Caroline u. Konrad

Joined June 2017
  • Day356

    Mit dem Segelboot nach Panama

    July 22 in Panama ⋅ ☁️ 29 °C

    Als letzte größere Aktivität auf unserer Reise hatten wir uns vorgenommen mit einem Segelboot von Kolumbien nach Panama zu segeln. Die Route ist bekannt und es gibt viele Angebote. Das schöne daran ist, dass man zwischendurch den San Blas Archipel ansteuert und dort rund 3 Tage bei den traumhaften kleinen karibischen Inseln verbringt. Für diese Zeit im Jahr steht der Wind für die Route von Kolumbien nach Panama besser was uns entgegenkam. Trotzdem dauerte der erste, rund 200 Seemeilen lange Teil der Überfahrt 36 Stunden. Am Abend vor der geplanten Abfahrt trafen wir im Hafen von Cartagena ein und lernten den vorerst ersten Teil unserer Mitreisenden sowie die Crew kennen. Wir verstauten die Sachen auf dem Boot und wir bekamen die Kabine mit dem Doppelbett zugeteilt. Der Einstieg ging durch eine Luke auf dem Vorderdeck und zum Aufenthaltsraum trennte uns ein kleiner Stoffvorhang. In dem Moment bemerkten wir, dass wir unsere Erwartungen wohl ein bisschen zu hoch gesteckt hatten und wohl auch ziemlich verwöhnt von unseren vorherigen Fahrten waren. Es war alles kleiner, enger und stickiger als wir es bisher kannten. Naja, es sind ja nur 5 Nächte. Mit uns aufs Boot kamen noch 4 Iren, zwei Pärchen die sich durch Zufall in Kolumbien kennengelernt hatten und zwei Jungs aus der Schweiz. Nachdem sich die Crew vorgestellt hatte und einige Hinweise gegeben hatte eröffnete uns der Kapitän, dass morgen noch einmal 7 oder 8 Leute kommen würden, da ein anderes Boot ausgefallen ist. Eigentlich waren wir ganz froh nur eine so kleine Gruppe gewesen zu sein und so gingen wir mit einer gewissen Skepsis ins Bett. Am nächsten morgen kreuzten dann bloß 4 der vermeintlichen 8 auf und somit war alles nur halb so schlimm. Wir wechselten unsere Kabine und teilten Sie uns jetzt mit Sandra, einer Schweizerin die quasi Teil der Crew war. Zu uns gesellten sich noch ein Pärchen aus den Niederlanden sowie ein Alleinreisender Niederländer und ein Franzose. Außerdem gesellten sich noch der Hund des Kapitäns und drei Katzen mit dazu. Wir waren eine erstaunlich junge und gute Gruppe was auch dazu führte, dass die vorhandenen Kühlboxen randvoll mit Bier und Rum waren. Sobald wir jedoch auf offene See gelangten, wurde es erstaunlich ruhig an Bord. Jeder suchte sich ein Fleckchen und versuchte sich möglichst wenig zu bewegen und nicht Seekrank zu werden.
    In der dritten Nacht an Board erreichten wir endlich die San Blas Inseln und es erwarteten uns ruhige Nächte. Nichtsdestotrotz war es unglaublich heiß in unseren Kabinen. Auf der Überfahrt öffneten wir in einer Nacht die Luke, mit dem Ergebnis dass gleich zwei große Wellen auf das Deck schlugen und in unsere Kabine liefen. Glücklicherweise ist alles wichtige trocken geblieben aber Sandra erwischte ein großer Schwall Wasser im Bett. Die Tage bei den Inseln verbrachten wir mit Schnorcheln, Baden, Grillen am Strand und jeder Menge Bier. Neben Sonnenschein erlebten wir auch ein Gewitter und etwas Regen, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Unser Koch überzeugte mit tollem Essen und als DJ auf einer fix organisierten Strandparty. An unserem letzten Tag auf den Inseln reisten wir offiziell nach Panama ein. Die Prozedur für uns 12 Passagiere zog sich über den halben Vormittag und nach dem Mittagessen konnten wir unsere gestempelten Pässe wieder mitnehmen. Am letzten Abend gab es Octopus und nach dem Abendbrot brachen wir auf nach Puerto Lindo. Diesmal konnten wir nicht segeln sondern motorten die komplette Strecke. Von den Stürmen und Gewittern die über Nacht wüteten merkten wir in unserer Kabine nichts und erfuhren es erst von den anderen als wir am nächsten Morgen in den Hafen von Puerto Lindo einliefen. Mit einem Shuttlebus fuhren wir dann alle zusammen nach Panama Stadt und wie sich herausstellte hatten fast alle das selbe Hostel gebucht. Da wir bis zu unserem Weiterflug in die USA noch den ganzen Tag zeit hatten entschieden wir, uns auch in dem Hostel niederzulassen und uns hier auszuruhen und nochmal Duschen zu gehen. Bevor wir dann am Abend zum Flughafen aufbrachen, gingen wir nochmal alle zusammen essen und landeten bei einem Mexikaner mit mittelmäßigem Essen, der dafür jedoch eine witzige Kneipe in einem Hinterzimmer betrieb. Man kam nur herein, wenn man auf einem alten Telefon 4 mal die 6 wählte. Die Cocktails hier waren im Gegensatz zum Essen gut und mal anders als die gewöhnliche Liste von Longdrinks und Cocktails die man sonst zu sehen bekommt.
    Konrad
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day353

