. Viele gute Erklärung geben Auskunft zu den verschiedenen Meerestieren. Grosse Themen sind hier die Plastikproblematik und der Schutz der Haie.
    Wir gehen dann in die City. Heute Sonntag ist hier eher wenig los. Erst am Greenmarket zeigt sich wieder Leben. Hier bieten verschiedene Händler ihre Waren an (vor allem Souveniers). Der Touristenstrom hält sich aber in Grenzen.
    Wir ziehen noch weiter zum "Castle of good Hope". Diese Festung wurde ursprünglich im 17. Jahrhundert von der holländischen Ostindienkompanie errichtet. Sie gilt als ältestes Gebäude in Südafrika.
    Auf dem Rückweg kommen wir wieder an den Verkaufsständen der Waterfront vorbei und ein weiteres Erinnerungsstück findet den Weg in unser (unterdessen sehr volles) Gepäck.
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  • Day27

    Cape Town

    March 7 in South Africa ⋅ ☀️ 23 °C

    Der Morgennebel erleichtert uns den Abschied von Gansbaai. Wir fahren auf den kleineren Strassen Richtung Kapstadt. Am Hafen in Kleinmond legen wir unseren obligaten Kaffeehalt ein. Nebst Restaurants gibt es auch hier mehrere schöne Souveniershops.
    Die Strecke zwischen Rooils und Gordon's Bay schlängelt sich zwischen Berg und Meer hindurch. Sie wird von der Schönheit her gerne mit dem Chapman Peak Drive verglichen. Unterdessen zeigt sich zum Glück auch die Sonne.
    Am Flughafen geben wir unser Auto zurück. Es hat uns nie im Stich gelassen auf unserer fast 4000 Kilometer langen Fahrt. Ausser einem kleinen Hick in der Frontscheibe (Steinschlag auf Gravelroad) gibt es auch nichts zu beanstanden.
    Für die Fahrt zum Hotel nehmen wir ein inoffizielles Taxi vor dem Eingang. Das ist erwas abenteuerlich. Der "Verkäufer" muss nämlich mitfahren, da der eigentliche Driver (sein Bruder) den Fahrausweis noch gar nicht hat. So quetschen wir uns zu viert, mit grossem Gepäck, in einen alten Kleinwagen. Aber alle sind sehr freundlich und wir kommen heil an.
    Die Vorfreude auf unsere letzte Unterkunft wird dann etwas getrübt. Die Lage ist ideal und die Begrüssung sehr freundlich. Aber das Zimmer ist klein und dunkel (hat einen gewissen Höhlentouch).
    Wir spazieren daher gemütlich an die Waterfront und geniessen das bunte Treiben, das dort herrscht. Herrlich sind die Seehunde, die sich frei im ganzen Hafenbecken tummeln.
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  • Day26

    Es soll nicht sein

    March 6 in South Africa ⋅ ⛅ 27 °C

    Für den letzten Wandertag suchen wir uns einen weiteren Nationalpark aus, den Salmonsdam. Gemäss Internetseite gibt es dort einen Zeltplatz, von dem aus man verschiedene Wanderungen machen kann, einem Fluss entlang, zu Wasserfällen und durch Schluchten. Leider hat das Internet nichts darüber gesagt, dass der Park seit einiger Zeit geschlossen ist.
    Wir entschliessen uns, nach Napier weiterzufahren. Dort machen wir erst mal einen Kaffeehalt, im Pascal's le Chat. Allerdings hat er keine Katze, sondern drei Hunde, die uns freundlich begrüssen. Auf unsere Anfrage nach Wandermöglichkeiten empfielt uns Pascal einen "tollen Platz", etwas abseits der Hauptstrasse. Das "abseits" ist dann aber für unser kleines Auto zu viel. Wir wenden und sind froh, wieder heil auf die Teerstrasse zu gelangen. Also kein Hike.
    Aller gute Dinge sind drei. Jetzt steuern wir den Leuchtturm bei Gansbaai an, Danger Point. Gemäss Karte führt hier ein Wanderweg der Küste entlang. Aber es soll nicht sein. Weite Gebiete sind durch Gitterstäbe abgetrennt. Einzig die Fahrstrasse zum Turm ist zugänglich, aber die lädt überhaupt nicht zum Wandern ein.
    Unterdessen hat der Nachmittag begonnen und die Temperatur liegt deutlich über 30 Grad. So ziehen wir uns in unser kühles Appartement zurück und geniessen den wunderbaren Ausblick aufs Meer.
    Manchmal gibt es eben solche Tage.
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  • Day25

