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Spuren im Himalaya

Eine Expedition ins unberührte Rolwaling Tal & das authentische Nepal
Ein Abenteuer von Julia & Christian
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  • Inicio da viagem
    12 de outubro de 2025
  • Kathmandu Ralley

    13 de outubro de 2025, Nepal ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir irren durch Kathmandu und bereiten alles für unser Trekking vor. Wir, das sind: Christian & ich, und unser Freund Stefan mit seinem Sohn Valentin.
    Alle haben eine ordentliche Erkältung aus Österreich mitgebracht, und die turbulente Stadt mit dem Smog erschöpft uns.
    Bald haben wir die noch fehlende Ausrüstung geliehen und können endlich entspannen.
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  • Die Aufregung steigt. Es geht los.

    14 de outubro de 2025, Nepal ⋅ ☀️ 20 °C

    Gestern gab es noch Diskussionen mit unserem Touranbieter, der sich in der Anzahl der Träger verkalkuliert hat. Insgesamt mehr als 190 kg Ausrüstung für fünf Träger sind eindeutig zu viel. Wir reduzierten, wo nur möglich, aber ein sechster Träger war unumgänglich.
    Vier Zelte, große Gasflaschen, Schlafsäcke, Matten, Essen, Töpfe, Steigeisen, Helm, Klettergurt, Powerbank, Wasserfilter, Merinokleidung, Daunenjacken und und und….All das muss mit.
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  • Start in den ersten Trekkingtag

    15 de outubro de 2025, Nepal ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute steigen wir nach Simigaun auf. Davor wird das Gepäck auf die Träger verteilt und wir müssen leider feststellen, dass es immer noch viel zu viel ist um es mit unserem Gewissen vereinbaren zu können. Wir müssen also einen siebten Träger engagieren und finden diesen glücklicherweise im Nachbardorf.
    Nun ist unsere Truppe komplett: wir vier mit unseren zwei Guides Sherpa Furba und Sherpa Gelzjen und den sieben jungen Trägern (viele sind Studenten, die sich so ihr Geld verdienen)
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  • Abends im Teehaus

    15 de outubro de 2025, Nepal ⋅ 🌙 19 °C

    Wir schlafen in einem wunderschönen Teehaus. Gestern war es ja eher bescheiden, vor allem die sanitären Anlagen 🤮. Heute mit heißer Solardusche: gemütlich, sauber und sehr entspannend.

  • Tag 3: Beding

    17 de outubro de 2025, Nepal ⋅ ☁️ 3 °C

    Auf 3.716 Metern Höhe in einem ausgestorbenen Dorf übernachten wir heute bevor es morgen weiter rauf geht. Ein paar Österreicher haben hier auch ihre Spuren hinterlassen, die Sherpa-Großmutter kocht für uns Dal Bhat, ein traditionelles Gericht mit Reis und Linsensuppe, das wir noch oft essen werden. In der Gaststube ist es kalt und wir versammeln uns um den Ofen, der mit getrockneter Yack-Kacke beheizt wird. So richtig erwärmen kann ich mich aber nicht, das soll aber noch viel schlimmer werden in den nächsten Tagen. Der Blick auf die Berge im Abendlicht entschädigt und verzaubert mich. Ins Bett gekuschelt wird mir dann doch warm.Leia mais

  • Tag 4 & 5: Na - das Sherpa Dorf

    18 de outubro de 2025, Nepal ⋅ ⛅ -3 °C

    In diesem Sherpa Dorf auf 4.280m werden wir zwei Tage bleiben, um uns zu akklimatisieren und ein wenig zu erholen.
    Der Abend und die Nacht waren sehr kalt. Der Schlafsack war zum Glück warm.
    Heute konnte ich in der Sonne endlich meine Haare waschen, mit einem Kübel heißem Wasser vom Ofen. Eine Dusche oder fließend warmes Wasser gibt es schon seit Simigaun nicht mehr. Nun den Blick auf die Berge genießen, Musik hören und regenerieren, um für den Aufstieg auf den Yalung Ri Kräfte zu sammeln.
    Am Nachmittag kleines Klettertraining und Materialcheck mit unseren zwei Guides.
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  • Tag 6: Aufstieg zum Yalung Ri Base Camp

