Joined April 2020 Message
  • Day101

    Zurück in unserer Blase

    August 3 in Denmark ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach 2 Wochen "Heimaturlaub" sind wir nun wieder unterwegs- zurück in der Reise-Blase. Die Suche nach einem Ziel fiel uns gar nicht so leicht, wollten wir doch eigentlich unsere liebe Nadja in Österreich besuchen. Doch was macht man, wenn man eigentlich noch 4 Wochen zur Verfügung hat? Ein bisschen weiter weg sollte es schon gehen und am besten nicht ganz so heiß. Also starteten wir Richtung Norden. Die Preise für die Fähre nach Skandinavien sind allerdings (auch aufgrund der Kurzfristigkeit) stark in die Höhe geschnippst, also entschieden wir uns für den Landweg.
    Da wir noch nie in Potsdam waren, fuhren wir am ersten Tag gar nicht so lange und verbrachten den Nachmittag mit einem Bummel entlang der Havel, durchs Holländerviertel und zur Nikolaikirche.
    Am nächsten Tag überschritten wir schon die Grenze zu Dänemark und fanden ein hübsches Plätzchen an einem See zum übernachten.
    Kopenhagen war unser erstes großes Ziel - eine Stadt, die man besonders gut mit dem Rad erkunden kann. Noch nie haben wir so viele gut ausgebaute und stark frequentierte Radwege gesehen, wie hier.
    Am Nachmittag unserer Ankunft fuhren wir durch die autonome Gemeinde Christiania, ein super grünes Viertel mit vielen alternativen, jungen Leuten- BRN Feeling vom Feinsten. Weiter ging es dann zum Touristenviertel Nyhavn und (etwas ungewollt) durch die Einkaufsmeile. Am nächsten Tag drehten wir eine größere Runde mit dem Rad um auch die etwas außerhalb des Trubels liegenden Sachen zu erreichen. Der Stadtteil Nørrebro war als Hipsterviertel deklariert, erinnerte aber eher an Berlin mit vielen türkischen/ arabischen Läden. Wir fanden allerdings zwei coole Parks- in dem einen gab es eine riesen Schaukel (Jans Highlight :D) und in dem anderen eine große Outdoor-Kletterwand (so richtig Hallen-mäßig mit coolen Routen und echt hoch!). Die touristischen Ziele wie die Schlösser, Federiks Kirke, die Markthalle und die Meerjungfrauen-Statue hakten wir natürlich auch ab. Zum Schluss ließen wir den Tag im Hafen ausklingen. Witzigerweise nutzen die Kopenhagener ihr Wasser ziemlich gut und man sieht die Leute überall, mitten in der Stadt baden- sehr cool!
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  • Day76

    Der lange Weg zurück

    July 9 in Germany ⋅ ⛅ 18 °C

    Rund 2100km und 20h Fahrt lagen nun vor uns. 2 kleine Stops machten wir allerdings noch. An Bilbao fuhren wir sowieso direkt vorbei und so schauten wir uns auf einem sehr kurzen Stadtbummel das bekannte Guggenheim- Museum von außen an, das Wahrzeichen der Stadt. Das Gebäude des Museums für Moderne Kunst besteht aus Kalstein, Titan und Glas und hat eine außergewöhnliche Form.
    Bei 34 Grad fuhren wir dann aber schnell weiter Richtung Pamplona, übernachteten dort an einem Fluss und machten am nächsten Tag noch eine kleine Wanderung durch den Foz de Plombier, einem Mini-Canyon, in dem es sehr viele große Geier zu bestaunen gab!
    Mittags fuhren wir weiter und passierten die Grenze zu Frankreich. Bei Seignosse wollten wir noch einmal im Atlantik baden und Fabi tat es auch gut, nochmal im Sand buddeln zu dürfen.
    Ab da folgten drei Tage Autofahrt über die Land- und Schnellstraßen Frankreichs mit der ein oder anderen Croissantpause und Nachtfahrt (da die Temperaturen wieder über 30 Grad waren) vorbei an super vielen Sonnenblumen- und Hanffeldern.
    In unserer letzten Nacht in Frankreich, kurz vor der deutschen Grenze, parkten wir auf einem Dorfplatz. Halb zwei wurden wir von lautem Geknalle geweckt. Jemand hatte direkt vor unserem Auto eine Feuerwerksbatterie gezündet, die dann umgefallen ist und gegen unser Auto feuerte. Kaputt war zum Glück nichts, aber erschrocken hatten wir uns natürlich mächtig. Am nächsten Tag erfuhren wir, dass französischer Nationalfeiertag war, und Feuerwerke da üblich sind.
    Einen letzten Stop machten wir in Jena, wo wir meine gute Freundin Lisa besuchten und ich Jan noch meine Studienstadt inklusive der besten Pommes der Stadt zeigte.
    Und dann waren wir auch schon fast daheim. Nach zwei Tagen Geburtstagsfeierei in Neukirchen bei Familie Urban überraschten wir noch meine Mama zum Geburtstag. So schnell gehts!
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    Laura S

