• Schwierigkeiten

    6. marts, Tyskland ⋅ ☀️ 15 °C

    Ich versuche es kurz zu machen: mit dem EQA kommen wir nicht nach Island. Das Thema schwelt schon seit einem Jahr. Mercedes musste unbedingt den billigen Weg gehen und einen unerfahrenen Batteriehersteller gewählt. Der hat’s gleich versaut. Dann haben sie versucht, ihre Kunden für dumm zu verkaufen und sie mit einem Softwareupdate für ein Hardware Problem abzuspeisen. Einziger Effekt: das Auto lädt nun 1 Stunde statt 30 Minuten. Und die Kapazität ist geringer. Dass diese Lösung nicht funktioniert, hätte man am vorher sagen können. Und nun ist das Desaster perfekt: bei allen Fahrzeugen werden die Akkus getauscht. Auf Kosten von Mercedes. Hier wartet der Spruch, der billig kauft kauft zweimal. Nun ist die Beschaffung der Ersatzbatterien ein schwieriges Kapitel, insbesondere wenn man 55.000 Autos i von der Brust hat. Bis zum Tausch der Batterien darf das Auto nicht höher als 80 % geladen werden und – das ist viel schlimmer – es darf nur unter freiem Himmel geparkt werden, man hat Angst, dass der Akku brennt. Und das ist natürlich für ne Schiffsreise von 60 Stunden ziemlich dumme Sache, mit dem Auto darf ich nicht aufs Schiff. Man könnte sich trotzdem, aber ich glaube nicht, dass dann noch die Haftpflichtversicherung eingreift.
    Im Moment ist der Plan von Mercedes ein Ersatzfahrzeug gestellt zu bekommen. Bin mal gespannt, demnächst in diesem Theater.
    Und was am ärgerlichsten: Diesel Dieter lacht sich ins Fäustchen, nur weil die Herren bei Mercedes billig billig machen wollten
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