Joined September 2014
  • Day22

    Kapstadt

    September 26, 2014 in South Africa

    Kapstadt sollte nun die finale Station unseres kleinen Trips durch die Rainbow-Nation werden. Zwei Gegebenheiten hatten einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Gestaltung unserer Tagespläne.

    Punkt 1: das Wetter war doch eher bescheiden, ein Besuch des Tafelberges beispielsweise muss für diesen Besuch leider ausfallen.
    Punkt 2: die Einfuhr alkoholischer Getränke nach Europa ist begrenzt. Wer schon einmal an einer Tagestour von Weinproben teilgenommen hat, weiß, dass die Einkaufsliste gegen Ende der Tour und am Peak des Alkoholpegels nicht gerade kleiner wird. Da wir dementsprechend gut eingekauft hatten stand für den ein oder anderen Tag noch das to-do "Verzehrung von übermotiviert eingekauften Spirituosen" auf dem Plan.

    Den ersten Tag in Kapstadt verbrachten wir auf uns alleine gestellt mit einer Runde Geocaching (Fund-Quote 50%) und dem Füttern der örtlichen Eichhörnchen im Park.

    Tag zwei bescherte uns viel historischen Input von Südafrika und Kapstadt durch eine Free-Walking-Tour und einen Besuch eines der Museen. Abends ging es dann noch in ein Restaurant und die bisher verschonten Bewohner der freien Wildbahn fanden den Weg auf unseren Teller.

    Tag drei und somit letzter Tag vor Abreise in die Heimat. Eine Fähre brachte uns in der früh auf die Insel "Robben Island", die in früheren Zeiten als Gefängnis genutzt wurde. Der gebildete Blogleser wird an dieser Stelle wissen, dass Nelson Mandela, ein bekannter Menschenrechtler und Nationalheld Südafrikas, hier rund 18 Jahre seiner insgesamt 27 Jahre andauernden Gefangenschaft verbrachte. Ende historischen Inputs. Nach Rückkehr in den Hafen von Kapstadt haben wir noch einen kurzen Abstecher zur meistbesuchten Sehenswürdigkeit in ganz Afrika unternommen. Kaum zu glauben, aber damit ist die örtliche Shoppingmeile gemeint. Sie steht an erster Stelle noch vor den Pyramiden und dem Tafelberg auf Platz 3. Die mussten wir wohl auch wenigstens gesehen haben. Danach ging es dann multikulturell weiter mit einem etwas verspäteten Lunch auf dem sogenannten Food market. Hier wird hauptsächlich indische rustikale Küche zu unschlagbaren Preisen angeboten. Man sitzt auf einfachen Tischen und Stühlen direkt vor dem 50 Meter langen Tresen und kann beim Zubereiten der Speisen zuschauen.
    Nach einer wunderbaren Reise und wie immer viel zu kurzen drei Wochen freuen wir uns aber doch auf zu Hause:)

    Epilog

    Niklas:
    Südafrika hat es uns wirklich angetan. Wer es noch nicht besucht hat sollte es auf jeden Fall in die engere Auswahl mit aufnehmen. Wir waren zumindest nicht das letzte Mal hier;)

    Ronja:
    Dem ist eigentlich nicht so viel hinzuzufügen. Wir haben uns in dieses Land verliebt, wie vielleicht schon aus den vorherigen Artikeln ersichtlich wurde. Diese gesamte Vielfältigkeit hat einen jeden Tag aufs neue zum Staunen gebracht und es wird eine lange Zeit brauchen, dass alles zu verarbeiten. Bei unserem jetzigen Besuch haben wir die touristischen Highlights des Landes gesehen und wir werden das auf jeden Fall ein andermal auf die einheimischen Highlights ausweiten:) Wir haben so vieles übersprungen, man hätte locker zwei drei Monate reisen können und doch jeden Tag etwas neues erleben können. Ein wunderbares Land und eine wunderbare Reise versprechen ein wunderbares Wiedersehen!

