Joined May 2019
  • Day290

    ...und dann kam Corona! - Ende der Reise

    March 19 in Brazil ⋅ 🌧 25 °C

    Nach der Besteigung des Huayna Potosí sah unser Plan eigentlich die Rückreise nach Peru vor. Noch am Rückweg von der Wanderung am Sonntag informieren wir uns bzgl. einer Verbindung am nächsten Tag. Als wir am Montag aufwachen, hat Peru über Nacht die Einreise von Ausländern bereits gestoppt. Auch in anderen Ländern in Südamerika ändert sich die Lage zur Bewegungsfreiheit fast stündlich. Wir fangen also an Freunde und Reisegefährten der letzten Monate zu kontaktieren, um die Situationen in den umliegenden Ländern zu klären und eine Übersicht und eine Entscheidungsgrundlage zu bekommen. Johannes, unser Gastgeber, ist uns in diesem Moment eine große Unterstützung.
    Wir stehen vor der Wahl möglicherweise mehrere Wochen in Bolivien fest zu stecken (bei schlechter medizinischer Versorgung) oder baldmöglichst in Richtung Europa auszureisen. Auf den überlasteten Websites Flüge zu recherchieren oder gar zu buchen wird immer schwieriger, daher gehen wir direkt ins BoA-Office (Boliviens staatliche Airline). Während Tessa den nächstmöglichen Flug zu einem Europa-Verbindungsflughafen erfragt, suche ich gleichzeitig online nach einem von dort möglichen Weiterflug nach Frankfurt. Wir haben Glück... bei BoA gibt's für Donnerstag eine Verbindung La Paz - Santa Cruz - São Paulo und bei Iberia, São Paulo - Madrid - Frankfurt. Und das ganze zu einem vernünftigen Preis. Viele der Verbindungen liegen mittlerweile im mittleren vierstelligen Bereich. Also Buchen, Bezahlen, Bestätigung erhalten, YES!
    Was für ein Glück wir wirklich haben, stellt sich in den folgenden Tagen heraus: Immer mehr Länder stellen den internationalen Flugverkehr ein (mittlerweile auch Bolivien, aber zum Glück ist unser Flug noch im 72 Stunden Zeitfenster), Einreisestopps, Ausgangssperren, die deutsche Botschaft La Paz rät zur schnellstmöglichen Ausreise usw. Bis zum Abflug sitzen wir auf heißen Kohlen, aber das Spielen mit Diane, Nils und Roman, den Kindern unserer Gastgeber, ist für uns eine tolle Ablenkung - sie haben mittlerweile auch schulfrei.
    Und dann geht sie los, unsere Odyssee...
    Bereits am Mittwochnachmittag fahren wir zum Flughafen 'El Alto', zwischen 16-5 Uhr dürfen keine Autos mehr fahren (was ein Unsinn!), wir treffen Patrick und Melanie aus der Schweiz wieder und nutzen unser Camping-Equipment für ein Nickerchen am Flughafen.
    Gepäckaufgabe und Boarding in 'El Alto' verlaufen ruhig, auch wenn die Nervosität der Leute zu spüren ist. Mit etwas Verspätung heben wir ab und haben zum Abschied nochmal einen tollen Ausblick auf La Paz und den Berg 'Illimani'. Auch in Santa Cruz kommen wir gut durch, die Verspätung behalten wir aber bei. Da wir aber in São Paulo vier Stunden Aufenthalt haben, sind wir nicht beunruhigt.
    In Brasilien angekommen, rechnen wir eigentlich mit medizinischen Checks oder verstärkten Kontrollen, aber nichts dergleichen… Passkontrolle, „Warum sind sie hier? … Ah, Zwischenstopp, OK!“ Stempel in den Pass, weiter zum Gepäckband, Rucksack aufnehmen, Check-in beim Iberia-Schalter und wieder rein in den Abflugbereich. Es ist einiges los auf dem Flughafen in São Paulo, in den letzten Tagen wurde er zu einem der letzten noch aktiven Drehkreuze für viele europäische Heimreisende. Wir vertreiben uns die restliche Wartezeit mit Souvenir-shopping und essen, bevor wir in den komplett ausgebuchten Flieger steigen.
    Der Flughafen Madrid zeigt sich von einer sehr menschenleeren Seite und wir werden das erste Mal mit Abstandsregeln konfrontiert. Man spürt, dass die Lage hier sehr angespannt und außergewöhnlich ist. Das Flughafenpersonal macht aber einen ruhigen und souveränen Eindruck und auch dieses Umsteigen funktioniert ohne Zwischenfälle oder Aufregung.
    Wir sehen die Frankfurter Skyline im Flugzeugfenster und freuen uns! Wieder keine Kontrollen, nur ein etwas vereinsamter Frankfurt Airport. Wir hatten es nicht geglaubt, dass diese Reise in der aktuellen Situation und mit diesem recht knappen Flugplan ohne irgendwelche Probleme durchläuft - dafür sind wir sehr dankbar!
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  • Day286

    Huayna Potosí (6.088 m)

    March 15 in Bolivia ⋅ ☁️ 7 °C

    Auf zum Gipfelstürmen am Huayna Potosí, dachte ich mir, als ich die Tour buchte, die Ausrüstung bei der Agentur aussuchte und meinen Rucksack packte. Aber von Stürmen kann im Nachhinein sicher nicht die Rede sein.

