• Naja Brioch
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Von Lambersart nach Brest

Ein Abenteuer von Naja mit offenem Ende Weiterlesen
  • Beginn der Reise
    18. März 2026
  • Wanderung Halbinsel Kermorvan

    22. März in Frankreich ⋅ 🌬 12 °C

    Die Halbinsel, heute Naturschutzgebiet mit Sentier littoral, ist geprägt durch Verteidigungsanlagen aus verschiedenen Epochen, insbesondere Vauban, Napoleon III. und der Organisation Todt. Besonders schön das Fort Îlette, das nur bei Ebbe zugänglich ist. Wir hatten das Glück auch dieses Mal dort hinüber gehen zu können. Der Leuchtturm von Kermorvan, zur erreichen am Ende der Wanderung, ist aus den 1840er Jahren und der westlichste Leuchtturm des französischen Festlandes. Auf dem Rückweg zum Parkplatz kommt man an einem Menhir vorbei. Einer der letzten von vielen Menhiren und Cromlechs, die zur Zeit der deutschen Besatzung geschreddert wurden, um die Zementproduktion für die hiesigen Atlantikwallanlagen zu sichern. Im Zerstören waren die gut...Weiterlesen

  • SIMONE

    23. März in Frankreich ⋅ ☁️ 16 °C

    Der Anlaß unserer Reise. Ein letzter Besuch in Brest bei Simone, Jg. 1929. Wir haben Simone angetroffen. Sie war sehr krank, den ganzen Januar im Krankenhaus, ist schwach. Aber sie wurde zunehmend munter als sie uns erkannte und ist sogar aufgestanden und wir haben zusammen Wein getrunken und zu Mittag gegessen. Ihre jüngste Tochter Dominique kümmert sich um sie. Es gab "à la bonne franquette", also was so im Kühlschrank ist und das waren mehrere Gänge. Wir sind froh, dass wir jetzt gefahren sind. Es war wohl das letzte Mal, dass wir uns gesehen haben. Herzerwärmend und sehr traurig zugleich.Weiterlesen

  • Deutsche Kriegsgräberstätte Lesneven

    23. März in Frankreich ⋅ ☁️ 14 °C

    Die deutsche Kriegsgräberstätte Ploudaniel-Lesneven im Nordwesten der Bretagne befindet 24 km von Brest entfernt .
    Das Eingangsgebäude zum Friedhof ist ein flacher, langgestreckter Bau aus rotem Granit. In einem zur Friedhofsseite offenen Raum liegt das Namenverzeichnis aus. Das Gräberfeld ist in 14 Blöcke eingeteilt. Zwei Hauptwege führen von der Eingangshalle zum zentralen Gedenkort, der aus einem auf zwölf Stahlbetonstützen ruhenden Mauerring von 23 Metern Durchmesser besteht. In der Mitte des Rings liegt das Kameradengrab mit 224 Gefallenen. Es ist durch einen sarkophargähnlichen Granitblock gekennzeichnet. Als Abdeckung des Grabes dienen große, um den Granitblock angeordnete Bronzetafeln. Drei Tafeln tragen die Namen der in Ploudaniel-Lesneven beigesetzten Toten, soweit diese bekannt sind.

    Belegung

    Auf dem Soldatenfriedhof ruhen mehr als 5.800 deutsche Gefallene des Zweiten Weltkrieges.

    Historie

    Während des Zweiten Weltkriegs tobten es in der Bretagne 1940 und besonders 1944 schwere Kämpfe. Am 20. Juni 1940 nahmen deutsche Truppen Brest ein. In den darauffolgenden Jahren bis zum Beginn der alliierten Landung im Juni 1944 forderten britische Luftangriffe auf den Kriegshafen Brest viele Opfer, insbesondere als von 1940 bis zum 11. Februar 1942 die Schlachtschiffe Scharnhorst und Gneisenau und der schwere Kreuzer Prinz Eugen im Hafen von Brest lagen. Am 19. September 1944 nahmen die Amerikaner die Hafenstadt ein. Nach Ende der Kämpfe legte der amerikanische Gräberdienst bei Lesneven ein Gräberfeld für deutsche Gefallene an. Später nahmen auch französische Behörden dort Zubettungen vor, so dass die Anlage bis auf etwa 2.600 Gräber anwuchs. Das deutsch-französische Kriegsgräberabkommen sah 1953 vor, die Gräberstätte durch Zubettungen der in den Départements Finistère und Cotes-du-Nord bestatteten Gefallenen zu erweitern. Im Januar 1961 begann der Volksbund mit der Umbettung der Toten. Dabei gelang es, zahlreiche bisher nicht bekannte Gräber aufzufinden und eine große Anzahl zunächst unbekannter Toter zu identifizieren. Der Friedhof wurde am 7. September 1968 eingeweiht.
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  • Wanderung Le Conquet -Pointe St. Mathieu