    Das sieht alles nach einer tollen Route mit schönen Stopps aus! :) beschert bestimmt viele schöne Erinnerungen!

    Marie Urban

    Das stimmt :) zum Glück dürfen wir nach einer kurzen Pause nochmal, somit ists noch nicht vorbei!(:

    Laura S

    achsooo, na dann :) wo geht es weiter hin?

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  • Day76

    Vamos a la playa!

    July 9 in Spain ⋅ ☀️ 21 °C

    Gerade noch mit Bergblick gefrühstückt, saßen wir 1.5 Stunden später schon wieder am Strand- was für ein Kontrastprogramm!
    Wir fuhren in den Naturpark Las Dunas de Liencres. Ein sehr schöner Strand, der auch bei Surfern sehr beliebt zu sein scheint. Am ersten Abend jedenfalls waren die Wellen perfekt, sodass wir viele, sehr gute Surfer auf dem Wasser beobachten konnten- was für ein Spektakel.
    Wir nächtigten auf dem großen Strandparkplatz. Das fühlte sich ein bisschen an wie Campingplatz, jede noch so kleine Ecke wurde mit Bussen jeder Art zugestellt und jeder wollte natürlich eine Poolposition an der Düne. Wir verbrachten hier 3 Tage mit Spaziergängen über die Klippen, planschen und buddeln.
    Außerdem mussten unsere Fahrräder dringend vom Flugrost befreit werden, die Bremsen hatten unter der salzigen Meerluft doch stark gelitten. Und so radelten wir an einem Vormittag nach Santander. In unseren Augen nicht besonders sehenswert, aber vielleicht waren wir auch nur an der falschen Stelle.
    Am letzten Abend konnten wir zu dritt nochmal einen perfekten Sonnenuntergang genießen, was den Abschied von diesem Ort nicht gerade einfacher machte.
    Doch wir müssen nun ein bisschen aufs Gaspedal treten und durch einen traurigen Familienvorfall den Heimweg antreten.
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    Susi Gocke

    Soooo groß bin ich! ❤️❤️

    Christoph Ebi

    Ui krass, und ihr gleich mal so quer?! 🤣

    Christoph Ebi

    Gute fahrt ihr lieben! 😢

    Christoph Ebi

    Eine tolle Küste!