    Aber fangen wir vorne an…

    Der Huayna Potosí ist 6.088 m hoch, manche sagen auch 6.094 m, und er ist scheinbar einer der leichteren 6.000er Berge, da technisch nicht sehr anspruchsvoll. Tessa ist bei diesem Abenteuer raus. Sie hat entschieden, dass ihr das eine Nummer zu groß ist, vor allem, weil sie nach dem Ausflug in die Salar leicht angeschlagen war. Also sind wir das erste Mal auf der Reise für mehr als einen halben Tag getrennt - komisches Gefühl. Ich werde von La Paz zum Basislager (4.700 m) gefahren, wo ich meinen Guide Macario (‚Mac‘) treffe. Er kommt mit zwei Jungs direkt vom Gipfel, beide sind begeistert und berichten von ihren Anstrengungen. Nach Mittagessen und Ausrüstungscheck wandern Mac und ich zum naheliegenden Gletscherrand, um Eisklettern zu üben und mich mit der übrigen Ausrüstung vertraut zu machen. Puh, doch ziemlich anstrengend hier oben! Beim Abendessen fühle ich mich überhaupt nicht gut und diskutiere mit Mac die Situation. Wir einigen uns auf sehr frühes Schlafengehen und wollen am Morgen mein Befinden abwarten. Ich schlafe wie ein Stein und bin am nächsten Morgen gut erholt, fit und motiviert. Also machen wir uns auf den 2,5-stündigen Aufstieg zum ‚campo alto‘ auf 5.200 m. Hier ist wieder Akklimatisieren, Ausruhen und Vorbereiten angesagt. Wir kochen uns eine heiße Suppe, packen die Rucksäcke mit dem Nötigsten für den Aufstieg, unterhalten uns mit den anderen Alpinisten und legen uns wieder früh schlafen. Nachts um 01:30 Uhr geht’s dann los… noch einen heißen Tee, Rucksack geschultert und raus in die mondhelle Nacht. Die ersten 30 min geht es noch ohne, danach auf Schnee und Eis nur noch mit Steigeisen voran und es wird immer beschwerlicher. Als wir zur Kletterpassage kommen, habe ich einen kurzen Moment von neuer Energie und Motivation, aber wirklich nur kurz. Anschließend verändert sich unser Bewegungsrhythmus zu 50 Schritte gehen, 50 Sekunden stehen… und dieser scheiß Gipfel kommt nicht näher. Wir biegen in den letzten steilen Teil des Aufstiegs ein und Mac sagt nur: ‚We are almost at the top… ALMOST!‘ Meine Gedanken dazu schreibe ich lieber nicht. Wir sind auch schon bei 30 Schritte gehen, gefühlte 30 Minuten stehen angekommen. Doch irgendwie überholen wir die anderen Aufsteiger und weitere 5 Minuten später stehen wir am Gipfel des Huayna Potosí… geiler Scheiß!!! Jetzt spüre ich meine eiskalten Füße auch nicht mehr.

    Doch wer oben ist, muss auch wieder runter und das ist oft noch viel schlimmer, auch bei mir. Ich habe unglaubliche Schmerzen in beiden Knien und der Abstieg will nicht enden. Natürlich geht das ‚runter‘ viel schneller als das ‚hoch‘ und wir sind nach zwei Stunden wieder im ‚campo alto‘. Ich haue mich sofort in meinen Schlafsack, noch nie im Leben habe ich mich so kaputt und fertig gefühlt. Sollte mich jetzt jemand fragen, ob es sich lohnt und wie es war, würde ich ein vernichtendes Urteil abgeben. Aber das Nickerchen und die anschließende heiße Suppe bewirken Wunder und ich kann ohne weitere Probleme den restlichen Weg bis zum Basislager gehen, wo Mac und ich von einem Fahrer abgeholt werden. Zurück in La Paz nimmt mich Tessa in Empfang und ich bin echt happy auf dem Gipfel gewesen zu sein!
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  • Day283

    Sucre, Potosí & La Paz

    March 12 in Bolivia ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach all den Eindrücken aus der Natur im Süden Boliviens, zieht es uns wieder in eine der größeren Städte. Wir tuckern also mit dem Bus nach Potosí - der ehemals reichsten Stadt Südamerikas. Riesige Silbervorkommen wurden hier von den Spaniern ausgebeutet und in den Minen wird heute noch unter teilweise unmenschlichen Bedingungen gearbeitet.

