• Koh Tao 3

    18. Jan.–7. Feb. 2025 in Thailand ⋅ 🌩️ 27 °C

    Koh Tao – Teil 2

    Der Januar ging mit meinem Divemaster-Training richtig los. Im Training war ein Monat kostenlose Übernachtung im Hostel inklusive, was super war. Anfangs konnte ich mit Neil aushandeln, dass ich oben bei den „normalen“ Travellern bleiben durfte – es war sauberer, besser riechend, und ich hab mich dort einfach wohler gefühlt. Ab dem 19. Januar musste ich dann zu den anderen DMs runterziehen. Mein Bett war zwischen Anna und Matt – eigentlich auch fein. Abends saßen wir oft draußen zusammen, haben gequatscht und gelacht. Es war eine tolle Zeit.

    Ich habe aber auch viele Abende mit Stephane verbracht. Anfangs heimlich, was irgendwie aufregend war, später dann ganz offiziell.

    Die Lokale und Bars auf Koh Tao waren fester Bestandteil unserer Tage – oder besser gesagt Nächte. Bobos (benannt nach dem berühmten dicken Hund) mit dem rauchenden Hot Pot, Pranees, High Bar, Bamboo, Bam Bam’s, Yang’s mit den riesigen Portionen, AC Bar, Local, Fishbowl und natürlich die DJL Bar. Aou, der Barkeeper der DJL Bar, war einfach der Beste – immer freundlich, immer gut drauf. Wir hatten so viele Abende mit Bier, Rum Coke, BBQs, Pub-Quizzes und DJ-Nights.

    Am 19. Januar war ein besonderer Tag: Lunas Eltern waren zu Besuch, und wir – Luna, Rayane, Stephane und ich – haben gemeinsam einen Kochkurs gemacht. Das war so eine schöne Erfahrung, zusammen zu kochen, zu lachen und die Zeit zu genießen.

    Mit Patrick und Stephane hab ich mich besonders gut verstanden. Wir waren die „Ältesten“ im Team, und das hat irgendwie verbunden. Ich habe den beiden Yazi beigebracht, ein Würfelspiel, das wir fast täglich gespielt haben.

    Matt und Anna waren aber genauso wichtige Menschen für mich. Sie waren ein riesiger Teil meiner Koh-Tao-Zeit. Matt und ich haben am Strand Handstand-Training gemacht, Anna und ich hatten unsere „Us-Time“ in der High Bar oder beim gemeinsamen Nähen von Sackerln, wenn wir einfach nur gechillt haben.

    Die täglichen Tauchgänge waren natürlich das Herzstück dieser Zeit. Ich habe im Januar viel gelernt und Freya sowie Patrick bei ihren Open-Water-Kursen assistiert. Dann gab es die Fun Dives und die Trainingseinheiten im DM-Programm. Die Momente auf dem Boot werde ich nie vergessen: Harry oder Jerome haben Musik gemacht, alle haben gelacht, Cookies gegessen, furchtbaren Kaffee oder Tee getrunken, und Neil war immer gut drauf. Unser Captain und Thay haben den Spaß perfekt gemacht – es war das beste Team. Diese sonnigen Tage am Meer, die Surface Times auf dem Deck, wo wir gechillt, geredet und einfach das Leben genossen haben, waren pure Magie.

    Am 26. Januar hatten wir Jeromes Snorkeltest. Der hat ewig gedauert, und am Ende musste er sich natürlich übergeben – wie es sich gehört, haha. Am 31. Januar war dann ein großes Highlight: unser gemeinsamer Ausflug nach Sail Rock. Die Fahrt dorthin dauerte eine Stunde, und wir hatten den schönsten Sonnenaufgang an Bord. Es war ein unvergesslicher Tag mit dem ganzen Team.

    Und ja, Stephane und seine Feuershows. Ich habe es geliebt, ihm dabei zuzusehen, wie er die Flammen kontrolliert hat – hypnotisierend. Manchmal hat er auch die LED-Bälle rausgeholt, und wir haben alle zusammen das Spinning geübt. Anfang Februar habe ich sogar am Strand mit seinen LED-Pois geübt – leider habe ich eine davon ins Meer geworfen. Die war danach kaputt, und ich habe mich so geärgert!

    Am 2. Februar hat sich dann eine neue Routine eingeschlichen: Ich begann, bei DJL zu arbeiten – drei Tage die Woche, während Anna die anderen drei Tage übernommen hat. Dan war der neue Manager, Pierre war inzwischen nach Koh Lipe weitergezogen, und der „Ernst des Lebens“ hat ein kleines bisschen begonnen.

    Am 3. Februar bin ich schließlich aus dem Hostel ausgezogen und zu Stephane in seinen Bungalow gezogen. Es fühlte sich so gut an, einen festen Platz zu haben, der nicht nur praktisch war, sondern auch ein bisschen wie Zuhause.

    Am selben Abend hatten wir eine geheime Party mit allen, und Stephane hat mit seiner Feuershow die Nacht magisch gemacht. Es war einfach eine Zeit voller Lachen, Abenteuer und unvergesslicher Momente.

    Am 6. Februar hatte ich meinen ersten Me-Day seit fast zwei Monaten. Das war wirklich wichtig für mich – Zeit für mich selbst, um wieder aufzuladen und den Kopf freizubekommen.
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