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  • Day6

    Connell Pass bis Tarbert

    July 1, 2018 in Ireland ⋅ ⛅ 15 °C

    So heute sollten es dann weniger Kilometer werden. Statt Campingplatz war eine Jugendherberge angesagt. Tatsächlich waren es sogar nur 90km aber auf Dingle erwischte mich noch ein Pass. Als ich Pass las, dachte ich: „Wissen die Iren wirklich, was ein Pass ist?“ Ja, sie wissen ist! Es waren zwar nur etwa 450 Höhenmeter zu überwinden, aber die Steigung war ordentlich für mein 30kg Rad.
    Daneben war heute der Tag feucht, extrem wolkig und vor allem windig.
    Auf 450Hm war damit die Sicht gleich null und den ganzen Tag über blies mir der Wind mal stärker, mal schwächer vor den Bauch.
    Damit war ich heute nach 100km und 8 Stunden Fahrt trotzdem nicht sonderlich fitter, als gestern.
    Dennoch war das Fahren bei Wolken und Kühle wesentlich angenehmer als alle Tage vorher zusammen.
    Morgen muss ich mit der Fähre übersetzen und dann geht‘s zu den Cliffs of Moher.
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  • Day5

    Im Touristikzentrum angekommen

    June 30, 2018 in Ireland ⋅ ☁️ 16 °C

    Nachdem ich gestern, platt, nach dem Essen nur noch schlafen wollte, nun ein Zwei-Tage Resümee.
    Nach der Tunnelfahrt durch hecken- und sträuchergesäumte Straßen kam ich gestern am Ring of Kerry an. Endlich gab es mal Sicht auf die Landschaft jenseits der Straße. Leider konnte ich gestern Nachmittag das Ganze nicht mehr so ganz genießen, da neben meiner Erschöpfung auch die Wege zunehmend auf und ab gingen, da ich nach dem Flachland nun in die Berge bzw. Hügel kam.
    Heute Morgen nach Aufbruch dann das erste Urlaubsgefühl bei noch halbwegs moderaten Temperaturen und wunderschöner Berg- und Meerkulisse.
    Der Tag war mit 130km und 9 Stunden Fahrt mit Pausen dennoch zu lang. Leider gibt es wenige Campingplätze so dass man keine Wahl hat weniger zu fahren.
    Mittlerweile gewöhne ich mich an den Linksverkehr. Rechts Abbiegen war bisher mein größtes Problem, aber mittlerweile geht auch das. Gefährlich ist aber immer noch der Blick, ob die Straße frei ist. Immer noch geht mein erster Blick nach links auf die rechte Spur obwohl man dort kein Auto kommen sehen kann. Ein paar mal wäre ich schon fast losgefahren, konnte aber gerade noch rechtzeitig stoppen.
    Was kann man sonst noch berichten? Ich bin kein Städteliebhaber, aber auffällig sind schon die vielen kleinen Läden, die sich in Farbe und Aufmachung extrem unterscheiden. Es scheint eine Regel zu geben, dass zwei benachbarte Geschäfte niemals die gleiche oder ein ähnliche Farbe haben dürfen. Einkaufszentren habe bisher überhaupt nicht entdecken können.
    Leider hat sich gerade heute das Wetter etwas verschlechtert. Nachdem bei der Fahrt im Inland Höllentemperaturen herrschten, weht an der Küste ein stärkerer Wind. Heute Abend blies es schon bedenklich kalt.
    Die Kälte ist aber vermutlich weniger das Problem, sondern eher das Fahren mit den dicken Gepäcktaschen am Fahrrad. Na ja, mal sehen was die Tage noch bringen.
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  • Day3