    Nach mehreren Nächten in einfachsten Unterkünften ohne Dusche und Toilettenspülung, wollen wir etwas Komfort und recherchieren online eine Herberge für Potosí. Ein Ding der Unmöglichkeit… die Stadt ist bekannt für unschöne und überteuerte Hotels. Also entscheiden wir kurzer Hand nicht zu bleiben, sondern nehmen ein ‚rapidito‘ Taxi (geteiltes Taxi) nach Sucre und nach 2,5h rasanter und riskanter Fahrt stehen wir in einem schönen, ruhigen Hostel, dass ein ‚doble con baño privado‘ für uns übrighat. In den nächsten Tagen genießen wir die angenehme Unterkunft, die kleinstädtische Atmosphäre der verfassungsmäßigen Hauptstadt Boliviens und die guten Cafés in der Altstadt. Natürlich sind wir nicht untätig und planen unsere weiteren Stationen bzw. beschäftigen uns intensiv mit unserer Rückreise im Mai. Wir planen mit einem Containerschiff von Südamerika nach Europa zurück zu reisen und kontaktieren hierfür verschiedene Agenturen.

    Die Verbindungen von Sucre nach La Paz gehen in der Regel über Potosí und auf Anraten von Freunden nutzen wir das für einen Zwischenstopp, um uns dann doch noch Potosí anzuschauen. Leider ist es Sonntag und hier hat alles, aber wirklich alles, geschlossen und auch die Altstadt ist schnell besichtigt. Aber die Unwissenden brauchen einfach nur etwas Glück… zufällig treffen wir beim Herumschlendern auf Erika, die mit uns gemeinsam durch die Salar de Uyuni tourte, und schon sitzen wir mit ihr bei Tee und Keksen in ihrem Hostel und können uns so die Zeit bis zur Weiterfahrt vertreiben.

    La Paz heißt unsere nächste Station und wir fühlen uns gleich wieder wohl. Wir hatten bereits auf dem Weg nach Uyuni die Gelegenheit uns kurz einen Überblick zu verschaffen. Zudem werden wir hier von Johannes und seiner Familie willkommen geheißen - eine Deutsch-Französische Familie, welche wir auf den Galápagos Inseln kennengelernt haben. Wir dürfen unsere Tage in La Paz bei Ihnen zu Hause verbringen. Sie wohnen in Achumani im Süden der Stadt, haben eine riesige, großartige Wohnung und die drei Kinder freuen sich über neue Spielkameraden. Während die Familie ihrem Alltag (Schule, Arbeit etc.) nachgeht, erkunden wir mit vielen teleférico-Fahrten und Spaziergängen La Paz und El Alto und planen Ausflüge in der Region für die nächsten Tage.

    Da in Europa die Corona-Krise bereits fortgeschritten ist und die Lage immer brisanter wird, erhalten wir von der Containerschiffreiseagentur eine Nachricht über eine vorübergehende Buchungssperre und somit geht unsere Wunschrückreise baden. Also machen wir mal weiter, wie ursprünglich gedacht…
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  • Day276

    Sur Lipez & Salar de Uyuni - parte II

    March 5 in Bolivia ⋅ ☀️ 14 °C

    … Fortsetzung

    3. Tag: Laguna Chalviri – Colchani:
    Der Morgen beginnt sehr früh um 5:30 Uhr, da wir zum Sonnenaufgang am Geíser Sol de Mañana sein wollen. Hier zischt das Gas in riesigen Fontänen aus der Erde und es gibt einige blubbernde Schlammlöcher. Alle sehnen der Sonne entgegen, da die Temperatur um den Gefrierpunkt liegt. Als nächstes sehen wir nicht unbedingt etwas spektakuläres, aber wir erreichen den höchsten Punkt der Tour - und somit auch den höchsten Punkt unserer bisherigen Reise. Beim kurzen Spaziergang am Fotostopp merkt man die 4.961 m.ü.NN. (laut GPS) schon nach wenigen Schritten. Anschließend gibt’s wieder mehr für’s Auge. Die Laguna Colorada hat eine riesige Wasserfläche, ist am tiefsten Punkt aber gerade mal ein Meter tief. Tausende Flamingos beobachten wir beim Fressen, Starten und Landen und es wird nicht langweilig. Nach dreistündiger Fahrt erreichen wir nach über zwei Tagen die erste Siedlung, die man als Ort bezeichnen kann. Leider bedeutet das auch, dass wir nun auf den Schotterpisten nicht mehr allein sein werden und der Zivilisation wieder näherkommen. Während des Mittagessens genießen wir nicht nur Luis‘ Leckereien, sondern auch die Aussicht auf die massiven Felsformationen ‚Valle de Rocas‘. Mein persönliches Highlight der Tour erreichen wir nach weiteren 1,5 Stunden. Die Atmosphäre an der ‚Laguna Negra‘ ist unglaublich. Am Horizont die Berge von ‚Sur Lipez‘, die Sandsteinfelsen um die Lagune und die grünen Wiesen – am liebsten würde ich das Zelt aufbauen, zwei oder drei Tage hierbleiben und durch die Canyons wandern. Aber nein… es geht weiter nach Uyuni und in die Salar. In Colchani am Eingang zur Salar angekommen, beziehen wir unsere Unterkunft - ein Hotel komplett aus Salzblöcken gebaut - und springen wieder in den Jeep um den Sonnenuntergang in der Salzwüste zu bestaunen.