    Hakuna Matata
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  • Day19

    Franschoek-Hermanus-Kalk Bay-Kapstadt

    September 23, 2014 in South Africa

    Vor vier Tagen ging es um elf zu unserem Hop-on Hop-Off-Bus der uns zu den verschiedenen Weingütern bringen sollte. Wir starteten bei etwa 12 Grad und im Regen. Der einzig wirklich schlechte Tag der gesamten Reise, da kommt eine Weinprobe doch gerade recht. Wir waren die einzigen in dem 35-Personen Bus und kamen uns am
    Anfang etwas komisch vor, es scheint wirklich keine Hochsaison zu sein, zumindest nicht hier. Schon an der ersten Station bekamen wir fünf statt drei Weine zum probieren, wahrscheinlich war der Dame auch langweilig bei so wenig Kundschaft;) beim zweiten Weingut trafen wir dann auf zwei Engländer, mit denen wir die restlichen drei Weingüter besuchten und überall ein wenig probierten-eigentlich hat der Wein überall geschmeckt, hier und da nur ein wenig besser:) gegen fünf beendeten wir ziemlich gut drauf das letzte Weingut und wurden von den Engländern gefragt, ob wir sie und die Verwandten bei denen sie wohnten zum Abendessen begleiten wollten, warum eigentlich nicht. Wir gingen in ein recht feines Restaurant, wo es noch mehr guten Wein gab. Leider waren die Speisekarten mit solch einer Kreativität geschrieben, dass man sie wohl selbst auf Deutsch nicht verstanden hätte, also wurde auf gut Glück bestellt. Niklas bekam dann zur Vorspeise warmen Salat mit einem kompletten kleinen Oktopus inklusive Tentakeln und einigen undefinierbaren Innereien eines Lamms, wie sich später herausstellte (Thymus oder auch sweat bread genannt)-hmmm war das lecker!!:)
    Das Aufstehen am nächsten morgen fiel uns nicht so leicht aber nach einem Spaziergang über den Wochenmarkt ging es weiter Richtung Küste nach Hermanus. Die Fahrt dorthin war unbeschreiblich schön. Es ist einfach eine Straße die Mitten durch die verschiedensten Landschaften verläuft ohne Begrenzungen, kaum Schilder und keine Raststätten, Parkplätze oder sonstiges... sehr schwer zu beschreiben aber wunderschön. In Hermanus liefen wir ein wenig an den Klippen entlang und hielten schon einmal Ausschau nach den Walen. Am nächsten Morgen sahen wir sie so nah wie man sich das nur vorstellen kann. Sie schwammen direkt am Boot vorbei, das war unglaublich beeindruckend wie gewaltig diese Tiere sind!
    Am Nachmittag ging es nach Bettys Bay wo an einem ganzen Strandabschnitt Pinguine in der freien Wildbahn zu beobachten sind, ziemlich süß wie sie alle so auf den Felsen lagen und die Sonne genossen oder im Meer schwammen. Die weitere Tour zur Kalk Bay, die Bucht in der wir übernachteten, lief komplett an der Küste lang-links das Meer und rechts die Berge... Zwischendurch konnte man hier und da noch Wale von der Küste aus beobachten. Von unserem Zimmer aus ging es auf einen Balkon von dem aus man auf das Meer schauen konnte. Es ist immer wieder schön bei Meeresrauschen einzuschlafen:)
    Am nächsten Tag ging es zum Kapp der guten Hoffnung. Sehr touristisch angelegt aber trotzdem ein sehr schöner Nationalpark und irgendwie war es schon ein besonderer Moment dort an der südlichsten Spitze Afrikas zu stehen. Im dritten Bild ist rechts das Kapp der guten Hoffnung zu sehen und ganz links die südlichste Spitze des Kontinents. Nachdem wir dort drei Stunden herumgelaufen waren, ging es nach Kapstadt das Auto heile zurück bringen und unsere Unterkunft für die letzten vier Nächte aufsuchen.
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  • Day14