     
  • Day73

    Huckepack

    July 6 in Spain ⋅ ⛅ 15 °C

    Nördlich von Porto fahren wir durch grüne Berglandschaft der spanischen Grenze entgegen. Wir entschieden uns, noch in Portugal unsere Wäsche zu waschen, denn hier ist es, genauso wie in Frankreich, am Intermarché sehr unkompliziert. Man startet die Maschine und kann daweile ganz gemütlich im Supermarkt einkaufen.
    Dann passierten wir ganz ohne Schild und Vorwarnung die Grenze. Einzig ein Blick auf die Uhr verriet, dass wir schon in Spanien sein mussten, denn uns wurde eine ganze Stunde geklaut.
    Da wir alle keine Lust mehr hatten zu fahren, bogen wir einfach links ab und fanden einen netten Übernachtungsplatz an einem glasklaren Fluss unterhalb eines Klosters und eines fast verlassenen Ortes. Außer ein paar Schafen samt Hütern hatte sich niemand weiter in diese Einsamkeit verirrt.
    Am nächsten Tag ging es, nach einer kleinen Wanderung, zu unserem eigentlichen Ziel- las Medulas.
    Dort übernachteten wir an einem See.
    Bei 33 Grad starteten wir am darauffolgenden Morgen eine Wanderung rund um die Las Médulas. Die außergewöhnliche Landschaft ist durch die Römer entstanden, denn für sie war die Region die wichtigste Goldmine des römischen Reichs. Sie durchlöcherten die Berge und schwemmten dann mit großen Mengen Wasser das Edelmetall heraus.
    Obwohl wir mit sehr vielen Menschen vom Parkplatz gingen, waren wir nach ein paar hundert Metern schon wieder völlig allein, denn unser Weg führte uns zuerst eine lange Zeit in der prallen Sonne um das Massiv herum bis wir zum Aussichtspunkt gelangten. Von dort hatte man einen grandiosen Ausblick über die roten Berge. Der Rückweg führte uns vorbei an den "Felsen", durch einen dichten, blühenden Esskastanienwald.

    Und da wir von Bergen nicht genug bekommen, ging es danach gleich weiter ins richtige Gebirge. Weiter im Norden liegt der Nationalpark der Picos de Europa. Fast auf Meeresniveau beginnend, ragen die Berge hier bis zu 2600 m in die Höhe. Die Landschaft erinnert uns sehr an die julischen Alpen, sehr wild und felsig.
    Für Fabi ging es an drei Tagen im Huckepack nochmals auf Wanderschaft. Die Ruta del Cares führte uns am ersten Tag durch eine spektakuläre Schlucht. Am zweiten Tag wanderten wir nach Bulnes,ein kleines Bergdorf, vom dem ich gehofft hatte,dass man das Wahrzeichen des Nationalparks, den Naranjo de Bulnes (oder auch Picu Urriellu) sehen kann. Dieser versteckte sich aber leider hinter fetten Wolken.
    Am letzten Tag war das Wetter dann perfekt und wir starteten von Sotres aus Richtung Urrielluhütte. Und da war er, in seiner ganzen Schönheit stand der steile Zahn des Naranjo de Bulnes vor uns- ein einzigartiges Panorama für das sich der schweißtreibende Anstieg gelohnt hat!
    Gern wären wir noch etwas länger geblieben, denn hier gefiel es uns wirklich sehr!
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    Christoph Ebi

    Hm ich finde nur Jan 🤔

    Marie Urban

    Huckepack! :D

    Christoph Ebi

    Schönes Bild! Wie sie guckt-herrlich

    Was für eine wahnsinns Landschaft! [Micha]

     
  • Day67

    Wellen, Wind und Wein

    June 30 in Portugal ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach 2 Tagen Großstadt zog es uns wieder ans Meer. Etwas nördlich vom Surf-Hotspot Peniche/ Baleal fanden wir einen großartigen Platz an der Küste mit einem 5 minütigem Strandzugang. Einzig der Wind pfeiffte ganz schön, den nahmen wir aber für diesen grandiosen Ausblick in Kauf! Der Strand war ewig lang, fast menschenleer und landschaftlich mit seinen rot-gelben Felsen super schön. Eigentlich wollten wir noch einmal das Surfen ausprobieren, bei 18 Grad war uns allerdings nicht so nach stundenlangem Warten im Wasser zumute, rein gehüpft sind wir natürlich trotzdem mal.
    Außerdem war ganz schön was los, auf dem Wasser- zeitweise waren die Wellen ziemlich hoch und die Strömung so stark,dass es auch Jan schwerfiel, überhaupt ins Meer reinzukommen.
    So verbrachten wir 3 schöne Tage mit Strandwanderungen, Drachensteigen und im Sand buddeln.
    Durch seinen Hund Naya lernten wir Roberto kennen, dessen Surfbrett wir uns hätten ausleihen können,wenn es nicht so kalt gewesen wäre. Doch da er neben dem Surfen auch gern fotografiert, kamen wir noch in den Genuss eines kleinen Familienfotoshootings am Strand.
    Fabi und Naya verstanden sich übrigens auf Anhieb und Fabi hatte gar keine Angst!