    Cartagena

    July 19 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Von San Andres ging es per Flugzeug zurück aufs Festland nach Cartagena. Eine malerische Küstenstadt, die vor allem wegen ihrer sehr gut erhaltenen Altstadt bekannt ist. Laut einem Tourguide ist sie erst kürzlich zum vierten Mal in Folge zum weltweit beliebtesten Ziel von Hochzeitsreisen gewählt worden.
    Für uns ist die Stadt vor allem Ausgangspunkt unserer letzten Aktivität bevor wir in die USA zu Caros Gastfamilie reisen. Wir haben nämlich einen Segeltrip geplant, von Cartagena über den San Blas Archipel nach Panama. Das ganze dauert 5 Tage wovon wir ca. 2 Tage auf See und 3 Tage auf den Inseln verbringen werden.
    Wir ließen die 3 Tage ruhig angehen, schlenderten ein bisschen durch die Altstadt, trafen uns noch ein letztes Mal mit Miriam im Café Del Mar, wo wir einen herrlichen Sonnenuntergang mit Blick auf die Promenade von Cartagena genossen. Wir machten diesmal eine „Free Bike Tour“ - bei der Hitze und der Größe der Stadt eine willkommene Abwechslung zu den üblichen 3 Stunden laufen. Anschließend relaxten wir im Jacuzzi auf der Dachterrasse und genossen die Aussicht auf die Burg, welche übrigens die größte spanische Burg in Südamerika ist.
    Neben den tollen italienischen Restaurants die wir ausfindig machten, stießen wir auch auf eine Galerie, in der uns direkt ein Bild gefiel. Nachdem wir uns das Bild mehrfach anschauten und uns einen Tag Bedenkzeit einräumten, beschlossen wir es zu kaufen und wir hoffen, dass wir es heil bis nach Hause bekommen. Zwischendurch hielten wir Ausschau nach einem kleinen Schmuckstück für Ursula, die wir in Argentinien kennengelernt hatten. Sie war auch hier gewesen und hatte sich einen Ring gekauft, den sie aber mittlerweile wieder verloren hat und so suchten wir für sie nach einem Ersatz. Richtig fündig wurden wir nicht, dafür bot uns ein Straßenverkäufer aus Argentinien an, den Ring nachzubilden. Wir gingen einen Cocktail trinken und als wir nach einer Stunde wiederkamen war der Ring fertig! Wir waren überrascht und erstaunt vom Ergebnis und hielten die Erinnerung an ihn noch schnell auf einem Bild fest.
    Am Samstag in den frühen Morgenstunden (Kolumbianischer Zeit) werden wir mit der „Ti Vaou“, unserem Boot losfahren und wenn alles klappt sind wir am 24.07. in Panama Stadt. Wer zwischendurch gucken will wo wir uns befinden, kann das unter folgendem Link gern tun:
    https://tinyurl.com/y3tuoje2
    Konrad
    Read more