    Oudtshoorn-Franschoek

    September 18, 2014 in South Africa

    Gestern morgen ging es also weiter nach Oudtshoorn. Eine Stadt die etwas abseits der Küstenroute liegt und bekannt für ihre Straußenfarmen ist. Wir bekamen den Tip diese Stadt zu besuchen bereits vor der Reise und dachten, dass wir das wohl nicht verpassen sollten. Dort angekommen begrüßte uns eine ziemlich kleine leere Stadt, wir waren die einzigen Gäste des Hostels, mit ihren eigenwilligen zwei Besitzern und drei Hunden. Wenigstens waren die Zimmer ordentlich, trocken und hatten keine zusätzlichen Bewohner. Es war schon nachmittag und da wir im hellen im Hostel zurück sein wollten (ab sechs wird's dunkel hier) machten wir uns direkt auf den Weg zur Wildlife Ranch. Dort gab es nochmal einige neue Tiere für uns, wie zum Beispiel eine 40cm große Fledermaus, die am Tage und somit im hellen wach ist.
    In der Nacht gab es einen kleinen Wintereinbruch, die Temperaturen sanken von 26 auf etwa 13 Grad ab und es fing an zu regnen. Da es nachts eh immer sehr kalt ist merkten wir den Unterschied erst am nächsten Morgen. Wir hatten uns zum Elefantenfüttern angemeldet und hatten totales Glück, da genau für diese eine Stunde die Sonne raus kam. Das war so Mega beeindrucken direkt an diesen riesigen Tieren zu stehen uns sie streicheln zu können, wir haben sogar eine Elefantenrüsselumarmung bekommen:) großartiges Erlebnis!! Da es direkt nach dieser Begegnung wieder anfing zu regnen und wir aufgrund des Wetters befürchteten länger für die bevorstehende Strecke zu brauchen als geplant, fiel die Straußenfarm für die wir eigentlich gekommen waren aus.. So müssen wir wohl wirklich nochmal kommen! Nach 5 Stunden Fahrt durch eine wunderschöne Kulisse aus Plantagen und vielen vielen Bergen, kamen wir in dem winzigen Dorf Franschoek an. Uns wurde empfohlen hierher zu kommen, da es hier die schönsten Weinplantagen der gesamten Region gibt. So schlafen wir heute Nacht in einer Art Jugendherberge, die locker für 100 Leute reicht.. Nur sind wir alleine;) schon etwas gruselig in so einem riesigen Haus. Die Hauptsaison beginnt ab Oktober, wenn hier der Sommer kommt. Morgen Mittag geht es dann auf eine Hop-On Hop-Off Weintour.
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  • Day12

    Wild Spirit, Nature Valley

    September 16, 2014 in South Africa

    Heute morgen hatten wir zum Frühstück eine super schöne Aussicht auf die immer höher steigende Sonne. Da wir mal wieder früh im Bett waren, sind wir schon um kurz nach neun unterwegs gewesen, es sollte zum Strand gehen. Schon während wir die Serpentinen runterfuhren konnte man hier und da ein Blick auf das Meer erhaschen. Dort angekommen blies uns die salzige Meeresluft entgegen und die Sonne schien bei strahlend blauem Himmel. Wir waren froh dass wir das erste Stück der Wanderroute mit dem Auto übersprungen hatten, es wäre wohl ein ganzes Stück Strasse gewesen. So liefen wir die nächsten knapp vier Stunden direkt am Strand und auf den angrenzenden Klippen entlang. Meterhohe Wellen zerbrachen an den Klippen, wir hätten den ganzen Tag zuschauen können:) nach etwa zwei Stunden kehrten wir um, da wir nicht wussten ob Ebbe oder Flut war und wir ein bißchen Angst hatten dass uns der Weg durch das steigende Wasser abgeschnitten wird. Es gibt eine mehrtägige Wanderroute die größtenteils an den steilen Klippen und am Strand entlang führt, beim nächsten Mal wird dies auf jeden Fall auf die To-Do-Liste geschrieben! Am Nachmittag besuchten wir noch eine Affeninsel, wo etwa 500 Affen leben. Dort liefen wir etwa eine Stunde durch und man war sich nicht ganz sicher wer eigentlich wen beobachtete. Morgen geht es weiter auf der Garden Route...Read more