    Auf dem Weg nach Aveiro hielten wir noch in Nazaré- da wo die Wellen durch einen unterirdischen Canyon extreme Höhen annehmen. Besonders hoch sind sie jedoch im November bis Februar, dann finden dort auch immer die Big-Wave-surf Wettkämpfe statt. Wer es noch nicht gesehen hat, schaut es euch mal auf Youtube an, die Wellen sind gigantisch!
    Am Leuchtturm waren die Surfbretter der Profis ausgestellt und es gab ein paar Infos zur Entstehung der Wellen, ein magischer Ort.

    Aveiro nennt sich selbst das Venedig Portugals- es gab einen großen, künstlich angelegten Kanal mit ein paar bunten Booten. Nunja, das Venedig-Image kauften wir Ihnen nicht ganz ab, durch die vielen Jugendstilhäuser war die Stadt dennoch recht nett anzusehen. Natürlich probierten wir auch die Spezialität der Stadt- "ovo moles" ist eine Eigelb-Zuckermasse, die in Oblaten eingeformt ist. Für uns war es allerdings das erste und letzte Mal, dass wir diese Süßigkeit probierten!

    Noch am selben Tag fuhren wir weiter nach Porto. Dort folgten wir wieder einem Tip von Gockischs und parktem auf einem bewachten Parkplatz mit kostenloser Dusche und WC, mega herzlichem Personal und perfekter Lage fußläufig zur Brücke in die Stadt. Wir schlenderten noch ein bisschen am Ufer des Douros und an den zahlreichen Portweinverkaufsstellen entlang.
    Unsere Stadtbesichtigung am nächsten Tag begannen wir mit einem leckeren Frühstück. Danach ließen wir uns durch die Gassen treiben, machten hier und da eine Fabi-Krabbelpause und bestiegen zuletzt noch den Kirchturm der Igreja dos Clérigos, von dem man einen herrlichen Blick über die Stadt hatte. Sogar die Weinberge im Douro- Tal konnte man von dem 75m hohen Bauwerk erahnen.
    Kein Porto-Besuch ohne Portwein, deshalb endete unser Stadtbummel natürlich noch im Weingeschäft. Wir müssen sagen, Porto ist wirklich einen Besuch wert und steht Lissabon in nichts nach!
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    Susi Gocke

    🥰🥰🥰

    7/4/22Reply
    Christoph Ebi

    Niedlich! Er denkt bestimmt an seine Surfkarriere 😉

    7/4/22Reply
    Christoph Ebi

    Mutig, mutig der junge Mann 😬🙂

    7/4/22Reply
    Marie Urban

    Als ich das Bild später nochmal angesehenen habe, hab ich mir das auch gedacht, aber in der Situation an sich kam es mir überhaupt nicht gefährlich vor, das war so ein genialer Hund :)