    4. Tag: Salar de Uyuni:
    Wer die unterschiedlichen Gesichter der Salar sehen will, muss früh raus. Denn aktuell ist Regenzeit und nur jetzt sind die Wasserspiegelungen zu sehen. Also geht’s wieder im Dunkeln los und Luis findet nach kurzer Fahrt eine super Stelle für den Sonnenaufgang. Luis hat als erfahrender Guide gute Tipps für sensationelle Bilder und Videos. Als wir dann alle frieren, suchen wir uns eine neue Stelle im trockenen Bereich der Salar, hier gibt’s erstmal Frühstück und wir wärmen uns in der Sonne. Hier ist es auch, wo man auf Grund der gleichförmigen und nahezu einheitlichen Umgebung witzige Aufnahmen machen kann. Luis zeigt nochmal sein ganzes Können, nicht nur als Fahrer, Guide und Koch. Aber seht einfach selbst in den Bildern und Videos – und ich hab noch mehr davon.
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  • Day273

    Sur Lipez & Salar de Uyuni - parte I

    March 2 in Bolivia ⋅ ☀️ 10 °C

    Unsere Idee ist folgende: Da wir nun Bolivien vorziehen und später nach Peru zurückkehren, gehen wir erst in den Süden und arbeiten uns langsam wieder Richtung Norden/ Peru.
    Wie bereits berichtet nehmen wir den Bus nach La Paz, den dortigen Zwischenstopp nutzen wir für eine kleine Rundfahrt mit den teleféricos und schon geht's weiter nach Uyuni. Die Stadt am Rand der gleichnamigen Salzwüste ist wirklich kein Hingucker und da ich über Nacht noch diverse Infos gelesen hatte, entschieden wir uns zur direkten Weiterfahrt und enden noch südlicher in Tupiza. Hier starten Jeeptouren, die nicht nur die Salar de Uyuni ansteuern, sondern auch das Hochland 'Sur Lipez' mit seinen vielen Lagunen, unterschiedlichen Vegetationen und wunderschönen Bergpanoramen. Eine Agentur mit passender Tour für die nächsten vier Tage ist schnell gefunden. Also erholen wir uns den restlichen Tag von den x Stunden Busfahrt und freuen uns schon auf die Tour.

    1. Tag: Tupiza - Rio San Pablo
    Zufällig sind alle fünf Teilnehmer unserer Tour auch im gleichen Hotel. Also lernen wir Erika aus Italien, sowie Alistair & Ricarda aus Berlin gleich beim Frühstück kennen. Doch bevor wir abfahren, ergibt sich ein Problem... Alistair zieht sich beim Versuch seinen Rucksack aufzusetzen einen Hexenschuss oder ähnliches zu. Er kann kaum laufen und das Ein-/Aussteigen am Jeep sieht echt schmerzhaft aus. Das war's dann wohl für die Beiden, denken wir anderen drei, aber da kommt noch die Agenturinhaberin. Sie schnappt sich den Patienten, ihm wird Wärmesalbe einmassiert und Tessa und Ricarda besorgen Schmerztabletten in der Apotheke. Mit einem hochdosierten Cocktail aus Salben und Tabletten, die Zuhause allesamt verschreibungspflichtig oder nicht zugelassen wären, geht's mit anderthalb Stunden Verspätung nun doch los. Auch Luis Alberto - unser Fahrer, Guide und Koch für die nächsten Tage - freut sich und kurvt mit uns ins Gebirge.
    Gefühlt gibt es hinter jeder Kurve eine neue Landschaft oder etwas spektakuläres zu sehen.
    Wir passieren Llamas, die vor lauter Wolle am Körper fast nicht laufen können; sehen wilde Vicuñas; machen Stopp an riesigen Sandstein-Formationen; besichtigen eine verlassene Stadt aus präkolumbianischen Zeiten und erreichen schließlich den Heimatort von Luis. Im Haus seiner Eltern beziehen Unterkunft für heute Nacht.

