• Prolog in LE mit M-B-M

    9–19 nov 2025, Germania ⋅ ☁️ 10 °C

    Morgen geht’s los!

    7 Weltwunder der Neuzeit

    31 Tage – 18 Flüge – 4 Kontinente – 11 Länder – 24 Zeitzonen – 10 Hotelbetten

    „Puhhh, das wird stressig“… …doch wie meinte jemand zu mir: „Selbst gewähltes Leid!“

    So isch’s! Selbst gewähltes Leid zählt nicht. …im besten Fall ist’s Leiden auf hohem Niveau!

    Das werden sehr spannende vier Wochen. Nicht nur die 7 Weltwundern, nein, sondern viel mehr der Zeit-/Flugplan. Die Flüge und Termine sind so eng getaktet, dass es wirklich spannend wird sollte ein Flug ausfallen und/oder verschoben werden.

    Wie komm‘ d’rauf so eine Reise zu machen?

    Na ja, geplant war das nicht! Interesse wurde geweckt, als mein Freund Fritz mir von dem Reisebüro Geoplan erzählte, welches sich auf Individualreisen spezialisierte. Er war mit Geoplan in Asien und war super zufrieden. Irgendwann war ich dann auf der Hompage von Geoplan. Dort werden verschiedene Reisen vorgeschlagen. Unter anderem „7 Weltwunder der Neuzeit“. Das ist ja ne tolle Reise, dachte ich. All die Orte, die man aus Filmen, Fotos und Berichten kennt.

    Petra, die Felsenstadt in Jordanien. Da wollte ich hin, seit Indiana Jones mit dem Wasser des Lebens aus dem Kelch Jesu‘, das Leben seines Vaters gerettet hat. Wadi Rum, die fantastische Wüstenlandschaft aus dem Film „Dune“. Selbstverständlich die Pyramiden, die ja irgendwie immer irgendwo in Filmen und Büchern auftauchen.

    Ach ja, natürlich Rom und der Vatikan! Was hab ich Bücher über den Vatikan und Rom verschlungen. Von Dan Brown über Cäsar bis hin zu Hannibal (Gisbart Haefs) und Filme wie „Gladiator“. …und das sind nur die ersten Stationen… …derer sind es insgesamt 7 😊.

    Den Ausschlag für die letztendliche Entscheidung gab eine Beerdigung. Ein Freund von mir, mit dem ich jahrzehntelang Musik (Posaune) gemacht hatte, wurde im Juli dieses Jahres beerdigt. Im Oktober 2024 in Rente gegangen und im Juli 2025 das Ende seiner Lebenszeit erreicht. Es zeigte sich wie schnell alles gehen kann. Heute gesund, morgen tot.

    Heute bin ich noch gesund… …und morgen hoffentlich nicht gleich tot… …aber mein Spruch von den „20 Sommer“ ist nicht nur ein Spruch, sondern harte Realität.

    Deshalb: „Hätte, hätte, Fahrradkette“ gilt im Sinne von „Machen nicht wollen“.

    Und so mache ich nun diese Reise. Allein! Keine Reisegruppe.

    Ob ich Angst habe? Nee! Respekt, ja!

    Alleine?! Ja und Nein! Reisen werde ich allein. Doch es ist so geplant, dass ich überall an den Flughäfen abgeholt werde und ich überall mit lokalen Tourguides und Veranstaltern durch Städte ziehe und die Sehenswürdigkeiten anschaue.

    Allein ist man (ich) nur, wenn man (ich) es will.

    Und das bringt mich zum spannendsten Teil er Reise: Die Vielzahl der Menschen, die ich kennenlernen werde. Es sind ja die Menschen, die das Leben und Erlebnisse spannend machen und in Erinnerung bleiben. Innerhalb von vier Wochen werde ich Menschen rund um den Globus kennenlernen. Das ist super cool!

    Ob ich am Ende der Reise immer noch sage „super cool“? Keine Ahnung! Wichtig ist, dass ich’s heil und gesund überlebe.

    Und wer mag, darf mir auf meiner Reise um die Welt folgen.

    Leider, leider, kommt auf diejenigen, die mir folgen, viel Lesestoff zu. Sitze viele Stunden an Flughäfen und in Hotelzimmern. Habe deshalb viel Zeit. Viel Zeit zum Schreiben. Schreiben fällt mir leicht und ist ein netter Zeitvertreib.

    In diesem Sinne: „Addio a Roma“
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