    7/5/22Reply
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  • Day60

    Vom Hinterland in die Hauptstadt

    June 23 in Portugal ⋅ ⛅ 21 °C

    Nachdem wir an der Algarve strandmäßig etwas eskaliert sind und wir außerdem auch mal das Hinterland Portugals sehen wollten, fuhren wir nordöstlich fast bis zur spanischen Grenze. Vorbei an unzähligen Korkeichen,Wiesen und Weiden ging es zum Alqueva-Stausee. Platz haben sie, die Portugiesen- wir sind lange nicht mehr durch so eine dünn besiedelte Region gefahren. Der See ist der größte in Portugal und volumenmäßig einer der größten Stauseen in West- und Mitteleuropa. Durch seine Länge und auch stark zerklüftete Form konnten wir das so vom Festland aus natürliche nicht überblicken.
    Da es Fabi mal wieder erwischt hatte und er mit Fieber viel Schlaf brauchte, gingen wir die 2 Tage am See ruhig an, badeten und SUPten viel. Wir genossen die Ruhe sehr, denn obwohl wir an einem bewachten, kostenfreien "Strandbad" standen, war kaum etwas los.
    Auf dem Weg Richtung Lissabon, hielten wir noch in der Weltkulturerbe-Stadt Évora. Die Stadt ist römischen Ursprungs,was man an der einen oder anderen Ecke auch noch sehen kann. Der eigentliche Grund für den Besuch der Stadt war die Capela dos ossos, an deren Wänden die Gebeine von 5000 Mönchen aufgestapelt sind. Der Anblick war sehr surreal und es fiel schwer zu realisieren, dass dies echte Knochen waren.
    Ansonsten hatte die Stadt allerdings nicht so viel zu bieten und hatte auch wenig Charme, wie wir fanden, weshalb wir am Nachmittag noch bis nach Lissabon weiterfuhren.
    Dort parkten wir auf Empfehlung von Susi und Christoph am Hafen und fuhren dann mit dem Radl in die Stadt. Am ersten Tag widmeten wir uns den Stadtteilen Alfama, Baixa und Chiado, bewunderten die hübschen Häuser und Kirchen von verschiedenen Miradouros (Aussichtspunkten), aßen den besten Brownie überhaupt und ließen uns durch die Gassen treiben. Auf irgendeinem eher unbedeutenden Platz traf ich ganz zufällig sogar noch zwei alte Freunde aus der Schule- die Welt ist ein Dorf!
    An Tag zwei fuhren wir etwas weiter in den Stadtteil Belém. Immer am Tejo entlang, vorbei an der surrenden roten Ponte 25 de Abril ging es zunächst in das Kloster Mosteiro dos Jerónimos. Wir durften dank Kinderwagen zum Glück an allen Warteschlangen vorbei gehen! Danach gönnten wir uns jeder ein ofenfrisches Pastel de Bélem (das originale Pastel de nata) und schlenderten durch den Stadtteil zum Denkmal Padrão dos Descobrimentos.
    Den Abend ließen wir auf dem Spielplatz ausklingen, wo Fabi am Tag zuvor eine 5-jährige Portugiesin "kennen gelernt" hatte, die sich rührend um ihn kümmerte- Kinder sprechen eben doch alle die selbe Sprache!
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    Carsten Palm

    Das ist einer meiner Lieblingsplätze in Lisboa, wie viele Abende/Sonnenuntergänge ich da schon genossen habe…

    6/26/22Reply
     
  • Day54

    Scheidebecher an der Algarve

    June 17 in Portugal ⋅ ☀️ 22 °C

    Da waren wir also-die Grenze unseres großen Ziellandes, Portugal, haben wir überschritten. Sonne, Strand, tolle Stellplätze an grandiosen Klippen- so unsere Vorstellungen. Schon nach der ersten Nacht mussten wir feststellen, dass das mit dem Frei-Stehen an der Algarve überhaupt nicht gern gesehen wird. Oft dürfen Camper auch tagsüber nicht auf Strandparkplätzen stehen. Wir wurden deshalb gleich von der Polizei vom Platz verwiesen.
    An tollen Stränden waren wir trotzdem- gleich der erste, der Praia de Falesia, beeindruckte uns mit feuerroten Felswänden. Am Praia de São Rafael gefielen uns die Felsen und Felstore im Wasser.
    Am nächsten Tag starteten wir direkt nach dem Aufstehen ohne Frühstück, denn wir wollten die Ersten sein, die mit dem SUP in die Höhle von Benagil paddeln- dem Tourihotspot schlechthin. Dafür schauten wir extra, ab wann die ersten geführten Touren angeboten werden. Am Strand angekommen war um 8 Uhr allerdings schon einiges los, scheinbar gab es doch ein paar Early-bird Touren. Im Schichtsystem paddelten wir zu der Höhle mit den 3 Ausgängen zum Meer und einem riesigen Loch, was zum Himmel zeigt. Die Größe und Form beeindruckte schon, leider war aber das Licht fototechnisch nicht so der Hit. Bei unserer Rückkehr an den Strand wimmelte es nur so von Kajaks, Motorbooten und SUPs- baden macht hier definitiv keinen Sinn. Deshalb erkundeten wir den Rest des Tages die Küste mit einer kleinen Wanderung.
    Da die SUPs nun einmal aufgepumpt waren, nutzten wir sie am nächsten Tag noch einmal, um am Ponte de Piedade die umliegenden Höhlen und Felsentore, durch die Flut sogar teilweise liegend auf dem SUP, zu erkunden. Obwohl es ab und zu regnete hatte es sich wirklich gelohnt, denn auch diese Region ist eigentlich ein Touristenmagnet. Dank des "schlechten" Wetters hielten sich die Motorbootflotten aber in Grenzen.