    2. Tag: Rio San Pablo - Laguna Chalviri
    Frühstück, Jeep beladen und weiter. Entlang der ersten bunten Quinoafelder fahren wir zu den Lagunas Morijon, Hedionda, Kollpa und Salada. An jeder Lagune gibt es andere Rohstoffvorkommen und die unterschiedlichen Salze und Sulfate werden in der Trockenzeit immer noch von Hand abgebaut. Die Kombination aus Lagune mit spiegelglattener Wasseroberfläche, kleinen Flamingo-Schwärmen, 5.000er-Berge am Horizont und den schneeweißen Salzhügeln am Ufer ist uns unbekannt und faszinierend.
    Immer wieder sehen wir Regenbogen-Schleier am Himmel, aber ohne jeden Regen oder Nebel in der Nähe. Wir fragen uns, wie das funktioniert und finden keine vernünftige Erklärung. Luis ist etwas erstaunt, als wir um einen extra Fotostopp bieten. Er sagt, es sein völlig normal in dieser Gegend und für ihn fast alltäglich. Unser Tag endet mit einem kurzen Abstecher in der sehr windigen 'Desierto Dalí' und einem ausgiebigen Bad bei Mondlicht in den heißen Quellen an der Laguna Chalviri.

    Fortsetzung folgt...
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  • Day270

    Lago Titicaca - Peru & Bolivia

    February 28 in Peru ⋅ ☁️ 11 °C

    So und jetzt sind wir am Titicaca!
    Dem höchstgelegenen kommerziell schiffbaren Gewässer der Welt - was für ein ausgesuchter Superlativ. Stellenweise hat es viel schwimmenden Plastikmüll, aber das Panorama ist wunderschön. Wir übernachten in Puno, einer eher tristen Hafenstadt von wo die meisten Bootstouren auf den Titicaca starten. Genau das haben wir auch vor. Wir nehmen am nächsten Morgen ein Boot zu den schwimmenden Schilfinseln von 'Uros'. Hier präsentiert man uns das Leben, die Bauweise der Inseln und die Kultur der Einwohner in einer witzigen Folklore-Show. Weiter geht die Fahrt nach 'Amantani' - für uns das eigentlich Ziel der ganzen Tour. Auf der Insel leben in zehn Kommunen knapp 4.000 Menschen. Der Alltag ist durch Feldarbeit und Handwerk geprägt und die Insel hat erst seit Anfang des Jahres Elektrizität durch eine eigene Solaranlage. Bei unserem 'homestay' übernachten wir bei der Familie von Agustín und Julia. Sie empfangen uns mit leckerem Essen, viel Herzlichkeit und freuen sich über unser Gastgeschenk (Früchte und Avocados). Am Nachmittag steht ein Fußballspiel der Tourteilnehmern gegen die Dorfherren und anschließend eine Wanderung auf die Inselberge 'Pachamama' und 'Pachatata' an. Am Ostufer des Titicacas sieht man die schneebedeckten Gipfel der Cordillera Real und im Westen zieht ein massives Gewitter auf. Beim Abendessen spielen wir noch eine Runde mit Enkel Liam und der nächsten Morgen begrüßt uns mit einem unglaublichen Morgenrot. Zurück auf dem Boot geht's zur Nachbarinsel 'Taquile'. Auch hier lernen wir bei einem Spaziergang die Kultur und Eigenheiten der Insel kennen. Auf der abschließenden dreistündigen Rückfahrt genießen wir an Deck die strahlende Sonne und gigantische Wolkenkulisse.
    Wir bleiben eine weitere Nacht in Puno und nehmen am nächsten Morgen den Bus nach Copacabana.

    Nein, nicht Brasilien! Copacabana am Titicaca, aber schon in Bolivien. Das Ortsbild ähnelt aber dem des berühmten Namensvetters. Langgezogener Strand (allerdings mit Kies) und über dem Ort trohnt ein Fels mit Aussichtspunkt (aber ohne Christusstatue). Es ist Nebensaison, was bedeutet, dass wenig Touristen da sind. Aber es ist Karneval, was bedeutet, dass die Tagesabläufe etwas durcheinander sind 😉
    Unsere Unterkunft liegt am Ortsrand, so genießen wir die Ruhe und begeben uns auf eine weitere Wanderung. Mit einem colectivo fahren wir nach 'Yampupata', von wo man einen tollen Blick auf die Isla del Sol hat. Die insgesamt 22 km Rückweg wandern wir entlang des Seeufers und haben natürlich nochmal eine leckere 'trucha' zum Mittagessen. Nach unserer Rückkehr legen wir gepflegt die Füße hoch. Tessa's Geburtstag beginnen wir mit einem leckeren Frühstück. Den restlichen Tag spazieren wir durch den Ort, wir schwimmen im kalten Titicaca, besorgen uns eine bolivianische SIM-Karte, zum Sonnenuntergang geht's auf den Aussichtsfelsen und wir gönnen uns ein schönes Abendessen.
    Der Schaltjahrtag startet mit der Besorgung von leckeren empanadas für unsere Busfahrt nach La Paz. Auf dem Weg in den Regierungssitz Boliviens muss man eine Engstelle des Titicaca überqueren. Bus und Passagiere setzen in getrennten Fähren über, was den Vorteil hat, dass man dem emsigen Treiben der Anlegestellen in aller Ruhe zuschauen kann.