    Hermanus

    March 5 in South Africa ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück auf der Terrasse (herrlich), fahren wir nach Hermanus. Bevor wir aber das Städtchen näher anschauen, machen wir einen Hike auf den Mosselberg. Die Tour verläuft im Fernkloof Nature Reserve.
    Auf gut begehbaren Pfaden gelangen wir auf den Berg, der einen tollen Ausblick auf die ganze Ebene bietet. (ca 2,5h)
    Die Sonne bleibt vorerst hinter den Wolken verborgen. Das ist zwar angenehmer fürs Wandern, aber die Fotos leiden darunter.
    Im Zentrum von Hermanus herrscht auch in der Nebensaison Betrieb. Verschiedene Marktverkäufer bieten ihre Waren feil und die Restaurants sind gut besucht. Im Gegensatz zu Nordafrika sind hier die Händler nicht so aufdringlich. Sie akzeptieren auch, dass man etwas nur mal näher anschauen und dann weitergehen will. Hermanus ist bekannt für Walbeobachtungen. Leider ist im Moment keine Saison.
    Die Strassen in Südafrika sind mehrheitlich sehr gut. Damit das so bleibt, trifft man von Zeit zu Zeit auf Baustellen. Dabei sperren die Arbeiter jeweils eine Spur gleich auf mehreren Kilometern. Das heisst, wenn man Pech hat, wartet man locker eine Viertelstunde. Während bei uns auf Autobahnbaustellen Fahnen schwingende Roboter eingesetzt werden, passiert das hier noch von Hand. Mehrheitlich Frauen üben diesen Job vollzeitlich aus. Sitzend oder stehend sind sie am Strassenrand vor den Engpässen bereit und schwenken eifrig ihre roten Flaggen.
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  • Day24

    Gansbaai

    March 4 in South Africa ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute geht die Reise ein weiters Stück Richtung Westen. Gansbaai ist die letzte Station, bevor wir in Kapstadt unseren Afrikatrip beenden werden.
    Auf der kurzen Fahrt halten wir in Elim. Diese Ortschaft wurde 1824 als deutsche Missionsstadt gegründet. Reetgedeckte Häuser reihen sich der Hauptstrasse entlang aneinander. Arbeiter bessern schadhafte Dächer gekonnt aus.
    Für diese Fertigkeiten sind Handwerker aus Elim weitherum bekannt.
    Bei einem Besuch im örtlichen Museum führt uns die Verantwortliche mit viel Begeisterung in die Geschichte von Elim ein. In diesem Ort wird nichts weggeworfen, alles landet in diesem Haus. (Fotos, Haushaltsgegenstände, Arbeitswerkzeug etc.) Die Kirche erscheint uns sehr gross. Allerdings soll an Ostern der Platz für all die Heimkehrer nicht ausreichen.
    Eine alte Mühle dient als kleines Kaffee. Aber auch hier kann man die ursprünglichen Maschinen noch anschauen.
    Als letzte Unterkunft bewohnen wir in Gansbaai ein grosses Appartement mit freier Sicht aufs Meer. Traumhaft.
    Nachdem wir uns kurz eingerichtet haben, holen wir die Cave-Besichtigung von gestern nach. Ein einstündiger Fussmarsch der Küste entlang führt uns zu den Klipgat-Höhlen. Hier haben im Steinzeitaler bereits erste Menschen gelebt.
    Zurück in der Wohnung geniessen wir den Balkon mit einem leicht wolkenverhangenen Sonnenuntergang.
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  • Day23

