Mabul
21.–25. apr. 2025, Malaysia ⋅ ☁️ 29 °C
Mabul … so geil, wieder auf einer Insel zu sein und rundum nur Meer!
Die Fahrt von Sandakan nach Mabul war echt fix, war mit dem niederländischen Paar und Rodrigo unterwegs. Wind in den Haaren, um mich nur Wasser – einfach richtig nice.
Als wir ankamen, gab’s erst mal ne mega Begrüßung und dann die Überraschung – ich wurde vom Dorm ins private Zimmer geupgraded! (Danke, das Dorm war echt voll eklig, die Klos erst recht … hatte mega Glück).
Durch meine Recherche bei Mabul Backpackers (die günstigste Unterkunft auf der Insel) hab ich dann 3 Nächte und 8 Tauchgänge gebucht – 2 davon auf Sipidan, was der Grund war, warum ich überhaupt da war.
Am ersten Tag, den 21.4., ging’s direkt los mit dem ersten und zweiten Tauchgang um 10:30 Uhr – war richtig schön, so viele Schildkröten gesehen, Drift Dive, waren 6 Leute, bisschen viel, aber trotzdem mega.
Wir haben Orang-Utan-Kacke gesehen, White und Brown Stonefish, Blue Spotted Stingray und richtig viele bunte Fische.
Danach gab’s Buffet-Mittagessen.
Dann ging’s um 13:30 Uhr weiter mit dem zweiten Tauchgang – ein Schiffswrack. Ich hab den kleinsten Nudibranch entdeckt, den ich je gesehen habe, einen Electric Crab (total verrückt), eine Moray Eel, einen Pufferfisch, 4 Schildkröten, einen Lionfish und einen Triggerfish mit weißen Flecken am Bauch. Die Truppe war echt cool.
Später hab ich dann die Insel erkundet – viele kleine Kinder (wegen Covid und Lockdown), die Insel war dreckig und arm. Vorne an der Küste die fetten Resorts, hinten die armen Einheimischen. Trotzdem waren alle super freundlich, immer ein „Hello“ auf den Lippen. In den Resorts, vor allem im riesigen chinesischen Resort, merkt man richtig, dass Mabul auf chinesische Touristen ausgelegt ist. Sonnenuntergang genießen.
Abends haben wir dann zusammen gesessen, Matt und Javier haben Gitarre gespielt, wir haben gesungen – typisch Island Life.
Am nächsten Tag, 22.4., ging’s früh los zum Tauchgang bei Lobster Wall. 8 Schildkröten gesehen, Drift Dive, und ich und meine Taschenlampe haben alles abgecheckt. Flowers und Cave Garden am Ende waren auch richtig schön.
Der vierte Tauchgang war crazy – lustige Mikrokrebse, die echt nicht größer als ein Fingernagel waren, ein Cuttlefish, Bumphead Parrotfish, Hummer und ein künstliches Riff. Plötzlich hörte ich ne Bombe unter Wasser – Fishbombing! Ich war echt kurz geschockt. Aber interessant, das künstliche Riff zu sehen.
Nach den Tauchgängen hab ich mich noch bisschen auf der Insel umgesehen und gechillt. Das Wetter war nicht perfekt, aber trotzdem voll entspannt.
24.4 – Chiller- und Strandtag 🐢
Der Tag wurde ruhig angegangen – nur ein Tauchgang, aber der hatte es in sich: 15 Schildkröten gesehen! Eigentlich wollten wir danach abreisen, aber der Vibe war einfach zu gut, und die Instructors meinten, sie gehen am nächsten Tag zur Second Wall tauchen. Ob ich mitkommen will? Natürlich! Also spontan verlängert – und Rodrigo auch.
Das Wetter war eher regnerisch, also erst mal gechillt, Tagebuch geschrieben und... das Highlight des Tages: das Handy vom Polen aus dem Wasser gerettet. Dabei bin ich mir sicher, dass ich in der Pisse und Kacke von hunderten Leuten rumgestapft bin – wäh! 😅
Nach dem Tauchgang wurde es doch ein richtiger Strandtag. Wir wollten eigentlich an einen Strand nebenan, aber da hätten wir zahlen müssen – also Plan B: zum Public Beach vor den Scuba Junkies. Auch echt nett!
Rodrigo und ich haben uns wie Kinder am Strand ausgetobt und uns kaputtgelacht. Feuer gemacht, herumgetanzt, Baseball gespielt, im Wasser geplanscht, Karten geraten und geworfen, ABC-Spiel gespielt, Stadt-Land-Fluss – alles, um uns zu unterhalten. Sogar Kinder haben uns beim Rumblödeln gefilmt! Hab soooo viel gelacht, es war einfach fein.
Zwischendurch noch Rodrigos "Ameisenstory": Er wollte sich unter eine Palme legen, wurde aber von Ameisen gebissen und hat sich schnell weggesetzt. Keine Minute später ist genau dort eine Kokosnuss runtergekracht, wo vorher sein Kopf war. Das Universum zeigt uns halt immer den Weg, oder? 😄
Zum Abschluss des Tages ein wunderschöner Sonnenuntergang – Schildkröten und Fische am Ende des Steges, richtig angenehme Stimmung.
Abends hab ich bei einem Bootsverkäufer Seeigel gekauft, und die Küche hat ihn mir fürs Abendessen zubereitet (musste das unbedingt mal probieren). Danach BBQ mit dem Polen, der Fisch mitgebracht hat – durfte beim Salat und Fisch mitessen. 😊
Das Essen war übrigens jeden Mittag und Abend das Gleiche: Reis, Hühnchen in Sauce, Gemüse und Wassermelone. Nach vier Tagen hatte ich dann doch langsam genug davon...
Letzter Abend: Gitarre spielen mit den Instructors und Divemastern, Rodrigo und der Pole haben sich betrunken (ich war wegen meiner Ayahuasca-Diät seit dem 20.4 nüchtern). Hab auch selbst Gitarre gespielt und mit den anderen gesungen – war echt eine feine Stimmung.
Dann Karaoke... und die anderen wurden immer betrunkener. Nach einer Weile bin ich ins Bett – dachte ich zumindest, denn der Pole nebenan war so laut, dass ich sowieso nicht schlafen konnte. 🙈Læs mere






