    Warum eigentlich jetzt schon Bolivien? Wir haben doch noch bis Mitte Mai Zeit.
    Leider ist die politische Lage in Bolivien momentan angespannt. Der abgesetzte Präsident Evo Morales befindet sich im Exil und im Mai sind Neuwahlen angesetzt. Die lokalen Nachrichten und kennengelernte bolivianos meinen, dass auch mit gewaltsamen Protesten und Ausschreitungen zu rechnen ist und raten uns dringend davon ab in den Wochen rund um die Wahl am 03.05. in Bolivien und seinen Großstädten zu sein.
    Außerdem ist in den Andengebieten gerade Regenzeit, also nicht die besten Wanderbedingungen. Somit besuchen wir jetzt den Süden Boliviens und die Städte und wenn's im April wieder trockener ist geht's nochmal zurück nach Peru in die Berge.
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  • Day263

    Colca Canyon

    February 21 in Peru ⋅ 🌧 12 °C

    Also auf zur nächsten Wanderung!
    Wir starten mal wieder mit einer Busfahrt, die uns sechs Stunden über ein Hochplateau und viele Serpentinen erst auf knapp 4.900 m führt, dann geht's hinab an den beeindruckenden Rand des Colca Canyon. In Cabanaconde auf 3.300 m angekommen, geht's schnell ins Hostal, denn hier ist's kalt und Tessa wird von einer plötzlichen Magenverstimmung heimgesucht. Mit einer ordentlichen Mütze Schlaf und ein paar Tabletten ist sie aber zu Glück am nächsten Morgen wieder fit und wir starten zur ersten Etappe.

    1. Tag: Cabanaconde (3.300 m) - Llahuar (2.100 m); 10,3 km; 4h
    Die ersten Kilometer gehen entlang der Canyonkante und der Ausblick ist absolut beeindruckend. Es geht über 1.000 m steil bergab und auf der gegenüberliegenden Talseite sieht man teils schneebedeckte Berge. Der Weg führt uns entlang einer der Zuflüsse des Río Colca. Obwohl man noch keinen Fluss sieht, hört man schon von weitem das Rauschen. Nach einem scheinbar endlosen Abstieg, schmerzen die Knie und die Sonne unten im Canyon brennt, aber der Fluss hat noch eine kleine Überraschung für uns. Auf einer kleinen Insel sieht man Geysire mit meterhohen Dampffontainen. Einige Meter weiter finden wir das nächste Unerwartete. Thomas, Sihem (beide aus Frankreich) und Eva (Deutschland) sitzen am Wegrand, wir kennen die drei aus dem Hostel in Cabanaconde. Eva hat es leider auch mit Magenproblemen erwischt und sie ist total fertig und kann nicht mehr laufen. Zum Glück nimmt uns nach einer Weile warten und relaxen ein Mann mit seinem Pickup ein Stück mit. Eva ist aber leider nicht in der Lage den letzten steilen Abstieg zu gehen. Also organisieren wir in unserer Unterkunft einen Esel und holen sie ab, worüber sie sehr happy ist.

    2. Tag: Llahuar (2.100 m) - Mirador Apacheta (2.800 m) - San Juan de Chuccho (2.400 m); 14,1 km; 6h
    Am Morgen verabschieden wir uns von Eva. Ihr geht's zwar besser, aber sie nimmt doch lieber den Bus zurück nach Cabanaconde. Thomas, Sihem, Tessa und ich setzen unseren Weg gemeinsam fort, da wir die gleiche Route nehmen und uns am Vorabend schon sehr gut verstanden haben. Es geht steil bergauf bis zu einem Aussichtspunkt, von wo wir eine herrliche Überblick über das Tal haben und wo wir endlich einen der riesigen Andenkondore sehen. Im Örtchen 'Malata' gönnen wir uns ein Mittagessen (das Übliche: Pollo a la plancha con arroz y verduras), warten einen kurzen Regenschauer ab und beenden den Wandertag weitere zwei Stunden später bei Rivelino in San Juan. In seiner Unterkunft gibt's eine heiße Dusche, Coca-Tee und leckere Alpaca-Steak.