  • Day11

    Addo Elephant Nationalpark

    September 15, 2014 in South Africa

    Hakuna Matata die zweite! Gestern hieß es also wieder einmal früh aufstehen, um möglichst viel Zeit im Park verbringen zu können. Wir planten ein bis etwa drei Uhr im Park zu bleiben, woraus am Ende fünf wurde und wir wieder kurz vor der Dunkelheit auf der Farm eintrafen. Der Tag im Nationalpark war ein kleines Abenteuer, auf einmal ist man mit den Elefanten nicht mehr auf Augenhöhe (im Safarijeep sitzt man doch um einiges höher), sondern guckt von unten nach oben. Sie wirken dadurch noch mächtiger und respekteinflössender, wenn sie so ganz plötzlich direkt neben der Straße stehen und man keine zwei Meter dran vorbeifährt. In diesem Nationalpark leben keine Giraffen dafür endlos viele Warzenschweine, Strauße und Schildkröten. Letztere waren für uns eine neue Erfahrung. Dieses mal hatten wir sogar das große Glück und haben zwei Löwen gesehen, zunächst ein Weibchen hinter dem wir in einer Kolonne hinterherfuhren, da sie die Straße einnahm und später ein Männchen. Den sahen wir nur ganz kurz von weiter weg, aber immerhin:) Er wurde von einem Elefanten vertrieben der wohl seine Herde beschützen wollte. Das war ein Schauspiel wie dieses mächtige Tier auf einmal laut trompetend losrennt. Kurz dahinter rannte die ganze Elefantenherde hinterher-Wahnsinn! An diesem Tag wurden uns noch einige weitere Schauspiele geboten, man hatte ein bißchen das Gefühl noch näher an den Tieren zu sein als im Krüger Nationalpark.
    Nach zehn Stunden im Auto mit nur kurzen Pausen, fielen wir völlig erschöpft abends ins Bett und schliefen bei einem lauten Gewitter ein.
    Am nächsten morgen gönnten wir uns das Frühstück auf der Farm, was sich als sehr gute Entscheidung herausstellte. Es gab Brot Marmelade, Eier, Speck, Obst mit Früchten und einen frisch gepressten Orangensaft. Anschließend liefen wir noch ein wenig durch die Plantagen bis wir uns gegen Mittag losmachten in Richtung Küste. Das Straßennetz ist sehr einfach, daher fanden wir ohne Umwege nach drei Stunden das nächste Hostel. Auf dem Weg dorthin fuhren wir schon ein Stück der Gardenroute, eine traumhafte Landschaft mit Bergen, Schluchten, Flüssen und vielen vielen Pflanzen bot sich uns. Unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte ist eine Art Hippiehostel. Überall hat man wunderbare Aussichten über die Wälder in Richtung Küste, es gibt mehrere Baumhäuser auf dem gesamten Gelände und einige Wanderrouten die hier losgehen. Das Hostel baut alles mögliche selbst an ist sehr nachhaltig eingestellt. Ein wirklich sehr cooles Hostel, wenn nur diese Krabbeltiere nicht wären, die ein Wald eben so mit sich bringt... Aber auch das kleine große Problem haben wir in den Griff bekommen oder sagen wir eher Niklas hat das Problem gelöst:)
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  • Day9