  • Day348

    San Andrés und Providencia

    July 14 in Colombia ⋅ ☁️ 28 °C

    Von Medellin sind wir direkt in die Karibik auf die kleine Insel San Andrés geflogen. Hier soll nun der richtig entspannte Abschluss unserer Weltreise beginnen. Eine kleine Insel, gaanz weit weg von Kolumbien mitten im Karibischen Meer. Es ist warm, die Sonne scheint, Palmen, Strand und klares Wasser. San Andrés ist bei den Kolumbianern beliebt als Ferienziel und da gerade noch Ferien sind, sind Insel und Strand einigermaßen voll. Aber für uns zählt vor allem die Unterwasserwelt und da ist die relative Personenanzahl noch verträglich. Wir suchten uns ein Tauchcenter und gingen 2 Tage in Folge tauchen. Da wir herrliches Wetter und klares Wasser hatten, war die Sicht fantastisch und wir konnten die Vielfalt und den Farbenreichtum bestaunen. Ein kleines Highlight, nachdem wir an den Galapagos-Inseln mit etwas zu hohen Erwartungen ins Wasser gesprungen waren. Die Nachmittage nach den Tauchgängen verbrachten wir dann am Strand und genossen die Sonne. Nach 4 Tagen ging es dann mit dem Katamaran weiter auf die noch kleinere und ruhigere Insel Providencia. Die 3 stündige Überfahrt war, wie die Fahrten zu den Tauchplätzen, kein Zuckerschlecken für mich. Dazu kamen die Tabletten gegen Seekrankheit, die uns ziemlich ausknockten, sodass wir nach unserer Ankunft direkt in unsere Hotelbetten fielen und den ganzen Nachmittag verpennten. Wir hatten uns ein kleines Hotel mit Halbpension für eine Woche gebucht, was am Ende eines schönen und ruhigen Strandes lag. Nur 100m weiter am Strand befand sich hier die Tauchschule von Felipe mit dem wir insgesamt 4 Tage tauchen gingen. Wir erkundeten verschiedene Tauchplätze und bekamen einiges zu sehen. Das absolute Highlight war natürlich, wie unser Guide Pichi Feuerfische harpunierte und sie anschließend an Haie verfütterte. Das klingt zwar etwas barbarisch, aber da die Feuerfische eine Plage darstellen und ansässige Fischarten bedrohen, ist es eher eine Hilfe für das dortige Ökosystem. Dadurch halten sich die Haie natürlich auch gern in der Nähe der Taucher auf, manchmal auch etwas näher als einem lieb ist, aber sie sind trotz allem friedlich. Ansonsten sahen wir einen schönen großen Rochen und frei im Wasser schwimmende Moränen, was auch eher selten ist, da sie sonst nur ihre Köpfe aus ihren Höhlen stecken. Außerdem machten wir einen Tauchgang am Riff, welches an dritter Stelle hinter dem Great Barrier Reef und einem Riff in Belize steht. Hier fühlten wir uns tatsächlich wie im Aquarium. Glasklares, blaues Wasser, weißer Sandboden und jede Menge bunter Fische und Korallen.
    Zwischendurch gönnten wir uns 2 Tage Pause und besichtigten einen Aussichtspunkt. Dazu folgten wir einem kleinen Pfad der auf unserer Karte vermerkt war. Zuerst landeten wir auf einer Bananen-Plantage, aber der Bauer erklärte uns den richtigen Weg. Oben angekommen waren wir völlig durchgeschwitzt, aber hatten eine ganz gute Aussicht über die Insel. Es dauerte auch nicht lang bis von der anderen Seite eine geführte Gruppe kam und uns deren Guide erstmal ausführlich erklärte, dass wir den falschen Weg genommen hätten und wir ohne Guide gar nicht hier sein dürften. Dieses Gespräch wiederholten wir noch 3-4 mal auf dem „richtigen“ Weg zurück und auch am Eingang mussten wir ein bisschen Überzeugungsarbeit leisten, dass wir nicht wussten, das es einen „richtigen“ und einen „falschen“ Weg gibt.
    Den anderen Tag haben wir uns einen Roller ausgeliehen und sind einmal um die Insel gefahren. Reine Fahrzeit: 45min. Wir machten einen Stopp bei Rolands Bar, wo Roland bei entspannter Reggae Musik in einer Hängematte hinter der Bar lag und Bestellungen entgegennahm, während er sich gemütlich einen extra-großen Joint drehte. Das Zubereiten der Cocktails musste dann sein Angestellter übernehmen. Ein idyllischer Platz.
    Die Abende verbrachten wir mit Miriam, einer Israelin, die in New York lebt, und die wir beim Tauchen kennengelernt hatten und drei Berlinern, die in der Unterkunft nebenan schliefen. Es wurden lange Abende am Strand mit viel gutem Rum aus Kolumbien und Nicaragua.
    Trotz dem Umstand, dass wir uns ein bisschen über unsere nachlässig geführte Unterkunft ärgerten, wären wir doch gern noch länger auf Providencia geblieben. Auf der anderen Seite freuten wir uns auch schon darauf wieder an einen Ort zu gelangen, an dem der Internetzugang auch seinen Namen verdient.

    Konrad
    Read more

  • Day335

    Nur noch 2 Monate...

    July 1 in Colombia ⋅ ⛅ 26 °C

    Die letzten zwei Monate brechen an. Der Rückflug ist gebucht und am 20.8. gehts von New York nach Amsterdam. Von hier starten wir noch eine kleine Tour durch Deutschland bei der wir Freunde und Familie besuchen wollen. Jetzt verbringen wir noch einen Monat in Kolumbien, wo wir die meiste Zeit auf einer Insel in der Karibik verbringen werden, um da zu Entspannen und Tauchen zu gehen. Danach geht es für einen Monat in die USA zu meiner Gastfamilie. Mit ihnen zusammen fahren wir nach Maine in den Urlaub und Konrad lernt Grandma und Granddad kennen. Ich liebe Maine und freue mich auf den Urlaub. Außerdem war die Zeit mit Deb und Trey auf den Galapagosinseln ein wenig kurz und ich freue mich schon riesig sie nach nur einem Monat wiederzusehen.
    Ansonsten freuen wir uns auch zu Hause alle wiederzusehen und in die Arme zu schließen. Außerdem, wer hätte es gedacht, freuen wir uns auf Alltag und unsere Wohnung. Endlich wieder die eigenen vier Wände, immer ein eigenes Bad und eine saubere Küche. Wir sind beim Reisen unfassbar unbeschwert und haben nur einen groben Plan unserer Ziele, wissen aber nicht wann genau wir wo sind, oder ob wir spontan irgendwo länger bleiben. Seitdem wir in Südamerika sind ist unser Reisestil sehr spontan. Öfters haben wir schon eine Nacht im Hostel verlängert. Man macht sich keinen Kopf was man morgen Essen will und was man einkaufen geht. Man lebt in den Tag hinein. Das ist ein schönes Gefühl, aber trotzdem freue ich mich auf den Alltag und die damit verbundenen Aufgaben. Sicherlich werde ich mir schnell das Reisegefühl zurückwünschen. Wir wollen uns so lange es geht nicht von der Hektik und dem ständigen Zeitdruck einholen lassen. Wir haben festgestellt, dass wir uns in Deutschland für viele Dinge zu wenig Zeit nehmen: Kaffee to go, Essen im Gehen, zur Bahn rennen, oft zu spät kommen, in Hektik schnell noch dieses und jenes erledigen usw. Wir haben ein Jahr ohne große Sorgen, Stress, Planung und Zeitdruck gelebt und wollen nicht, dass es uns zu Hause zurück in alte Bahnen wirft.
    Zum Thema Budget können wir nun sagen, dass es nach den Galapagosinseln aufgebraucht ist. Da wir aber einen Notgroschen gespart haben und auch kurz vor der Reise Geldgeschenke erhalten haben, können wir jetzt die letzten zwei Monate noch genießen und haben da keine Sorgen. Vielen Dank an alle dafür! Es hat alles super gepasst und gereicht. Jeder macht seine eigene Reise und hat seine eigenen Vorstellungen und wir bereuen nichts. Uns war es das zu 100% Wert und wir würden es jederzeit wieder machen. Weltreise 2.0, da muss ich mal mit meinem Chef reden. 😉
    Caro
    Read more