    25. März in Frankreich ⋅ 🌬 10 °C

    Pointe St. Mathieu wirkt wie eine bizarre Assemblage der Bretagne: "penn ar bed" Ende der Welt, Felsen, Brandung, Küstenwanderweg. Geografischer Beginn der Meerenge zwischen Frankreich und England, durchaus nicht risikoarm für die Schiffffahrt. Gedenkstätte der für Frankreich gestorbenen Seeleute mit eindrucksvollter Skulptur einer Trauernden von 1927. Deutscher Kommandobunker nebst kleinen Ablegern, die die Bucht von Brest im Blick haben. Leuchtturm und Semaphore mitten in einer Klosterruine, deren Ursprung, im 6 Jh. liegt. Seeleute sollen die Schädel- Reliquie des hl. Matthäus aus Ägypten hierher gebracht haben . Der hl. Tanquy begründete das Kloster Locmazhé ( bretonisch für Matthäus). Das Kloster wurde immer wieder erweitert, die Relique später von Seeräubern geraubt. Noch heute beeindruckt die Größe. Es hatte auch einen ersten Leuchtturm Im 17 Jh. an Stelle des Kirchturms. Und die Frühzeit (Jungsteinzeit, ca 6000 v.u.Z) vertreten durch zwei eindrucksvolle Menhire. Allerdings, wie kann es anders sein in der Bretagne, chistianisiert. Durch ein Kreuz überhöht. So stehen sie da, blicken in die schöne Umgebung und scheinen zu denken: "Verrückt was wir erlebt haben in diesen Jahrhunderten". Ja der Ort erscheint wie eine Essenz der Bretagne.Weiterlesen

  • St. MATHIEU, ZUM ZWEITEN

    26. März in Frankreich ⋅ ☁️ 10 °C

    Weil es so schön war, noch ein wenig den Küstenweg Richtung Brest erlaufen. Heute nicht so stürmisch wie am Vortag. Es ergaben sich schöne Ruhemomente mit Aussicht. Die Bunkeranlagen in diesem Küsteabschnitt sehr gut erhalten. Leider finden sich vor Ort zum Atlantikwall keinerlei Erklärungen. Wichtig wäre ein Hinweis auf die Organisaton Todt und dass die irrsinnig 2685 km lange Verteidigungslinie, mit über 8100 Bunkern, von Nordsee bis Atlantik ohne massiven Einsatz von Zwangsarbeit nicht möglich gewesen wäre. Dafür sehr gut die Erläuterungen zur Seegrassernte im 19. JH. durch flaschenzugartige Hebevorrichtungen. Das Seegras diente den Bauern als Dünger und später benötigte man große Mengen zum verbrennen für die Iod-ProduktionWeiterlesen

  • Mika im Museum

    28. März in Frankreich ⋅ ⛅ 10 °C

    Das LaM, in Villeneuve d'Ascq, Ableger des Centre Pompidou, hat derzeit eine feine Kandinsky Austellung, die seine Werke im Spiegel der Abbildungen , die ihn Zeit seines Lebens begleitet haben, zeigt. Schöner Ansatz seine Inspirationsquellen zu zeigen. Und eine kuriose Bilderwelt des frühen 20. JH. tut sIch da auf. Für Mika hingegen war der Besuch im Museum nix. Er hatte irgendwann den Resonanzkörper der Räume entdeckt, da war es nur noch nervig. Laura hatte nichts vom Besuch der Ausstellung.Weiterlesen