    Einfach nur kaputt

    June 28, 2018 in Ireland ⋅ ⛅ 18 °C

    Es fehlt mir die Lust und Kraft zu schreiben. Cork war das Ziel heute. Gedacht waren 130km. Leider wurden es 160km. Warum auch immer, denn verfahren habe ich mich nicht.
    Die letzten 40km ging es nur noch auf und ab.
    Zwei Drittel meiner Gänge verabschiedeten sich bei meiner Rohloff, aber sofern das letzte Drittel hält komm ich noch durch.
    Ein angedachter verfrühter Stopp nach 125km scheiterte. Der Campingplatz war zu.
    Als ich dann erschöpft in Cork am Campingplatz neben einer Mülldeponie ankam, war der nur für Wohnwagen ausgelegt und proppenvoll mit allerlei merkwürdigen Gestalten.
    Also habe im Internet nach Alternativen gesucht und den nächsten Campingplatz angesteuert. Der hatte ebenfalls geschlossen. Beim nächsten Campingplatz klärte ich die Lage vorab per Telefon, da die meisten Plätze um 21:00 schließen und mir nur noch 10min verblieben.
    Zum Glück waren sie bis 21:00 offen und der Platz lag 6km entfernt. Leider waren es 6km den Berg hinauf, aber mir war schon alles egal.
    Kein Supermarkt in der Nähe. Jetzt gibt‘s das mitgebrachte Aufgussessen. Wasser drauf und fertig ist das Gulasch mit Fleisch und Nudeln.
    Es sollte jetzt fertig sein...
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  • Day2

    Heckenhölle und Erschöpfung total

    June 27, 2018 in Ireland ⋅ ⛅ 25 °C

    Um 6:00 wurde ich heute Morgen wach. Leider war kein entspanntes Weiterschlafen drin. Also war 6:35 Aufstehen angesagt. Ich schaffte es dann noch bis 8:15 mit Frühstücken (wieder Müsli), Duschen und Rasieren rumzutrödeln, was auch gut war, denn erst ab 8:30 öffnet überhaupt ein Laden in Dublin, während der Großteil eher um 10:00 aufmacht.
    Arrangiert werden mussten eine Gaskartusche, ein Fahrradkarton für den Rückflug und ein Supermarkt, um mal was anderes außer Müsli essen, Um 11:00 war alles erledigt und ich begab mich auf die Reise gen Südwestzipfel Irlands.
    Die Sonne schien heute durchgehend und ich bemerkte wie unvorteilhaft der Mangel an Bergen und Wäldern zusammen mit der nördlichen Lage mit langen Tagen ist. Ich bekam fast einen Sonnenstich bei dieser geballten Sonnenkraft.
    Der erste Teil der Reise war extrem langweilig, da man praktisch nur entlang von Hecken und Mauern fuhr. Die Iren scheinen ein Abgrenzungsfaible zu haben. Zudem scheint jegliches Land in Privatbesitz zu sein. Ich musste eine glatte Stunde fahren, um schließlich überhaupt ein Eckchen zu finden, um mal kurz meine Blase zu entlasten.
    Danach wurden die Hecken zwar weniger, die Landschaft aber nicht wesentlich interessanter.
    Irgendwann entschloss ich mich heute noch die 120km trotz Verspätung runter zu reißen und das wurde zur ersten Belastungsprobe.
    Knieschmerzen, Fußschmerzen, Hitze, Hautreizungen wegen zu viel Sonne und Erschöpfung. Nun ist alles wieder gut. Kilkenny ist erreicht. Die Stadt habe ich mangels Kraft nicht angesehen. Nudel, Bier, Bett und gut is.
    Gute Nacht!
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  • Day2

    Angekommen

    June 27, 2018 in Ireland ⋅ 🌙 15 °C

    Mit dem Flieger ging’s von Stuttgart nach Dublin. Dieses Mal kam alles unbeschadet und vollständig an. Fahrrad zusammengebastelt und los ging‘s Richtung Dublin City. Dublin scheint sehr fahrradfreundlich, überall gibt‘s Radwege. Nach meiner ersten Verwunderung, warum die großen Straßen alle Einbahnstraßen sind und ich vom Radweg auf den Bürgersteig wechseln musstr, kam es mir irgendwann, dass die einfach nur links fuhren und ich die Autos rechts davon schlicht nicht bemerkt hatte. Nach einigen hochkonzentriertem Fahren kam ich schließlich am Zielort an: Studentenquartiere, City nah und Ideal für eine Nacht. Kurz nich ein Müsli gegessen und jetzt schlafen. Es ist Mitternacht hier und zudem eine Stunde Zeitverschiebung.Read more

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