  • Day332

    Salento

    June 28 in Colombia ⋅ ⛅ 22 °C

    Von Quito ging es über Die Grenze nach Kolumbien, wo wir einen Zwischenstopp in Cali machten und am nächsten Morgen weiter nach Salento fuhren. Der Ort lag auf unserem Weg nach Medellin und wird als malerisches Dorf mit vielen Gebäuden im Kolonialstil beschrieben. In Cali hätte ich um ein Haar meinen iPod sowie meine Kopfhörer im Hotel vergessen. Nur ein spektakulärer Sprint 10min bevor unserer Bus Abfuhr und der Umstand, dass unser Zimmer noch genauso war, wie wir es verlassen hatten, sorgten dafür, dass ich beides wieder bekam. Die nächste Überraschung wartete im Bus nach Salento auf uns. An einem Zwischenstopp stiegen zwei Polizisten ein, die die Dokumente aller Fahrgäste kontrollierten. An uns hatten sie besonderes Interesse und es bedurfte einiger Überzeugungskraft von uns und einem anderen Gast, Ihnen klar zu machen, dass wir kein Visum brauchen um als Touristen 90 Tage in Kolumbien zu bleiben. Zum Schluss konnten wir sie jedoch mithilfe von Google-Übersetzer überzeugen uns nicht zurück an die Grenze zu bringen.
    Salento an sich ist wirklich ein malerischer Ort, der in einem kleinen Tal zwischen den grünen Bergen liegt. Wir machten einen Ausflug ins Nachbar-Tal, wo man bis zu 70 Meter hohe Wachspalmen sehen kann. Dort machten wir einen kleinen Spaziergang und verbrachten einen entspannten Tag, bevor wir am nächsten Vormittag weiter nach Medellin fuhren.
    Konrad
    Read more

  • Day328

    Quito

    June 24 in Ecuador ⋅ ⛅ 19 °C

    Von Guayaquil ging es mit dem Bus weiter Richtung Quito. Eigentlich hatten wir Quito nicht geplant, denn am Liebsten wären wir von Guayaquil nach Kolumbien geflogen. Aber wieder mal war der Flug von einem Land in das nächste unverhältnismäßig teuer (ca. 800€ für uns beide). So beschlossen wir den Bus Richtung Kolumbien zu nehmen und einen Zwischenstopp in der Hauptstadt Ecuadors einzulegen.
    Wir blieben für 2 Nächte und an dem vollen Tag machten wir mal wieder eine Free Walking Tour durch die Altstadt Quitos. Im Gegensatz zu Guayaquil kann man hier unzählig viele Kolonialgebäude finden, welche der Stadt ein spanisches Flair verleihen. Nach der Free Walking Tour stiegen wir auf den Turm der Basílica del Voto Nacional um die Aussicht über die Stadt zu genießen. Von unserem Guide wussten wir, dass die Kirchenuhren nicht funktionieren, sie aber seit Jahren keiner repariert. Als Grund dafür dachten wir, dass es sich um ein großes kompliziertes Uhrwerk handeln würde. Oben im Turm sahen wir dann das „Uhrwerk“ (siehe Foto) und mussten ein wenig schmunzeln über unsere Gedanken zuvor. Den nächsten Tag ging es mit dem Bus weiter nach Kolumbien. Wir „gönnten“ uns ein Busticket direkt nach Cali, da wir an der Grenze nicht den Bus wechseln wollten. Im Endeffekt brachte uns der ecuadorianische Bus zum Busterminal nähe der Grenze, von da ging es mit einem Taxi ohne Kontrolle rüber nach Kolumbien, um dann wieder zu Fuß zurück über die Grenze nach Ecuador zu laufen uns den Ausreisestempel zu holen und danach den Einreisestempel für Kolumbien. Da an der Grenze aufgrund der politischen Auseinandersetzungen in Venezuela viel los war, dauerte die ganze Prozedur ca. 2 Stunden. Danach ging es mit dem kolumbianischen Bus weiter Richtung Cali. Im Endeffekt sind wir mit zwei Bussen und zwei Taxis gefahren und hätten es doch alles selbst organisiert bekommen. Naja beim Nächsten Mal wissen wir wie man von Ecuador nach Kolumbien kommt.
    Caro
    Read more