    Da unsere letzten Übernachtungsplätze ziemlich vermüllt waren, buchten wir einen Stellplatz auf dem Grundstück eines deutschen Pärchens. Sanitäre Einrichtungen gabs zwar keine, die Kids konnten aber dafür Ponys, Schweine und Ziegen füttern! Von da aus machten wir Ausflüge ganz in den Süden nach Sagres (inklusive Geheimtipp fangfrischem Fisch im Restaurant) und radelten nach Lagos.
    Am letzten Abend tranken wir noch einen Scheidebecher und spielten noch ein letztes mal zu viert Karten, denn mit Tränen in den Augen verabschiedeten wir Familie Gockisch am nächsten Tag!
    DANKE für die schöne Zeit mit euch!

    Nun nur noch zu dritt verbrachten wir noch einen Tag in einer ganz einsamen Bucht an der Westküste- diesmal mit perfektem Stellplatz an der Klippe!
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    Christoph Ebi

    Danke gleichfalls! Es war sehr schön mit euch 🙂 nun noch eine tolle Zeit in Familie!

    6/21/22Reply

    Wieder tolle Fotos, schade, die gemeinsame Reise mit Ebi und Familie geht zu Ende. Wir wünschen der Familie gute Heimreise und euch noch ereignisreiche Zeit. [Udo und Peti]

    6/22/22Reply
    Jan Hering

    vielen lieben dank. aktuell sind wir in Lissabon angekommen. Wir werden aber hier nicht all zu lange bleiben.....

    6/22/22Reply
     
  • Day46

    Heißes Andalusien

    June 9 in Spain ⋅ ☀️ 29 °C

    Andalusien wartet mit 2 tollen Städten und super heißen Temperaturen auf uns. Wir bezogen für 3 Nächte einen kleinen Campingplatz mit Pool in der Nähe von Granada und besichtigten dann mit dem Fahrrad und zu Fuß die Stadt. Das größte Highlight war definitiv die maurische Burg Alhambra. Von außen wirkte das Bauwerk zwar eher schlicht, die Innenräume und -Höfe des Nasridenpalastes waren aber umso verzierter mit bunten Kacheln, Fresken und arabischen Schriftzügen. Ziemlich beeindruckend wie viel Arbeit und Zeit man hier früher in die Verzierungen investiert hat. Granada an sich fanden wir aber auch sehr lohnenswert und von der Stadtgröße her angenehm- viele kleine Gassen warteten darauf, entdeckt zu werden. Es gab zwar auch unzählige, immer gleiche Touriläden, aber auf dem Albaicin- Hügel, dem ältesten Stadtviertel Granadas, fanden wir auch hübsche kleine Kunstateliere und Straßenkünstler.
    Zwei Stunden Autofahrt entfernt liegt Sevilla. Wir hörten von mehreren Seiten, dass wir die viertgrößte Stadt Spaniens nicht verpassen sollten. Nach 2 Tagen Granada bei schon heißen Temperaturen hatten wir allerdings gar keine Lust mehr auf Stadtgetrampel. Deshalb ließen wir uns nur einen Nachmittag bei 42 Grad relativ ziellos durch die Gassen treiben. Das, was wir von der Stadt gesehen haben, war allerdings ziemlich schön-an jeder Ecke gab es etwas cooles zu entdecken.
    Angesichts der heißen Innlands-Temperaturen entschieden wir uns dazu,nach dem Abendessen noch weiter zu fahren und betraten dann 22 Uhr erstmals portugiesischen Boden!