    De Hoop

    March 3 in South Africa ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach einer ruhigen Nach serviert uns Anton ein herrliches Morgenessen. Es ist so üppig, dass das Znüni-Sandwich heute ausfällt.
    So gestärkt machen wir uns auf den Weg ins de Hoop Nature Reserve. Die 40 Kilometer Gravelroad mischen dann das Frühstück noch einmal kräftig durch.
    Heute reicht es, dass wir am Tor unsere Namen angeben und das Permit bezahlen. Die Eintrittspreise in die Parks variieren übrigens zwischen 50 und 300 Rand (Addo).
    Für heute haben wir uns den Grebe Trail vorgenommen. In diesem Park wandern wir zwischen verschiedenen Tieren hindurch. So sehen wir Antilopen am Fluss trinken. Einmal kommt uns ein Elen auf dem Weg entgegen. Ganze Flamingoschwärme fliegen vorbei. Strausse kreuzen unseren Weg. Der Walk ist wirklich sehr lebendig.
    Die Fahrt zum und die Wanderung im Park nehmen dann aber etwas viel Zeit in Anspruch. So sind wir zu spät in Arniston und können, wegen der einströmenden Flut, die Höhlen nur noch teilweise besichtigen. Vor den blauen Quallen wurden wir bereits gewarnt. Es ist aber gar nicht so einfach, im Wellengang all diesen Dingern auszuweichen.
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  • Day22

    L'Agulhas

    March 2 in South Africa ⋅ ☀️ 22 °C

    Der Morgen beginnt leicht bewölkt. Doch uns ist das gerade recht, da wir heute wieder 300 Kilometer nach Westen fahren, nach Bredasdorp.
    Fast die ganze Strecke verläuft auf der N2, teilweise auf Autobahn, teilweise auf Schnellstrasse. Man muss allerdings auch auf der Autobahn immer wieder mit Fussgängern oder frei laufenden Kühen rechnen. Manchmal weisen Schilder sogar explzit darauf hin.
    Auch Autostopper hat es viele am Strassenrand. Häufig halten sie einen Geldschein in der Hand, um einen Autofahrer zum Halten zu ermuntern.
    Unsere Fahrt unterbrechen wir in Swellendam. Je nach Literatur ist das die dritt- oder fünftälteste Stadt in Südafrika. Verschiedene Häuser sind sehr gut erhalten. Speziell ist die äusserst breite Hauptstrasse. Bedingung war früher, dass die 16 spännigen Ochsenwagen auf der Strasse wenden konnten.
    In Bredasdorp zeigt uns Anton unser heimeliges Zimmer. Er erklärt sich auch bereit unsere Wäsche zu machen. (alle sehr freundlich)
    Wir haben noch genügend Zeit und fahren deshalb weiter an die Südspitze des afrikanischen Kontinents, L'Agulhas.
    Entlang der Küste hat es viele schöne Ferienhäuser, die aber in der Nebensaison fast alle leer stehen. Ein Leuchtturm warnt auch heute noch die Schiffe vor den Klippen. Wir besteigen den Turm über mehrere steile Leitern und geniessen den Ausblick. Etwas weiter liegt dann der südlichste Punkt. Eine reliefartige, grosse Afrikakarte weist darauf hin. Der Strand ist hier felsig und die Leute baden in grossen Felsenpools.
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  • Day21

    Knysna

    March 1 in South Africa ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute fahren wir nach Knysna. Das ist eines der grossen Touristenzentren an der Gardenroute. Die Stadt liegt an einer ausgedehnten Lagune. Nur ein schmaler Durchlass (the Heads) führt ins Meer. Der Blick auf diese Öffnung ist imposant.
    In Knysna selber besuchen wir zuerst Thesen Island. Früher gab es hier eine grosse Holzverarbeitungsfabrik, heute ist es ein Wohngebiet für Vermögende. Praktisch alle Häuser haben ihren eigenen Bootsanlegesteg. Ein ehemaliges Turbinenhaus wurde zu einem Hotel mit Restaurant umgebaut. Der Charme der Maschinen ist erhalten geblieben.
    Anschliessend fahren wir weiter zur Waterfront von Knysna. Hier herrscht ein buntes Treiben. Verschiedenartige Shops wechseln sich ab mit Restaurants. Gleich carweise werden die Touristen abgeladen. Heute findet noch ein Wasserballturnier für Jugendliche statt. Die Felder werden im offenen Wasser, zwischen den Booten, ausgelegt. Wie kalt das Wasser ist, merkt man an den schlotternden Auswechselspielern.
    Um den Menschenmassen zu entfliehen, wollen wir einen weiteren Walk im Goukammapark machen. Am Tor erfahren wir allerdings, dass verschiedene Wege gesperrt sind.
    So unternehmen wir noch einen ausgedehnten Strandspaziergang in Buffelsbaai.
    Den sportlichen Abschluss des Tages bildet dann wieder eine Kajakfahrt. Heute bei super, da windstillen, Bedingungen.
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