  • Day322

    Galápagos–Inseln – Tiere

    June 18 in Ecuador ⋅ ⛅ 25 °C

    Auf den Inseln haben wir jeden Tag so viele Tiere gesehen, dass wir sie hier nur aufzählen. Die Tierarten haben auf den Galápagos-Inseln so gute Bedingungen, dass sie sehr gut wachsen und sich vermehren können. Es gibt viele Arten, die man nur hier finden kann.

    An Land:
    Galápagos-Riesenschildkröte: Diese findet man nur an zwei Orten auf der Welt. Auf den Galápagos-Inseln hatten sie keine Feine und Top-Bedingungen, um über 100 Jahre alt und über 300kg schwer zu werden.
    Iguanas: Die Landiguanas können nicht klettern und ernähren sich von Pflanzen. Da sie auf manchen Inseln durch menschlichen Einfluss ausgerottet sind, versucht man sie jetzt auf diesen Inseln wieder zu besiedeln. Dabei werden Landiguanas von anderen Galapagosinseln dorthin umgesetzt.
    Blaufußtölpel (Blue–footed Boobies): Woher oder warum die Vögel blaue Füße haben, ist noch nicht erforscht. Es gibt auch Red-footed Boobies, welche wir aber nicht gesehen haben, da sie mehr im Osten der Inseln vorkommen.
    Galapagos–Kormoran (Flightless Cormorant): Dies ist der einzige Kormoran, der nicht fliegen kann. Das musste er hier auch nicht, weil er keine Feinde hat. Besonders auffällig sind seine eisblauen Augen.
    Finken: Charles Darwin hat sich 1835 mit der Entwicklung von bis dahin 17 verschiedenen Finkenarten beschäftigt. In Zukunft sollen sich sogar 22 Arten entwickelt haben. Wir haben sicher nicht alle gesehen, aber viele.
    Galapagos-Fregattvogel: Zur Paarungszeit blasen die Männchen eine Art roten Ballon unter ihrem Schnabel auf, der die Weibchen anziehen soll. Zuvor haben sie ein Nest vorbereitet, welches sich das mögliche Weibchen dann erstmal anschauen kommt. Falls es ihr gefällt, wird dies das neue zu Hause für den Nachwuchs.
    Wildkatze: Bei uns eher bekannt als Hauskatze, welche vom Menschen auf die Inseln gebracht wurde.

    Weitere: Lava-Heron (grauer Vogel), Flamingo, Pelikan, Graureiher, Galapagos Locust

    Unterwasser:
    Galápagos-Meerechse: Diese findet man nur auf den Galápagos-Inseln. Sie haben sich an den Lebensraum angepasst und sind die einzigen Echsen, die im Meerwasser schwimmen und sich von Algen ernähren. Da es wechselwarme Tiere sind, bleiben Sie nur eine gewisse Zeit unter Wasser und müssen sich dann auf dem warmen Lavagestein wieder aufwärmen.
    Galápagos-Pinguin: Dies ist die drittkleinste Pinguinart und unglaublich niedlich. Wir haben sie öfter an Land und auch beim Schnorcheln unter Wasser gesehen.
    Short-Finned Pilot Whale: Am zweiten Abend entdeckten wir ca. 10 dieser Wale vor unserem Boot.
    Großer-Tümmler Delfin: Sie sind am vierten Tag neben dem Boot hergeschwommen, wodurch man vor allen Dingen eine Vorstellung von ihrer Größe bekam. Sie werden 2–4m groß.
    Bryde’s Whale: Dieser Wal kam nicht groß aus dem Wasser, man sah mehr seine ausgeatmete Luft und mal eine Flosse an der Oberfläche.
    Manta–Rays: Vom Boot aus haben wir am vierten Tag mehrere Manta–Rays gesehen, die sich an der Wasseroberfläche aufhielten. Besonders war aber einer, welcher ca. 4m groß war und direkt neben unserem Boot in die Tiefe abtauchte. Gerade so konnten wir ihn noch sehen. Atemberaubend!
    Krabben (Sally Lightfoot Crab): Von ihnen gibt es unzählig viele am Ufer. Aber die rot blaue Krabbe auf dem schwarzen Lavagestein hat es Konrad angetan. Der Farbkontrast ist wirklich etwas besonderes.
    Galapagos Sea Lion: Es gibt zwei verschiedene Seelöwenarten auf den Inseln. Die einen findet man eher am Strand, sie wirken schmaler und haben weniger Haare. Die anderen entspannen auf Felsen, haben ein viel runderes Gesicht und wirken dicker, obwohl sie kleiner als ihre Artgenossen sind.
    Blauwal: Neben unserem Boot tauchten mehrere riesige Blauwale auf. Diese werden 25-30m lang und sind riesig. Sie kommen, wie die anderen Wale, von der Antarktis in die Region der Galapagosinseln, um hier ihrer Babys zu bekommen. Die Wale sind erschöpft von der langen Reise, daher lässt man sie auch in Ruhe.