    Sandton-Port Elisabeth-Addo

    September 13, 2014 in South Africa

    Gestern morgen packten wir unsere Rucksäcke wieder um, sortierten uns ein wenig und fuhren dann mit dem Zug nach Sandton, einen anderen Stadtteil von Johannesburg. Dort wurden wir von Jenna und Andrew abgeholt, zwei Freunde, die Ronja aus Südamerika kennt. Wie klein die Welt auf einmal ist, manchmal eben doch ein Dorf. Das ganze hat sich recht spontan ergeben, aber die zwei haben uns direkt angeboten, dass wir bei ihnen schlafen können und sie uns am Samstag zum Flughafen bringen. Warum also nicht:) Aus dem Zug heraus sahen wir ein paar Townships, was die Armenviertel der Städte sind. Man kann auch Führungen dadurch machen, aber uns hat schon gereicht was wir aus dem Zug gesehen haben. Es war schon verrückt sich wieder zu sehen nach 2 Jahren, wo man damals beim Abschied nicht wirklich dran geglaubt hat sich nochmal wieder zu sehen. Die zwei haben ein wunderschönes Haus in einer kleinen Siedlung, die komplett eingemauert ist und die man nur durch eine Schranke mit Sicherheitsmann betreten/befahren kann. Das ist hier wohl in jeder Siedlung so.. Bei einem Glas Wein erzählten wir ein wenig und erfuhren sehr viel über die Geschichte von Südafrika und bekamen noch die ein oder andere Empfehlung für den Weg. Abends ging es dann mit ein paar Freunden der zwei in ein Steakhouse-sehr lecker:) es gab was typisch Südafrikanisches für uns zwei, natürlich Fleisch mit einer Art Kartoffel-Mais-Brei.
    Da wir am nächsten Tag schon um 13:15 weiter nach Port Elisabeth flogen, lohnte es nicht groß in die Stadt reinzufahren, obwohl sie uns das angeboten haben, aber das meiste öffnete erst um zehn. Außerdem sind derzeit Championships vom Rugby, was hier in Südafrika ein sehr großer Sport ist. Heute morgen war ein sehr wichtiges Spiel und besonders Andrew kann kein Spiel verpassen, wohl vergleichbar mit deutschem Fußball:) da Andrew also auf jeden Fall zu Hause geblieben wäre und Niklas dem Sport auch nicht abgeneigt war, blieben wir den morgen zu Hause, bekamen ein großartiges Frühstück (Brot und Eier mit Speck Tomaten und Pilzen) fieberten bei dem Spiel mit und fuhren anschließend zum Flughafen. Wir haben nun auch gelernt, warum man immer zwei Stunden früher am Flughafen sein sollte. Dieses mal waren wir nur eine Stunde vorher da und es lief quasi alles schief was schief laufen konnte. Wir konnten dennoch gerade so einchecken und kamen als eine der letzten noch ins Flugzeug, das hat den Stresspegel allerdings kurz angehoben;) danach lief allerdings alles reibungslos, wir landeten in Port Elisabeth auf einem sehr winzigen Flughafen, das Gepäck war da und wor bekamen direkt unser Auto und fanden den Weg zu unserer nächsten Unterkunft fast reibungslos. Wir kamen etwa halb sechs auf der Zitrusfarm an und wurden sehr herzlich begrüßt. Nach einer Nacht in der Stadt ist dies wieder ein Ort zum entspannen und runterkommen. Es riecht nach Zitronen und man hat von der Unterkunft aus einen wunderschönen Blick über die Farm. Wir haben einen kleinen Garten und eine Feuerstelle direkt am Haus, wo sich immer vier Parteien eine riesige Küche teilen. Es ist wunderschön hier:) Morgen früh geht es in den Addo Elephant National Park, endlich wieder Tiere schauen:)
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  • Day5