    20 de outubro de 2025, Nepal ⋅ ☀️ -5 °C

    Aufstieg zum Yalung Ri Base Camp, auf 5.000 Metern Höhe. Der Aufstieg war anstrengend, wir keuchen uns langsam immer weiter rauf, alle 200 hm eine Pause - das ist das Ziel. Die Höhe macht sich nun zum ersten Mal so richtig bemerkbar obwohl meine Sauerstoffsättigung eigentlich recht perfekt ist. Zumindest genetisch scheine ich die Höhe gut zu vertragen. Trotzdem fühle ich mich wie ein Sack den ich hochschleppe. Der Schnee ist weich und erschwert den Aufstieg. Die Sonne knallt erbarmungslos herunter. Wo ist nur meine Leichtigkeit hin?
    Die Träger schleppen unsere Sachen und Zelte rauf und kochen für uns heißes Wasser und Dal Bhat. Wir liegen erschöpft im Schnee.
    Die Berge glühen im Abendrot, ein unglaublich magischer Moment. Sobald die Sonne verschwindet ist es eiskalt, die Luft klar und der Sternenhimmel unglaublich beeindruckend.
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  • Tag 7: Geht's noch höher?

    21 de outubro de 2025, Nepal ⋅ ☀️ -7 °C

    Für mich jedenfalls nicht. Ich wollte den Yalung Ri besteigen, habe mir eigens einen Julia-tauglichen Gipfel ausgesucht. Doch dann kam alles anders. Wir mussten auf Grund des vielen Schnees (durch den ungewöhnlich langen Monsun) um zwei Uhr Früh starten. In der eisigen Kälte und noch kaum erholt vom Aufstieg ins Base Camp, haben meine körperlichen und mentalen Kräfte in dieser Höhe nicht gereicht, um den warmen Schlafsack zu verlassen 😴🥶
    Christian und Stefan haben sich diesem Kraftakt gestellt und sind sehr sehr erschöpft nach sieben Stunden wieder im Basislager angekommen. Valentin und ich haben entschieden unsere Kräfte zu schonen. Jeder noch so kleine Schritt, sei es nur zum Pipi machen 😇, treibt den Puls in die Höhe und bringt uns zum Keuchen.
    Am Abend steigen wir wieder auf 4.200 Meter ab und schlagen unsere Zelte auf. Nicht nur für uns eine Erleichterung, auch einige unserer Träger klagen über Kopfschmerzen und Erbrechen.
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  • Tag 8: Zum Tso Rolpa See

    22 de outubro de 2025, Nepal ⋅ ☁️ -12 °C

    Nach einer angenehmen Nacht im Zelt wandern wir heute "gemütliche" 400 Höhenmeter zum Tso Rolpa See, dort schlagen wir wieder unser Zeltlager auf und sammeln am Nachmittag Kräfte.
    Unsere Träger müssen sich auch erholen, einige leiden an Höhenkopfschmerz und Erbrechen. Wir versorgen sie mit Diamox.
    Christian, Stefan und Valentin werden morgen mit unseren zwei Guides und sechs Trägern über den Tashi Labstar Pass ins Khumbu Tal gehen. Wegen des ungewöhnlich vielen Schnees wird die dreitägige Tour mit Sicherheit eine Herausforderung.
    Ich habe mich schon bei Planung der Reise entschieden, nicht über den Pass zu gehen.
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  • Tag 9: Abschied und Abstieg

    23 de outubro de 2025, Nepal ⋅ ☀️ -16 °C

    Die Nacht im Zelt war klirrend kalt. Heulende Schneeleoparden haben uns aufgeweckt, ich kuschelte mich in meinen Schlafsack und dachte "bloß nicht Pipi machen und raus in die Kälte zu den Leoparden!" 🐅.
    In der Früh glitzerten Eiskristalle am Zelt. Es fällt mir schwer aus dem Schlafsack zu schlüpfen.
    Heute verabschiedete ich mich schweren Herzens von Christian und allen anderen, um gemeinsam mit Sherpa Ngima Tenji den langen Rückweg ins Tal anzutreten.
    Der Wind pfiff um die Ohren, ich blickte zu den Wolken am Ende des Tals und dachte "hoffentlich schaffen sie es gut über den Pass"
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  • Tag 9: Dud Kunda & die "Abkürzung"