    Weitere: Galapagos Hermit Crab, Galapagos Sea Lion

    Nur 1% der gesamten Galapagosinseln sind für den Tourismus freigegeben. Die Boote haben eine vorgeschriebene Route, welche sie fahren dürfen und von der nicht abgewichen werden darf. Es gibt genaue Vorschriften, wo man an Land gehen darf, wo man Schnorcheln oder Kayaken darf. Das Fischen ist um die Inseln verboten sowie das Mitführen von Fischzeug führt zur Strafe. Es wird genau darauf geachtet, dass der Mensch nicht in den Lebensraum der Tiere eingreift. Wir befürworten diese strengen Vorschriften, damit die Inseln und die Tierarten so erhalten bleiben.

    Caro
    Read more

  • Day322

    Galápagos-Inseln

    June 18, South Pacific Ocean ⋅ ⛅ 26 °C

    Guayaquil:
    Unsere Busfahrt von Máncora über die Grenze nach Guayaquil war echt anstrengend. Der Bus hatte Verspätung und mitten in der Nacht verbrachten wir 2 Stunden an der Grenze um nach Ecuador einzureisen. Als wir endlich ankamen, mussten wir uns erstmal daran gewöhnen, dass hier alles in US-$ bezahlt wird und es keine ecuadorianische Währung gibt. Nach der etwas anstrengenden Busfahrt, wurde an diesem Tag nicht mehr viel bei uns. Wir schlenderten noch einmal 500m hinunter ans Wasser und versorgten uns mit ein paar Drogerieartikeln. Wir scheiterten dabei, Reisetabletten zu kaufen und bekamen stattdessen welche gegen Erbrechen (die schlussendlich auch halfen).
    Am nächsten Tag standen wir früh auf und trafen Caros Gastmutter Deb und Trey kurz nach 7 Uhr im 4-Sterne Hotel gleich neben dem Flughafen. Wir freuten uns wahnsinnig die beiden zu sehen und nachdem wir gefrühstückt hatten und endlich unsere Zimmer beziehen konnten, machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Wir hatten für diesen Tag eine Free-Walking-Tour rausgesucht und wie in den meisten Fällen war auch diese richtig gut. Highlight war natürlich der Iguana-Park 🦎 in dem hunderte Iguanas frei umher laufen. Die Iguanas wurden in den öffentlichen Park gebracht, um den Bewohnern ein bisschen Galapagos-Feeling ans Land zu bringen und diese Tiere nicht nur den gut betuchten Touristen vorzubehalten. Unser Guide hatte noch ein typisches Mittagessen organisiert, welches aus einem 3-Gänge Menü bestand wie wir sie schon öfter vorher gehabt hatten. Eine Art Tages-Menü (Menu del Dia) bei dem man aus verschiedenen Vor-, Haupt- und Nachspeisen wählen kann. Zusammen mit einem Getränk kostet so ein Essen dann um die 3$. Während Deb und Trey sich anschließend ausruhten, nutzten wir die Sauna und den Pool im Hotel. Zum Abendbrot fuhren wir in den Norden der Stadt in eine Art Shopping-Village, wo wir ein richtig tolles Restaurant mit lokalen Speisen fanden. Die Kellner schickten ihren besten Englisch-Sprecher vor und mithilfe unserer paar Brocken Spanisch schafften wir es einen Mix aus den besten Speisen zu bestellen.
    Galápagos-Inseln:
    Am nächsten Tag wurden wir zum Flughafen gebracht und nachdem wir eingecheckt und die ersten 20$ pro Person für die Extra Gepäckprüfung bezahlt hatten, durften wir zum Gate. Der Flug nach Baltra dauerte ca. 2h und wie sich herausstellte saß mit uns noch ein weiteres Drittel unserer Reisegruppe im selben Flugzeug. Den Rest trafen wir dann später beim Mittagessen auf einer Landschildkröten-Farm. Hier bekamen wir den ersten Eindruck dieser riesigen, alten Geschöpfe. Am späten Nachmittag durften wir dann auf unser Schiff, die "Reina Silvia" (dt. Königin Silvia), die uns für die nächsten 7 Tage auf der westlichen Route um die Hauptinsel Isabella bringen würde. Mit uns fuhren noch ein Pärchen aus Neuseeland, Darren und Sean, die ihre Weltreise anfingen, nachdem die Kinder aus dem Haus waren. Dazu kamen noch Tim mit seinem Vater Larry aus Kanada und Linda mit ihrer Nichte Kali aus Arizona. Zuletzt waren noch David und Carry aus England mit dabei, die auch gerade Reisen. Unsere Gruppe passte von Anfang an gut zusammen.
    Für die nächsten Tage sah unser Tagesablauf wie folgt aus:
    6:45 Uhr Aufstehen, 7:00 Uhr Frühstück
    8:00-12Uhr wahlweise Paddeln, Spaziergang an Land oder Fahrt mit dem Schlauchboot und anschließend Schnorcheln
    13 Uhr Mittagessen
    15:00 Spazieren, Fahrt mit dem Schlauchboot oder Schnorcheln
    Anschließend saßen wir mit dem vorhandenen Freibier auf dem oberen Deck und hielten Ausschau nach Walen oder Rochen, welche aus dem Wasser sprangen. Ansonsten quatschten wir eine Runde auf dem Oberdeck und genoßen die Appetithäppchen, bevor es gegen 19 Uhr Abendbrot gab.
    Also Verpfelgungstechnisch waren wir so gut versorgt wie schon lange nicht mehr und es ging nicht nur uns so, dass wir das Gefühl hatten während der einen Woche einige Pfunde zugelegt zu haben.