    PS.: Die schönsten Bilder waren leider Hochkant und konnten somit nicht eingefügt werden :/
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  • Day39

    Heute Hier, morgen Dort...

    June 2 in Spain ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach Siurana entschieden wir uns, noch einen Tag im Hinterland zu bleiben und folgtem einem Tipp aus dem Buch "Wildswimming Spanien". Die Anreise zum Spot führte uns durch herrliche Landschaft, vorbei am ältesten Olivenbaum Kataloniens (2000 Jahre), bis in die hinterste Einöde. Dort angekommen waren wir auf jeden Fall die einzigen Nicht- Einheimischen.
    "Les Olles" nennt sich ein wunderbarer Flussabschnitt, in dem man in herrlichen Gumpen mit glasklarem Wasser baden kann- es hat sich auf jeden Fall gelohnt!

    Am Meer wartete Familie Gockisch auf uns, die sich schon einen Tag eher einen Platz zum Schnorcheln und SUPen gesucht hatte.
    Wir fuhren noch ein Stückchen die Küste runter und verbrachten noch einen Tag mit Kayak/SUP- und Schnorchel Expeditionen an beeindruckender Steilküste. Die Nacht verbrachten wir neben einem sehr einfachen,aber kostenlosen Campingplatz,dessen WC und Dusche wir mit verwendeten und von dem man innerhalb kurzer Geh-Zeit zu einem tollen Ausblick über die Bucht gelang.
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    Petra Herfort

    …das nenne ich mal eine ****** Toi😅

    6/14/22Reply
    Petra Herfort

    ….wunderschöne Landschaft! …. und das hier wäre ja genau meins! Einfach mal wieder abtauchen!!

    6/14/22Reply
     
  • Day38

    Wo die Sonne das Eichhörnchen küsst

    June 1 in Spain ⋅ ☀️ 23 °C

    Weiter südlich wurde die Landschaft immer karger und die Luft trockener und heißer- wir waren in der Halbwüste "Desierto Tabernas" angekommen.
    Die Umgebung erinnerte schon sehr an den wilden Westen - kein Wunder also, dass hier viele Westernfilme gedreht wurden. So auch Szenen aus meinem Kindheits-Lieblingsfilm "Der Schuh des Manitu". Natürlich gab es dementsprechend auch ein paar Touri-Westernstädt, die schauten wir uns allerdings nur von der Ferne an!
    Unser Übernachtungsplatz hätte besser nicht sein können- von einem Hügel aus konnten wir weit über die Wüste bis ans Meer schauen und keine Menschenseele war weit und breit zu sehen!
    Doch in der Dämmerung hupte es plötzlich neben unseren schlafenden Kindern. Zwei Männer stiegen aus und versuchten uns wild gestikulierend etwas mitzuteilen. Mh, jetzt noch den Platz zu räumen - darauf hatten wir eigentlich keine Lust. Doch Google Übersetzer brachte Klarheit. Die Männer wollten uns vor den aggressiven Bienen warnen, deren Beuten sie hinter dem Berg an dem wir standen aufgestellt hatten. Wir durften also bleiben und haben am nächsten Morgen sogar noch ein großes Glas Honig geschenkt bekommen!

    Unser Weg zurück in die Zivilisation führte noch einmal durch atemberaubende,trockene Landschaften mit gelb-roten,durchlöcherten Gesteinen die tatsächlich sehr an amerikanische Nationalparks und Western erinnerten.
    Einen kurzen Stop legten wir noch an einem Parabolrinnenkraftwerk ein, bei dem mit Hilfe von 209 664 Parabolspiegeln das Sonnenlicht so gebündelt wird, dass die Flüssigkeit in einem Absorberrohr erhitzt und mit dem Dampf dann eine Turbine angetrieben wird.
    Den Nachmittag und Abend verbrachten wir dann an einem türkis-leuchtenden Stausee, inklusive kleiner Schlammschlacht!
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    Christoph Ebi

    Man beachte das Modell als Größenvergleich 🤣👍

    6/12/22Reply
    Christoph Ebi

    Na das war ein Spaß 😬🤣

    6/12/22Reply
     

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