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  • Day4

    Siem Reap

    December 20, 2016 in Cambodia ⋅ ☀️ 30 °C

    Nach einer sehr angenehmen Nacht in einer kleinen, aber sehr chic eingerichteten und gemütlichen Kabine, begann der Tag mit einem leckeren und ausgewogenen Frühstück. Anschließend fuhren wir mit einem kleineren Boot an Land um in einen Vormittag voller Ausflüge mit unserer Reiseleiterin Pia zu starten.

    Zunächst stand ein Elefanten Camp auf dem Programm. Hier konnten wir viele Elefanten beim Baden und bei ihrem alltäglichen Leben beobachten und sie sogar auch selbst füttern. Für mich war dies ein ganz besonderes Highlight, da ich einem Elefanten vorher noch nie so nahe gekommen war. Pia erzählte uns währenddessen über die Verbundenheit zwischen den Thailändern und den Elefanten, diese haben einen ganz besonderen Standpunkt in der Gesellschaft und sind nicht einfach nur als normale Tiere anzusehen. Sehr spannend!

    Danach besuchten wir eine örtliche Grundschule, wo wir die Kinder beim Lernen und in der Kantine besuchen konnten. Zunächst ein seltsames Gefühl, wenn ich mir vorstelle, wie es damals zu meiner Schulzeit gewesen wäre, wenn fremde Leute einfach in die Schule gekommen wären. Allerdings schienen die Kinder und Lehrer sehr erfreut darüber und Pia erzählte uns etwas Allgemeines über das Schulsystem.

    Ein Tempel durfte auch heute natürlich nicht fehlen. Bei einem Rundgang durch den Muang Sing Historical Park lernten wir einiges über die Ähnlichkeiten des Hinduismus und Buddhismus und auch über das Khmer Reich. Die Tempelruinen, die hier zu sehen sind, waren einmal ein hinduistischer Tempel und wurden irgendwann zu einem buddhistischen Tempel umgebaut. Auch eine kleine Schlange schien sich hier sehr wohl zu fühlen und zeigte sich kurz.

    Zum Abschluss des Ausflug-Vormittags stand dann noch etwas Historisches auf dem Programm. Wir fuhren mit dem Zug auf der Eisenbahnstrecke, über die wir gestern im JEATH Kriegsmuseum schon viel erfahren durften. Diese Eisenbahnstrecke wurde von im Krieg gefangen genommenen Thailändern erbaut und leider starben auch viele während des Baus. Das besondere an der Strecke, sie ist in einen Fels integriert und liegt teilweise nur auf Stelzen.

    Nach der Ankunft mussten Sabine und ich uns leider vom Rest der wirklich sehr netten Gruppe verabschieden, da wir aus Zeitgründen leider nicht die gesamte River Kwai-Kreuzfahrt machen konnten. Für uns ging es in ca. 3 Stunden wieder zurück nach Bangkok, wo ich mich am Flughafen auch leider schon von Sabine verabschieden musste.

    Momentan ist es Abend und ich sitze ich am Flughafen und warte auf meinen Flug nach Siem Reap. Morgen steht ein Highlight der Reise auf meinem Programm: Angkor Wat.

    Ich werde berichten, bis dann!
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