    Mit uns reiste außerdem noch die 7-Köpfige Crew, von der sich der Kapitän als Hobbyzeichner einen Namen machte und einige T-Shirts mit tollen Cartoons bemalte (#angelgalapagos) sowie unser Guide Franklin, der vor seiner Zeit als Touri-Guide viel mit Forschern unterwegs war und dementsprechend fachkundig war.

    Es ist schwer, von dieser Woche ein Highlight herauszupicken, denn nach jedem Tag hatte man das Gefühl von heute an könne man nicht mehr neue Tiere entdecken und doch wurde man am nächsten Tag eines besseren belehrt. Das eigentlich besondere in unseren Augen ist die Unberührtheit der Tier- und Pflanzenwelt. Der Mensch hat Spuren hinterlassen und es gibt auch einige eingeschleppte Plagen wie Ratten, Katzen und Flechten, aber im Großen und Ganzen war der Einfluss minimal. Und das merkt man! - die meisten Tiere lassen sich durch die Anwesenheit der Besucher kaum stören, sie sind nicht schreckhaft, aber auch nicht zutraulich. Und so kommt es, dass man scheinbar spielerisch ganz nah an Iguanas, Flamingos, Pelikane, Seelöwen und Blaufußtölpel (Blue footed Boobies) heran kommt.
    Zu den tierischen Highlights zählen für uns der riesige Manta-Rochen, die Tümmler-Delfine, Hammerhaie und die zwei riesigen Blauwale, die direkt neben unserem Schiff an die Oberfläche kamen. Besonders war auch der eine Mondfisch, der für einen Moment neben uns auftauchte. Ein weiteres Highlight war der Schnorchelgang bei dem wir den Meeres-Iguanas beim Algen fressen zuschauen konnten. Daneben waren noch unzählige Schildkröten unterwegs.
    Die zwei Tauchgänge, die wir zusammen mit Deb und Trey unternahmen, können wir dagegen nicht als Highlight erwähnen. Irgendwie hatten wir an diesem Tag kein Glück und dazu kamen die eher schwierigen Bedingungen vor Ort. Es war das erste Mal, dass wir mit einem richtig dicken und langen Neoprenanzug im gefühlt eisigen Wasser tauchen mussten, dazu kam die Strömung und eine eher bescheidene Sicht unter Wasser. Der Blick auf Wal-, Hammerhaie und Manta Rochen blieb uns damit vorerst verwehrt. Dennoch war es eine tolle Erfahrung mal hier Tauchen gewesen zu sein.

    Als wir zurück in Guayaquil waren, buchten wir uns ein Apartment mit Blick auf den Fluss - und als hätte es die letzten Tage kein gutes Essen gegeben - schlugen wir uns die Bäuche in einem mexikanischen Restaurant voll. Den letzten Abend verbrachten wir dann auf dem Zimmer mit einer Flasche Rotwein und einem feurigen Duell im Kartenspiel mit Deb und Trey, bevor sie am nächsten Morgen zeitig zum Flughafen aufbrechen mussten.
    Konrad
    Read more

