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  • Day2

    Colombo

    April 11, 2019 in Sri Lanka ⋅ ☀️ 31 °C

    Etwas übermüdet kamen wir am Vormittag am Flughafen in Colombo an. Der erste Schritt aus dem Flughafen hat sich angefühlt wie gegen eine Wand zu laufen. Wir waren im ersten Moment ziemlich mit der Hitze und der Luftfeuchtigkeit überfordert. Unseren Fahrer fanden wir jedoch auf Anhieb. Er war sehr freundlich, hat uns viel über das Land erzählt und uns sogar einen leckeren Kaffee spendiert. Nach seiner Aussage leben die Religionen in Sri Lanka sehr friedlich nebeneinander. Während unserer Fahrt durch Colombo erlitten wir einen kleinen Kulturschock. Wir haben keinen einzigen Touristen gesehen und hatten das Gefühl, dass wir selbst im Auto eine kleine Attraktion für die Einheimischen waren. Deswegen sind wir sehr schnell in unser erstes Hotel geflüchtet, welches uns - da wir Deutsche sind - das beste Zimmer versprach. Unsere Hoffnung war groß, die Ernüchterung folgte aber schnell. Viel Luxus konnten wir hier nicht erwarten. Da der Jetlag nicht allzu groß war, haben wir entschieden doch noch die Stadt zu erkunden. Das hatten wir zuerst zu Fuß vor, allerdings bekamen wir mit jedem Meter, mit dem wir uns vom Hotel entfernt haben, ein mulmigeres Gefühl. Wir wurden ununterbrochen angesprochen und sind sicherheitshalber doch auf ein Tuk Tuk umgestiegen. Diese Fahrten haben wir von der ersten Sekunde lieben gelernt. Unser Ziel war die Tempelanlage Gangaramaya. Für unglaubliche 75 Cent Eintritt erhielten wir einen ersten faszinierenden Einblick in die Kultur des Landes. Besonders schön war der zweite Teil der Tempelanlage auf dem Wasser. Gleich gegenüber fanden wir eine riesige moderne Shopping Mall - etwas, das wir in diesem Urlaub überhaupt nicht erwartet hätten. Nach einer kurzen aber erfolglosen Runde durch die Mall haben wir - typisch Touris 😅 - bei Mc Donalds gegessen und sind mit dem Tuk Tuk zurück gefahren. Auf dem Weg wollten wir uns noch ein paar Kleinigkeiten im Supermarkt besorgen und merkten schnell, dass hier die Uhren langsamer ticken. Nachdem sich in 15 Minuten die Schlange an der Kasse kaum bewegte, gaben wir auf, fuhren zurück und ließen den Tag entspannt ausklingen.Read more