    3. Tag: San Juan de Chuccho (2.400 m) - San Miguel (3.400 m) - Cabanaconde (3.300 m); 7,4 km; 3,5h
    Ursprünglich wollten wir um 5:30 Uhr starten, aber es schüttet wie aus Eimern. Wetterfrosch 'Rivelino' schickt uns für eine weitere Stunde ins Bett und er behält Recht. Als wir uns um 6:30 Uhr verabschieden, tröpfelt es nur noch und wir gehen die ersten 30 min zügig Richtung Anstieg. Denn bei einer Rundtour muss man alles was man runtergeht auch irgendwann wieder hoch. Was für heute bedeutet: Über 1.000 Höhenmeter steiler Aufstieg am Stück. Da machen uns die etwas kühleren Temperaturen und die immer wieder einsetzende Regen gar nichts mehr aus. Auf der Gegenseite des Tals blicken wir immer direkt in die Wolken, was der ganzen Kulisse einen sehr mystischen Eindruck verleiht. Wir kommen rechtzeitig in Cabanaconde an, um den Bus zurück nach Arequipa zu bekommen. Es reicht sogar noch für eine heiße Dusche, Kleiderwechsel und ein Heißgetränk im Hostal vom Ankunftstag.
    Zurück in Arequipa treffen wir uns mit Thomas und Sihem auf ein gemütliches Abendessen und am nächsten Tag zum Mittagessen in einer traditionellen 'picanteria' mit anschließendem Kartenspiel-Nachmittag.
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  • Day259

    Huanchaco, Huacachina, Nazca & Arequipa

    February 17 in Peru ⋅ ⛅ 23 °C

    In Peru, in Peru, in den Anden... Nein, nicht in den Anden! Für uns geht's erstmal an die Costa - wie der wüstenartige Küstenstreifen Perus genannt wird.
    Nach einer langen Busfahrt mit Grenzpassage und leider viel Müll entlang des Highways, erreichen wir Trujillo und von dort Huanchaco. Der kleine Ort ist bekannt für tolle Surfwellen und die kleinen Schilfboote der Fischer (caballitos de totora - wer 'Der Schwarm' gelesen hat, kennt sie). Wir schlendern die Promenade entlang, beobachten Fischer und Surfer und genießen das tolle Seafood. Auch das nahegelegene Chan Chan besuchen wir. Zur Blütezeit der Chimú war sie die größte präkolumbianische Siedlung mit ca. 60.000 Einwohnern, gebaut komplett aus Lehm. In Trujillo besichtigen wir das Zentrum rund um den Plaza de Armas.
    Der nächste Nachtbus (hier in Peru sind die echt komfortabel) bringt uns nach Ica bzw. in den Ortsteil 'Huacachina'. Eine ehemals natürliche kleine Oase am Rand riesiger Dünen. Wir buchen etwas Action. Also verkosten wir 'Pisco', lassen uns die Herstellung erklären, machen eine Buggytour mit Sandboarding und bestaunen den nächsten tollen Sonnenuntergang.
    Und schon geht's weiter in Richtung Arequipa, aber natürlich nicht ohne einen Stopp an den Nazca-Linien.
    Diese Furchen wurden vor rund 1.500 bis 2.000 Jahren in die Wüste gezogen. Am Boden kaum erkennbar, da meist nur wenige Zentimeter tief und breit die oberste Erdschicht entfernt wurde bis das hellere Gestein drunter sichtbar wird. So ziemlich alle Figuren sind nur aus der Luft sichtbar, manche wurden teilweise zerstört und man hat bis heute keine eindeutige Erklärung für Grund und Anlageweise der Linien - also alles sehr mysteriös, aber sehr beeindruckend und spannend!
    In Arequipa sind wir nun wieder in den Anden. Die entspannte Atmosphäre in der Altstadt, das leckere Essen (cuy - Meerschweinchen) und die kühleren Temperaturen gefallen uns gut, also bleiben wir ein paar Tage und planen unsere nächste Wanderung.
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  • Day251

    Cuenca & PN Cajas - Páramo Hiking 3.0

    February 9 in Ecuador ⋅ ⛅ 12 °C

    Jetzt waren wir in den letzten Wochen immer in Äquatornähe... Otavalo etwas nördlich, Quitó etwas südlich, Mindo und Galápagos ziemlich genau drauf.
    Nun sind wir in Cuenca doch schon ein gutes Stück auf der Südhalbkugel und das Reisen bleibt weiterhin eine aufregende Sache mit vielen schönen Begegnungen.
    Weitere Randnotiz: Sollte jemand meine gewohnte Kappe auf den folgenden Bildern vermissen - JA, ich hab sie verloren! 😢 Durch ein kleines Missgeschick von Tessa, landete sie bei voller Fahrt auf dem Boot vom Kicker Rock im Pazifik.