  • Day316

    Mancora

    June 12 in Peru ⋅ ⛅ 28 °C

    Von Huaraz ging es mit dem Nachtbus nach Tujillo, wo wir früh angekommen sind. Hier haben wir uns ein wenig die Stadt angeschaut und sind an den Strand gefahren. Abend ging dann unser zweiter Nachtbus von Tujillo nach Mancora. Hier sind wir so zeitig angekommen, dass uns bei unserem Hotel noch niemand ausgemacht hat. Als sind wir an den Strand gegangen und haben uns den Sonnenaufgang angeschaut. Gegen 7 Uhr versuchten wir nochmal unser Glück beim Hotel und dieses Mal machte uns jemand auf. Zu unserer Freude konnten wir sogar schon in unser Zimmer. Wir gönnten uns dieses Mal ein Hotel mit Pool. Unsere Tage bestanden aus chillen im Hotel, Strand, Surfen und Essen. Konrad machte einen Surfkurs und lieh sich einen Tag ein Surfbrett aus und übte weiter. Es klappte schon ganz gut und er bekam auch einige Wellen. Wir trafen auch Franz und seine aktuelle Reisebegleitung Steffi wieder. Mit Franz waren wir im gleichen Hostel in La Paz (Bolivien), richtig kennengelernt haben wir ihn aber im Bus nach Puno (Peru). Den letzten Abend trafen wir uns noch bei ihm im Hostel, grillten und feierten seinen Geburtstag. Dabei lernten wir noch zwei Kölner kennen, die uns erzählten, dass sie sich in Cusco so den Magem verdorben haben, dass sie eine Woche im Krankenhaus am Tropf lagen. Auch danach brauchten sie noch eine Woche um sich auszukurieren. Konrad und ich waren beide froh, dass sowas uns erspart geblieben ist bis jetzt. Den nächsten Morgen klopfte es an unserer Zimmertür. Zwei Männer standen davor und wollten wissen ob wir Touristen sind. Ein Ok hat ihnen gereicht und sie sind wieder weg. Da wir nun eh wach waren, entschieden wir uns zum Frühstück zu gehen. Auf dem Weg dahin waren gerade zwei Männer damit beschäftigt die Kamera abzukleben. Ich habe das gar nicht richtig erkannt und dachte die reparieren was. Unten beim Frühstück war das Buffet noch nicht aufgebaut und irgendwie war keiner der Angestellten da, die uns die Tage zuvor bedient hatten. Von einem spanischen Hotelgast, der Englisch konnte, wurden wir dann aufgeklärt. Der Exmann der Hotelbesitzerin tauchte mit einer kriminellen Bande morgens im Hotel auf und hat es quasi besetzt. Die Männer waren bewaffnet, schickten die Angestellten nach Hause und bewachten die Eingänge des Hotels. Er hat die Polizei gerufen, welche zu dem Zeitpunkt noch nicht da war. Wir haben uns mit dem Frühstück selbst gekümmert und saßen da jetzt mitten im Geschehen. In dem Hotel waren an dem Tag nur wir und noch 3 weitere Gäste. Unsicher haben wir uns zu keiner Zeit gefühlt. Eher war es wie beim Krimidinner. Alles hat sich um einen abgespielt. Die Polizei kam, beschlagnahmte 3 Waffen, nahm unsere Daten auf und löste die ganze Sache auf. An dem Abend patrouillierte die Polizei um das Hotel und den nächsten Tag war die Besetzung sogar mit einem kleinen Video in den Nachrichten. Wir nahmen abends wieder einen Nachtbus nach Guayaquil, wo wir den übernächste früh Deb und Trey treffen.
    Caro

    ps. Wir haben jetzt erst festgestellt, dass wir nicht ein Strandbild haben. Das Foto ist also nicht von uns, aber so schön sah es da aus.
    Read more

  • Day310

    Huaraz

    June 6 in Peru ⋅ ☀️ 19 °C

    Vom Dschungel ging es mit dem Flugzeug zurück nach Lima und von dort mit dem Bus wieder ins Landesinnere nach Huaraz. Das ist neben Cusco das zweite Wandermekka in den peruanischen Anden und liegt wieder auf gut 3.800 müNN. Nach einer Woche bei fast 0 machte sich die Höhe anfangs wieder bemerkbar.
    Zuerst machten wir eine Tagestour nach Huantar wo es eine richtig alte Ausgrabungsstätte gibt. Die „Chavin de Huantar“ ist eine Tempelanlage die gut 1.000 Jahre älter ist als die Inkas und sie ist recht gut erhalten. Neben den Plätzen für die spirituellen Feste gibt es einige Katakomben und ein ausgeklügeltes Tunnelsystem zur Wasserversorgung zu bestaunen. Außerdem wird vermutet, dass die vielen Erweiterungen einem Plan folgten und es somit eine Art Bau- und Entwicklungsplan für die Anlage gab. Die Informationen waren etwas spärlich und die Tour war nur auf spanisch. Auf dem Hinweg machten wir noch 2 kleine Fotostopps und am späten Nachmittag waren wir wieder zurück.
    Für den nächsten Tag hatten wir uns die Laguna 69 vorgenommen. Das ist ein richtig schöner Bergsee zu dem ein 8km langer weg auf 4.600 müNN hinauf führt. Da die Anfahrt lang ist, starteten wir schon vor 5 Uhr mit dem Bus. Die Fahrt war grauenvoll. Unser Bus war etwas klapprig und es gab gefühlt unendlich viele „Speedbumps“ über die der Bus mit einigermaßen viel Schwung drüber rauschte. Die Wanderung und die Zeit an der Lagune entschädigten dann aber doch für die beschwerliche Fahrt. Es war wirklich traumhaft und wir chillten zwei Stunden in der Sonne und blickten auf das blaue Wasser und die weißen Berge.
    Zurück in Huaraz gelang es uns noch einen Nachtbus für den gleichen Abend zu buchen und so konnten wir schon die erste der zwei Nachtfahrten Richtung Strand am selben Tag anbrechen.
    Konrad
    Read more

Never miss updates of Caroline u. Konrad with our app:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android