    Krüger Nationalpark

    September 9, 2014 in South Africa

    Hakuna Matata - nach den letzten Tagen koennen wir wahrscheinlich behaupten, dass wir verstanden haben, was das bedeutet. Drei Naechte in einer Huette mitten in der Wildnis, wo Zebras, Antilopen, Warzenschweine und und und frei herumlaufen und theoretisch am Morgen in deinem Vorgarten stehen koennten. Abends hoert man alle moeglichen Geraeusche und kann diese kaum einem einzelnen Tier zuordnen. Es war einfach grossartig. Am ersten Tag fuhren wir bis zum Nachmittag durch den Park und entdeckten bereits viele viele Tiere. Es ist ein unbeschreibliches Gefuehl so nah an den Tieren zu sein, die stehen einfach direkt neben dem Auto und gucken dich teilweise genauso bloed an, wie wir wahrscheinlich gucken. Die Tiere haben absoluten Vorrang und so passiert es nicht selten, dass die Autos anhalten muessen und warten bis eine komplette Zebraherde die Strasse passiert hat. Ein einziges Naturschauspiel, wir haetten nie erwartet so nah an die Tiere heran zu kommen. Uns wurde erklaert, dass die meisten Tiere die Menschen in den Autos nicht erkennen, sondern nur das Auto sehen. Da das Auto kein Feind ist, hat man auch solange nichts zu befuerchten solange man im Auto sitzen bleibt. Am Abend fuhren wir in den Sonnenuntergang und noch etwa 1 bis 2 Stunden durch die Dunkelheit. Das war schon extrem gruselig, wenn man immer nur die leuchtenden Augen im Gebuesch sieht. An dem Abend standen wir direkt neben einer Bueffelherde, keine zwei Meter standen sie von uns weg und schauten uns an. Dabei erklaerte unser Guide, dass die Bueffel die gefaehrlichsten von allen Tieren sind, sehr respekteinfloessend... Am folgenden Tag ging es den kompletten Tag in den Krueger Park. Gleich morgens auf dem Weg dorthin sassen drei Loewen am Wegesrand. Sie sind ueber den Zaun gesprungen und suchten nach einem Weg zurueck in den Park. Das war leider auch das einzige Mal, dass wir Loewen gesehen haben. Es gibt nicht sehr viele Im Krueger Park, zumindest nicht in der Region, die fuer die Touristen zugaenglich ist. Ein maennlicher Loewe hat immer ein eigenes Territorium, welches riesig ist. Demnach ist es schwierig diesen einen zu finden, es gelingt nur auf etwa jeder dritten Safari. auch der Leopard hat sich uns nicht gezeigt, es ist aber auch eher in der Daemmerung oder in der Nacht anzutreffen. Diese Tiere entspannen den Tag ueber und jagen in der Nacht. Tagsuebeer ist es einfach zu heiss zum Bewegen-sehr symphatisch. Wir haben allerdings viele viele andere Tiere gesehen und beobachtet, wie zum Beispiel Zebras, Nilpferde, Nashoerner, Bueffel, Wildhunde, Antilopen ohne Ende, Warzenschweine, Giraffen, Elefanten und und und... wir konnten die ganze Zeit ueber nicht so richtig glauben, was wir gesehen haben und auch jetzt faellt uns das noch schwer. Dass wir keinen Loewen und Leoparden gesehen haben (welche zu den Big Five, also den fuenf gefaehrlichsten Tieren gehoeren), sehen wir als Zeichen, dass wir wohl wiederkommen muessen:) zu den Big Five gehoeren die Bueffel, die Loewen, die Leoparden, die Nashoerner und Elefanten. Vielleicht sehen wir das ein oder andere Tier ja noch in den naechsten zwei Wochen, ein bisschen was haben wir ja noch vor uns:) am letzten Tag ging es dann noch zu einem Aussichtspunkt, von dem man einen atemberaubenden Blick auf den Blyde River Canyon, den drittgrößten Canyon der Welt hatte. Hierher möchten wir auch nochmal zum wandern zurück kommen, dieses Mal bleibt leider keine Zeit dafür. Anschließend ging es noch zu einer Höhlentour, wonach alle in ihre Hostels bzw. zum Flughafen zurück gebracht wurden. Unsere Rucksäcke standen noch an Ort und Stelle. Wir bekamen das gleiche Zimmer wie am Anfang und gingen aus Gewohnheit schon um neun schlafen, war dann mit vier Uhr doch etwas früh die letzten vier Tage;)Read more

  • Day4

    Moholoholo Rehabilitation Centre

    September 8, 2014 in South Africa

    Am Montag sollte es dann also los gehen. Morgens um vier klingelte unser Wecker, schnell die letzten Dinge eingepackt und dann wurden wir auch schon abgeholt. Wir sammelten noch die letzten Backpacker ein und dann ging es schon in Richtung Krueger Park. Nach 6 Stunden Autofahrt kamen wir in unserem Camp an, die Zelte wurden aufgeteilt und uns wurde ein Chalet zugewiesen. Eine wirklich schoene kleine Huette, mit eigener Kueche, einem Bad und Elektrizitaet-wirklich Luxus fuer die Gegebenheiten dort. Wir spannten noch schnell das Moskitonetz auf und fuhren dann in ein nahegelgenes Rehabilitationscenter fuer Wildtiere. Alle verletzten Tiere die in den umliegenden Parks gefunden werden, werden dort umsorgt und wieder aufgepeppelt. Ein Teil der Tiere wird nach Gegesung wieder in der freien Wildbahn ausgesetzt, leider schaffen es nicht alle Tiere so weit. Teilweise mussten den Tieren Gliedmasse amputiert werden oder aber sie haben sich zu sehr an die Menschen gewoehnt, dass sie in freier Wildbahn nicht mehr ueberleben wuerden. Die Tiere die wieder ausgesetzt werden haben wir nicht sehen koennen, eben damit sie sich nicht an die Menschen gewoehnen, trotzdem waren die "Big Five" schon dabei. Einigen Tieren sind wir besonders nah gekommen, wie zum Beispiel einem riesigen Vogel, der es liebt den Kopf gekrault zu bekommen und den Geiern, die wir fuettern durften. Auch die Wildhunde wurden gefuettert, waehrend wir daneben standen. Frueher liefen die Hyaenen dort frei herum und wurden quasi als Haustiere gehalten. Als sie zu gross wurden mussten sie leider eingesperrt werden. Als letzte Station in dem Zentrum kamen wir in das Baby-Gehege. Dort liefen eine kleine Giraffe, eine Antilope und ein kleines Nashorn rum, oh Gott war das suess:) Niklas streichelte die Giraffe und wurde dann darauf aufmerksam gemacht, dass diese ab und zu ausschlaegt, sie war aber sehr zutraulich und ich glaube es hat ihr gefallen:)
    Insgesamt war dieses Center schon eine sehr beeindruckende Erfahrung und machte neugierig auf die kommenden Tage, an denen wir manche der Tiere in freier Wildbahn sehen wuerden.
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  • Day3