    Cuenca ist die viertgrößte Stadt Ecuadors und liegt auch schon wieder auf über 2.500 m. Besonders mittags fühlen sich die 20-22°C im Schatten angenehm, in der Sonne aber extrem heiß an. Das Zentrum hat wieder eine schöne Altstadt mit tollen Kirchen und dem kleinen 'Parque Abdón Calderón'. Ein Stück Zuhause finden wir im 'Café Austria' (eröffnet von einer Österreicherin) hier gibt es Sachertorte, Wiener Schnitzel und ein bisschen Kaffeehauskultur. Nur die Kellner sind nicht so grantig😅 Der Hauptgrund für unseren Aufenthalt ist aber der nahegelegene 'Parque Nacional Cajas'.
    Mit dem Bus fahren wir morgens zur Parkverwaltung für die obligatorische Registrierung und den Erhalt diverser Informationen zu den einzelnen Routen. Zunächst gewöhnen wir uns wieder an die Höhe und gehen einen Trek von gut zehn Kilometern durch den Páramo. Dabei bekommen wir wieder richtig Lust auf's Wandern und haben immer noch die Information zum Camping vom Ranger im Kopf. Zurück in Cuenca besorgen wir kurzer Hand Verpflegung, organisieren Gepäckaufbewahrung und so weiter...
    Am nächsten Morgen stehen wir im PN Cajas am Ausgangspunkt für unsere zweitägige Tour. Die Routen vier und sieben führen uns entlang mehrerer der über 400 Lagunen. Die insgesamt 21,5 km beginnen bereits auf knapp 4.150 m und enden bei ca. 3.200 m. Die Strecke geht also eher abwärts, was grundsätzlich angenehm zu gehen ist. Wobei es auch einige sehr steile und intensive Anstiege gibt. Der mittlere Abschnitt scheint sehr wenig begangen zu werden, da teilweise kein Weg zu sehen oder hüfthoher Bewuchs vorhanden ist. Nach einem Tag an dem wir keine anderen Personen treffen, schlagen wir am Spätnachmittag an der Laguna Taitachungo unser Zelt auf und lassen uns die mitgebrachte Brotzeit schmecken. Es wird schnell kalt und wir verkriechen uns in die dicken Schlafsäcke. Frühs genießen wir noch einmal die Stille und Einsamkeit, bevor wir zusammenpacken und uns wieder auf den Weg machen. Je niedriger wir kommen, desto matschiger und sumpfiger wird das Gelände. Momentan ist Regenzeit, aber es hat seit Tagen nicht geregnet und wir sind froh darüber. Andernfalls kann ich mir nicht vorstellen, wie man manche Stellen passiert ohne baden zu gehen.
    Die Tour endet an der Laguna Zorrocucho und da Samstag ist, treffen wir ein paar Ausflügler. Zu unserem Glück waren Marco und seine beiden Töchter zum Angeln hier und machen sich gerade auf den Rückweg. Sie sind so freundlich und nehmen uns die 20 km nach Cuenca im Auto mit.
    Auch der dritte Páramo Hike hat gezeigt, dass uns die Landschaft und Natur hier sehr gut gefällt.

    Tags drauf sind wir ein bisschen faul. Telefonieren mit unseren Familien und Freunden, sitzen im Café, schreiben Footprints und fahren abends mit einem Nachtbus weiter nach Peru.
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  • Day245

    Islas Galápagos - parte IV & Guayaquil

    February 3 in Ecuador ⋅ ☁️ 28 °C

    Auch unsere letzten beiden Tage auf Galápagos verbringen wir am und im Wasser.
    Zuerst tauchen wir nochmals ab. Am 'Kicker Rock' halten wir wieder Ausschau nach Haien, finden aber erstmal einen riesigen Schwarm 'black-striped Salema' mit mehr als zwei Millionen Fischen. Es ist faszinierend daneben zu schweben und sieht gruselig aus, wenn einer aus der Tauchgruppe in den Schwarm eintaucht und quasi davon verschluckt wird. Ist man von den Fischen umgeben, ist es sehr finster und das Wasser einiges kälter. Für mich war das ein abschließendes Highlight vom Tauchen auf Galápagos. Tessa hatte zum Ende des Tauchgangs Luft übrig und konnte noch einige Minuten unten bleiben, währenddessen sah sie dann doch noch drei 'Hammerheads' (Hammerhaie).
    Den letzten Tag verbringen wir nochmal am Strand zu liegen und besuchen das 'Centro de Interpretación'. Ein kleines Museum, dass die Geschichte und aktuellen Probleme des Archipels auf interessante und bildhafte Weise darstellt.
    Am nächsten Morgen essen wir in der Markthalle nochmal leckere 'bolon completo' und zum Abschied gibt's eine Premiere. Zum ersten Mal auf unseren Reisen erledigen wir den Weg von einer Unterkunft zum Flughafen zu Fuß. 15Min. Fußweg und man steht vor der Minihalle mit sechs Check-in-Schaltern, einem Wartesaal und vier Souvenirläden.

    Am Spätnachmittag kommen wir in Guayaquil an und sind nach den Inseln mit soviel Stadt erstmal fast überfordert. Vor allem verwirrt uns, dass in der größten Stadt Ecuadors sonntags im Zentrum alle Shops und Restaurants geschlossen haben. Also geht's auf den modernen Malecón, wo sich scheinbar die halbe Stadt zum Flanieren trifft. Auch am nächsten Tag verbringen wir unsere Zeit am Malecón bzw. in den dortigen Cafés und organisieren und planen unsere nächsten Vorhaben. Auch wenn nur eine Durchgangsstation, hat uns Guayaquil und sein Malecón gut gefallen.
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