Ubon Ratchathani
17.–18. Dez. 2024 in Thailand ⋅ ☀️ 30 °C
Am nächsten Tag nahm ich den späteren Bus in Richtung Thailand. Der Morgen begann entspannt: Ich spazierte am Mekong entlang, was trotz der magischen Atmosphäre und der drückenden Hitze ziemlich anstrengend war. Danach stieß ich auf einen lokalen Markt, wo ich ein leckeres Mittagessen genoss.
Während ich nach etwas Erfrischendem suchte – Obst, Wasser, Schatten – drehte ich mich plötzlich um und entdeckte Cornelius und Klara aus meiner Thakhek-Loop-Gruppe! Dieser Zufall hat mich riesig gefreut, und es war einfach schön, die beiden wiederzusehen. Wir plauderten und verbrachten eine tolle Zeit zusammen. Zu meiner Überraschung bekam ich sogar kostenlose Bananen, ein selbstgemachtes Eis und Wasser von den freundlichen Einheimischen.
Später gingen wir zusammen in mein Lieblingscafé. Der Besitzer überreichte mir als Abschiedsgeschenk etwas Kleines, was mich wirklich berührt hat. Außerdem stellte ich den Kontakt zwischen ihm und dem Hostel her – hoffentlich entsteht daraus etwas! Es war ein perfekter Abschiedstag in Pakse, doch gleichzeitig überkam mich eine starke Wehmut, Laos zu verlassen.
Der Start in Laos war holprig gewesen: die Absage von Fabi und die Magenprobleme. Aber am Ende fühlte ich mich richtig wohl, und es fiel mir schwer, weiterzureisen. Ich bereute fast, den Flug nach Thailand gebucht zu haben. Im Nachhinein denke ich, dass ich beim nächsten Mal mehr auf mein Bauchgefühl hören und das Geld außen vor lassen werde – Pakse und Laos hatten noch so viel zu bieten, vor allem die 4000 Islands, die ich leider nicht mehr besuchen konnte.
Mit gemischten Gefühlen trat ich schließlich die Busfahrt nach Ubon Ratchathani an. Die Fahrt war angenehm: Ich zeichnete, löste Sudoku und hörte ein Hörbuch, sodass die Zeit wie im Flug verging. An der Grenze zwischen Laos und Thailand lief alles problemlos.
Nach der Busfahrt stand noch ein langer Fußweg an – fast zwei Stunden von der Busstation zum Hostel, das direkt neben dem Flughafen lag. Währenddessen hörte ich „Weird Crimes“, und die Zeit verging schneller, als ich gedacht hätte. Das Gehen tat außerdem richtig gut nach der langen Fahrt.
Im Hostel angekommen, traf ich Gao, eine 60-jährige Malaysierin. Wir tranken ein Bier zusammen und plauderten über alles Mögliche. Zum Abschluss schenkte sie mir ein selbstgemachtes kleines Sackerl – eine wunderbare Geste, die mich sehr gefreut hat.
Ein Tag voller Zufälle, schöner Begegnungen und ein sanfter Übergang in mein nächstes Abenteuer.Weiterlesen