    Boksburg - Mbizi Backpacker Hostel

    September 7, 2014 in South Africa

    13 Stunden Flug können ganz schön anstrengend sein.. Um halb vier nachts mussten wir umsteigen und bis dahin hatten wir kaum geschlafen. Im nächsten Flieger fielen uns dafür umso schneller die Augen zu, es blieb aber bei vier stunden schlaf.. Es war allerdings sehr angenehm, dass das Flugzeug nur zur Hälfte ausgebucht war, so konnte man sich ein wenig breit machen. In Johannesburg angekommen musste Niklas dann erstmal seinen Rucksack öffnen, weil der Security Hund irgendwas auffälliges gerochen hatte-eine erste kurze Aufregung, dabei war es nur die Käsestulle. Aber da keine Milchprodukte eingeführt werden dürfen musste sie abgegeben werden.. Nächstes mal erkundigen wir uns da mal besser;)
    Kaum in der Eingangshalle angekommen wurden wir gleich von unserem Fahrer angesprochen und ins Hostel gefahren. Auf den ersten Blick wirkt die Gegend sehr eigenwillig, da alle Häuser dick eingezäunt sind und zusätzlich Stacheldraht oder elektrisch geladene Drähte über den Mauern haben. Uns wurde aber gleich erzählt, dass das völlig normal sei für Südafrika-nagut. Wir lernten an dem Abend drei deutsche Mädels kennen (bis jetzt haben wir eigentlich nur Deutsche kennengelernt, die sind echt überall). Die Mädels hatten genau die gleiche Tour hinter sich die wir noch vor uns haben, so kamen gleich Ideen für unsere ersten Pläne. Mal schauen wie oft wir diese noch umwerfen:) es ging an diesem Abend schon sehr früh ins Bett.
    Nachdem wir dann unser komplettes schlafdefizit mit 13 Stunden schlaf ausgeglichen hatten, starteten wir den heutigen Tag mit einem typischen Reisefrühstück: Rührei, Obst, Tee, Saft und Nutellabrot und wir stellten erneut fest, dass man sich viel öfter auch zu Hause ein solches Frühstück zubereiten sollte:) Irgendwie ging der Tag dann ziemlich schnell vorüber mit dem Schmieden weiterer Pläne für die nächsten Wochen. So viele coole Dinge und viel zu wenig Zeit;)
    Die Rucksäcke wurden noch ein wenig umgepackt für die safari, für die wir morgen früh um fünf abgeholt werden. Die großen Rucksäcke bleiben im Hostel und warten darauf, dass wir Donnerstag zurück kommen:)
    In diesem Sinne bis Donnerstag ihr lieben:)
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  • Day1

    Berlin Flughafen Tegel

    September 5, 2014 in Germany

    Nach einem langen Tag an dem durchgängig noch dieses und jenes zu tun war sind wir rechtzeitig zum Flughafen aufgebrochen. Schon unterwegs guckten wir lieber nochmal nach, ob wirklich Tegel der richtige Flughafen ist, aber es stimmte alles. Bei gleich zwei Glücksbringern, die uns zum Abschied mit auf den Weg gegeben wurden, kann ja auch gar nichts schief laufen.. Am Flughafen bekamen wir für unsere Rucksäcke gleich zwei Plastiksäcke in die Hand gedrückt, damit der Klebestreifen hält und die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass unser Gepäck ankommt-sehr gut:)
    Aus kleiner Tradition gab es noch Lambrusco zum anstossen auf einen schönen Urlaub und nun warten wir auf das Boarding für den Flug nach Doha.
    Bis ganz bald aus Afrika:)
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