    23 de outubro de 2025, Nepal ⋅ ⛅ -12 °C

    Ngima Tenji Sherpa und ich machten uns also auf den Abstieg ins Tal. Ich wollte unbedingt noch einen kleinen Abstecher zum heiligen See Dud Kunda machen. Aus dem kleinen Abstecher wurden 400 Höhenmeter und ein kleines Abenteuer 😅.
    Beim Rückweg hatte ich Ngima Tenji Sherpa überzeugt eine Abkürzung zu nehmen, die dann am Fluss weit weg von der Brücke endete 🙈. Die Fotos erklären den Rest.
    Komplett durchnässt erreichten wir Na, wo wir uns mit einem Mittagessen stärkten, bevor wir weiter nach Beding gingen.
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  • Tag 9: Ein Ende mit Chyang

    23 de outubro de 2025, Nepal ⋅ ⛅ 2 °C

    Der Weg nach Beding ist nach all den Tagen Aufstieg sehr entspannt. Ich habe fast das Gefühl hinab zu schweben. Am Weg treffe ich einige Einheimische und zwei sehr liebe Sherpa Großmütter. Dass ich die beiden in der Küche bei der Großmutter der Josef Phurba Lodge noch einmal treffen werde, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
    So sitze ich nun also mit den drei Sherpa -Großmüttern in der Küche und wir trinken Chyang (warmer nepalesischer Wein). Nach neun Tagen körperlicher Anstrengung und absolut keinem Schluck Alkohol, beginnt der Helikopter im Kopf schnell zu kreisen 🤣. Die Großmütter scheinen das lustig zu finden. Und: Aber mir ist jetzt endlich mal wieder von innen richtig warm.
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  • Tag 10: Abstieg nach Simigaun

    24 de outubro de 2025, Nepal ⋅ ☀️ 9 °C

    Ngima Tenji Sherpa und ich starten um 7:30 Uhr den Abstieg von rund 2.200 hm nach Simigaun.
    Ein letzter Blick zurück Richtung Talende, dorthin wo Christian und die Gruppe heute hoffentlich gut die Passüberquerung schaffen. Ein kleines Gefühl der Einsamkeit schleicht sich ein, doch im Gehen komme ich schnell in den Flow. Die Gedanken kreisen und ich bin einfach nur ICH 👩🙃.
    Der Abstieg dauert lange, auch weil Ngima Tenji Sherpa sich den Fuß verstaucht hat und er die letzten km langsam hinter mir her humpelte.
    Endlich in Simi angekommen, genoss ich ein Duscherlebnis nach Tagen ohne Duschen.
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  • Tag 11: Der frühe finale Abstieg

    25 de outubro de 2025, Nepal ⋅ 🌙 3 °C

    Wir beginnen unseren Abstieg um 5:30 Uhr, um den Jeep um 7:00 Uhr in Chetchet zu erreichen.
    Ich bin mir mittlerweile nicht mehr sicher, wer hier wen betreut. Der junge Sherpa mich oder eher ich ihn.
    Seit gestern führe ich bereits Diskussionen mit unserem Touranbieter, um den Jeep retour nach Kathmandu zu bekommen. Als wir dann im Tal angekommen sind, die bittere Überraschung, eine sehr sehr wütende Julia und ein Touranbieter der sich sehr sehr viel anhören muss.
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  • Tag 11: Busfahrt & Julias Wut

    25 de outubro de 2025, Nepal ⋅ ☀️ 21 °C

    So sei es denn. Wir steigen in den öffentlichen Bus, acht Stunden Beschallung -> Bollywood lässt grüßen, im Schritttempo bergauf und bergab. Stunden später immer noch nicht angekommen. Dann die Reifenpanne.
    Mein Meeting morgen mit unserem Touranbieter wird spannend, für IHN.
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